Günstige Gelegenheit“ für Schulausbildung zum Physiotherapeuten

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Zum Thema Physiotherapie-Ausbildung in Gelnhausen und Schließung der Orbtalschule äußert sich VORSPRUNG-Leserin Carmen Krusch-Grün in diesem Leserbrief.

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"Über 16 000 Euro kostete bislang die 3-jährige Ausbildung zum Physiotherapeuten! Es gab nur wenige schulgeldbefreite Ausbildungsstätten in Deutschland. Schüler aus unserer Region mussten und müssen entweder täglich sehr weite Schulwege zurückzulegen oder ganz umziehen. Um dem Fachkräftemangel in diesem Berufsfeld entgegenzutreten, haben sich aber mittlerweile 9 von 16 Bundesländern dazu durchgerungen, dieses Schulgeld zu übernehmen, seit 1.8.2020 auch Hessen! Dass diese bedeutende neue Gesetzesregelung für die einzige Physio-Schule im ganzen Main-Kinzig- (und Wetterau-) Kreis, die Orbtalschule, keine Rolle mehr spielte und sie schließen musste, ist daher besonders bedauerlich.

Umso glücklicher der Zufall, dass in Gelnhausen jüngst der Standort für die neue „Akademie für Gesundheit und Pflege des Main-Kinzig-Kreises“ erstritten wurde. Diese könnte mit der Physiotherapie-Ausbildung nicht nur ihr Angebot bereichern, sondern würde nun das Schulgeld pro Schüler aus der Landeskasse erhalten. In Aschaffenburg beispielsweise gibt es gleich zwei solcher Schulen und sie sind gut besucht. Auf Zack waren die Freien Wähler des Main-Kinzig-Kreises, die in der Kreistagssitzung vom 5.2. einen Antrag zur Aufnahme der Physio-Ausbildung in das Angebot der neuen Akademie eingereicht haben. Bestmöglich noch zum neuen Schuljahrbeginn, so folgten ihnen die GRÜNEN.

Dennoch gab es keine unterstützende Mehrheit für den Antrag, was bedeutet, dass er keinen direkten Einlass in das Entscheidungsgremium, den Kreisausschuss Main-Kinzig erhalten hat, sondern erst einmal draußen vor der Tür warten muss. Bleibt also sehr zu wünschen, dass die politischen Entscheidungsträger diese gute Gelegenheit für die Region jetzt nicht verpassen."

Dr. Carmen Krusch-Grün
Büdingen

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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