Wochenende: Ein Toter und 113 neue Corona-Fälle

am 09 November 2020 17:45
Wochenende: Ein Toter und 113 neue Corona-Fälle

Für das Wochenende meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere 113 bestätigte Covid-19-Fälle sowie einen Todesfall im Zusammenhang mit der Erkrankung. Damit sinkt der Inzidenzwert am Montag auf 151. Weiter gestiegen ist die Zahl der stationären Aufnahmen auf jetzt 46, darunter neun Personen an Beatmungsgeräten. In den Schulen sind am Montag acht weitere Fälle gemeldet worden. Neben der täglichen Statistik verweist das Gesundheitsamt auf die jetzt geltenden Regeln für Reiserückkehrer in Hessen. Hier ist der hessische Sonderweg ausgelaufen und es wird nun die bundesweite Vorgabe umgesetzt. Reiserückkehrer, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, können sich also nicht mehr 48 Stunden vor Einreise „freitesten“, sondern müssen sich für zehn Tage häuslich isolieren. Weiterhin gilt eine bundesweite Testpflicht – innerhalb von zehn Tagen nach Einreise. Allerdings darf man sich frühestens am fünften Tag nach der Einreise einem Corona-Test unterziehen – fällt er negativ aus, ist die Quarantäne aufgehoben. Nach wie vor müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten beim Gesundheitsamt melden. Das ist ganz einfach über das Online-Formular im CoroNetz (www.mkk.de) möglich. Die entsprechenden Risikogebiete sind auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes zu finden.

Die 113 Fälle des Wochenendes kommen aus: Hanau (55), Maintal (22), Bruchköbel (5), Erlensee (4), Steinau (4), Freigericht (3), Gelnhausen (3), Schöneck (3), Bad Soden-Salmünster (2), Linsengericht (2), Nidderau (2), Sinntal (2) sowie Biebergemünd, Gründau, Langenselbold, Niederdorfelden und Schlüchtern. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet, sechs Fälle sind nachträglich für die vergangene Woche in die Statistik eingegangen. Damit sind es seit Ausbruch der Pandemie jetzt 3543 Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Zahl der infektiösen Fälle wird am Montag mit 1329 angegeben, 60 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die aktuell neu betroffenen Schulen sind in Hanau die Elisabeth-Schmitz-Schule, die Limesschule und die Lindenauschule mit drei Fällen. Weitere Meldungen kamen für die Kopernikusschule (Freigericht), die Georg-Büchner-Schule (Erlensee) und die Fritz-Schubert-Schule (Maintal).

Seit Freitag: 174 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 09 November 2020 16:56
Seit Freitag: 174 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (9. November) bei 1769, das sind 174 mehr als am vergangen Freitag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (5), Bad Nauheim (11), Bad Vilbel (28), Büdingen (14), Butzbach (19), Echzell (4), Florstadt (5), Friedberg (29), Karben (12), Kefenrod (4), Limeshain (2), Nidda (5), Niddatal (5), Ober Mörlen (2), Ortenberg (1), Reichelsheim (4), Rockenberg (7), Rosbach (10), Wölfersheim (5) und Wöllstadt (2). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 814, das sind 17 mehr als am Freitag. Die Genesenen kommen aus Altenstadt (1), Bad Vilbel (6), Butzbach (3), Friedberg (2), Karben (1), Limeshain (2), Niddatal (1) und Rosbach (1). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Montag 60 Menschen (55). 15 Personen (11) werden intensivmedizinisch behandelt. Am Wochenende erlag eine 95-jährige Frau den Folgen der Infektion. Damit sind mit der Corona-Infektion 17 Menschen im Wetteraukreis gestorben (16).

Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst heute insgesamt 87 Betten. 63 Normalbeten, vier Intensivbetten ohne Beatmung und 20 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 87 Betten sind am heutigen Montag 29 frei, zwei davon mit Beatmungsmöglichkeit. Zu berücksichtigen ist, dass Patientinnen und Patienten aus dem Wetteraukreis in anderen Landkreisen versorgt werden und dass Patientinnen und Patienten aus anderen Landkreisen wiederum in der Wetterau versorgt werden. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 938 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne.

Inzidenz bei 116,8

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 116,8. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Seit Freitag: 149 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 08 November 2020 15:37
Seit Freitag: 149 neue Corona-Fälle in Offenbach

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach seit Freitag 149 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 655 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 287,8 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 17 Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, bei den anderen 16 überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 640 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 315 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. 1.146 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.818 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 17. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Das Gesundheitsamt meldet, dass einige Benachrichtigung per Mail bei den Bürgerinnen und Bürgern im Spam-Ordner landen. Bürgerinnen und Bürger, die auf eine Nachricht vom Gesundheitsamt warten, sollen daher vor Nachfragen zunächst in ihren Spam-Ordnern nachschauen. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Sonntag: Ein Toter und 63 neue Corona-Fälle

am 08 November 2020 13:24
Sonntag: Ein Toter und 63 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat seine Datenverarbeitung für die täglichen Lageberichte zum Coronavirus an den Standard des Robert-Koch-Institutes angepasst und auf ein neues System umgestellt (siehe unten). Auf dieser Grundlage werden auch die künftigen Tagesmeldungen basieren, die aber weitgehend die gewohnten Informationen liefern. Seit der letzten Meldung von Freitagnachmittag sind am gleichen Tag noch 63 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen, so dass es seit Ausbruch der Pandemie jetzt 3424 Fälle sind. Die Zahl der infektiösen Fälle wird vom Gesundheitsamt mit 1312 angegeben. Zudem ist eine Person im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (örtliche Zuordnung fehlt noch, gleiches gilt für einen der 63 bestätigten infektiösen Fälle). Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 166, die Zahl der stationären Aufnahmen ist unverändert bei 43, davon fünf auf Intensivstationen. Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat seine interne Datenerfassung zur Dokumentation der neu eingehenden Coronavirus-Fälle umgestellt und arbeitet künftig mit einem Programm, das es ermöglicht, die positiven Befunde rund um die Uhr zu erfassen. Das Gesundheitsamt verwendet hierfür eine eigens entwickelte Anwendung, die automatisiert auf die gespeicherten Daten zugreift. Dabei werden exakt dieselben Kriterien angelegt, wie sie das Robert-Koch-Institut (RKI) für seine Berichte verwendet. Das spart kostbare Zeit, verringert die Fehlerquellen und liefert einen zuverlässigen (vergleichbaren) Standard. Diese Veränderung bildet ab Sonntag, 8. November, auch die Quelle für die tägliche Corona-Meldung der Pressestelle (außer Samstag), was aber nur geringfügige inhaltliche Änderungen bedeutet.

