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"Ich teile uneingeschränkt die Position von 'Pro Natur' zu Umgehungsstraße Hasselroth. Wer heute noch Straßen-Neubaumaßnahmen mit Vernichtung von Waldflächen plant, hat aber auch gar nichts verstanden, um was es in der Debatte um Klimawandel und Naturschutz geht. Solche Maßnahmen verstärken den Klimawandel noch, weil mit jedem gefällten Baum ein wichtiger CO2-Spreicher verloren geht und weil jede neue Straße und das damit zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen neue Emissionen schafft. Also eine zweifache Klimasünde. Ich spreche hier nicht für die Interessen meiner Generation. Wir haben viel zu viel auf Kosten der Umwelt und ohne Verantwortung für das, was in der Zukunft passiert, gelebt. Ich kann nicht in die Augen meiner Enkelkinder schauen, wenn ich mich jetzt nicht für einen Stopp des Naturverbrauchs engagiere. Wir können Angesichts der Warnung von zehntausenden Wissenschaftlern weltweit vor katastrophalen Folgen des Klimawandel nicht einfach so weiter machen wie bisher. Das gilt auch im lokalen Umfeld. Natürlich haben Anwohner von Durchgangsstraßen hohe Belastungen zu ertragen. Lösungen dürfen aber nur ohne Waldzerstörung gefunden werden.

Das gilt für mich auch für die erneuerbaren Energien, wenn damit Natur- vor allem Waldvernichtung einhergeht. Wir müssen nicht nur in Umwelt- und Umweltschäden-Kategorien denken, sondern Ökosysteme im Blick haben und schützen…..im Interesse unserer Kinder. Ich halte die Fridays-for-future-Bewegung unserer Kinder für die wichtigste, die ich in meinem Leben kennen gelernt habe und unterstütze sie ausdrücklich. Ich gebe aber zu bedenken, dass Energiewandel und Umweltschutz immer in Einklang gebracht werden müssen. Letzteres vermisse ich auch bei den Koalititonsverhandlungen. Da wird immer nur davon geredet, dass wir den industriellen Energiebrauch nun mit erneuerbaren Energien decken wollen. Wie steht es mit Naturschutz und Energiesparen in einer profitorientierten Wirtschaft, die am Energieverbrauch Gewinne erzielen will? Davon habe ich von den Grünen und den anderen Koalitionsverhandlern*innen noch gar nichts gehört."

Peter Völker
Gründau

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