Als kongeniale Programmergänzung ist am 16. Juni der Literat und Kleinkünstler Hans-Jürgen Lenhart zu Gast. Um 17 Uhr präsentiert er im Rahmen der Ausstellung sein Programm "Maskenball der Wörter".

Der Frankfurter Literat, Kleinkünstler und Sprachspieler Hans-Jürgen Lenhart lädt ein zum Maskenball der Wörter. Diese verkleiden und enthemmen sich. Es kommt zu Sprachverwirrungen gigantischen Ausmaßes. Die Überreste sammelt Lenhart ein und entwickelt daraus hintersinnige, vokalartistische und magische Texte. Voller Doppeldeutigkeiten erzählt er vom Unterschied zwischen ausbrechenden Einbrechern und einbrechenden Ausbrechern. Und man erfährt die Wahrheit über den Untergang der Titanic, die im Bermuda-Dreieck zwischen Sprache, Humor und Experiment versunken ist. Nach seiner Besteck-Trilogie werden Sie nie mehr unvoreingenommen in ein Restaurant gehen können. Lenhart betreibt ein Spiel mit Logik und Fundstücken des sprachlichen Alltags und er wechselt bisweilen in die Lautpoesie über. Eine unterhaltsame und teilweise schrille Performance. Und spricht Lenhart ein Gedicht, er mit der Erwartung bricht. So sind seine Jahreszeiten-Gedichte voller ungeahnter Twists.

Hans-Jürgen Lenhart ist Sprachforscher, weil er etwas forscher mit der Sprache umgeht. Er tritt als Kleinkünstler und Autor seit 1990 bundesweit mit eigenen Programmen zwischen Sprachspiel und Satire auf. 1999 wurde er Sieger des "Hessischen Poetry Slams". Seit 2014 organisiert er Lesereihen in Frankfurt und Hanau.


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