In der jeweiligen Pressemitteilung werden die Daten des vorangegangenen Werktages* veröffentlicht wie in der bisher bekannten Auswertung:

  • Infektionen des Vortages (0 bis 24 Uhr)
  • Verteilung auf die 29 Städte und Gemeinden
  • 7-Tage-Inzidenz
  • Alle Corona-Fälle seit Ausbruch der Pandemie (kumuliert)
  • Aktuell infektiös (Neuinfektion der letzten 14 Tage)
  • Todesfälle (ohne Ortsangabe)
  • Stationäre Aufnahmen in Kliniken
  • Weitere Angaben zu Schulen und zur allgemeinen Lage

Die Daten werden dann jeweils den kompletten Vortag* abbilden und können – nach einer Anlaufphase – künftig regelmäßig auch früher (mittags) in Umlauf gebracht werden. Zudem dient das gesamte Vorgehen auch der Vorbereitung auf ein tägliches Dashboard, also eine grafische Benutzeroberfläche zur Visualisierung von Daten (auch auf MKK-Homepage), wie sie das RKI bereits verwendet. Diese Darstellung wird den Zugriff auf eine Reihe von detaillierten Daten ermöglichen, die bislang nur unter großem personellen Aufwand zur Verfügung gestellt werden konnten.

*Ausnahmen sind Sonntag (Daten von Freitag) und Montag (Daten von Samstag und ggfls. Sonntag).

Freitag: 49 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 06 November 2020 22:51
Freitag: 49 neue Corona-Fälle in Offenbach

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 49 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 597 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 247,2 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 17 Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, bei den anderen 16 überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 580 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 359 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich auch sieben pflegebedürftige Menschen aus drei Pflegeheimen. 1.057 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.669 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Offenbach ordnet Maskenpflicht in Öffentlichkeit an

am 06 November 2020 20:51

Schon seit dem 2. November schreibt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Hessen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) im öffentlichen Raum überall dort vor, wo der Mindestabstand zwischen Menschen nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Dies betrifft insbesondere die Fußgängerzonen, öffentliche Plätze sowie Straßen und Kreuzungsbereiche mit vielen Passanten. Die Kommunen und Landkreise sind nach dieser Verordnung verpflichtet, die Maskenpflicht auf die örtlichen Gegebenheiten anzupassen und konkret zu benennen, wo der Mindestabstand in der Regel nicht einzuhalten ist. Der Verwaltungsstab der Stadt Offenbach hat deshalb ab Montag, 9. November, folgende Bereiche ausgewiesen, in denen Fußgänger eine MNB grundsätzlich von 8 bis 22 Uhr – also dann, wenn dort besonders viele Menschen gleichzeitig unterwegs sind – tragen müssen. Radfahrende sind davon ausgenommen.

- in der Innenstadt: zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße
- im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe
- im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße)
- im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Maskenpflicht gilt laut Landesverordnung zudem an allen Bushaltestellen im Stadtgebiet sowie weiterhin in allen bisher schon bekannten Bereichen, beispielsweise in Geschäften, Einkaufszentren, auf Märkten, in Gebäuden mit Publikumsverkehr und in Bus und Bahn. Die Mund-Nase-Bedeckung darf lediglich kurz zum Essen und Trinken oder zum Konsum von Tabakwaren abgesetzt werden, wenn für diesen Moment mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen gehalten wird.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke wies nach der Entscheidung des Verwaltungsstabs auf die weiterhin kritische Lage in Offenbach hin: „Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist weiter deutlich über einer Inzidenz von 200. Es kommen also ständig neue Fälle dazu. Die Betroffenen können weiterhin in der Mehrheit der Fälle auch mit dem Gesundheitsamt zusammen nicht mehr klären, wo sie sich angesteckt haben. Auch die Kliniken in Offenbach haben zunehmend Corona-Patienten.“ Die Stadt hat nachdem die Inzidenz immer weiter gestiegen war, bereits im Oktober die schärfsten Schutzmaßnahmen in Hessen eingeführt. „Mit den neuen Regelungen des Landes Hessen seit 2. November und einem Mehr an Maske im Alltag halte ich an meinem Optimismus fest, dass die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Politik diese neue Welle durchbrechen können. Dann werden wir auch wieder mehr Freiheiten und weniger Regeln haben.“

Gesundheitsdezernentin Sabine Groß betonte, dass Ansteckungen zunehmend auch im Freien festgestellt werden: „Wir haben im Verlauf der Pandemie gelernt, dass sich das Virus vor allem über Aerosole in der Luft verbreitet. Im Sommer war die Ansteckungsgefahr im Freien nicht so groß, weil UV-Strahlung und wärmere Temperaturen das Virus schnell zerstören. In der kalten Jahreszeit steigt jetzt aber auch wieder die Ansteckungsgefahr im Freien. Und vor dieser Gefahr schützen am besten Distanz und eine Mund-Nase-Bedeckung. Deshalb war so wichtig, klar festzulegen, wo Maske getragen werden muss. Es muss uns allen gemeinsam gelingen, das Gesundheitsamt wieder in die Lage zu versetzen, die Infektionssketten zu unterbrechen.“

