Die SPD Gelnhausen und die Nullen...

Leserbriefe
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Eine Bilanz der SPD Gelnhausen zur dortigen Regierungskoalition aus CDU, Grüne und "Bürger für Gelnhausen" (wir berichteten) kommentiert VORSPRUNG-Leser Michael Neitzert, ehemaliger Technischer Leiter der städtischen Hallen- und Veranstaltungs-GmbH (HVG) in Gelnhausen, in seinem Leserbrief.

"Seit rekordverdächtigen 12.000 Tagen wurden vom SPD- geführten Bauamt in der Stadthalle keine Brandschutzprüfungen durchgeführt, die ersten 6.000 Tage davon unter den Augen der Bauaufsicht des SPD- geführten Main Kinzig Kreises, die anderen 6.000 Tage unter den Augen der jeweiligen SPD/FDP Bürgermeister. Unter anderem wegen dieser unterlassenen Pflichtprüfungen ist die Stadthalle seit rund 1.000 Tagen geschlossen. Ebenso lange, also 1.000 Tage, hat die mehrheitlich SPD- geführte Regierung es nicht geschafft, die Kosten für die Sanierung der Stadthalle klar auf den Tisch zu legen, geschweige denn die vielen Gutachten dazu, deren Seitenzahl inzwischen zusammen wohl auch schon die 1.000er - Marke geknackt haben dürften.

Seit knapp 2.000 Tagen schwelt der Konflikt im Mittlauer Weg. Während die FDP sich hier treu bleibt und fleißig Lobbyarbeit für ohnehin privilegierte Minderheiten macht, hat die SPD Gelnhausen hier ihre Wurzeln als Volkspartei vollständig verraten. Es würde der SPD und auch dem Bürgermeister gut zu Gesicht stehen, wenn beide sich nicht nur um 20, sondern mehr um die restlichen 22.000 Gelnhäuser Bürger kümmern würden. Ich wette, allein die Mediation für die 20 Mittlauer Bürger hat die Stadt einen fünfstelligen (X0.000,00) Betrag gekostet.

Apropos Kosten: Da war ja auch noch der Coleman-Park, wo die SPD- geführte Regierung dem Bauträger eigenmächtig erlaubt hat, drei Gebäude ohne Genehmigung der Bundesanstalt für Immobilenangelegenheiten abzureißen und die Stadt dafür eine Strafe iHv. rund 1.800.000,00 Euro zu zahlen hatte.

Und wo wir schon bei Millionen sind: Im Haushalt der Stadt werden vom Bürgermeister (FDP) einfach mal 10.000.000,00 Euro Kassenkredite auf der Einnahmenseite eingestellt. Auf neudeutsch würde man das wohl „Sondervermögen“ nennen, ich nenne das schlicht neue Schulden.

Wenn ich richtig gezählt habe, wurden oben 48 Nullen verwendet, die direkt oder indirekt mit der SPD Gelnhausen zu tun haben. Ähnlich wie es die Grünen mit einer Fraktion gemacht haben, müsste die Bundes- SPD der SPD Gelnhausen eigentlich das Recht absprechen, sich überhaupt noch SPD nennen zu dürfen. Ich hätte da auch eine Anregung: Vielleicht irgend was mit Ziffern?"

Michael Neitzert
Hanau

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