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"Ein altes Sprichwort sagt, man kann vieles vermehren, außer Grund und Boden, deshalb verkauft man ihn auch nicht. Da soll nun in der BUVEK (Ausschuss für Bauen, Umwelt, Verkehr, Energie und Klimaschutz) Veranstaltung in Schöneck am 26. November 2024 eine Billigung des Planentwurfes für das neue Gewerbegebiet Kilianstädten Nord II stattfinden. Die Pläne liegen dann vier Wochen öffentlich zur Einsicht aus und Wahrnehmung zum Widerspruch.

Mit der Zustimmung durch die Vertreter soll dann die Bahn frei gemacht werden für den Bau des Rechenzentrums, platzverschwendend, nur 1,5 Stockwerke, stromfressend und gegebenenfalls einer geringen Möglichkeit der Abwärmenutzung im niedrigen zweistelligen Bereich. Zehnprozentige Nutzung soll verpflichtend sein, ab Juli 2025. Die restliche Abwärme dient der Klimaerwärmung in Kilianstädten. Es wird künftigen Generation und auch der zukünftigen Gemeindeführung ein wichtiger Bestandteil unter den Füßen weggezogen, nämlich Pachteinnahmen über Generationen hinweg, leider. Das was kurzfristig etwas Geld in die klammen Kassen spült, ist weiter nichts als ein reines Strohfeuer, wie gewonnen so zerronnen. Warum das ganze?

Nun, man hofft auf üppige Gewerbesteuereinnahmen, sieht aber in der Realität oft anders aus, so wie es Dr. Thilo Sekol bereits in der Infoveranstaltung vom Bündnis lebenswertes Schöneck am 08.09.2022 darstellte. Von einer Million Euro Einnahmen bleiben oft nur niedrige  vierstellige Beträge übrig. Haben die Entscheider dies wahrgenommen und ihre Hausaufgaben gemacht, scheinbar nicht. Man will sich nicht vorstellen, sollte der künftige Betreiber das Objekt einmal veräußern, an einen Investor – eine Heuschrecke. Was bleibt dann übrig von der erhofften Gewerbesteuer? Bestimmt nicht viel, warum, weil es ihn nicht interessiert.

Selber essen macht dick, könnte da die Devise sein, und der Gemeinde entgehen so die erhofften Einnahmen, denn er wird sicherlich den Firmensitz in eine Steueroase verlegen. Schöneck hat wieder einmal das Nachsehen. Warum lernt man nicht aus der Vergangenheit? Ist es Programm oder einfach unterwürfige Parteipolitik, egoistisch genug um sich selbst zu feiern? Zukünftigen Generationen wird wieder einfach etwas weggenommen, ist das mit dem eigenen Gewissen vereinbar, sollte sich jeder am Prozessbeteiligter noch einmal selbst stellen und seine Entscheidung vorsorglich überdenken."

Frank Martin
Schöneck

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