Ordnungsdezernent Peter Freier begrüßte die Festlegung des Stabs, in konkreten städtischen Bereichen eine Maskenpflicht einzuführen: „Die Menschen erwarten, dass diejenigen sanktioniert werden, die sich nicht an die Regeln halten. Das ist immer dann schwierig, wenn beispielsweise nachgewiesen werden muss, ob der Mindestabstand gehalten wurde oder nicht. Solchen Diskussionen können die Stadtpolizisten jetzt aus dem Weg gehen, wenn sie in den betreffenden Bezirken kontrollieren.“

Stadtrat Paul-Gerhard Weiß erinnerte daran, dass sogar jüngere Schüler in der Lage sind, über mehrere Stunden eine Maske zu tragen: „Viele Menschen mag die Maske nerven. Das verstehe ich. Die Alltagsmaske ist aber nach jetziger Erkenntnis ein wirksames und vergleichsweise einfaches Mittel, um uns gegenseitig zu schützen. Wenn unsere Kinder das in der Schule können, dann können es auch die Erwachsenen, wenn sie ein Geschäft betreten oder in den Einkaufsstraßen unterwegs sind“, so Weiß. Und weil es eigentlich so einfach ist, betonten die Dezernenten, dass eine MNB freiwillig natürlich auch sonst überall getragen werden darf und sollte.

Freitag: 52 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 06 November 2020 20:12
Freitag: 52 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Freitag (6. November) bei 1595, das sind 52 mehr als am Donnerstag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (2), Bad Nauheim (4), Bad Vilbel (8), Büdingen (4), Butzbach (3), Florstadt (1), Friedberg (4), Glauburg (1), Karben (6), Münzenberg (1), Nidda (5), Ober Mörlen (3), Ortenberg (1), Reichelsheim (2), Rosbach (5) und Wöllstadt (2). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 797, das sind sechs mehr als am Vortag. Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (2), Hirzenhain (1), Nidda (1). Für Rockenberg zeigt unsere heutige Grafik 29 Infizierte, eine Korrektur zur gestrigen Grafik (30 Infizierte). Grund ist, dass der Wohnort falsch übermittelt worden war. In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Freitag 55 Menschen (51). Neun Personen (10) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 16 Menschen im Wetteraukreis gestorben (16).

Inzidenz bei 102,6

Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst heute insgesamt 107 Betten. 67 Normalbeten, vier Intensivbetten ohne Beatmung und 36 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 107 Betten sind am heutigen Freitag 31 frei, vier davon mit Beatmungsmöglichkeit. Zu berücksichtigen ist, dass Patientinnen und Patienten aus dem Wetteraukreis in anderen Landkreisen versorgt werden und dass Patientinnen und Patienten aus anderen Landkreisen wiederum in der Wetterau versorgt werden.

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 782 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 102,6. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Ab Mittwoch: Neue Regeln für Schulen und Kitas

am 06 November 2020 17:19

Parallel zu den weiterhin sehr hohen Infektionszahlen und einem neuen Höchststand der Inzidenz hat der Main-Kinzig-Kreis in seinem Verwaltungsstab weitere Maßnahmen für Schulen und Kindertageseinrichtungen auf den Weg gebarcht. Diese notwendigen Schritte wurden in Abstimmung mit anderen Landkreisen und kreisfreien Städten in der Rhein-Main-Region und dem Staatlichen Schulamt beschlossen. Als sinnvoll und notwendig erachtet wurde nach dem Plan des Hessischen Kultusministeriums der Eintritt in die sogenannte Stufe 3 (Wechselmodell) in den weiterführenden Schulen ab Klasse 7 und den beruflichen Schulen. Gemäß der offiziellen Vorgaben des Kultusministeriums bedeutet das „eine Teilung der Lerngruppen und einen täglichen oder wöchentlichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht“. Wie die Kreisspitze mit Landrat Thorsten Stolz (SPD), Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) und Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU) ankündigt, soll diese Anordnung des Gesundheitsamtes ab Mittwoch, 11. November, für vier Wochen in Kraft treten. Die organisatorische Umsetzung dieses seit Ende August vorliegenden Stufenplans liegt in der Zuständigkeit der Schulen. „Da das Land Hessen hier keine Vorgaben macht, ab welchem Infektionsgeschehen der Einstieg in das Wechselmodell erfolgen soll, haben wir eine Abstimmung in der Rhein-Main-Region herbeigeführt und hier ein entsprechendes Vorgehen vereinbart. Wir sehen in unseren täglichen Lagebesprechungen, dass das Infektionsgeschehen weiterhin auf hohem Niveau stattfindet“, begründen Landrat Thorsten Stolz, Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler und Schuldezernent Winfried Ottmann die Entscheidung. Der Einstieg in das Wechselmodell ab der siebten Klasse in den weiterführenden Schulen und den beruflichen Schulen werde zu einer Entzerrung im Schulalltag und im Bereich der Schülerbeförderung führen und die möglichen Kontakte noch einmal reduzieren.

