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"Nun liegt der Ball wieder bei den Stadtverordneten. Sie müssen nach bald drei Jahren Diskussionen eine Lösung für das Neubaugebiet Mittlauer Weg auf den Weg bringen. Die Lokalpolitiker müssen jetzt entscheiden, ob sie einer Bebauungsplanänderung zustimmen. Mit der Zustimmung würden die Stadtverordneten die endgültige Rechtssicherheit für die private Nutzung von ca. 7.000 qm durch 20 Grünflächenkäufer und 10 Grünflächenpächtern herstellen. Die Einfriedung als Hausgärten wurde ihnen vom Magistrat vertraglich zugesichert und notariell beurkundet. Der Allgemeinheit stünden in diesem Fall weiterhin ca. 20.000 qm Grünfläche zu Verfügung, wenn keine weiteren Grünflächen verkauft werden würden. Diese Fläche entspricht etwa der doppelten Größe des Gelnhäuser Stadtgartens, um mal die Relationen der sehr abstrakten Zahlen herzustellen. Der doppelte Stadtgarten als öffentliche Grünfläche für knapp 150 Bauplätze, die in unmittelbarer Nähe von Wald und Feldern liegen.

Sollten sich die Stadtverordneten gegen den Beschluss des Magistrates stellen und eine Änderung des Bebauungsplanes ablehnen, hat das nicht nur Konsequenzen für die Grünflächenkäufer und -pächter. Denn wenn die Stadtverordneten der BG, CDU und Grüne weiterhin auf die Einhaltung des aktuellen Bebauungsplanes bestehen, muss die Stadt auch konsequenterweise den kürzlich errichteten Spielplatz zurückbauen, da dieser doppelt so groß ist, wie im Bebauungsplan ausgewiesen ist. Auch der Weg entlang der Lärmschutzwand, der sich größter Beliebtheit bei Fahrradfahrern und Spaziergängern erfreut, müsste verschwinden, da dieser nicht im Bebauungsplan enthalten ist. Dazu kommen noch die individuellen Schadensersatzforderungen der Grünflächenkäufer, die von den politischen Vertretern im Magistrat vertraglich die Einfriedung ihrer gekauften Flächen zugesagt bekommen haben.

Kurz: Die Stadt würde bei einer Ablehnung der Änderung des Bebauungsplanes ein aktuell nicht absehbares finanzielles Risiko für sich und seine Bürger eingehen. Daran ändert auch eine Befragung von Anwohnern nichts."

Wolfgang Mc Quillen 
Gelnhausen

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