Dienstag: Ein Toter und 122 neue Corona-Fälle

am 03 November 2020 17:32
Dienstag: Ein Toter und 122 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag 122 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit bei 152. Eine Person aus Linsengericht ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 31 Menschen werden als genesen eingestuft. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 3.004 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. 1.524 Personen haben die akute Infektion überstanden. Es gibt 1.423 „aktive“ Fälle. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 57 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. Stationär versorgt werden 36 Menschen aus dem Kreisgebiet. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch das Ullrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern, die Kaufmännischen Schulen in Hanau und die Kopernikusschule in Freigericht. Betroffen sind auch folgende Altenpflegeeinrichtungen: Domicil Hanau, Kinzigaue Langenselbold und Martin-Luther-Anlage Hanau. Hier wurden als präventive Maßnahme für Teile der Einrichtungen Besuchsverbote ausgesprochen. Die von den 122 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (55), Gelnhausen (11), Maintal (5), Schlüchtern (5), Biebergemünd (4), Nidderau (4), Bruchköbel (4), Wächtersbach (4), Steinau (4), Linsengericht (4), Bad Soden-Salmünster (3), Hasselroth (3), Langenselbold (3), Erlensee (3), Freigericht (3), Großkrotzenburg (2), Rodenbach (2), Bad Orb, Birstein und Schöneck.

Sportverbot trifft Hessens Vereine hart

am 03 November 2020 16:43
Sportverbot trifft Hessens Vereine hart

„Wir sind enttäuscht!“ Mit dieser deutlichen Aussage seines Präsidenten Dr. Rolf Müller, gleichzeitig aber auch mit Verständnis, hat der Landessportbund Hessen e.V. auf die Aktualisierung der Corona-Verordnung durch die Hessische Landesregierung reagiert. „Es steht außer Frage, dass der organisierte Sport die Neufassung der Verordnung respektieren und seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung weiter nachkommen wird. Das Verbot jeglichen Sportbetriebs auf den Sportanlagen trifft den Vereinssport aber sehr hart“, sagte Müller in Frankfurt. Müller appellierte gleichzeitig an die gut 7.600 hessischen Sportvereine und an die Sportverbände, die Corona-Auflagen zu beachten und damit zur Reduzierung des Infektionsgeschehens beizutragen. An die 2,1 Millionen Mitglieder der Sportvereine richtete er erneut die Bitte: „Bleiben Sie an Bord, bleiben Sie Mitglied und stehen Sie auch in diesen schweren Zeiten zu Ihrem Sportverein.“ Die Solidarität der Mitglieder ist vor dem Hintergrund der Auflagen, die Hessens Landesregierung heute für den Sport verkündet hat, nötiger denn je. Nachdem der Bund-Länder-Beschluss vom 28. Oktober den Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen gestattete, ist in Hessen nunmehr jeglicher Betrieb von öffentlichen und privaten Sportanlagen für den Freizeit- und Amateurbereich untersagt. Müller: „Wir befürchten, dass diese Entscheidung die strukturellen Risiken für unsere Sportvereine weiter erhöhen wird.“

Die Verschärfung der neuen Corona-Verordnung bereits an ihrem ersten Geltungstag und der damit einhergehende „hessische Sonderweg“ sei zudem unverständlich und trage erheblich zur Verunsicherung bei. Der lsb h-Präsident: „Wir hätten uns auch in Hessen eine differenziertere Vorgehensweise gewünscht. So bleibt Sport alleine oder zu zweit in den meisten anderen Bundesländern im November entsprechend des Bund-Länder-Beschlusses auf Sportstätten erlaubt, in Berlin ist sogar Sport von Kindern bis zwölf Jahren gestattet. Auf dieser Grundlage hätten unsere Verbände sportartspezifische Empfehlungen aussprechen können. Das hatte sich schon im Frühjahr bewährt.“ Auf wenig Verständnis ist beim Landessportbund zudem die in den letzten Tagen seitens der Politik vorgenommene Einordnung des Vereinssports in die Kategorie „Freizeitgestaltung“ gestoßen. „Diese Zuschreibung verkennt die unverzichtbaren Gesundheits-, Integrations- und Bildungsfunktionen des Sports und insgesamt die gesellschaftspolitische Bedeutung von Sportvereinen. Hier wünschen wir uns in den politischen Debatten mehr Wertschätzung. Die Einordnung des Sports in den politischen Beschlüssen hinter den Spielhöllen und Bordellen sollte sich nicht wiederholen“, mahnte der lsb h-Chef.