Dieses Vorgehen ist auch eng mit dem Schulträger der Stadt Hanau abgestimmt worden. Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky sieht den Schritt in den Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht mit Verweis auf die hohen Fallzahlen im Stadtgebiet von Hanau ebenfalls als richtig und zwingend notwendig an. Mit Rücksicht auf die herausfordernde Betreuungssituation für viele Eltern, steigen die Grundschulen und die Klassen fünf und sechs in den weiterführenden Schulen nicht in das Wechselmodell ein. Auch das wurde für die gesamte Region so festgelegt. Ebenso habe man sich im Main-Kinzig-Kreis aus fachlicher Sicht derzeit noch ganz bewusst gegen eine Maskenpflicht im Unterricht an Grundschulen entschieden. Ebenfalls gibt es Entscheidungen des Verwaltungsstabes zu den Vorgaben für die Kindertageseinrichtungen. Auch gab es hier in den letzten Tagen vermehrt Abstimmungsgespräche mit Städten und Gemeinden. „Die Infektionen, die derzeit vermehrt in die Kitas getragen werden und durch eine Durchmischung der Gruppen im Alltag dann weitergetragen werden können, führen zu vielen Absonderungen und damit zur Schließungen ganzer Gruppen oder sogar der gesamten Einrichtung. Insofern ist es geboten, dass auch hier weitergehende Maßnahmen ergriffen werden, zum einen aus Sicht des Infektionsschutzes, aber auch aus Sicht der Verlässlichkeit für Eltern“, erläutert die Kreisspitze das Vorgehen.

Konkret wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend angeordnet für alle Erzieherinnen und Erzieher, die in Kindertageseinrichtungen ihre eigene Gruppe verlassen oder in eine andere Gruppe wechseln. Zudem wird an alle Träger die dringende Empfehlung ausgesprochen, die Betreuung der Kinder in konsequent getrennter Gruppenzusammensetzung zu organisieren. Hier verweisen die Verantwortlichen darauf, dass weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aufgrund der kreisweit weiterhin hohen Infektionszahlen auch für den Kitabetrieb als notwendig erachtet werden. Die dringende Empfehlung wird in den nächsten Tagen vor allem auch hinsichtlich der Infektionslagen vor Ort nochmals konkretisiert werden. Auch diese Vorgaben werden ab Mittwoch eingeführt und gelten für eine Zeit von vier Wochen.

Freitag: Ein Toter und 134 neue Corona-Fälle

am 06 November 2020 17:03
Freitag: Ein Toter und 134 neue Corona-Fälle

„Nach wie vor ist eine Trendwende bei den steigenden Corona-Fallzahlen im Main-Kinzig-Kreis noch nicht in Sicht. Deswegen ist es auch notwendig, dass wir nicht nur auf Zahlen und Inzidenzen blicken. Dieser Blick aber zeigt uns weiterhin und auch in der gesamten Region, dass wir nicht einfach ,weiter so‘ machen können. Deswegen haben wir auch heute weitergehende Maßnahmen besprochen“, erklärt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler angesichts von 134 neuen Coronavirus-Fällen, die das Gesundheitsamt am Freitag gemeldet hat. 53 Menschen haben die akute Viruserkrankung überstanden, eine weitere Person aus Hanau ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Mit den steigenden Corona-Fallzahlen hat sich der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises am Freitag wieder intensiv beschäftigt und entsprechende weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert liegt auf einem neuen Höchststand von 167. Von den neuen Fällen betroffen sind in Hanau die Ludwig-Geißler-Schule, die St.-Josef-Schule, die Hohe Landesschule und die Otto-Hahn-Schule; in Gelnhausen die Beruflichen Schulen; in Großkrotzenburg das Kreuzburg-Gymnasium und seit Dienstag die Geschwister-Scholl-Schule sowie in Erlensee die Schule am Eulenhof. Neben den genannten Schulen im Kreisgebiet waren im Laufe der Woche auch andere Einrichtungen, wie Kindertagesstätten, Altenpflegeeinrichtungen und weitere Gemeinschaftseinrichtungen von Einzelfällen betroffen. Übertragungen innerhalb der Einrichtungen (Ausbrüche) konnten hier in der Regel bisher verhindert werden. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kreisgebiet 3361 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, 1647 Menschen werden als genesen eingestuft. Es gibt 1656 „aktive“ Fälle. 58 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär versorgt werden mittlerweile 43 Covid-19-Patientinnen und Patienten aus dem Kreisgebiet. Darunter befinden sich auch einige Menschen, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. „Wir beobachten die Entwicklung in unseren Krankenhäusern mit großer Sorge. Die Anzahl der Menschen, die stationäre Hilfe benötigen steigt und derzeit handelt es sich bei den stationär aufgenommenen Personen auch um Patientinnen und Patienten mittleren Alters, schwerer erkrankt sind. Auch dort ist es eine sehr angespannte Situation und stellt für die die Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern eine Belastungsprobe dar“, präzisiert Susanne Simmler die Lage in den Krankenhäusern. Die 134 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (58), Gelnhausen (8), Maintal (8), Erlensee (7), Großkrotzenburg (6), Hasselroth (6), Langenselbold (5), Linsengericht (5), Freigericht (4), Birstein (3), Bruchköbel (3), Bad Soden-Salmünster (2), Schlüchtern (2), Schöneck (2), Sinntal (2), Wächtersbach (2), Nidderau (2), Niederdorfelden (2), Flörsbachtal (2), Bad Orb, Gründau, Hammersbach, Rodenbach und Ronneburg.

Donnerstag: 81 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 05 November 2020 23:27
Donnerstag: 81 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Donnerstag (5. November) bei 1543, das sind 81 mehr als am Mittwoch. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (4), Bad Nauheim (7), Bad Vilbel (11), Büdingen (2), Butzbach (5), Florstadt (3), Friedberg (16), Gedern (3), Karben (6), Kefenrod (1), Münzenberg (1), Nidda (2), Niddatal (5), Ober Mörlen (2), Reichelsheim (1), Rockenberg (1), Rosbach (8), Wölfersheim (2) und Wöllstadt (1). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 791, das sind 28 mehr als am Vortag. Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (1), Bad Vilbel (7), Butzbach (2), Friedberg (3), Karben (5), Münzenberg (1), Nidda (2), Ortenberg (3), Ranstadt (1) Rockenberg (1) und Wöllstadt (2). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Donnerstag 51 Menschen (62). Zehn Personen (10) werden intensivmedizinisch behandelt. Der Rückgang der stationär behandelten Personen ergibt sich daraus, dass symptomatische Patienten zunächst einmal zur Abklärung aufgenommen werden, bei leichtem Verlauf der Erkrankung aber auch wieder schnell in die häusliche Quarantäne entlassen werden können. Bislang sind mit der Corona-Infektion 16 Menschen im Wetteraukreis gestorben (16).

