Vorsprung - WhatsApp Kanal

"Eine Mehrheit für die Bürgermeisterin fordert die CDU Großkrotzenburg in der Presse und auf ihren Wahlplakaten. Wer die Politik dieser Partei und Ihrer Bürgermeisterin der letzten Jahre verfolgt hat, stellt folgendes fest. Die CDU hat angesichts schon damals leerer Kassen ein Rathaus gebaut, was nicht nur sinnfrei überteuert war und architektonisch deplatziert ist, es bietet noch nicht einmal Räumlichkeiten die erforderlich sind, die obligatorischen Sitzungen abzuhalten.

Für die Unterlassungen hinsichtlich der Instandhaltung des Bürgerhauses, welche zum derzeitigen Zustand des Gebäudes geführt haben, trägt die Partei ebenfalls die Verantwortung. Dabei gab es einen Wirt, der bei einem langfristigen Pachtvertrag nicht nur die Instandsetzung und -haltung des Gebäudes übernommen hätte, er hätte auch die Ausrichtung der Sitzungen der Gemeindevertretung sichergestellt, die in dem von ihr gebauten Rathaus ja nicht möglich sind. Ein Beschluss der Gemeindevertretung, der die Bürgermeisterin verpflichtete, mit dem Wirt einen langfristigen Pachtvertrag abzuschließen, wurde von von ihr durch ihr Nichtstun ausgehebelt. Das Ergebnis war, dass der Wirt nun nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben also nun ein in der Bausubstanz geschädigtes Gebäude ohne Nutzung, was kein Geld einbringt, sondern lediglich Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten verschlingt. Das Verhalten der Bürgermeisterin war in diesem Zusammenhang zudem derart dreist, dass ihr in diesem Zusammenhang öffentlich in der Gemeindevertretung der Vorwurf der Untreue gemacht wurde.  

Großkrotzenburg hat ein Ärztehaus bekommen, was im Grund begrüßenswert ist. Allerdings wird auch hier offenbar, dass die Bürgermeisterin ihren Aufgaben nicht gewachsen ist. Auch wenn die Errichtung des Gebäudes politisch gelang, die verkehrstechnische Anbindung an die Hauptstraße wurde bis dato genauso wenig realisiert, wie die Bauschäden an der Straße behoben. Ganz zu schweigen  von der Bushaltestelle oder das in der Gemeindevertretung beschlossene vergünstigte Ticket um älteren Menschen das Ärztehaus erreichbar zu machen. Hierzu war die Bürgermeisterin nicht in der Lage.

Bei der Verlegung der Glasfaser wurden Straßen und Gehwegoberflächen in erheblichem Maße geschädigt, da der Tiefbau nicht fachgerecht ausgeführt wurde. Ich selbst bin davon betroffen und warte seit Jahren auf eine Lösung und die diesbezüglich zugesagte Rückmeldung der Bürgermeisterin. Obwohl die Instandsetzung lediglich eine Frage des Kümmerns war und dabei aufgrund der vorliegenden Verantwortlichkeiten für die Gemeinde keine Kosten entstehen, passiert nichts.  Dafür sanieren wir mit Gemeindemitteln eine Bahnhofstraße, die vielleicht regelmäßiger Pflege, aber keiner Sanierung bedurft hätte.

Wie wenig die Bürgermeisterin ihren Aufgaben gewachsen ist, wird zudem dabei deutlich, dass sie nach jahrelanger Übung offensichtlich weder handwerklich noch inhaltlich in der Lage ist, einen beschlussfähigen Haushalt aufzustellen und in die Gemeindevertretung einzubringen. Sie verantwortet damit, wie sie auf der Gemeindehomepage selbst einräumt, ernste Folgen für unsere Gemeinde.

Eine beeindruckende Bilanz wie ich finde. Aber statt Selbstreflexion und dem Willen, die Ärmel hochzukrempeln und die selbst verschuldeten Versäumnisse aufzuarbeiten, träumt man nun, bei einem in Teilen selbst verschuldeten Millionendefizit von neuen Projekten wie Neubau des Jugendzentrums, Sporthallenneubauten und anderem. Ein verstörendes und beschämendes Bild kapitalen Scheiterns, welches die Bürgermeisterin und ihre Partei verantworten und wie ich finde in keiner Weise geeignet, diese Menschen nun auch noch mit  einer Mehrheit in der Gemeindevertretung auszustatten."

Peter Bergmann
Großkrotzenburg

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


Thermo Sun
Harth & Schneider
Stadt Schlüchtern
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG
Sturmius Dehm Brennholz GmbH

online werben

Höfler Fenster
Autohaus Koch
Autohaus Nix
CID

vogler banner

Evonik

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2