In diesem Zusammenhang erneuerte Müller das Angebot des Landessportbundes an die Hessische Landesregierung, „mit uns gemeinsam mittelfristige Handlungsoptionen für den Sport ab dem 1. Dezember zu entwickeln“. Schließlich benötigten die zu einem ganz großen Teil ehrenamtlich geführten hessischen Sportvereine nicht nur eine ausreichende Vorlaufzeit, um Angebote für ihre Mitglieder zu erstellen, sondern auch eine klare Zukunftsperspektive.

Unabhängig davon dankte Müller der Landesregierung „für die Zusage allen zu helfen, die von den aktuellen Corona-Maßnahmen betroffen sind. Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es nun notwendig, die Unterstützungsmöglichkeiten für wirtschaftlich besonders aktive Vereine und auch Hilfen für Soloselbstständige im Sport zu erweitern.“

Dienstag: 44 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 03 November 2020 16:38
Dienstag: 44 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (3. November) bei 1407, das sind 44 mehr als am Montag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Bad Nauheim (5), Bad Vilbel (6), Büdingen (3), Butzbach (5), Florstadt (1), Friedberg (6), Karben (1), Kefenrod (1), Münzenberg (1), Nidda (1), Niddatal (2), Rockenberg (3) Rosbach (5), Wölfersheim (2) und Wöllstadt (2). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 763 (753). Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (2), Butzbach (1), Hirzenhain (1), Karben (1), Niddatal (1), Reichelsheim (1) und Rosbach (1). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Dienstag 60 Menschen (59). Zehn Personen (13) werden intensivmedizinisch behandelt. Ein Patient aus Büdingen ist am vergangen Wochenende an den Folgen der Infektion verstorben. Bislang sind mit der Corona-Infektion 16 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Funktionierende Hygienekonzepte in Schulen

„Schulen sind keine Orte der unkontrollierten Verbreitung des Corona-Virus“, erläutert Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs jetzt noch einmal in einer Presseerklärung. „Die Erfahrungen nicht nur bei uns, sondern vieler Gesundheitsämter, zeigen, dass Schulklassen nicht die Umgebung sind, in denen sich das Virus verbreitet.“ Bei der Vielzahl von Testungen ganzer Klassen sei nicht eine Ansteckung innerhalb des Klassenverbandes registriert worden. Das Virus sei vielmehr im Familienverbund oder bei nachmittäglichen Aktivitäten übertragen worden. Quarantäneverfügungen werden deshalb nicht mehr gegenüber der ganzen Klasse, sondern nur noch gegenüber den direkten Sitznachbarn der betroffenen Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen 1. Grades ausgesprochen, nicht aber gegenüber Personen im erweiterten Umfeld, also Kontaktpersonen 2. Grades nach Definition des Robert-Koch-Institutes (RKI).

„Dass Schule bisher kein Ort der Virusübertragung ist, zeigt auch, dass die Hygienekonzepte der Schulen greifen und dass das Verhalten von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern eine Übertragung des Virus verhindern“, so Landrat Weckler.

Inzidenz bei 104,8

Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst heute insgesamt 95 Betten. 54 Normalbeten, vier Intensivbetten ohne Beatmung und 37 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 95 Betten sind am heutigen Dienstag elf frei, vier davon mit Beatmungsmöglichkeit. Zu berücksichtigen ist, dass Patientinnen und Patienten aus dem Wetteraukreis in anderen Landkreisen versorgt werden und dass Patientinnen und Patienten aus anderen Landkreisen wiederum in der Wetterau versorgt werden.

