"Die kurzfristig angekündigte antirassistische Mahnwache an der Kantstraße/Helmholtzstraße der Initiative 19.2.: Etwa 50 Teilnehmer, in der überwiegenden Mehrzahl Tatzeugen, Angehörige der Opferfamilien, Jugendliche aus dem nahegelegenen Jugendzentrum, wenige Nachbarn, noch weniger Vertreter der Parteien, viele Reporter und Polizisten mit übrigens höheren Rangabzeichen. Erschütternde Berichte von Augenzeugen und Angehörigen. Fast alle drängenden Fragen an die Staatsanwaltschaften, Polizei und Behörden bis jetzt völlig ungeklärt. Der Ungeheuerlichkeiten kein Ende bis heute. Die Opfer werden bis jetzt von der Polizei als Gefährder angesprochen, nicht als Gefährdete. Der Vater des Täters, womöglich in die Tat involviert (nicht geklärt, Spuren nicht untersucht), läuft frei herum, fährt weiter mit seinem Auto als mögliche Waffe, gilt als schutzwürdig und wird von der Polizei Tag und Nacht unter Schutz gestellt. Nicht so die ebenfalls in seiner Nähe wohnenden Opferfamilien und Jugendlichen aus dem JUZ. Er hat nicht nur die Tat verherrlicht, sondern betrachtet sich wie sein Sohn auch als Opfer von Islam, Linken und 'Undeutschen'. Hat offen Vergeltung angedroht mit Toten, die büßen müssten. Anzeigen über Anzeigen erstattet und Waffen wie Munition seines Sohnes zurückgefordert. Auch das 'Manifest' des Sohnes solle wieder ins Netz gestellt werden. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den unglaublichen Vorgängen. Nichts geschieht, so scheint es. Der Aufruf zu einem zivilisierten und auf Zusammengehörigkeit beruhenden Miteinander am Ende der erschütternden Anklagen von Seiten der Betroffenen verhallt hoffentlich nicht ungehört. Eine Nachbarin rief vernehmlich zwischendurch 'lasst den Mann in Ruhe (gem. der Vater des Täters)'. Hat man bisher getan. Man fragt sich inzwischen wirklich, in welchem Land wir leben. Früher hat man Platitude belächelt. Heute nicht mehr."

Jörg Sternberg
Hanau

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