Quarantäneverfügung aufgehoben

Bei den Tests der Bewohnerinnen und Bewohner der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen wurden insgesamt acht Personen positiv auf das Virus getestet. Sie und knapp 100 Kontaktpersonen befinden sich weiter in Quarantäne, für alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner wurde die Quarantäne aufgehoben.

Inzidenz bei 112,7

Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst heute insgesamt 108 Betten. 65 Normalbeten, fünf Intensivbetten ohne Beatmung und 38 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 108 Betten sind am heutigen Donnerstag 24 frei, neun davon mit Beatmungsmöglichkeit. Zu berücksichtigen ist, dass Patientinnen und Patienten aus dem Wetteraukreis in anderen Landkreisen versorgt werden und dass Patientinnen und Patienten aus anderen Landkreisen wiederum in der Wetterau versorgt werden. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 736 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 112,7. Das tägliche Öffnet externen Link in neuem FensterBulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht. Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Donnerstag: 137 neue Corona-Fälle, 39 Personen in Klinik

am 05 November 2020 18:28
Donnerstag: 137 neue Corona-Fälle, 39 Personen in Klinik

137 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Donnerstag gemeldet. Die akute Infektion überstanden haben weitere 48 Personen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis bei 155. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch die Eppsteinschule, die Kaufmännischen Schulen, die Friedrich-Ebert-Schule, die Eugen-Kaiser-Schule (alle Hanau) sowie Kinzigschule und Ulrich-von-Hutten-Gymnasium (beide Schlüchtern) und die Werner-von-Siemens-Schule in Maintal. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis 3227 Menschen mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert, als genesen eingestuft sind mittlerweile 1594 Personen. Es gibt 1576 „aktive“ Fälle. Die Zahl derjenigen Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die an Covid-19 erkrankt sind und stationär behandelt werden müssen, liegt bei 39. Insgesamt 57 Menschen aus dem Kreisgebiet sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die von den 137 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (61), Maintal (18), Bruchköbel (7), Gelnhausen (7), Nidderau (7), Linsengericht (5), Erlensee (4), Gründau (4), Birstein (3), Bad Soden-Salmünster (3), Schlüchtern (3), Hammersbach (2), Großkrotzenburg (2), Wächtersbach (2), Niederdorfelden (2), Rodenbach (2), Biebergemünd, Freigericht, Jossgrund, Langenselbold und Steinau.

Büdingen und Bad Vilbel: Maskenpflicht für belebte Straßen und Plätze

am 05 November 2020 17:53

In Bad Vilbel und in Büdingen gilt ab Samstag, dem 7. November die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auf Wunsch und Vorschlag der beiden Städte hat der Wetteraukreis eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. In Bad Vilbel gilt diese Pflicht für den Bereich der Straßen „ Marktplatz“ und „Frankfurter Straße 1 -133“ sowie des „Niddaplatzes“ in der Zeit von Montag bis Samstag 8:00 Uhr bis 21:00 Uhr. In Büdingen ist während des Aufenthalts im Bereich der Straßen „Bahnhofstraße“, „An der Fahrbach“, „Vorstadt“, „Neustadt“ und „Altstadt“ sowie „auf dem Verbindungsweg von der Eberhard Bauner Allee (zwischen Hausnummer 25 und 29) und der Bahnhofstraße (zwischen Hausnummer 28 und 30) in der Zeit von 8:00 Uhr morgens bis 19:00 Uhr eine Mund Nasen -Bedeckung zu tragen,

Begründet wird die Allgemeinverfügung mit der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes. Danach ist „während des Aufenthaltes auf stark frequentierten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen unter freiem Himmel, sofern dort eine durchgängige Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht sichergestellt werden kann (insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrsknotenpunkten) eine Mund-Nasen-Bedeckung …zu tragen“. Die Städte Bad Vilbel und Büdingen haben jeweils in ihrem Zuständigkeitsbereich eine Prüfung vorgenommen und festgestellt, dass es sich bei den in der Allgemeinverfügung genannten Bereichen, zu den angegebenen Zeiten, um solche handelt, welche regelmäßig sehr stark frequentiert sind. Die Allgemeinverfügung, die auf Wunsch der beiden Kommunen durch den Wetteraukreis erlassen wurde, tritt am kommenden Samstag, dem 7. November in Kraft und tritt mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügung ist im Internet unter https://www.wetteraukreis.de/aktuelles/corona/ einsehbar.

Donnerstag: 70 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 05 November 2020 17:38

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 70 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 583 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 261,7 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 17 Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, bei den anderen 16 überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 566 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 387 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich auch sechs pflegebedürftige Menschen aus zwei Pflegeheimen. 1022 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.620 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Mittwoch: 55 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 04 November 2020 20:30
Mittwoch: 55 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (4. November) bei 1462, das sind 55 mehr als am Dienstag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (1), Bad Nauheim (12), Bad Vilbel (10), Büdingen (3), Butzbach (4), Florstadt (2), Friedberg (4), Karben (2), Münzenberg (1), Nidda (1), Niddatal (4), Ortenberg (1), Rockenberg (2) Rosbach (5) und Wöllstadt (3). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt unverändert bei 763. In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Dienstag 62 Menschen (60). Elf Personen (10) werden intensivmedizinisch behandelt. Ein Patient aus Büdingen ist am vergangen Wochenende an den Folgen der Infektion verstorben. Bislang sind mit der Corona-Infektion 16 Menschen im Wetteraukreis gestorben (16).

