Debatte um die Ferienregelung in Linsengericht

Leserbriefe
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Auf den Leserbrief von Bernd Becker (hier lesen) antwortet VORSPRUNG-Leserin Nina Hummel, Vorsitzende des Schulelternbeirats der Geisbergschule in Eidengesäß, ebenfalls mit einem Leserbrief.

"Die Stellungnahmen des Bürgermeisters und von Bernd Becker (SPD) kann ich nur mit Kopfschütteln lesen. Vor allem zeigt sich hier ganz deutlich, dass es in der Debatte gar nicht mehr nur um die Schließzeiten der Linsengerichter Kitas geht, sondern die Gemeindevertretung vielmehr Druck auf den Betreuungsverein der Geisbergschule ausüben will, um diese zu anderen Ferienschließzeiten zu bewegen. Seltsam, dass nie jemand die Ferienregelung der Hasela-Grundschule in Altenhaßlau hinterfragt. Diese könnte sich genauso gut an die Geisbergschule anpassen, das war aber nie Thema. Vielleicht liegt es mitunter daran, dass der Vorsitzende des dortigen Fördervereins auch in der Gemeindevertretung politisch aktiv ist. Dabei soll der Förderverein ja im Interesse der Kinder und Eltern handeln und dabei nicht politisch motiviert/beeinflusst sein.

Die mittlerweile zurückgetretenen Kita-Elternbeiräte hatten einen guten Lösungsweg in diesem festgefahrenen Konflikt vorgestellt. Dieser findet beim Bürgermeister und einigen politischen Vertretern aber offenbar keinen Anklang. Aus welchem Grund müssen zwingend alle Linsengerichter Kitas und Grundschulen in den Sommerferien gleichzeitig schließen? Damit erlischt für die Eltern, die keine drei Wochen Urlaub am Stück nehmen können, auch jede Möglichkeit auf eine Kita-Notbereuung. Die beiden Betreuungsvereine der Grundschulen und die jeweils zugehörigen Kitas sollten sich im Sinne der Familien mit einem Kita- und einem Schulkind abstimmen, aber Altenhasslau kann doch einen anderen Weg gehen als der Rest der Gemeinde. Warum wollen der Bürgermeister und seine politischen Anhänger dies zwingend vereinheitlichen? Viele berufstätige Eltern müssen sich bei der Urlaubsplanung mit ihren Kollegen abstimmen und dann ist es eher möglich, dass einer die ersten und einer die letzten drei Ferienwochen Urlaub bekommt. Bei der Altenhasslauer Variante müssten die Eltern aber die 2.-4. Ferienwoche Urlaub nehmen, wenn sie nicht das Glück haben, auf Großeltern zurückgreifen zu können.

Daher mein Appell an den Bürgermeister und die Gemeindevertretung: sprecht nicht nur davon, dass ihr familienfreundlich seid, sondern entscheidet auch im Sinne der Linsengerichter Familien!"

Nina Hummel
Linsengericht

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