Neuenhaßlau und der 1. April

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VORSPRUNG-Leser Manfred Ochs kommentiert in einem Leserbrief das politische Geschehen in Hasselroth.

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"Ja, liebe Neuenhaßlauer, liebe Leser. Was war denn so eben am 1. April alles geschehen? Schon vergessen, unser neuer Bürgermeister wurde in sein Amt eingeführt. Auch formuliert … der Adler ist gelandet. Doch, es war Montagvormittag tatsächlich auch ein Adler da, ein echter Adler war da, dazu aber später. Der neue Bürgermeister war natürlich auch da, es waren auch interessierte Neuenhaßlauer da, und es waren auch zwei Schulklassen unserer Schule anwesend. Ich fand das echt schön. Den Kindern hat das auch Spaß gemacht. Es gab Plätzchen, es gab auch belegte Brötchen und ja, es war dieser echte Adler da. Wer leider nicht anwesend war, so im Rahmen des hier notwendigen Respektes voreinander, wer wohl. Nennen wir es einfach... armselig. Ja, da haben ein paar sogenannte Respektpersonen gefehlt. Da haben wir wieder unser Problem... Respekt, Bürgernähe, Vertrauen, usw. Diese Worte kennen wir doch auf Bundesebene aus Berlin, na ja, Berlin ist ja weit weg, sorry. Manchmal, dies mal vorab, sollte man lieber Kinder an die Macht lassen, wäre vielleicht besser.

Dann hatte mich der Attila, also nicht der alte Hunnenkönig, der ist ja schon ein paar Jahre nicht mehr unter uns, nein, der Eintrachtadler, so irgendwie von der Seite angeschaut. Um das mal kurz zu machen, wir kamen also ins Gespräch. Na ja, der hatte so mehr den Frankforder Dialekt drauf, ging aber irgendwie. Hat mir dann gesagt, dass er direkt von Frankfurt hierher geflogen ist, noch kurz nen Rundflug über Neuenhaßlau gemacht hätte, übern Dorfteich, übern Festplatz und dann gelandet wäre. Dann hat er tatsächlich noch gesagt, schöner Festplatz, den muss man doch erhalten. Und, wenn er Fischadler wäre, er würde sofort ein Nest am Dorfteich bauen, die Fische ja direkt vor der Nase. Echt, hat der gesagt.

Dann wurde es, na ja, irgendwie etwas peinlich. Da hat mich doch der Attila so leicht schmunzelnd gefragt, ganz direkt, was ist denn bei euch in Neuenhaßlau los, was stimmt da nicht. Hat er ja auch gesehen, dass die andere Politprominenz, in Sachen notwendige Respektbezeugung, halt doch nicht anwesend war, also konkret, niemand von den anderen Parteien. War ja doch schon etwas armselig. Ja, was sollte ich ihm da jetzt sagen. Etwa, dass beim Ausscheiden des alten Bürgermeisters doch so ca. 300 Promis anwesend waren. Da hätte sich Attila doch bestimmt irgendwie falsche Gedanken gemacht, wollt ich ja dann auch wieder nicht. Ihr wisst ja, dieses viel gerühmte „Ansehen von Hasselroth“ stand mal wieder auf dem Spiel.Mir fiel da in letzter Sekunde doch ne Ausrede ein. Ja, die sind sicher im Stau stecken geblieben, die kommen vermutlich später. Na ja, geglaubt hat der mir das ja nicht, hat dann noch mild lächelnd gesagt, lassen wir das halt mal so gelten, doch, hat der dann echt gesagt. Ja, dann ist er wieder weg, zu seiner Eintracht.

Ja, Ja, liebe Leser, genau so war das an diesem 1. April. Und, liebe Neuenhaßlauer, wo wart ihr denn überhaupt an diesem wunderschönen Vormittag. So wenig Interesse an Neuenhaßlau? Und zu der Gemeindevertretersitzung eben am 11. 04, die war richtig ruhig und zivil. Kampfpause oder geht man jetzt endlich mal aufeinander zu, so wie es eigentlich sein sollte. Wäre mal schön.

Zwei Sachen noch im Nachgang, so mal zum Nachdenken. Die 800 qm Geländerückgabe hinter der Haselbachschule, sonderbar, mal abwarten. Die neue Kita auf den Festplatz... „nein, nein, nein“! Warum nicht gleich in den Selbolder Wingert. Und nun liebe Facebooker, jetzt wettert mal wieder los, dafür ist Facebook ja da."

Manfred Ochs
Hasselroth

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