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"Liebe Mitglieder des Stadtschülerrates, ich kann die Verunsicherung im Zusammenhang mit den von den Regierungsfraktionen CDU und SPD im Hessischen Landtag angedachten Kürzungen im Bildungsbereich nachvollziehen. Für mich ist klar: Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten und erfolgreichen Leben. An der Bildung darf nicht gespart werden, sie hat höchste Priorität. Gleichzeitig ist es wichtig, eine differenzierte Betrachtung vorzunehmen und die gesamte Ausstattung der Schulen im Blick zu behalten. Es ist entscheidend, vorhandene Ressourcen so einzusetzen, dass sie Schülerinnen und Schülern möglichst wirksam zugutekommen. Vor diesem Hintergrund begrüße ich, dass der Bildungsetat in Hessen im Haushaltsjahr 2026 trotz der weiterhin herausfordernden Finanzlage von 5,8 Milliarden Euro auf 6,2 Milliarden Euro ansteigt. Auch das klare Bekenntnis der Landesregierung zur Integrierten Gesamtschule als festen Bestandteil der hessischen Schullandschaft ist ein deutliches Signal, was ich begrüße. Die CDU setzt sich dafür ein, dass die 104-prozentige Grundunterrichtsversorgung weiter erhalten bleibt und Hessen damit ein Niveau an unseren Schulen bietet, das kaum ein anderes Bundesland erreicht.

Hinzu kommt das Start-Chancen-Programm, das seit dem Schuljahr 2024/2025 deutlich mehr Ressourcen an besonders belastete Schulen bringt. In Hessen profitieren inzwischen 320 Schulen davon, darunter 12 in der Stadt Hanau. In diesen Schulen besteht eine erhöhte Lehrerzuweisung, sodass zusätzliche Unterstützung genau dort ankommt, wo sie besonders gebraucht wird. Ich halte es auch für wichtig und die richtige Entscheidung, dass besondere Unterstützungsangebote im hessischen Schulsystem bestehen bleiben. So wird bei den rund 1.150 sozialpädagogischen Fachkräften nicht gekürzt. Der Sozialindex wird angepasst, bleibt jedoch erhalten. Selbst nach Einsparungen bleibt Hessen bei der bedarfsgerechten Mittelverteilung besser ausgestattet als viele andere Länder, etwa Rheinland-Pfalz, Bayern oder Niedersachsen, wo keine sozialindizierte Zuweisung existiert.

Auch die Binnendifferenzierung – also die individuelle Förderung der Schüler innerhalb der Klassen – bleibt bestehen. Integrierte Gesamtschulen können weiterhin Klassen mit lediglich 25 Schülerinnen und Schülern binnendifferenziert bilden. Nur bei den Schulen, die ausschließlich binnendifferenziert arbeiten, ändern sich künftig die Mittel. Dort entfallen bisher für zusätzliche Kurse zur äußeren Differenzierung bereitgestellte Ressourcen. Für uns bleibt entscheidend, die Integrierten Gesamtschulen in ihrer wichtigen Rolle für Chancengerechtigkeit zu unterstützen und zugleich den Schulstandort Hanau mit seinen ausgewogenen Bildungsangeboten zu stärken. Die von CDU und SPD angedachten Kürzungen halte ich für vertretbar und werde dem Haushalt 2026 zustimmen."

Heiko Kasseckert
CDU-Landtagsabgeordneter

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