Die Parksituation in den Straßen im Maintaler Stadtteil Dörnigheim thematisiert VORSPRUNG-Leserin Laura Müller in ihrem Leserbrief.
"In einer öffentlichen Stellungnahme weist die Stadt Maintal darauf hin, dass der öffentliche Parkraum allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht und keine privaten Parkraumregelungen auf öffentlichen Flächen geduldet werden. Im Bereich der Leuschnerstraße an der Kreuzung zur Rathenaustraße zeigt sich jedoch seit über einem Jahr ein anderes Bild.
Ein Abschnitt dieser Straße wird dauerhaft von einer einzelnen Familie blockiert. Durch das Abstellen zweier Autos und eines Motorrades mit ungewöhnlich großen Abständen werden faktisch mehrere Parkplätze für den eigenen Gebrauch reserviert. Teilweise stehen die Fahrzeuge so ungünstig (tief in die Kreuzung oder zu weit vom Bordstein), dass das Abbiegen erschwert und der Verkehrsfluss beeinträchtigt wird. Ein weiterer Wagen einer Anwoherin steht seit Wochen unbewegt und ebenfalls so abgestellt, dass kein regulärer Parkraum bleibt.
Der Zustand ist den Behörden bekannt, ohne dass bislang Maßnahmen erkennbar wären. Für die übrigen Anwohner bedeutet dies, dass der betroffene Straßenabschnitt seit langer Zeit praktisch nicht nutzbar ist. In zwei Fällen musste ich persönlich längere Wartezeiten in Kauf nehmen, weil Fahrzeuge erst umrangiert werden mussten, bevor die Fahrbahn wieder frei war. Außerdem haben bereits einige, als Reaktion auf dessen Verhalten, ihre Autos mit großen Abständen zu parken oder ihre Parkmöglichkeiten nicht nutzen
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum die Verstöße in diesem Straßenabschnitt über Monate toleriert werden, während vergleichbare Parkverstöße an anderer Stelle konsequent geahndet werden. Eine einheitliche Durchsetzung der Vorschriften wäre erforderlich, um Gleichbehandlung und Rechtsklarheit für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Ansonsten kann es als Aufruf der Behörde verstanden werden, damit jeder willkürlich parken kann!"
Laura Müller
Maintal
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