Seine Beobachtungen zur AfD teilt VORSPRUNG-Leser Jörg Sternberg in diesem Leserbrief.
"Abseits der aktuellen Themen wie Rente, Wohnungsnot, Altersarmut, Pflegenotstand und Kriegsgräuel im Nahen Osten und um den Donbas nun einmal eine kleine Exkursion zum 'Wohlgefühl' eines hauptberuflichen Funktionsträgers der AfD: Im Rahmen einer Veranstaltung zum Städtebau äußerte sich der Bundestagsabgeordnete zur Architektur des Bauhauses. Es missfalle ihm und ärgere ihn geradezu maßlos, dass dieser Baustil so nüchtern und geradlinig sei und keinerlei Behaglichkeit ausstrahle oder gar Gemütlichkeit, die unser Volk in schwerer Zeit so dringend nötig habe.
Nun wäre diese Wortmeldung keine weitere Beachtung wert, wenn die Wortwahl, insbesondere die Begriffe 'Gemütlichkeit und 'Behaglichkeit', ausgesprochen von einem AfD-Mann, nicht zur Aufgebrachtheit und zum chronischen Erregungszustand der Partei passen wollen. Deutschland befindet sich schon länger im Feuer einerseits der AfD, andererseits von attentatistischen und zum Umsturz bereiten Gruppen wie Wehrsportgruppen und Untergrundzellen. Männer wie der Prinz Reuß und seine Reichsbürger, Franko A. aus der deutsch-französischen Brigade mit der vorgetäuschten Doppelautobiografie eines syrischen Flüchtlings und der eigenen, um später seinen Anschlag dem Flüchtling anzuhängen, die Gruppe 'Werwölfe', 'Blut-und- Ehre'- Nazis, die Wehrsportguppe Hoffmann und natürlich das Unterstützerumfeld des NSU gehören dazu wie auch die Partei 'Freie Sachsen'.
Ob es Verbindungen zur AfD gibt, wissen derzeit wohl nur die geheimen Dienste. Eines aber ist gewiss: Der Frontmann der AfD, Höcke, macht keinen Hehl daraus, dass er zumindest große Teile des Nationalsozialismus', käme er an die Macht, hierzulande wieder etablieren würde. Dies wäre dann das Ende von Behaglichkeit und Gemütlichkeit."
Jörg Sternberg
Hanau
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