Fusion Erlensee/Neuberg: Wo stehen wir heute?

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Zur geplanten Fusion der Kommunen Erlensee und Neuberg meldet sich VORSPRUNG-Leser Bernd Hackel in einem Leserbrief zu Wort.

"Zwei Jahre ist es her. Bereits am 25.Oktober.2017 hatte ich auf dieser Seite die Bürgerinitiative "Neuberger für Neuberg" mit ihrer Ansinnung, eine offene Diskussion zu führen, als den richtigen Schritt bezeichnet. Wo stehen wir heute?

Die Podiumsdiskussion vom 1. Nov. 2019 hat für mich, nachdem ich fast alle Veranstaltungen zu diesem Thema in den letzten 2 Jahren besucht hatte, noch einmal mehr überzeugt, dass eine Fusion auf keinen Fall die Lösung sei kann, schon lange nicht für Neuberg. Diese letzte Podiumsdiskussion war für mich so etwas wie das misslungene Schlusswort der SPD zu der "Vision" beider Planenden. Sind die Gewerbesteuer der Großbetriebe in Erlensee eine auf Zeit sichere Einnahme, in Anbetracht der schon heute sichtbaren Einschränkungen der Konjunktur?

Ist die Senkung der Grundsteuer ein Geschenk oder eher eine Farce, in Anbetracht der kommenden Änderungen innerhalb der Bundesgesetzgebung? Was bringt uns ein Stadtbus im Vergleich zu einem System "Sammeltaxi" resp. Neuverhandlungen mit dem ÖPNV. Diese Fragestellungen könnten weiter gehen. Der ganze Ansatz dieser "Vision" der beiden Verwaltungsschefs war für mich eher eine Kaffeesatzlesung als wirklich durchdacht.

Wer wollte denn hier zu wem? Braucht Neuberg Erlensee? Wenn ja, wofür? Oder ist es eher anders herum. Wir alle haben die berühmte Kristallkugel nicht vor uns, aber es gibt Meinungen darüber, ob die Gespräche /Studie wirklich ergebnisoffen (IKZ, GVV, Fusion) geführt wurden. Was hat hier die Neuberger Lenkungsgruppe bewirkt? Lenken ist Richtung vorgebend. Wenn dann wenigstens die Lenkungsgruppen etwas neutraler zusammengestellt worden wären, als aus offensichtlich nur SPD Mitgliedern, zumindest für Neuberg.  Man hätte ja auch einmal die Gemeindevertreter fragen können! Dann hätte das alles etwas anders ausgesehen.

Persönlich bitte ich alle zur Wahl aufgeforderten Neuberger Bürger am kommenden Sonntag unbedingt von ihrem Wahlrecht Gebrauch und ihr "Kreuz" zu machen. Gemeinsam sollten wir verhindern, dass die Gemeinde Neuberg vornehmlich zur Schuldentilgung der Stadt Erlensee beiträgt."

Bernd Hackel
63543 Neuberg

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