Reinhold Brandt, Mitglied des Seniorenbeirates in Großkrotzenburg, berichtete von einem Rundgang durch ein Neubaugebiet der Gemeinde.
"Wir haben im September einen kleinen Rundgang im Großkrotzenburger Neubaugebiet unternommen. Dabei haben wir einige Dinge gefunden, die unschön sind beziehungsweise vermeidbar wären. Ausgewiesene Parkflächenmarkierungen werden falsch genutzt, die Autos parken fast alle circa 20 Zentimeter zu weit nach innen. Das hat zur Folge, dass weder Fußgänger, geschweige denn Personen mit Rollatoren oder Mütter mit Kinderwagen die Fußwege nutzen können. Wie soll da eine Mutter ihrem Kind beibringen können, wie es sich richtig im Straßenverkehr verhält? Außerdem sind die teilweise kaum noch zu erkennenden Fahrbahn- beziehungsweise Parkflächenmarkierungen zu erneuern. Es wäre sinnvoll, diese auf der Seite des Fußweges anzubringen, damit die Autofahrer wissen, wie weit sie den Fußweg nutzen dürfen.
Ein weiteres Problem ist der Tiefgarten, die einzige Möglichkeit, sich auf dem Spaziergang auf einer der Bänke auszuruhen. Diese sind defekt und verdreckt. Das dort aufgestellte Schild ist überklebt und übermalt. Überall liegt Müll herum, wie übrigens an vielen Stellen in unserem schönen Ort. Um den Tiefgarten selbst könnte sich vielleicht einer der ortsansässigen Vereine einmal kümmern, denn wir glauben nicht, dass abgestorbene Äste an den Bäumen das Wachstum fördern, genau wie die vielen 'Tretminen' überall auf unseren Wegen, die von den Hundebesitzern nicht entsorgt werden.
Ein großer Appell geht also an alle Bewohner, sich a) um die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde zu kümmern und b) an die Fahrzeughalter im Neubaugebiet, die Parkflächen so zu nutzen, dass auch Fußgänger ihren Bereich haben. Das würde doch unser Miteinander für alle ein wenig freundlicher gestalten. Unsere Pressemitteilung ging im Oktober ans Rathaus.
Bis dato konnten wir in keiner Zeitung einen Bericht finden!"
Reinhold Brandt
Großkrotzenburg
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