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Der Bestseller-Autor stellt seinen neuen Psychothriller „Mörderfinder – Die Spur der Mädchen vor“. Eingeladen wurde der in Trier lebende Schriftsteller von der Bad Orb Kur GmbH in Kooperation mit der Wächtersbacher Altstadt-Buchhandlung Dichtung & Wahrheit. Im Gespräch berichtet der Autor über seine Recherchen, literarische Vorlieben und seinen aktuellen Thriller.

Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: In Ihrem neuesten Thriller „Mörderfinder – Die Spur der Mädchen“ geht es ja ziemlich heftig zu. Gibt es eigentlich thematisch eine rote Linie, die Sie beim Schreiben nie überschreiten würden?
Arno Strobel: "Die gibt es definitiv, zum Beispiel im „Mörderfinder“. In dem Buch geht es um Kindesentführung sowie Missbrauch, den ich aber niemals beschreiben, sondern stets nur andeuten werde. Ich habe selbst drei Kinder, und der Gedanke an das, was weltweit Kindern angetan wird, ist so grausam, dass sich alles in mir dagegen wehrt, das in meinen Büchern bildhaft zu beschreiben."

Man sagt Ihnen nach, Sie seien in Ihrer Recherche sehr akribisch. Was war denn Ihr spannendstes Erlebnis bei einer solchen Recherche? Und für welches Buch war das?
Strobel: "Das war die Recherche zu dem Buch 'Der Sarg', in dem Menschen lebendig begraben werden. Was ich dort zu Recherchezwecken im Eigenversuch ausprobiert habe, brauche ich definitiv kein zweites Mal."

Wenn man so durch Ihre Werke blättert, müssten Sie ja in Polizeibehörden, Pathologien, Frauenhäusern und Gerichten quasi zu Hause sein. Verbringen Sie dort viel Zeit für ihre Nachforschungen, oder genügt Ihnen diesbezüglich das Wissen aus dem Internet?
Strobel: "Ich habe das große Glück, mittlerweile auf einen großen Stamm an Fachleuten aus verschiedenen Gebieten zurückgreifen zu können. So habe ich immer die benötigten Informationen aus erster Hand und kann von dem Hintergrundwissen dieser Menschen profitieren."

Apropos Internet: Sie sind digital sehr präsent. Machen Sie das alles selbst, oder haben Sie dafür ein eigenes „Digitalteam“?
Strobel: "Sowohl als auch, wobei das "Team" eine One-Man- bzw. One-Woman-Show meiner Lebensgefährtin und Assistentin Nina Puschmann ist."

Die Covid-Zeit müsste doch für Sie als Autor großartig gewesen sein (sofern Sie nicht erkrankt waren und niemand aus Ihrem Umfeld): Da blieb doch sicher viel Zeit zum Schreiben und Recherchieren?
Strobel: "Die Zeit war sicherlich da, aber leider auch Corona. Das, was in der ganzen Welt geschehen ist (und teilweise noch geschieht), hat dafür gesorgt, dass ich den Kopf nie völlig frei hatte und teilweise wochenlang darum kämpfen musste, in meine Geschichte eintauchen zu können."

Gibt es Bücher, die Sie weggelegt haben, weil Sie Ihnen zu brutal oder zu eklig waren? Und wenn ja: Welche?
Strobel: "Nein. Wenn ich Bücher weglege, dann weil es die Autorin oder Autor nicht schafft, mich neugierig auf den weiteren Fortgang der Geschichte zu machen."

Und mussten Sie selbst ein Buchprojekt abbrechen, weil Sie gemerkt haben, dass Sie das Thema emotional zu sehr mitnimmt?
Strobel: "Nein."

Wenn Sie mit dem Protagonisten eines beliebigen Buches einen Tag die Rollen tauschen dürften – welcher wäre das? Und ist das betreffende Buch Ihr Lieblingsbuch?
Strobel: "Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil mir sowohl hinsichtlich Protagonisten als auch der Stories alle meine Bücher gleichwertig wichtig sind."

Haben Sie unter den anderen Autoren Vorbilder?
Strobel: "Ja. The one and only Stephen King. Er ist dafür verantwortlich, dass ich heute Psychothriller schreibe."

Wenn Sie nicht schreiben würden – was würden Sie sonst noch gerne machen?
Strobel: "Ich würde mit Sicherheit noch immer in meinem Beruf als Informatiker arbeiten."

Was haben Sie als letztes Buch gelesen?
Strobel: "Gerade gestern habe ich das neue Buch von Stephen King (so ein Zufall) 'Billy Summers' beendet."

Und was war die schönste Rückmeldung, die Sie jemals zu einem Ihrer Bücher erhalten haben?
Strobel: "Eine Rückmeldung, die ich Gott sei Dank, recht häufig erhalte und die lautet: „Ich konnte nicht aufhören zu lesen.“ Für mich das schönste Kompliment, das man einem Autor oder einer Autorin von Thrillern machen kann."

Die Lesung mit Arno Strobel findet am Musikpavillon im Kurpark statt. Bei schlechter Witterung wird sie in den Theatersaal der Konzerthalle verlegt. Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt tagesaktuellen Corona-Bestimmungen. Tickets gibt es hier: https://www.vorsprung-online.de/events/189779-lesung-mit-arno-strobel-m%C3%B6rderfinder-die-spur-der-m%C3%A4dchen.html

Foto-Copyright: Gaby Gerster



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