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"Im Wahlkampf für die anstehenden Kommunalwahlen in Linsengericht dominieren derzeit zwei Themen: die sogenannte Brandmauer und die Müllgebühren. Die Diskussion um die Brandmauer wird überflüssig, wenn es gelingt, diesseits dieser Barriere politische 'Feuerfestigkeit' zu erreichen und jenseits der Brandmauer die Glut zu löschen – also Wähler davon zu überzeugen, zurückzukehren oder gar nicht erst dorthin zu gehen. Mit immer neuen Steuer- und Abgabenerhöhungen wird dieses Ziel jedoch nicht zu erreichen sein.

Selbst Bürger außerhalb der Gemarkung Linsengerichts wundern sich inzwischen über die extrem hohen Müllgebühren – und viele Einwohner fragen sich, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Außerdem sollen die Kosten jahrelanger Misswirtschaft – am sichtbarsten beim 8,8 Millionen Euro teuren Rathausanbau – nun offenbar über eine drastische Erhöhung der Grundsteuer auf die Bürger abgewälzt werden. Wenn diese Politik fortgeführt und weiterentwickelt wird, wird das Desaster nur noch größer.

Niedrige Kitagebühren helfen jungen Familien wenig, wenn sie gleichzeitig bei Wasser, Abwasser, Müllgebühren und vor allem bei der Grundsteuer immer stärker belastet werden.  Schließlich betrifft die Grundsteuer jeden – Eigenheimbesitzer zahlen sie direkt, Mieter tragen sie indirekt über die Nebenkosten.

Am Ende entscheidet für viele Bürger nicht die Debatte über Brandmauern, sondern der Blick auf ihre Steuer- und Gebührenbescheide. Bei der kommenden Wahl haben die Linsengerichter zudem erstmals die Möglichkeit, Kandidaten der in der Gemeinde neu antretenden FDP für Gemeindevertretung und Bürgermeisteramt zu wählen – eine Partei, die logischer Weise nicht für die Finanzkrise in der Gemeinde Linsengericht verantwortlich ist und sich von jeher klar auf der demokratischen Seite der Brandmauer positioniert."

Erwin Stanzel
Linsengericht

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