In Wiesbaden fand ein Einladungswettbwerb statt, zu dem auch die Nachwuchsathleten der TGS Niederrodenbach eingeladen wurden.
In Wiesbaden fand ein Einladungswettbwerb statt, zu dem auch die Nachwuchsathleten der TGS Niederrodenbach eingeladen wurden.
Wenige Tage nach seinem neunten Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften mit für ihn enttäuschenden 17,15 Metern zeigte der Kugelstoßer Julian Wielitsch was wirklich in ihm steckt: Er stieß die 5 Kilogramm schwere Kugel 18,66 Meter weit. Mit dieser neuen persönlichen Bestleistung verpasste er den Kreisrekord nur um einen Zentimeter und steht damit auf Platz fünf der deutschen U18-Kugelstoß-Bestenliste. Sein Vereinskamerad Marc Krause belegte den zweiten Platz hinter Wielitsch mit 17,16 Metern. Im Diskuswerfen glänzte Krause mit 52,48 Metern (U18) und Rebecca Müller mit 45,57 Metern (U20). Beide lagen zwar unter ihren Bestleistungen, zeigten aber dennoch deutsche Top-Ten-Weiten ihrer Altersklassen.
Müller befand sich zu diesem Zeitpunkt schon mit den Teilnehmern des Olympischen Jugendlagers in der Kurmainz-Kaserne in Mainz, machte aber noch einen kurzen Abstecher, um an diesem hochkarätigen Wettkampf teilzunehmen. Dieser Einladungswettkampf wurde als letzter Olympiatest für die starken chinesischen Diskuswerferinnen und Kugelstoßerinnen, die von dem deutschen Trainer Karl-Heinz Steinmetz trainiert werden, initiiert. Besonders Weltmeisterin Li Yangfeng zeigte bereits in Wiesbaden mit 66,01 Metern ihre Topform. In London holte sie dann mit 67,22 Metern die Bronzemedaille. In Wiesbaden zeigten auch die drei chinesischen Kugelstoßerinnen Gong Lijiao (20,13 Meter), Li Ling (19,95 Meter) und Liu Xiangrong (19,24 Meter) Weltklasseleistungen.
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