People for Future und der Sonnenstrom

Leserbriefe
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Die Forderung von "People for Future" in Gelnhausen nach mehr erneuerbaren Energien (wir berichteten) kommentiert VORSPRUNG-Leser Heinz Ullrich in seinem Leserbrief.

"Es ist ausgesprochen erfreulich wenn es Gruppen in der Bevölkerung gibt, die sich für erneuerbare Energie aussprechen. Es geht kein Weg daran vorbei. Ergänzend zu der Pressemitteilung ist doch der erste Schritt festzustellen wie viel Energie für die Gelnhäuser Einwohner erzeugt werden müsste, um Gelnhausen komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen. Aber zurück zur 'Solaroffensive'. Wer schon Photovoltaikanlagen bis 30 kWh auf dem eigenen Dach hat bauen lassen, weiß, dass die beste Förderung darin liegt, nicht mehr von der völlig überflüssigen Bürokratie behindert zu werden. Anstatt mit einem DIN A 4 Blatt auszukommen mit den relevanten Daten, muss der Betreiber eine Gewerbeanmeldung machen, mit neuer Steuernummer, Umsatzsteuermeldungen abgeben, den eigengenutzten Strom zum Marktpreis berechnen, den Ertrag aus eingespeistem Strom notieren, die Abschreibung ausrechnen und alles in einer Einnahme-Überschuss Rechnung zusammenfassen für die Einkommensteuererklärung. Diese Daten liegen zum Beispiel den Kreiswerken alle vor und können per Knopfdruck an das Finanzamt weitergeleitet werden. Als Anlagenbetreiber bis 30 kWp will ich keine finanzielle Förderung wie jetzt angedacht. Ich will einfach nicht mehr von dieser unsäglichen, überflüssigen Bürokratie behindert werden. Hier sind jetzt die People for Future gefordert, die hiesigen 3 Bundestagsabgeordneten anzuschreiben mit der klaren Forderung, diese unsägliche Behinderung endlich abzuschaffen."

Heinz Ullrich
Gelnhausen

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