Ernst-Reuter-Schule in Bad Vilbel

Zwei Lehrkräfte an der Ernst-Reuter-Schule in Bad Vilbel, die in mehreren Klassen unterrichtet haben und Kontakt zu allen Lehrkräften der Schule hatten, wurden positiv auf Corona getestet. „Dadurch ergibt sich eine nicht näher differenzierbare Gesamtsituation möglicher Infektionsketten in der Einrichtung“, sagt Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs. Durch die Kontakte im Kollegium wird für alle Lehrkräfte eine Quarantäne bis 13. November durch das Gesundheitsamt ausgesprochen und auch schriftlich verfügt. Faktisch kommt dies einer Schulschließung gleich, darum wurde die Schule vom heutigen Tage an bis zum 13. November geschlossen. Aktuell laufen weitere Testungen, um symptomatische Personen abzuklären. Auf Basis der Ergebnisse werden möglicherweise weitere Maßnahmen folgen, dies kann einzelne Klassen auch über den 13. November hinaus betreffen. Allerdings werden nicht alle Schülerinnen und Schüler eine Quarantäneverfügung erhalten, da diese Maßnahme nur nachgewiesenen engeren Kontakten vorbehalten ist. Aufgrund der allgemeinen Gefahrenlage, insbesondere der schwer abzuschätzenden Infektionswege innerhalb der Schule, gilt das Betretungsverbot für alle Schülerinnen und Schüler bis weitere Informationen erfolgen.

Inzidenz bei 104,9

Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst heute insgesamt 92 Betten. 60 Normalbeten, vier Intensivbetten ohne Beatmung und 28 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 92 Betten sind am heutigen Dienstag neun frei, zwei davon mit Beatmungsmöglichkeit. Zu berücksichtigen ist, dass Patientinnen und Patienten aus dem Wetteraukreis in anderen Landkreisen versorgt werden und dass Patientinnen und Patienten aus anderen Landkreisen wiederum in der Wetterau versorgt werden. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 683 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 104,9. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Mittwoch: 41 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 04 November 2020 20:23

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 41 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 552 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 261,7 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 14 Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, bei den anderen 13 überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 538 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 446 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich auch sechs pflegebedürftige Menschen aus zwei Pflegeheimen. 983 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.550 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Mittwoch: 86 neue Corona-Fälle, wieder Schulen betroffen

am 04 November 2020 17:07
Mittwoch: 86 neue Corona-Fälle, wieder Schulen betroffen

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch 86 neue laborbestätigte Corona-Virus-Fälle gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Main-Kinzig-Kreises liegt damit bei 149. Die akute Virusinfektion überstanden haben 22 weitere Personen. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch die Werner-von-Siemens-Schule in Maintal, die Hohe Landesschule in Hanau, die Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel, die Geschwister-Scholl-Schule in Steinheim, die Schule am Dorfplatz in Altenmittlau und das Schulzentrum Hessen-Homburg in Hanau. Im Main-Kinzig-Kreis haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 3090 Menschen mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 1487 „aktive“ Fälle. Als genesen eingestuft werden 1546 Personen. Stationär versorgt werden 35 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Insgesamt sind 57 Menschen aus dem Kreisgebiet im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die neu registrierten 86 Corona-Virus-Fälle wohnen in: Hanau (26), Maintal (14), Langenselbold (12), Gelnhausen (4), Niederdorfelden (4), Nidderau (3), Großkrotzenburg (2), Linsengericht (2), Gründau (2), Hasselroth (2), Bad Soden-Salmünster (2), Birstein (2), Schlüchtern (2), Rodenbach (2), Biebergemünd, Bruchköbel, Erlensee, Freigericht, Jossgrund, Schöneck und Wächtersbach. Fünf bereits gemeldete Fälle aus Steinau müssen in der Statistik der Stadt Maintal zugeordnet werden.

Dienstag: Ein Toter und 122 neue Corona-Fälle

am 03 November 2020 17:32
Dienstag: Ein Toter und 122 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag 122 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit bei 152. Eine Person aus Linsengericht ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 31 Menschen werden als genesen eingestuft. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 3.004 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. 1.524 Personen haben die akute Infektion überstanden. Es gibt 1.423 „aktive“ Fälle. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 57 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. Stationär versorgt werden 36 Menschen aus dem Kreisgebiet. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch das Ullrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern, die Kaufmännischen Schulen in Hanau und die Kopernikusschule in Freigericht. Betroffen sind auch folgende Altenpflegeeinrichtungen: Domicil Hanau, Kinzigaue Langenselbold und Martin-Luther-Anlage Hanau. Hier wurden als präventive Maßnahme für Teile der Einrichtungen Besuchsverbote ausgesprochen. Die von den 122 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (55), Gelnhausen (11), Maintal (5), Schlüchtern (5), Biebergemünd (4), Nidderau (4), Bruchköbel (4), Wächtersbach (4), Steinau (4), Linsengericht (4), Bad Soden-Salmünster (3), Hasselroth (3), Langenselbold (3), Erlensee (3), Freigericht (3), Großkrotzenburg (2), Rodenbach (2), Bad Orb, Birstein und Schöneck.

