Über die Berichterstattung über Hanau in der englischen Presse äußert sich VORSPRUNG-Leser Heinz Bohlender in seinem Leserbrief.
"Hanau, meine Geburtsstadt, schafft es stellvertretend für viele deutsche Städte in die englische Presse. Während man im ÖRR und den üblichen linken Blättern die Einwanderung in Deutschland geradezu verherrlicht, ist am 17.11.2025 im Telegraph (UK) das zu lesen.
Einige Auszüge: 'Die Islamisierung Deutschlands ist in Hanau, der Geburtsstadt der Brüder Grimm, deutlich sichtbar. Sie schenkten der Welt ihre Märchen von Rotkäppchen, Rapunzel, Hänsel und Gretel und vielen anderen. ... Nun sind die Straßen gesäumt von unzähligen Kebab-Ständen, Schnellimbissen, Restaurants und Lebensmittelgeschäften. Die meisten mit Schildern 'halal' und den islamischen Speisevorschriften entsprechend. Als Irak- und Afghanistan-Veteran war ich von all dem – sowie vom vielen gesprochenen Arabisch und den 'Salaam-Alaikum' Grüßen – beeindruckt, insbesondere von der Präsenz des Restaurants Afghan Starway und des Supermarkts Kabul Central. Deutschlands Einwanderungssituation ist besonders schwierig, vor allem weil man nicht so einfach auf Donald Trumps harte Abschiebungstaktiken zurückgreifen kann. Viele dieser Menschen, wenn nicht die meisten, sind 'legal' eingereist und wurden willkommen geheißen. ... Sie kamen als Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg. Viele besitzen jetzt einen deutschen Pass.
In Worms – einer der ältesten Städte Nordeuropas, berühmt für das Wormser Edikt von 1521, in dem Martin Luther zum Ketzer erklärt wurde – ist die Lage noch dramatischer. ... Kreuz und quer durch Straßen und Gassen, auf der Suche nach einer typisch deutschen Kneipe. Ich fand Shisha-Bars, Wettbüros und unzählige türkische Friseursalons. Aber keine einzige Kneipe. Was ist die richtige oder falsche Vorgehensweise, wenn sich einst durch und durch deutsche Städte vor unseren Augen in Außenposten der muslimischen Welt verwandeln? Das Problem scheint tiefer zu liegen als die Naivität der Linken in Bezug auf Einwanderung; vielleicht liegt dem Projekt des modernen säkularen Liberalismus ein fataler Irrtum zugrunde. Die Deutschen, denen ich begegne, sagen mir immer wieder, dass die Einwanderung zu einem ernsten Problem für sie und für das Land geworden ist. Ich kann mir kaum vorstellen, was viele die im Krieg (2WK) für die Freiheit gefallen sind – heute über Hanau denken würden. Veränderung ist zwar nicht unbedingt 'falsch', doch haftet dem Ganzen etwas Trauriges, ja Tragisches an. In Hanau wurde ich das beklemmende Gefühl nicht los, dass etwas langsam stirbt – etwas, an das ich zutiefst glaube und für das ich dumm genug war zu kämpfen (Afghanistan und Irak) weil ich dachte, es müsse allen anderen genauso wichtig sein.' Link: https://www.telegraph.co.uk/news/2025/11/17/the-uncomfortable-truth-about-the-islamisation-of-germany/."
Heinz Bohlender
Nidderau
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