Der Lyrikband „Agamemnon und Kassandra in Lakonien“, den der Gründauer Autor Peter Völker 2001 im Gallas-Verlag in München veröffentlicht hat, ist in vier europäischen Sprachen von der rumänischen Kulturakademie „Internationale Orient-Occident“ in Curtea de Arges veröffentlicht worden (ISBN 978-973-8430-91-4).
Die Gedichte wurden von Carlonia Ilica und Dumitru M. Ion in die rumänische, von Stevan Tontic (Sarajewo) in die serbische sowie von Maria Kavvadia und Martin Knapp (Athen) in die griechische Sprache übertragen. Die Titelseite des Buches schmückt eine Foto, dass das von Heinrich-Schliemann in Mykene/Peloponnes ausgegrabene Löwentor zeigt. Auf der Rückseite des Bandes ist ein Gemälde des griechischen Künstlers Nikos Samartzidis abgedruckt. Es enthält eine Transkription des Gedichtes „Stille“ in die mykenische Linear-B-Schrift. Das Buch, das auch die Noten einer Vertonung von drei Gedichten Völkers von der griechischen Komponistin Lisa Xantopolou enthält, kann direkt bei der rumänischen Kulturakademie (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder beim Autor (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zum Preis von 15 Euro bezogen werden.
Der Gedichtband von Völker bezieht sich auf die griechische Mythologie, folgt ihr aber in der Handlung nicht. Agamemnon, vom trojanischen Krieg gezeichnet und von Alpträumen geplagt, entführt die am Unglauben der Menschen verzweifelnde Kassandra aus ihrer zerstörten Stadt. An Bord des Schiffes wächst Liebe zwischen dem verhärteten Krieger und der schönen Seherin. Kassandra prophezeit die Mordpläne Klytämnestras und Agamemnon glaubt ihr. An der südlichen Küste der Peloponnes gründen beide eine neue Existenz und entdecken ein Leben jenseits der Vorbestimmung. Erinnerungen an Troja und Mykene, an das Grauen der Schlachten und die Angst vor der Sehkraft versinken im Alltag und in der Hoffnung der Zugeneigten. Das Thema wurde in 17 Texten bearbeitet. Das Vorwort für die neue Veröffentlichung schrieb der Hamburger Philsoph, Journalist und Schriftsteller, Dieter Brumm, der die Herausgabe auch finanziell unterstützt hat. Darin betont der die neue Lebenschance, die der Autor seinen literarischen Protagonisten einräumt.
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