Nordpol viel zu warm

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VORSPRUNG-Leser Dr. Gerhard Stehlik äußert sich in einem Leserbrief zum Thema "Klimawandel".

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"In Hanau in der Hohen Landesschule hat der Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes auf Einladung der Wetterauischen Gesellschaft über die Arbeit dieser beim Verkehrsministerium angesiedelten Bundesbehörde mit rund 900 Mitarbeitern vorgetragen. Es war ein Vortrag über die tägliche Arbeit, nicht über den Klimawandel. Über den Klimawandel bietet der DWD-Pressesprecher einen eigenen Vortrag an. Dennoch fragte eine junge Dame in der Diskussion nach dem Klimawandel. Der DWD-Pressesprecher gab folgende Antwort: Nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes hat die Temperatur in Deutschland in etwas mehr als 100 Jahren um 1,0°C zugenommen. Weltweit hat die Temperatur um 1,4°C zugenommen. Am Nordpol hat die Temperatur um 4-5 °C zugenommen. Das erklärt, warum die Temperatur global stärker zunahm als in Deutschland.

Die akademische Hanauer Gesellschaft, die hier zahlreich versammelt war, hat nicht nachgefragt, ob denn der CO2 Gehalt demzufolge am Nordpol entsprechend höher sei als in Deutschland. Ich habe auch nicht nachgefragt. Ich kenne die Antwort. Der CO2 Gehalt ist wegen des raschen globalen Austauschs der Luftmassen sowohl durch Passatwinde in West-Ost-Richtung und den thermischen Ausgleichsströmungen zwischen heißem Äquator und beiden eiskalten Polen am Nordpol nicht anders als in Deutschland. Der Nordpol wurde also aus unbekannten Gründen 4°C wärmer, nicht wegen eines höheren CO2 Gehaltes.

Allein das offenbart selbst denkenden Menschen mit Kenntnissen in Physik und Chemie, dass die Erde nicht durch CO2 erwärmt wird. Würden sie die naturwissenschaftliche Literatur studieren, wäre klar: CO2 ist, wie das von 1913 bis 1959 gelehrt wurde und seit 2017 auch wieder gelehrt wird, das wichtigste Kühlmittel der Erde. In Deutschland darf man das als freier Mensch zwar privat sagen, aber nicht in den offiziellen Medien verbreiten."

Dr. Gerhard Stehlik
Hanau

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