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 628 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 104,8. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Corona-Lage: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt

am 03 November 2020 16:34
Corona-Lage: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises wird bei der Kontaktpersonennachverfolgung ab sofort auch durch die Bundeswehr unterstützt. „Die Soldatinnen und Soldaten leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag und verstärken unser Gesundheitsamt, das seit Monaten hart an der Belastungsgrenze arbeitet. Mit dieser personellen Unterstützung, die wir gezielt im Bereich der Kontaktnachverfolgung einsetzen, wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, die Containment-Strategie fortzusetzen, um so Infektionsketten zu durchbrechen, Absonderungen vorzunehmen und Kontaktpersonen zügig zu informieren“, erklärte Landrat Thorsten Stolz (SPD), der die Bundeswehrkameraden und –kameradinnen im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums zusammen mit Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) begrüßte. „Das Infektionsgeschehen im Main-Kinzig-Kreis hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Das, was die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt, aber auch alle Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ämtern und aus kreiseigenen Betrieben, seit vielen Tagen und Wochen gemeinsam leisten, ist außergewöhnlich. Aber auch diese Kraft hat angesichts der hohen Fallzahlen, der vielen Kontaktpersonen, ein Ende. Genau da brauchten wir weitere Unterstützung“, sagte Susanne Simmler. Sie stimmte die Männer und Frauen auf den herausfordernden Dienst am Telefon ein. „Denn wir befinden uns jetzt in einer Phase der Pandemie, in der angesichts von im Schnitt 100 neuen Coronavirus-Fällen pro Tag nicht nur die Listen der Kontaktpersonen immer länger werden, sondern auch immer mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Wir müssen in diesen Tagen deshalb besonders viel erklären und um Verständnis für alle Maßnahmen werben, denn ohne das Mittun eines jeden Einzelnen geht es nicht“, sagte die Gesundheitsdezernentin.

Die insgesamt 20 Soldatinnen und Soldaten sind für die Dauer ihres Aufenthalts im Jugendzentrum Ronneburg untergebracht. Sie stehen unter der Führung von Oberstleutnant Christian Keimer, der Verbindungsoffizier für den Main-Kinzig-Kreis ist, und Hauptmann Friedhelm Brandau. „Wir bleiben so lange, bis wir nicht mehr gebraucht werden“, sagte Christian Keimer. Stationiert sind sie in Frankenberg (Eder) und gehören zum Bataillon Elektronische Kampfführung 932. „Sie alle haben sich freiwillig zum Dienst im Main-Kinzig-Kreis gemeldet, das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung der Truppe, und ich sage im Namen unserer Bürgerschaft Danke, dass sie da sind“, sagte Landrat Thorsten Stolz.

Dienstag: 36 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 03 November 2020 12:57

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 36 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 548 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 261 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 14 Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, bei den anderen 13 überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 534 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 570 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. 946 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.509 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Wetteraukreis: 121 Corona-Neuinfektionen seit Freitag

am 02 November 2020 19:35
Wetteraukreis: 121 Corona-Neuinfektionen seit Freitag

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am heutigen Montag (2. November) bei 1363, das sind 121 mehr als am Freitag. Der größte Anstieg wurde aus Bad Vilbel gemeldet, dort gab es einen Ausbruch in einem Pflegeheim. Das Gesundheitsamt war dort am Freitag vor Ort. Bei einem Abstrich von 160 Personen wurden insgesamt 26 positiv getestet. Die Neuinfektionen wurden aus 19 von 25 Kreiskommunen registriert. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (6), Bad Nauheim (15), Bad Vilbel (32), Büdingen (4), Butzbach (6), Florstadt (3), Friedberg (9), Karben (10), Kefenrod (2), Limeshain (1), Nidda (6), Niddatal (3), Ober Mörlen (2), Ortenberg (1), Reichelsheim (5), Rockenberg (3), Rosbach (10), Wölfersheim (2) und Wöllstadt (2). Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes war es ein überaus arbeitsreiches Wochenende. Mehr als 700 Kontaktpersonen mussten zum Teil aufwändig ermittelt und teilweise in langen Gesprächen informiert werden Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 753 (723). Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (3), Büdingen (2), Butzbach (3), Florstadt (1), Friedberg (4), Karben (1), Limeshain (2), Nidda (3), Niddatal (1), Ortenberg (1), Rockenberg (2) und Rosbach (6). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Montag 59 Menschen (38). 13 Personen (acht) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Betten werden knapp

