"In einem Pressebericht haben die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Tauber (CDU) und Frau Müller (SPD) zur geplanten Rentenreform Stellung genommen. Gegen die goldene Regel möglichst nur von Dingen zu sprechen, von denen man etwas versteht, haben beide Berufspolitiker massiv verstoßen. Zur Sache: 1. Es wird behauptet die Rente werde durch die Beiträge der Versicherten finanziert. Tatsächlich zahlen zu je einem Drittel  Arbeitnehmer, Arbeitgeber und der Staat. So ist die gesetzliche Rentenversicherung aufgebaut. 2. Der CDU-„Fachausschuss“ schlägt einen Ausbau der kapitalgedeckten Altersversorgung vor. Das kann nicht funktionieren, denn das würde unendliches Wirtschaftswachstum bedeuten. Selbst der größte Lebensversicherer in Deutschland garantiert nur noch 60-90 % der Einzahlungen bei einer Kapitallebensversicherung. Diese professionellen Geldanleger werden es wohl besser wissen als irgendwelche Politiker. 3. Zu der Überlegung einer „privaten Vorsorge“ folgender Vorschlag: Alle Berufspolitiker bekommen ihre „Pensionen“ ersatzlos gestrichen. Dann können die ja zeigen, ob sie überhaupt kapieren, wovon sie reden. Weiter in Stichworten: 4. Kein Ton zur Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze. 5. Wenn jemand Rentner wird, bekommt er einen Freibetrag, der bis zum Lebensende gleich bleibt. Das ist legaler Betrug an den Rentnern, denn der steuerpflichtige Anteil der Rente steigt. 5. Ein schlechter  Witz ist die „Forderung“, das Rentenniveau auf 50 % zu erhöhen. Vor knapp 20 Jahren haben SPD und Grüne beschlossen, das damalige Rentenniveau von 53 % auf 43 % im Jahr 2030 zu senken. Derzeit etwa 48 %. Wenn man allerdings die Wählerumfragen zur Kenntnis nimmt, scheinen die gesetzlich Versicherten und Rentner offenbar zufrieden zu sein. Na dann."

Heinz Ullrich
Gelnhausen

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