Nidderau: Bustransfer für Senioren wieder einsetzen

Leserbriefe

Zum Sommerfest für Senioren äußert sich VORSPRUNG-Leser Hans-Joachim Klöppel in seinem Leserbrief.

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"Nachdem ich nun aus dem Magistrat der Stadt Nidderau auf eigenen Wunsch ausgeschieden bin, kann ich, ohne dass ich ein Loyalitätsgebot und Geheimhaltungsedikt verletze, meine Meinung offen kundtun.

Der Seniorenbeirat Nidderau veranstaltet jährlich ein Sommerfest auf dem Stadtplatz in Nidderau. Die Veranstaltung wird sehr gut angenommen und man freut sich, dass man mit „alten“ Bekannten mal wieder etwas 'babbeln' kann. Auch das Programm ist auch sehr ansprechend. Leider sind die Selbstdarstellungen einiger Personen aus der Kommunalpolitik etwas deplatziert; aber die nächste Kommunalwahl wirft bekanntlicherweise ihre Schatten voraus.

Bisher wurden die Senioren/innen aus den fünf Stadtteilen mit einem Bus abgeholt und wieder zurückgebracht. Dieses Jahr ist das anders. Die Senioren/innen aus den Stadtteilen Erbstadt, Eichen, Ostheim und Windecken sollen mit dem ÖPNV fahren. Das wäre ja vielleicht machbar, wenn man wüsste, ich denke hier Senioren/innen die sich nicht mehr mit der digitalen Welt auskennen, wann denn die Busse fahren. Tatsache ist, dass an den Bushaltestellen im Stadtteil Erbstadt (Ringstraße, Pfaffenhof und Hauptstraße) die Hinweisschilder teilweise defekt und überhaupt nicht lesbar sind.

Herr 1. Stadtrat Rainer Vogel (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN) hat mir in einem E-Mail mitgeteilt, dass im letzten Jahr nur 8 Personen den Bus genutzt haben. Das ist richtig, wenn man die Stadtteile Eichen und Erbstadt alleine betrachtet. Ab den Stadtteilen Ostheim und Windecken war der Bus, so habe ich das beobachtet, doch recht gefüllt.

Die Senioren/innen aus dem Stadtteil Erbstadt würden es sehr begrüßen, wenn der Seniorenbeirat Nidderau sich dafür einsetzen würde, dass der Bustransfer ab nächsten Jahr wiedereingesetzt wird. Im Übrigen finde ich angebracht, wenn man die Informationen der ÖPNV-Busfahrpläne in Nidderau auch in den öffentlichen Medien öfters veröffentlichen würde."

Hans-Joachim Klöppel
Nidderau

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