„Diese Kunstwerke bereichern unsere Zulassungsstellen“

Kunst

In Langendiebach waren sich die Drittklässler einig: „In Zukunft reisen die Leute / mit Raketen unter Wasser – anders als heute.“

VORSPRUNG - Print ist offline!

In einem Gedicht drückten die Kinder der Klasse 3a der Grundschule in Langendiebach ihre Vorstellung davon aus, wie der Mensch in einigen Jahrzehnten von A nach B gelangen wird. Sie schrieben aber nicht nur darüber, sondern ließen auch ein großes Gemälde entstehen. Beides reichten sie im Mal- und Schreibwettbewerb des Main-Kinzig-Kreises zum Thema „Mobilität im Wandel der Zeit“ ein, genau wie eine Reihe weiterer Schulklassen. Alle Beiträge sind seit kurzer Zeit in den Kfz-Zulassungsstellen in Hanau und Linsengericht zu sehen.

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die die Idee zu diesem Wettbewerb hatte, schaute sich nun vor wenigen Tagen die Kunstwerke in Hanau an, wo auch die beiden Gewinnerbeiträge hängen. Neben dem Gemälde aus Langendiebach hatte das Gemeinschaftswerk der Grundschule Kinderbrücke aus Wächtersbach (Klasse 3b) das Rennen gemacht. In Wächtersbach malten sich die Schülerinnen und Schüler den öffentlichen Personennahverkehr der Zukunft als Achterbahn aus. Eine Schülerin schickt dabei ihren Wagen quer auf die Strecke, „damit man eine schönere Aussicht hat“, wie sie im Begleittext kommentiert. „Das ist eine Maschine, die von Ort zu Ort bringt und man hat da Spaß“, heißt es an anderer Stelle.

„Ich finde es interessant, wie sich Grundschüler die Zukunft im Bereich der Mobilität vorstellen. Auf das Auto muss der Pendler demnach bald überhaupt nicht mehr zurückgreifen“, merkte Simmler mit einem Augenzwinkern an, die das Farbenfrohe in allen Gemälden bewunderte. „Mit diesen Gemälden und Texten erhalten unsere Zulassungsstellen echte Hingucker.“

Die Bilder sind bereits im Dezember vergangenen Jahres im Main-Kinzig-Forum ausgestellt worden. Die dazugehörigen Texte unterstreichen auf teils witzige, teils informative Weise das auf der Leinwand Gemalte. Auch sie hängen nun in den Zulassungsstellen und sind jeweils als Bestandteil des Gesamtkunstwerks zu betrachten. „Dieser Wettbewerb hat Spaß gemacht. Ich darf mich noch mal bei allen jungen Künstlern, ihren Lehrkräften und auch bei der Jury bedanken, dass sie mitgemacht haben“, so Simmler.

Foto: Die Fortbewegungsmittel der Zukunft in Kunstform: Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler schaute sich die Werke gemeinsam mit Eugen Glöckner, Leiter des Amts für öffentliche Sicherheit, Ordnung, Migration und Integration (links), sowie Silvio Franke-Kißner, zuständig für die Zulassungsstellen, an.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de