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"Die jetzt bekanntgewordenen Zahlen lassen eine Verbesserung bzw. Verminderung der Fallzahlen hoffen. Die neu aufgetretene Mutation des Covid-19 Virus und weitaus gefährliche Erscheinung des Coronavirus, der Virus-B.1.1.7 macht die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen, auch was die zeitliche Prognose angeht sehr fraglich. Das ist bitter und bedeutet für Familien, Eltern und Großeltern eine starke Belastungsprobe. Dennoch muss die Corona-Bekämpfungsverordnung weiterhin in Kraft bleiben. An das tägliche Tragen der zertifizierten FFP2-Masken, das Abstandhalten, das Desinfizieren und Testen gewöhnt man sich irgendwie und wird nicht endlos ertragen werden müssen.

Wie sich aber die Engpässe bei der Versorgung mit dem Impfstoff jetzt auftun, egal, ob die Ankündigungen von der Firma BioNtech/Pfizer oder der Firma AstraZeneca kommen, ist nicht nur ein Skandal, sondern nährt bei einer Gesamtschau irgendwie den Verdacht eines kriminellen Verhaltens. Der Pharmaindustrie haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten bereits etwa eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Doch beim Impfen vorn liegen die USA, die bekanntlich nicht zur EU gehören, und der direkte EU-Nachbar Großbritannien und Israel. Die EU muss ihr gesamtes politisches Gewicht in die Waagschale werfen, um der Provokation mit der Ankündigung 60 Prozent weniger Impfstoff zu liefern, zu begegnen. Wozu werden Verträge gemacht? Ist hier nicht Vertragstreue in Anbetracht der menschheitsbedrohenden Situation eine Selbstverständlichkeit?

Die Impfdosen wurden bereits im vergangenen Jahr hergestellt, wo waren sie gelagert und wann werden sie ausgeliefert? Das sind drängende Fragen, die auf EU-Ebene beantwortet werden müssen. Das Bejammern und Schuldzuweisungen auf nationaler Ebene helfen jedenfalls nicht, sondern konsequentes und nachhaltiges Handeln ist geboten."

Dr. Hans Katzer
Hanau

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