Mehr Grün in die Städte

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"Urban Gardening als Stadtentwicklungskonzept" hat VORSPRUNG-Leser Dr. Ralf-Rainer Piesold seinen Leserbrief betitelt.

"Wenn man mehr Grün für die Städte fordert, sollte man nicht unbedingt die politische Partei der Grünen damit meinen. Diese setzen sich leider immer seltener für mehr ökologische Stadtentwicklung oder mehr Grün in den Städten und Gemeinden ein. Vielmehr tolerieren oder beschließen sie Bauverdichtungen oder Umgestaltungsmaßnahmen, bei denen erhebliche Baumsubstanz verloren geht. Dass sich die Städte weiterentwickeln und Wohnraum geschaffen werden, ist positiv. Aber es müssen ökologische Ausgleichsmaßnahmen geschaffen werden. Bäume gehören nicht nur in den Wald, sondern auch in die Stadt. Der Nutzen von Bäumen ist schon länger bekannt, so hat man immer schon große Bäume an zentralen Plätze einer Stadt oder eines Dorfes gepflanzt. Heute ist eine wesentlich stärkere Durchgrünung der Städte und Gemeinde aufgrund des Klimaschutzes und der Klimaanpassung noch wichtiger geworden. In großen Metropolen, wie Singapore, hat man das schon vor Jahren erkannt und forciert schon seit längerem entsprechende Projekte. Neben der Entwicklung zu einer smartCity wird dort auch die Entwicklung einer ecoCity betrieben. Man erkennt an diesen Stadtentwicklungsprojekten, wie sich Technik, Ökonomie und Ökologie in einer Zukunftsstadt ergänzen können. Ein kleines Ausrufezeichen haben die Strassenengel in Hanau mit ihrem Urban Gardening Projekt gesetzt. Durch die Idee des Urban Gardenings erhält der Stadtraum weitere Funktionen, wie beispielsweise mehr Platz für Biodiversität. Die Verdichtung der Städte muss klug gestaltet werden, damit man nicht eine Stadt in der Art Metropolis schafft. In diesem Sinne gilt auch für die Städte und Gemeinden die Devide von Rousseau 'Zurück zur Natur'."

Dr. Ralf-Rainer Piesold (FDP)
Stadtrat a. D.
Ehrenamtl. Kreisbeigeordneter
63457 Hanau

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