Anzeige

"Die Wähler in Gelnhausen haben nach den jüngst aufgedeckten Skandalen und deren schleppender Bereinigung Konsequenzen gezogen und jungen, politischen Neueinsteigern bevorzugt ihre Stimmen gegeben. Neue, unverbrauchte Abgeordnete sollen mit frischem Schwung künftig die Geschicke ihrer Stadt inklusive eingemeindeter Dörfer lenken. Bald stehen nach der Konstituierung der Stadtverordnetenversammlung auch die Wahlen zum Magistrat an. Leider werden die ehrenamtlichen Stadträte und Stadträtinnen aber nicht direkt vom Bürger gewählt. Sie werden aus den Reihen ihrer Parteien vorgeschlagen und in geheimer Wahl von der Stadtverordnetenversammlung in den Magistrat gewählt. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist besser für die Stadt, alte erfahrene 'Hasen' oder Politikneulinge, die mit Engagement und Enthusiasmus bereit sind, sich auch in komplexe Zusammenhänge einzuarbeiten? Wie wir jüngst von den Medien erfuhren, hat sich bei den 'alten Hasen' im Magistrat wohl eine gewisse Politikmüdigkeit eingestellt. Denn anders sind die Vorgänge beim Neubaugebiet Mittlauer Weg nicht zu erklären, wo der Magistrat geschlossen dem Verkauf öffentlicher Grünflächen zu außergewöhnlich niedrigen Preisen zugestimmt hat. Bebauungspläne und Verordnungen wurden offensichtlich nicht studiert, es wurde den Vorschlägen von Bürgermeister und städtischem Bauamtsleiter gefolgt. Jeder und jede Beteiligte sollte ihr Verhalten reflektieren und jetzt den Weg für einen echten Neuanfang auch im Magistrat freimachen. Bisher ist mir nur ein Vorbild aus der SPD bekannt, wo Gelinde Scheuermann nach Jahren im Magistrat sich ab sofort als Haitzer Ortsbeirätin engagiert. Auch den weiteren Magistratsmitgliedern aus anderen Parteien stünde ein solches Verhalten gut zu Gesicht. Erst Recht, wenn sich, wie in Roth, eine Entscheidung zwischen Magistrat und Ortsbeirat abzeichnet, der Platz im Ortsbeirat aus Personengründen aber nicht mehr besetzt werden kann."

Claudia Raab
Gelnhausen

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

BLOG COMMENTS POWERED BY DISQUS

PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

werbung1 100Euro

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2