Anhand von rund 170 Exponaten aus dem Schmuckmuseum Pforzheim, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte Hanau-Steinheim, der eigenen sowie zweier privater Sammlungen lässt sich die Schmuckgeschichte von der einfachen Gewandnadel bis zur skulpturalen Brosche ablesen.
Seit alters her gehören reich geschmückte Blankwaffen wie die Jambya und Koumya zur männlichen Tracht im arabischen Raum. Ihre Funktion beschränkt sich nicht nur auf militärische oder wehrhafte Zwecke, sondern dient ebenso dem Prestige und der Aufwertung ihrer Träger. Die Ausstellung zeigt mit rund 100 Exponaten einer Privatsammlung ein umfangreiches Konvolut jüngerer und älterer Arbeiten, deren Entstehung größtenteils in das 19. und 20. Jahrhundert fällt.
Im Souterrain stellen Schülerinnen und Schüler unter dem Thema „Lumen“ Arbeiten aus der Berufsfachschule der Staatlichen Zeichenakademie Hanau aus. Der Kunsthistoriker Michael Sprenger M.A. wird anhand von ausgewählten Exponaten einen Einblick in die Ausstellungen geben. Der Eintritt inklusive Führung am Sonntag, dem 14. August 2016, um 15.00 Uhr kostet 3,00 €.
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