Landrat Jan Weckler hat ein weiteres Mal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich an die Vorgaben der Corona-Verordnungen zu halten und darüber hinaus unnötige Begegnungen zu minimieren. „Die Lage ist außerordentlich ernst! Wenn wir jetzt nicht die notwendigen Vorgaben einhalten, werden wir die Krankenhäuser über die Kapazitätsgrenzen hinweg belasten. Wir alle erinnern uns noch gut an die schrecklichen Bilder, die uns im Frühjahr aus den norditalienischen Kliniken erreichten. Um so etwas bei uns zu verhindern, sind wir alle aufgefordert, dabei zu helfen, das Virus an der Ausbreitung zu hindern.“ Die Covid Bettenkapazität in den Wetterauer Kliniken umfasst insgesamt 94 Betten. 52 Normalbeten, vier Intensivbetten ohne Beatmung und 37 Intensivbetten mit Beatmung. Von diesen 94 Betten sind am heutigen Montag zwölf frei, drei davon mit Beatmungsmöglichkeit. Die Kapazitäten sind also deutlich eingeschränkt, zumal sich auch zunehmend medizinisches Personal infiziert.

Inzidenz bei 103,5

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 595 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 103,5. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Montag: 2 Tote und 113 neue Corona-Fälle

am 02 November 2020 17:27
Montag: 2 Tote und 113 neue Corona-Fälle

Am Montag meldet das Kreisgesundheitsamt 113 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle, 19 Personen werden als genesen eingestuft, zwei Menschen mit Wohnsitz in Hanau sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit bei 145. Das für die Schulen zuständige Team des Gesundheitsamtes hat seit Sonntag weitere Fälle an mehrere Schulen in der Bearbeitung: Heinrich-Böll-Schule (Bruchköbel), Berufliche Schulen Gelnhausen, Kopernikusschule (Freigericht), Kinzigschule (Schlüchtern) sowie in Hanau die Hohe Landesschule, das Schulzentrum Hessen-Homburg, die Tümpelgarten-Schule, Otto-Hahn-Schule, die Kaufmännischen Schulen und die Ludwig-Geißler-Schule. Für einen am Wochenende für die Hanauer Theodor-Heuss-Schule gemeldeten Fall kann soweit Entwarnung gegeben werden, als das die betreffende Person bereits in Quarantäne war. Die Ansteckung des Schülers hat im häuslichen Umfeld stattgefunden, die Schule musste nicht einbezogen werden. Mit den neuen Fallzahlen haben sich nun schon 2.882 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, es gibt 1.333 „aktive“ Fälle und 1.493 Menschen haben die akute Infektion überstanden. Die Zahl der Personen in stationärer Behandlung ist am Montag von 26 auf 34 gestiegen, 56 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die von den 113 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (33), Maintal (16), Erlensee (8), Schöneck (8), Bruchköbel (6), Großkrotzenburg (5), Langenselbold (4), Gelnhausen (4), Rodenbach (4), Bad Orb (3), Nidderau (3), Niederdorfelden (3), Hasselroth (3), Biebergemünd (2), Freigericht (2), Hammersbach (2), Steinau (2) sowie Flörsbachtal, Birstein, Gründau, Linsengericht und Schlüchtern.

