Workshop mit der 9. Stadtgoldschmiedin Isabelle Enders

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Die 9. Hanauer Stadtgoldschmiedin Isabelle Enders (*1979) aus Nürnberg wird vom 11. bis 15. Juli mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern an der Staatlichen Zeichenakademie ihren Workshop unter dem Thema „food fiction“ abhalten.

Es geht darum ein fiktives Tier oder eine Pflanze zu beschreiben, das Leben des Tieres oder der Pflanze zu erforschen, nachzufragen, wie wir uns davon ernähren können, möglichst ohne, dass das Tier oder die Pflanze darunter leidet. Im besten Fall entsteht ein gegenseitiger Nutzen, eine Symbiose zwischen Tier/Pflanze und dem Menschen. Es wird ein (Ess-)Besteck oder ein Gerät entworfen, das speziell für die Nahrungsaufnahme oder die Zubereitung des „neuen“ Nahrungsmittels geeignet ist.

Isabelle Enders wird dieses Mal nicht, wie in den vergangenen Jahren für die Stadtgoldschmiede üblich, im Anschluss in den Werkstätten der Zeichenakademie arbeiten, sondern im neuen Schuljahr ab Mitte September zusammen mit Studierenden das Unterrichtsangebot wahrnehmen. Die Künstlerin freut sich sehr über die Möglichkeit, 20 Jahre nach ihrer eigenen Ausbildung zur Silberschmiedin Einblick in andere Techniken zu bekommen und wieder lernen zu dürfen. In dieser Zeit wird sie sich auch im Rahmen eines Vortrags der Öffentlichkeit vorstellen. Isabelle Enders arbeitet seit 2015 als freischaffende Künstlerin und Lehrbeauftragte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seit 2010 ist die Künstlerin an nationalen und internationalen Ausstellungsprojekten beteiligt.

Für ihre ausgefallenen Ideen zum Thema Produktgestaltung wurde Isabelle Enders unter anderem mit dem Bayerischen Staatspreis (2013), dem Danner Preis (2014) und dem Grassipreis (2018) ausgezeichnet. Die Hanauer Stadtgoldschmiedin hat sich als gelernte Silberschmiedin dem funktionalen Gerät verschrieben, ihre ganz besondere Vorliebe gilt der Pfeffer- und Salzmühle. Einem klassischen Alltagsgerät, das auch heute noch auf dem gedeckten Tisch oder in der Küche nicht fehlen darf. Die Künstlerin führt uns eindrucksvoll vor Augen, dass man aus dieser hinlänglich bekannten Gerätschaft eine ganze Palette von Kunstobjekten schaffen kann, die funktionieren.

Weitere Informationen zur Künstlerin: www.isabelle-enders.com 


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