Sportverbot trifft Hessens Vereine hart

am 03 November 2020 16:43
Sportverbot trifft Hessens Vereine hart

„Wir sind enttäuscht!“ Mit dieser deutlichen Aussage seines Präsidenten Dr. Rolf Müller, gleichzeitig aber auch mit Verständnis, hat der Landessportbund Hessen e.V. auf die Aktualisierung der Corona-Verordnung durch die Hessische Landesregierung reagiert. „Es steht außer Frage, dass der organisierte Sport die Neufassung der Verordnung respektieren und seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung weiter nachkommen wird. Das Verbot jeglichen Sportbetriebs auf den Sportanlagen trifft den Vereinssport aber sehr hart“, sagte Müller in Frankfurt. Müller appellierte gleichzeitig an die gut 7.600 hessischen Sportvereine und an die Sportverbände, die Corona-Auflagen zu beachten und damit zur Reduzierung des Infektionsgeschehens beizutragen. An die 2,1 Millionen Mitglieder der Sportvereine richtete er erneut die Bitte: „Bleiben Sie an Bord, bleiben Sie Mitglied und stehen Sie auch in diesen schweren Zeiten zu Ihrem Sportverein.“ Die Solidarität der Mitglieder ist vor dem Hintergrund der Auflagen, die Hessens Landesregierung heute für den Sport verkündet hat, nötiger denn je. Nachdem der Bund-Länder-Beschluss vom 28. Oktober den Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen gestattete, ist in Hessen nunmehr jeglicher Betrieb von öffentlichen und privaten Sportanlagen für den Freizeit- und Amateurbereich untersagt. Müller: „Wir befürchten, dass diese Entscheidung die strukturellen Risiken für unsere Sportvereine weiter erhöhen wird.“

Die Verschärfung der neuen Corona-Verordnung bereits an ihrem ersten Geltungstag und der damit einhergehende „hessische Sonderweg“ sei zudem unverständlich und trage erheblich zur Verunsicherung bei. Der lsb h-Präsident: „Wir hätten uns auch in Hessen eine differenziertere Vorgehensweise gewünscht. So bleibt Sport alleine oder zu zweit in den meisten anderen Bundesländern im November entsprechend des Bund-Länder-Beschlusses auf Sportstätten erlaubt, in Berlin ist sogar Sport von Kindern bis zwölf Jahren gestattet. Auf dieser Grundlage hätten unsere Verbände sportartspezifische Empfehlungen aussprechen können. Das hatte sich schon im Frühjahr bewährt.“ Auf wenig Verständnis ist beim Landessportbund zudem die in den letzten Tagen seitens der Politik vorgenommene Einordnung des Vereinssports in die Kategorie „Freizeitgestaltung“ gestoßen. „Diese Zuschreibung verkennt die unverzichtbaren Gesundheits-, Integrations- und Bildungsfunktionen des Sports und insgesamt die gesellschaftspolitische Bedeutung von Sportvereinen. Hier wünschen wir uns in den politischen Debatten mehr Wertschätzung. Die Einordnung des Sports in den politischen Beschlüssen hinter den Spielhöllen und Bordellen sollte sich nicht wiederholen“, mahnte der lsb h-Chef.

In diesem Zusammenhang erneuerte Müller das Angebot des Landessportbundes an die Hessische Landesregierung, „mit uns gemeinsam mittelfristige Handlungsoptionen für den Sport ab dem 1. Dezember zu entwickeln“. Schließlich benötigten die zu einem ganz großen Teil ehrenamtlich geführten hessischen Sportvereine nicht nur eine ausreichende Vorlaufzeit, um Angebote für ihre Mitglieder zu erstellen, sondern auch eine klare Zukunftsperspektive.

Unabhängig davon dankte Müller der Landesregierung „für die Zusage allen zu helfen, die von den aktuellen Corona-Maßnahmen betroffen sind. Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es nun notwendig, die Unterstützungsmöglichkeiten für wirtschaftlich besonders aktive Vereine und auch Hilfen für Soloselbstständige im Sport zu erweitern.“

Dienstag: 44 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 03 November 2020 16:38
Dienstag: 44 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (3. November) bei 1407, das sind 44 mehr als am Montag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Bad Nauheim (5), Bad Vilbel (6), Büdingen (3), Butzbach (5), Florstadt (1), Friedberg (6), Karben (1), Kefenrod (1), Münzenberg (1), Nidda (1), Niddatal (2), Rockenberg (3) Rosbach (5), Wölfersheim (2) und Wöllstadt (2). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 763 (753). Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (2), Butzbach (1), Hirzenhain (1), Karben (1), Niddatal (1), Reichelsheim (1) und Rosbach (1). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Dienstag 60 Menschen (59). Zehn Personen (13) werden intensivmedizinisch behandelt. Ein Patient aus Büdingen ist am vergangen Wochenende an den Folgen der Infektion verstorben. Bislang sind mit der Corona-Infektion 16 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Funktionierende Hygienekonzepte in Schulen

„Schulen sind keine Orte der unkontrollierten Verbreitung des Corona-Virus“, erläutert Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs jetzt noch einmal in einer Presseerklärung. „Die Erfahrungen nicht nur bei uns, sondern vieler Gesundheitsämter, zeigen, dass Schulklassen nicht die Umgebung sind, in denen sich das Virus verbreitet.“ Bei der Vielzahl von Testungen ganzer Klassen sei nicht eine Ansteckung innerhalb des Klassenverbandes registriert worden. Das Virus sei vielmehr im Familienverbund oder bei nachmittäglichen Aktivitäten übertragen worden. Quarantäneverfügungen werden deshalb nicht mehr gegenüber der ganzen Klasse, sondern nur noch gegenüber den direkten Sitznachbarn der betroffenen Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen 1. Grades ausgesprochen, nicht aber gegenüber Personen im erweiterten Umfeld, also Kontaktpersonen 2. Grades nach Definition des Robert-Koch-Institutes (RKI).

„Dass Schule bisher kein Ort der Virusübertragung ist, zeigt auch, dass die Hygienekonzepte der Schulen greifen und dass das Verhalten von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern eine Übertragung des Virus verhindern“, so Landrat Weckler.

