"Noch in 2021 appellierte Bürgermeister Matthias Möller an seine Bürger: 'Pflastern Sie Ihren Hof nicht mehr zu, bauen Sie keine Drainagen mehr ein. Helfen Sie alle mit, dieses Problem anzupacken.' In den vergangenen Jahren habe auch die Stadt schon einiges getan. Übrigens, genau zu dieser Zeit hatte das Hochwasser bereits Anlauf genommen. Was ist von Aussagen Möllers zu halten? Weiß da jemand nicht mehr, welchen Appell er vor drei Jahren losgelassen hat? Oder gilt das nur für die anderen?

Das genaue Gegenteil zu diesem Appell ist nun in 2024 auf dem Rathausvorplatz Schlüchtern zu bestaunen. Hier wurden nahezu 7000 m2 komplett zugepflastert. Dies wird aber als nachhaltig und naturnah betitelt und die Naturnähe mit sieben Bäumchen dem Bürger verkauft. Der blanke Hohn.

Zweites Beispiel das sogenannte 'KUBE': Auch hier das Gleiche. Rundherum alles zubetoniert, so dass kein Wasser auch nur die geringste Chance hat, im Erdreich zu versickern. Abgesehen davon wurden die Behinderten völlig außer Acht gelassen. Barrierefreiheit ein Fremdwort. Das wird vermutlich so weiter gehen, bis eine politische Wende herbeigeführt wird. Seit Möllers Amtsantritt in Schlüchtern wird die Betonwüste größer und größer.

Drittes Beispiel Freibad Schlüchtern: Mehr als drei Monate ist hier eine Abbruchfirma sechs Tage die Woche beschäftigt, das alte Freibad einzureißen. Wer da noch von einer Sanierung spricht, der weiß nicht, wovon er spricht. Das wieder aufzubauen, kostet derart viel Ressourcen, was zu weiteren Naturkatastrophen beitragen wird.

Es wird immer Begriff Nachhaltigkeit in den Mund genommen, ohne zu wissen was dies eigentlich bedeutet. Aber das ist in Schlüchtern noch nicht angekommen, wie auch?"

Raimund Gellert
Schlüchtern

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