Montag: 30 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 02 November 2020 12:34

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 30 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 555 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 273,3 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 13 Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, bei den anderen zwölf überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 542 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 736 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich zwei pflegebedürftige Personen aus zwei Pflegeheimen. 903 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.473 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Wochenende: 107 neue Corona-Fälle, Schulen und Flüchtlingsheim betroffen

am 01 November 2020 15:51
Wochenende: 107 neue Corona-Fälle, Schulen und Flüchtlingsheim betroffen

Das Kreisgesundheitsamt hat für das Wochenende 107 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet, 42 Personen werden als genesen eingestuft. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit über 150. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge auf dem Areal Sportsfield Housing in Hanau und mehrere Schulen, darunter die Hohe Landesschule, die Theodor-Heuss-Schule und die Otto-Hahn-Schule (alle Hanau). Die Infektionen fanden auch diesmal nicht innerhalb der betreffenden Einrichtungen statt. Ab Montag, 2. November, greift die neue Landesverordnung mit nahezu identischen Regelungen wie nach der Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises. Aus diesem Grund wird der Kreis seine Anordnungen zu den Kontaktbeschränkungen aufheben beziehungsweise werden diese durch die Landesregelungen ersetzt. Entsprechend der Vorgaben aus Wiesbaden sind dann unter anderem nur noch Treffen mit maximal zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen erlaubt. „Die nun landesweit gültigen Anordnungen bestätigen uns, dass unsere schon vorab für den Main-Kinzig-Kreis beschlossenen Einschränkungen richtig waren. Wir begrüßen die nun einheitlichen Regelungen, sie vereinfachen es den Bürgerinnen und Bürgern, sich zurechtzufinden“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Die Landesregierung hat unter anderem erweiterte Vorgaben zum Tragen von Masken, zu Reiserückkehrern sowie zu politischen Zusammenkünften beschlossen. So sind Gemeindevertretersitzungen und Stadtverordnetenversammlungen erlaubt wie auch Parteiveranstaltungen, wenn diese zur Listenaufstellung z.B. für die Kommunalwahlen in 2021 notwendig sind.

Zu beachten ist auch die ergänzte Regelung zur Quarantäne. Denn ab Montag gilt, dass sich alle Personen bei einem positiven Corona-Tests unmittelbar in Quarantäne begeben müssen. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Die positiv getestete Person ist ebenfalls verpflichtet, sich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Dies sollte im Main-Kinzig Kreis über das Formular in unter www.mkk.de/coronetz erfolgen. Wer mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand lebt, muss sich nach der neuen Verordnungslage ebenfalls unmittelbar in zweiwöchige Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt wird die Kontaktpersonenermittlung sowie die Nachverfolgung und alle notwendigen weiteren Schritte dann in Abstimmung mit den betroffenen Personen vornehmen. Für die Zeit der Quarantäne muss der Arbeitgeber den Netto-Verdienstausfall weiterzahlen. Der Arbeitgeber erhält diese Aufwendungen vom Land ersetzt. Selbständige erhalten eine Direktzahlung vom Land. Anträge sind in beiden Fällen über www.ifsg-online.de an das Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen. In der aktuellen Corona-Statistik für den Main-Kinzig-Kreis musste ein bereits gemeldeter Fall aus Brachttal gestrichen werden. Seit Beginn der Pandemie haben sich nun schon 2769 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, es gibt 1241 „aktive“ Fälle und 1474 Menschen haben die akute Infektion überstanden. Es werden 26 Menschen stationär behandelt. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 54 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben.

Die von den 107 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (49), Maintal (8), Erlensee (6), Nidderau (6), Bad Soden-Salmünster (5), Wächtersbach (5), Rodenbach (3), Bruchköbel (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Bad Orb (2), Gelnhausen (2), Flörsbachtal (2), Steinau (2), Jossgrund (2), Langenselbold (2), Freigericht, Neuberg, Niederdorfelden und Schöneck. Die genauen Regelungen finden sich immer auch auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises, die nach Vorlage der detaillierten Bestimmungen kurzfristig angepasst und aktualisiert wird.