Inzidenz bei 104,8

Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst heute insgesamt 95 Betten. 54 Normalbeten, vier Intensivbetten ohne Beatmung und 37 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 95 Betten sind am heutigen Dienstag elf frei, vier davon mit Beatmungsmöglichkeit. Zu berücksichtigen ist, dass Patientinnen und Patienten aus dem Wetteraukreis in anderen Landkreisen versorgt werden und dass Patientinnen und Patienten aus anderen Landkreisen wiederum in der Wetterau versorgt werden.

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 628 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 104,8. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Corona-Lage: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt

am 03 November 2020 16:34
Corona-Lage: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises wird bei der Kontaktpersonennachverfolgung ab sofort auch durch die Bundeswehr unterstützt. „Die Soldatinnen und Soldaten leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag und verstärken unser Gesundheitsamt, das seit Monaten hart an der Belastungsgrenze arbeitet. Mit dieser personellen Unterstützung, die wir gezielt im Bereich der Kontaktnachverfolgung einsetzen, wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, die Containment-Strategie fortzusetzen, um so Infektionsketten zu durchbrechen, Absonderungen vorzunehmen und Kontaktpersonen zügig zu informieren“, erklärte Landrat Thorsten Stolz (SPD), der die Bundeswehrkameraden und –kameradinnen im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums zusammen mit Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) begrüßte. „Das Infektionsgeschehen im Main-Kinzig-Kreis hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Das, was die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt, aber auch alle Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ämtern und aus kreiseigenen Betrieben, seit vielen Tagen und Wochen gemeinsam leisten, ist außergewöhnlich. Aber auch diese Kraft hat angesichts der hohen Fallzahlen, der vielen Kontaktpersonen, ein Ende. Genau da brauchten wir weitere Unterstützung“, sagte Susanne Simmler. Sie stimmte die Männer und Frauen auf den herausfordernden Dienst am Telefon ein. „Denn wir befinden uns jetzt in einer Phase der Pandemie, in der angesichts von im Schnitt 100 neuen Coronavirus-Fällen pro Tag nicht nur die Listen der Kontaktpersonen immer länger werden, sondern auch immer mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Wir müssen in diesen Tagen deshalb besonders viel erklären und um Verständnis für alle Maßnahmen werben, denn ohne das Mittun eines jeden Einzelnen geht es nicht“, sagte die Gesundheitsdezernentin.

Die insgesamt 20 Soldatinnen und Soldaten sind für die Dauer ihres Aufenthalts im Jugendzentrum Ronneburg untergebracht. Sie stehen unter der Führung von Oberstleutnant Christian Keimer, der Verbindungsoffizier für den Main-Kinzig-Kreis ist, und Hauptmann Friedhelm Brandau. „Wir bleiben so lange, bis wir nicht mehr gebraucht werden“, sagte Christian Keimer. Stationiert sind sie in Frankenberg (Eder) und gehören zum Bataillon Elektronische Kampfführung 932. „Sie alle haben sich freiwillig zum Dienst im Main-Kinzig-Kreis gemeldet, das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung der Truppe, und ich sage im Namen unserer Bürgerschaft Danke, dass sie da sind“, sagte Landrat Thorsten Stolz.

Dienstag: 36 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 03 November 2020 12:57

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 36 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 548 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 261 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 14 Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, bei den anderen 13 überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 534 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 570 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. 946 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.509 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Wetteraukreis: 121 Corona-Neuinfektionen seit Freitag

am 02 November 2020 19:35
Wetteraukreis: 121 Corona-Neuinfektionen seit Freitag

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am heutigen Montag (2. November) bei 1363, das sind 121 mehr als am Freitag. Der größte Anstieg wurde aus Bad Vilbel gemeldet, dort gab es einen Ausbruch in einem Pflegeheim. Das Gesundheitsamt war dort am Freitag vor Ort. Bei einem Abstrich von 160 Personen wurden insgesamt 26 positiv getestet. Die Neuinfektionen wurden aus 19 von 25 Kreiskommunen registriert. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (6), Bad Nauheim (15), Bad Vilbel (32), Büdingen (4), Butzbach (6), Florstadt (3), Friedberg (9), Karben (10), Kefenrod (2), Limeshain (1), Nidda (6), Niddatal (3), Ober Mörlen (2), Ortenberg (1), Reichelsheim (5), Rockenberg (3), Rosbach (10), Wölfersheim (2) und Wöllstadt (2). Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes war es ein überaus arbeitsreiches Wochenende. Mehr als 700 Kontaktpersonen mussten zum Teil aufwändig ermittelt und teilweise in langen Gesprächen informiert werden Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 753 (723). Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (3), Büdingen (2), Butzbach (3), Florstadt (1), Friedberg (4), Karben (1), Limeshain (2), Nidda (3), Niddatal (1), Ortenberg (1), Rockenberg (2) und Rosbach (6). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Montag 59 Menschen (38). 13 Personen (acht) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Betten werden knapp

Landrat Jan Weckler hat ein weiteres Mal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich an die Vorgaben der Corona-Verordnungen zu halten und darüber hinaus unnötige Begegnungen zu minimieren. „Die Lage ist außerordentlich ernst! Wenn wir jetzt nicht die notwendigen Vorgaben einhalten, werden wir die Krankenhäuser über die Kapazitätsgrenzen hinweg belasten. Wir alle erinnern uns noch gut an die schrecklichen Bilder, die uns im Frühjahr aus den norditalienischen Kliniken erreichten. Um so etwas bei uns zu verhindern, sind wir alle aufgefordert, dabei zu helfen, das Virus an der Ausbreitung zu hindern.“ Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst insgesamt 94 Betten. 52 Normalbeten, vier Intensivbetten ohne Beatmung und 37 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 94 Betten sind am heutigen Montag zwölf frei, drei davon mit Beatmungsmöglichkeit. Die Kapazitäten sind also deutlich eingeschränkt, zumal sich auch zunehmend medizinisches Personal infiziert.

Inzidenz bei 103,5

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 595 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 103,5. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.



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