Mehr Planungssicherheiten für die Schulgemeinden

Leserbriefe
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Die Richtlinien für den Pakt für den Nachmittag an den Grundschulen kommentiert VORSPRUNG-Leser Heinz Hunn vom Trägerverein Pakt für den Nachmittag an der Grundschule Langendiebach in seinem Leserbrief.

"Mit seinem Beschluss für neue Richtlinien zur Umsetzung des Paktes für den Nachmittag (PfdN) stellt sich der Kreistag des MKK, als Schulträger, der Herausforderung zur Entwicklung des Rechtes auf einen Ganztagesplatz in unseren Grundschulen. Diese stellen einige Herausforderungen an uns Trägervereine. Sie formulieren anspruchsvoll in der Sache deutliche Qualitätskriterien für die Umsetzung der einzelnen Konzepte mit den Grundschulen, welche es gilt zu erfüllen und umzusetzen. Die neue finanzielle Ausstattung trägt diesen Anforderungen zum Teil Rechnung und wurde aus gutem Grunde auf die neuen Zuschussbeträge angepasst. Das sind weitaus bessere und verlässliche Voraussetzungen, um den Pakt umzusetzen zu können und bringt mehr Planungssicherheiten für die Schulgemeinden.

Diese Richtlinien setzen eine Grundausrichtung des Landes mit der Gebührenfreiheit in der Kernzeit zwischen 7:30 und 14:30 Uhr um und schaffen die Voraussetzung dieses in den einzelnen Grundschulen 1:1 umzusetzen. Sie setzen dem Bestreben des MKK eigenen Träger ZKJF gGmbH eine Gebührenpflicht für Eltern in der Kernzeit einzuführen ein Ende. Jetzt gilt es die Gebührenmodelle entsprechend flexibel und angepasst an die örtlichen Begebenheiten und Beschlüsse der Schulkonferenzen anzupassen und für die Eltern entsprechend umzusetzen. 

Wir können für das an der Grundschule Langendiebach umgesetzte pädagogische Konzept und das 4-stufige Modulkonzept sagen, dass wir somit dabeibleiben können, das seit 2018 eingeführte Modell der Gebührenfreiheit in Modul 1 und Stufenkonzept für Zusatzzeiten weiterführen können und weiter entwickeln werden. Hier ist das Engagement der Stadt Erlensee heraus zu heben, dass die Politik und der Bürgermeister Erb die Zeichen der Zeit erkannt haben und sich konzeptionell und finanziell an der Umsetzung auf dem Weg zum Recht auf einen Ganztagesplatz beteiligen und bereit ist ihre Schulen sind zu unterstützen. Ein Modell, welches alle anderen Kommunen im MKK ein Beispiel sein muss, sich für ihre Schulen entsprechen on Top zu engagieren und finanziell zu beteiligen.

Die Anerkennung des MKK, dass den Ganztagesschulen auch die erforderlichen Räumlichkeiten einzurichten sind, finde ich einen weiteren Meilenstein, welches bestimmt den Schulträger neu herausfordern wird. Dass die Landesfinanzierung auf eine neue Basis gestellt werden muss, muss den politischen Gremien im Land deutlich dargelegt werden, um somit die Grundfinanzierung und Ausstattung auf den tatsächlichen Bedarf der Ganztagesschulen entsprechend abzustimmen. Dieses konnten wir den Landtagsabgeordneten Degen und Kasserkert in Gesprächen verdeutlichen und gehen davon aus, dass unsere Argumente dazu führen, dass dies in Wiesbaden nicht nur gehört wird, sondern dort zu klaren Beschlüssen zur Ausweitung der Finanzierung des PfdN führt."

Heinz Hunn
Erlensee

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