Sonntag: 96 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 01 November 2020 13:52

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 96 neue Infektionsfälle seit Freitag. Damit gibt es in Offenbach aktuell 532 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 257,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 13 Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 519 positiv getestete Personen. Mit Stand von gestern, 31. Oktober, ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 729 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befindet sich eine pflegebedürftige Person aus einem Pflegeheim. 896 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.443 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Freitag: 87 neue Corona-Fälle, 26 aktuell im Krankenhaus

am 30 Oktober 2020 16:27
Freitag: 87 neue Corona-Fälle, 26 aktuell im Krankenhaus

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter und liegt jetzt bei über 150. Denn am Freitag hat das Gesundheitsamt weitere 87 laborbestätigte Übertragungen des SarsCoV-2-Virus gemeldet. Zudem sind 35 Personen genesen. Eine Woche zuvor waren es am Freitag neue 69 Fälle und die Inzidenz lag noch bei 82. Betroffene Schulen mit zum Teil mehreren Fällen sind heute die Ludwig-Geißler-Schule und die Heinrich-Heine-Schule in Hanau, das Ullrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern und die Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach. Hier hat das Gesundheitsamt ebenfalls die Arbeit aufgenommen, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Die Ansteckungen erfolgten auch diesmal jeweils außerhalb der Schulen. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis 2663 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. 1432 Menschen haben die akute Infektion überstanden, es gibt 1177 „aktive“ Fälle. Stationär behandelt werden 26 Patientinnen und Patienten. 54 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die 87 neu infizierten Personen wohnen in: Hanau (34), Erlensee (6), Linsengericht (6), Gelnhausen (5), Rodenbach (5), Nidderau (5), Wächtersbach (4), Neuberg (2), Schöneck (2), Freigericht (2), Großkrotzenburg (2), Gründau (2), Bad Soden-Salmünster (2), Maintal (2), Langenselbold (2), Biebergemünd, Flörsbachtal, Bruchköbel, Steinau, Birstein und Hasselroth.

Freitag: 52 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 30 Oktober 2020 14:48
Freitag: 52 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Freitag (30. Oktober) bei 1242, das sind 52 mehr als am Donnerstag. Die Neuinfektionen sind über den ganzen Kreis verteilt. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (1), Bad Nauheim (5), Bad Vilbel (7), Büdingen (4), Butzbach (9), Echzell (1), Friedberg (1), Gedern (1), Hirzenhain (2), Karben (1), Nidda (1), Ranstadt (1), Reichelsheim (2), Rockenberg (2) und Rosbach (13), Wölfersheim (1). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 723 (722). Die genesene Person kommt aus Büdingen (1). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Freitag 38 Menschen (36).Acht Personen (acht) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Inzidenz bei 88,1

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 504 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 88,1. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Freitag: 68 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 30 Oktober 2020 13:38
Freitag: 68 neue Corona-Fälle in Offenbach

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 68 neue Infektionsfälle. Damit gibt es in Offenbach aktuell 484 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 254,8 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden elf Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 473 positiv getestete Personen. Mit Stand vom 28. Oktober ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 675 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befindet sich auch eine pflegebedürftige Person aus einem Pflegeheim. 848 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.347 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Donnerstag: 109 neue Corona-Fälle, 27 im Krankenhaus

