Die Sperrung der Brücke über der Kinzig zwischen dem Flugplatz Langenselbold und Hasselroth-Neuenhaßlau (wir berichteten) kritisiert VORSPRUNG-Leser Dr. Hans Ulrich Süss in seinem Leserbrief.
Die Sperrung der Brücke über der Kinzig zwischen dem Flugplatz Langenselbold und Hasselroth-Neuenhaßlau (wir berichteten) kritisiert VORSPRUNG-Leser Dr. Hans Ulrich Süss in seinem Leserbrief.
"Vergangenen Freitag haben sich Personen intensiv damit beschäftigt, die Sperrgitter an der Brücke mit jeder Menge Draht am Brückengeländer zu fixieren, damit niemand die Brücke nutzt. Das war in der Vergangenheit immer wieder leicht möglich, weil die Sperrgitter zur Seite geschoben waren. Ich bin daher über die "Spakebrücke" ausgewichen. Heute, Sonntag, sieht es dort wieder so auswieder so aus: Offensichtlich können etliche Bürger nicht verstehen, warum eine offensichtlich nicht unter dem Gewicht von Radfahrern zusammenbrechende Brücke nicht genutzt werden darf. Die Schilder, die die Sperre ankündigten, sind beim Vorbeifahren aufgrund ihrer lächerlich winzigen Schrift nicht zu lesen, erst beim Anhalten geht das. Vermutlich erregt die wiederholte Aktion der Bürger, die Brücke benutzbar zu machen, den Unmut von Behördenvertretern, die sich nicht wichtig genommen fühlen.
Nun weiß ich, dass die Brücke nur einen neuen Belag bekommen soll. Ich hatte wegen des kleinen Absatzes an der Brücke vermutet, eines der Widerlager sei beschädigt. Das macht die Sperre noch lächerlicher, denn der vorhandene Belag wird durch Fahrradverkehr sicher nicht (weiter) geschädigt. Eine unsinnige Sperre, die Bürger am Verstand der Behördenmitarbeiter zweifeln lässt. Handeln diese nach der Maxime: Ich darf das sperren, also zeige ich meine Macht über viele Wochen? Diese Brücke ist für Radler wichtig und sollte nicht wochenlang gesperrt bleiben."
Dr. Hans Ulrich Süss
Hasselroth

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