Zum Wohl dieser Stadt

Leserbriefe
Tools
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Auf den Leserbrief des Bad Orber CDU-Stadtverordneten Stefan Auerbach (wir berichteten) antwortet Beate Boege-Sonnek, Vorstandsmitglied des Ortsverbandes Bündnis 90 / Die Grünen in Bad Orb, ebenfalls mit einem Leserbrief.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

"Es ist in Ordnung, wenn man betont, gebürtiger Bad Orber zu sein, auch wenn das kein Qualitätsmerkmal ist. Es ist in Ordnung, wenn man gerne auf langjährige Erfahrung im Management internationaler Technologieunternehmen hinweist, solange man die berufliche Erfahrung anderer nicht außen vorlässt. Aber sind das Hinweise darauf, dass diese Umstände dafür sorgen, richtig zu wählen? Betont wird die sachorientierte Arbeit in der aktuellen Koalition und die Schlauheit und Werte Orientierung des CDU-Kandidaten. Im Gegensatz dazu wird der grüne Gegenkandidat Neubürger, Wunderheiler, ein Halbwahrer, ein Populist ohne gutes Benehmen genannt. Während die eine Seite sachlich korrekt zu sein glaubt, erkennt man die andere Seite als unwahr und denunzierend.

Liebe Bad Orber Bürgerinnen und Bürger, Herr Auerbach hat wohl recht, es gab scheinbar mal eine große Schaffenskraft, doch es ist lange vorbei. Dann gab es eine Reihe von schlechten Investitionen und falschen Entscheidungen, die Bad Orb viel Geld gekostet haben. Das konnten die vorhandenen hohen Qualitäten und großen Erfahrungen scheinbar nicht verhindern. Doch bei zu viel Vergangenheitsbewältigung versäumen wir die Investitionen in die Zukunft, finanziell, pragmatisch, ideell und fantasievoll. Wer glaubt, Corona war ein Einzelfall und kommt nie wieder, täuscht sich. Wer glaubt, der Klimawandel findet woanders oder gar nicht statt, täuscht sich. Ich bin nicht in Bad Orb geboren und habe schon in einigen Orten in Hessen und Rheinland-Pfalz gelebt, meine Familie hat in Bad Orb ein Haus vor dem Abriss gerettet und restauriert es immer noch. Ich habe eine langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Unternehmen, zwei akademische Grade und arbeite in den letzten Jahren für die hessische Justiz.

Ich gebe meine Stimme Ralf Meinerzag, weil er ein breites Erfahrungsfeld mitbringt und nicht in engen Grenzen denkt. Er bekommt meine Stimme, weil er unbequemen Wahrheiten nicht aus dem Weg geht und seine vielfältigen Erfahrungen einbringt. Er bekommt meine Stimme, weil er nicht zwischen den Geschlechtern unterscheidet, alle Bürger und Bürgerinnen einbindet, egal wo sie geboren sind. Er bekommt meine Stimme, weil er auch die Menschen mitnehmen will, die nicht mit so wertvollen Attributen wie bereits genannt aufwarten können. Er bekommt meine Stimme, weil wir gemeinsam etwas tun müssen für alle Bürgerinnen und Bürger und zum Wohl dieser Stadt."

Beate Boege-Sonnek
Bad Orb

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!

Anzeige
Anzeige

online werben

Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2