am 29 Oktober 2020 17:43
Donnerstag: 109 neue Corona-Fälle, 27 im Krankenhaus

109 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Donnerstag gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erreicht damit 146. „Die Corona-Pandemie ist in eine Phase gekommen, in der es uns allen schwerfällt, weitere Einschränkungen mitzutragen. Das erfahren wir auch täglich in den Gesprächen, die wir mit den Bürgerinnen und Bürgern führen. Wir dürfen aber nicht aus den Augen verlieren, was unser aller Ziel ist: Die Pandemie durchzustehen, ohne dass unser Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt. Das ist eine große Aufgabe, die sehr viel von uns allen fordert. Manche haben schwerer daran zu tragen als andere und benötigen gerade dann Hilfe und Ermunterung, wenn sie an Covid-19 erkrankt sind und sich von der Außenwelt zurückziehen müssen“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler und ergänzt: „So etwas sucht sich niemand freiwillig aus.“ Sie nehme allgemein eine sehr aufgeraute Stimmung in der Bevölkerung wahr und sorge sich um den Zusammenhalt der Gesellschaft. „Anfeindungen, Ausgrenzungen oder Schuldzuweisungen sind fehl am Platz. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen und überall da Hilfe anzubieten, wo dies möglich ist. Das gilt für alle Menschen, gerade aber für Covid-19-Ekrankte oder Menschen in häusliche Absonderung, um sicherzustellen, dass niemand sonst sich mit dem SarsCoV-2-Virus ansteckt“, verdeutlicht die Gesundheitsdezernentin und bittet um gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. „Da wir uns schwierigen Zeiten befinden, sollten wir uns entscheiden, was für eine Gesellschaft wir sein wollen. Ich wünsche uns allen, dass wir uns richtig entscheiden“, erklärt Susanne Simmler auch angesichts der weiter steigenden Fallzahlen.

Von den zahlreichen Neuinfektionen am Donnerstag sind auch wieder mehrere Schulen im Main-Kinzig-Kreis betroffen. So gab es zwei neue Fälle an der Otto-Hahn-Schule in Hanau, zwei Fälle an der Geschwister-Scholl-Schule (Steinheim) sowie jeweils einen Fall an der Bertha-von-Suttner-Schule (Nidderau), der Georg-Büchner-Schule (Erlensee) und der Kopernikusschule (Freigericht). Das Gesundheitsamt hat hier die Arbeit aufgenommen, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 2576 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, 1397 haben die akute Infektion überstanden, es gibt 1125 „aktive“ Fälle. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 54 Menschen gestorben. 27 Personen werden stationär behandelt.

Die 109 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (38), Maintal (11), Gelnhausen (8), Erlensee (6), Linsengericht (6), Langenselbold (5), Nidderau (3), Schlüchtern (3), Schöneck (3), Steinau (3), Rodenbach (2), Bad Orb (2), Bad Soden-Salmünster (2), Bruchköbel (2), Wächtersbach (2), Gründau (2), Flörsbachtal (2), Niederdorfelden (2), Freigericht, Birstein, Brachttal, Großkrotzenburg, Hasselroth, Jossgrund und Ronneburg.

Donnerstag: 54 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 29 Oktober 2020 15:41
Donnerstag: 54 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Donnerstag (29. Oktober) bei 1190, das sind 54 mehr als am Mittwoch. Die Neuinfektionen sind über den ganzen Kreis verteilt. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (3), Bad Nauheim (3), Bad Vilbel (15), Büdingen (3), Echzell (1), Friedberg (6), Gedern (2), Karben (7), Münzenberg (2), Nidda (2), Niddatal (1), Ranstadt (1), Reichelsheim (2), Rockenberg (3) und Rosbach (3). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 722, 44 mehr als am Mittwoch. Die Genesenen kommen Bad Nauheim (6), Bad Vilbel (8), Büdingen (1), Butzbach (3), Florstadt (3), Friedberg (3), Glauburg (1), Hirzenhain (1), Karben (3), Limeshain (1), Münzenberg (1), Nidda (3), Niddatal (1), Ortenberg (1), Ranstadt (1), Rockenberg (2), Rosbach (3) und Wöllstadt (2). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Donnerstag 38 Menschen (33). Zehn Personen (acht) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Landrat Weckler: Einschränkungen sind notwendig

„Die am gestrigen Mittwoch zwischen Kanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten getroffenen Vereinbarungen zur Beschränkung von Kontakten und der Schließung vieler Einrichtungen sind leider notwendig“, findet Landrat Jan Weckler. „Natürlich wird man immer über die eine oder andere Maßnahme kontrovers diskutieren können. Aber im Kern geht es darum, Kontaktmöglichkeiten zu verringern. Wir haben schon heute mehr Menschen mit einer COVID-Infektion in den Krankenhäusern als im März und April dieses Jahres. Trotz der jetzt beschlossenen Maßnahmen wird deren Zahl noch deutlich steigen und die Kliniken werden an den Rand ihrer Möglichkeiten stoßen. Erschwerend kommt hinzu, dass auch Angehörige der medizinischen Berufe vermehrt von der Infektion betroffen sind, die zunehmende Zahl von Patienten muss von weniger Fachpersonal versorgt werden. Hier müssen wir dringend gegensteuern. Ziel muss es sein, dass unsere medizinische Infrastruktur nicht kollabiert. Daher müssen wir alle unseren Beitrag leisten, das Virus einzudämmen. Und das geht nur über Kontakteinschränkung. Wenige Kontakte sind tödlich für das Virus und lebensrettend für uns Menschen. Und genau das wollen wir erreichen.“

