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"Der ehemalige Nidderauer CDU Fraktionsvorsitzende Uwe Richter hat einen Leserbrief anlässlich meines Amtsantritts als Nidderauer Bürgermeister vor etwa 100 Tagen verfasst. Anscheinend hat er – für mich erfreulich – wenig Fachliches zu kritisieren. Anders ist nicht zu erklären, dass er mich alleine für Dinge aus dem Reich der Fantasie kritisiert.

Beispiel gefällig? Uwe Richter, als CDU Fraktionsvorsitzender früher selbst häufig im Rathaus zugegen, kritisiert, dass ich nach meinem Amtsantritt der Parkplatz hinter dem Rathaus zum Mitarbeiterparkplatz erklärt hätte. Allerdings ist der erwähnte Parkplatz nicht erst seit 100 Tagen, sondern seit etwa 30 Jahren ein Mitarbeiterparkplatz, genauer gesagt seit der Eröffnung des Rathauses zu Beginn der 1990er Jahre. Ein Zeitpunkt, an dem ich übrigens noch die Grundschule in Windecken besuchte.

Ähnlich fantasievoll kritisiert Uwe Richter die Initiative der Stadt, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab dem kommenden Jahr das RMV JobTicket zu einem günstigen Preis zur Verfügung zu stellen. Sein Hauptargument: Als Arbeitnehmer habe er seinerzeit von seinem Arbeitgeber in Frankfurt kein JobTicket angeboten bekommen. Mittlerweile haben jedoch alleine im RMV Gebiet über 400.000 Menschen ein solches JobTicket, Tendenz steigend. Und ob Uwe Richter weiß, dass sich seine Kritik im Kern gegen den mehrheitlichen Willen der Nidderauer Fraktionen, darunter auch seine eigene Partei, richtet? Diese haben nämlich auf der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich beschlossen, dass die Stadt Nidderau prüfen soll, wie sie als Arbeitgeber attraktiver für Fachkräfte werden kann. Das RMV JobTicket ist genau eine solches Angebot, das auch zahlreiche andere Kommunen und Unternehmen zur Fachkräftegewinnung anbieten. Die Kosten für die JobTickets der etwa 300 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich übrigens wahrscheinlich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag im Jahr belaufen. Daher wurden Verwaltung und Magistrat nach Prüfung des Angebots direkt tätig.

Es bleibt festzuhalten: Der ehemalige CDU Fraktionsvorsitzende Uwe Richter kritisiert mich nach hundert Tagen im Amt einerseits für 30 Jahre alte Tatsachen, andererseits für die schnelle Umsetzung eines Beschlusses der Mehrheit der Nidderauer Parteien, darunter seiner eigenen. Darauf muss man erst mal kommen!

Uwe Richter schreibt abschließend in seinem Leserbrief: 'Als Bürger der Stadt hoffe ich, dass diese Unsinnigkeiten nicht im 100-Tage-Rhythmus so weitergehen.' Dieser Hoffnung schließe ich mich mit Blick auf seinen Leserbrief gänzlich an."

Andreas Bär
Bürgermeister der Stadt Nidderau

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