"'Poets, priests and politicians have words to thank for their positions. Words that scream for your submission.' Diesen Text, der von Sting sein soll, war ich beim Lesen in einem Kommentar unter einem Leserbrief von mir, als es am Karfreitag an meiner Haustüre klingelte und ich Besuch bekam. Die Besucherin fragte mich ganz aufgeregt, warum meine Garagenwand besprüht wurde und welches Geheimnis ich verraten habe. Ich wusste von nichts und las dann erstaunt hinter meinem Auto an der Wand, groß und schwarz auf weiß: 'Verräter Feme'.

Das Wort 'Feme' lässt erahnen, dass der Sprayer kein einfacher 'Typ' ist und das hochmittelalterliche Wort Feme womöglich benutzt hat, um damit in die Irre zu führen? Niemand weis, was in den Köpfen von so speziellen, zur Tat bereiten 'Poeten, Priestern und Politikern' vor sich geht. Der krasseste Fall, den ich erlebt habe, betraf meinen Kommilitonen Michael Buback. Er ist der Sohn des 1977 in meiner Heimatstadt Karlsruhe - direkt vor dem Haus eines guten Freundes - ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback. Michael hat sein Chemiestudium in Karlsruhe ein Jahr vor mir begonnen. Über die Ermordung seines Vaters führten Michael und seine Freunde eigene Ermittlungen durch. Die Ergebnisse sind in zwei Büchern veröffentlicht worden. Darin wird beschrieben, was alles Unvorstellbares möglich gewesen ist. Das Wissen über den Mord, die Mörderin und deren Hintermänner mahnt zur Vorsicht über jede Art von Spekulation über politisch motivierte Taten!

Der zweite Satz meiner Besucherin über diese Überraschung an der Wand kennzeichnet die politisch-mediale Spannungslage in unserem Land: 'Wenn ich die vielen Jahre bedenke, die du schon über CO2 schreibst, wundert es mich, dass das erst heute passiert, jetzt, wo du gegen den AfD-Kreisvorstand vors AfD-Schiedsgericht gezogen bist wegen der Auflösung der AfD-Hanau.'

Ein bewährtes und objektives Team von Ermittlern in dieser Sache habe ich auch schon aktiviert. Es sind die geraden Linien meines Lineals, die ganz geradeaus zu möglichen Tätern führen. Die acht Seiten liegen jetzt nicht mehr vergessen in der Schublade, sondern auf dem Schreibtisch. Keine der acht Seiten hat eine Ahnung, was für ein Geheimnis ich verraten haben könnte? Ich überlege, ob ich eine Belohnung aussetzen soll?"

hausgarafemst az

Dr. Gerhard Stehlik
Hanau

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