Das Tierheim und die Finanzen

Leserbriefe
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Die Finanzen der Stadt Gelnhausen hat VORSPRUNG-Leser Heinz Ullrich zum Thema seines Leserbriefes gemacht.

"Da wird doch tatsächlich noch über einen Zuschuss zum Betrieb des Tierheimes in Gelnhausen diskutiert. Es sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, ein Tierheim mit allen notwendigen finanziellen Mitteln auszustatten. Aber wenn man schon glaubt, über die Finanzen und Steuergelder der Gelnhäuser Einwohner reden zu müssen, dann folgender Vorschlag: 1.  Der Länderfinanzausgleich kostet die Stadt Gelnhausen indirekt zwischen 7 und 9 Millionen Euro jährlich, damit andere Bundesländer mit ihren offensichtlich unfähigen Regierungen weiter in den Tag hinein leben können. Interessanterweise ist überall die SPD an den Regierungen beteiligt. 2. Die von der Bundesregierung beschlossene U3-Betreuung würde die Stadt bei Vollauslastung (500 Kinder x15.000 € pro Jahr) runde 7,5 Millionen Euro kosten, abzüglich der Beiträge. Dazu kommen noch die Kosten für die Neubauten. Bundesregierung beschließt, Kommunen müssen bezahlen. 3. Die Kosten für die 'innere Verwaltung' liegen in Gelnhausen circa 2 Millionen Euro über den Ausgaben in Gründau, bezogen auf die Einwohnerzahl. 4. Die sogenannte Heimat-Umlage (eine versteckte zusätzliche Gewerbesteuerumlage) kostet Gelnhausen circa eine Million pro Jahr. Alles in den Haushaltsplänen nachlesbar. Entscheidend sind aber die pro Kopf Einnahmen abzüglich der Umlagen. Wieviel Geld hat Gelnhausen eigentlich dann zur Verfügung? Über diese Themen lohnt es eine sachliche Betrachtung. Es nervt nur noch, wie sich die fleißigen ehrenamtlichen Kommunalpolitiker von den Berufspolitikern über den Tisch ziehen lassen."

Heinz Ullrich
Gelnhausen

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