VORSPRUNG-Leser Norbert Möller kommentiert erneut die Petition der CDU Linsengericht für eine durchgängige Straßenbeleuchtung in der Nacht.
"Schaut man sich den Inhalt der Petition an, muss man leider zu dem Schluss kommen, dass bei der CDU-Fraktion der Natur- und Umweltschutz einen untergeordneten Stellenwert besitzt. Wie problematisch die Lichtverschmutzung für Flora und Fauna ist, ist wohl auch teilweise in Linsengeicht noch nicht angekommen. Auf die schädlichen Auswirkungen einer durchgängigen nächtlichen Straßenbeleuchtung für alle nachtaktiven Lebewesen bin ich in meinem Leserbrief entspechend eingegangen. Bei dem sich ständig dramatisch fortsetzenden Insektenschwund können wir uns ein 'weiter so' nicht mehr leisten. Hier ist unbedingt ein Umdenken notwendig!
Dazu würde die Beibehaltung der nächtlichen Abschschaltzeiten schon einen kleinen wirkungsvollen Beitrag leisten. Man müsste es nur wollen und dazu auch Einsicht zeigen. Außerdem kann die Gemeinde Linsengericht damit ein Zeichen setzen, dass es auch anders geht. Inzwischen haben schon eine Reihe von Städten und Gemeinden geeignete Maßnahmen ergriffen, die Lichtverschmutzung - unter anderem mittels Abschaltzeiten - zu reduzieren.
Positiv in der Petition zu nennen ist, dass sich die CDU zur Optimierung und Modernisierung der Straßenbeleuchtung bekennt. Es wäre zu wünschen, dass die CDU-Fraktion ihren Antrag überdenkt und zum Wohl von Natur und Umwelt zurückzieht. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt."
Norbert Möller
Linsengericht
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