Warnung vor Party-Wochenende

Landrat Weckler warnte in diesem Zusammenhang vor ausschweifenden Feiern am Wochenende, bevor die Restriktionen in Kraft treten. Schon jetzt gilt eine Höchstzahl von zehn Personen für Feiern. Die Polizei und die Ordnungsbehörden werden am Wochenende verschärft die Einhaltung kontrollieren: „Wir alle sind jetzt gefordert, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Verbreitung der Infektion zu stoppen. Dafür muss jeder und jede Einzelne Verantwortung übernehmen.“ Zur Unterstützung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen wurden am gestrigen Mittwoch 3.100 Liter Desinfektionsmittel, knapp 130.000 Stück Mund-Nasen-Schutz, 32.530 Stück FFP-Masken, 144.500 Handschuhe, knapp 2.000 Face Shields und 2.000 Schutzbrillen aus einer Lieferung des Landes Hessen ausgegeben.

Inzidenz bei 79,5

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 453 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 79,5. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Donnerstag: 70 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 29 Oktober 2020 14:59

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 70 neue Infektionsfälle, bei denen die Quelle der Erkrankung noch ermittelt wird. Damit gibt es in Offenbach aktuell 447 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 244,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden zwölf Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 435 positiv getestete Personen. Mit Stand von gestern, 28. Oktober, ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 675 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 817 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.279 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Mittwoch: 102 Corona-Fälle, neue Schulen betroffen

am 28 Oktober 2020 17:46
Mittwoch: 102 Corona-Fälle, neue Schulen betroffen

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch insgesamt 102 laborbestätigte neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erreicht damit 135. Von den Neuinfektionen betroffen sind jetzt zusätzlich folgende Schulen: die Hasela-Grundschule in Linsengericht, das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen, die Kopernikusschule in Freigericht, die Schule am Weinberg in Langenselbold sowie die Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach mit einem weiteren Fall. Im Zusammenhang mit den erweiterten Regelungen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen weist der Main-Kinzig-Kreis darauf hin, dass alle Personen in einem Fahrzeug zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet sind, sofern sie nicht zum gleichen Haushalt gehören. Das betrifft auch die Fahrerin oder den Fahrer, wie nach Rücksprache mit Polizei und Ordnungsbehörden noch einmal bekräftigt wird. Für Kinder unter sechs Jahren sowie Menschen, die aufgrund einer Beeinträchtigung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage sind, gilt diese Pflicht nicht. „Diese Regelung ist durchaus mit der Straßenverkehrsordnung vereinbar, sofern die betreffende Person nicht noch zusätzlich Mütze und Sonnenbrille trägt und der Schutz der Gesundheit im Vordergrund steht“, verdeutlicht Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. „Die Mund-Nasen-Bedeckung soll natürlich so getragen werden, dass Fahrer oder Fahrerin beim Lenken des Fahrzeugs nicht behindert werden. Hier vertrauen wir darauf, dass die Menschen im Main-Kinzig-Kreis für sich und ihre Mitfahrenden eine gute Lösung finden“, erklärt Simmler. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen auch in Privatfahrzeugen soll dabei helfen, das Risiko einer Virusübertragung auf engstem Raum zu verringern.

Die wachsende Liste der seit Beginn der Pandemie infizierten Personen und die relevanten Daten sind in den vergangenen Tagen vom Gesundheitsamt überprüft worden. Daraus haben sich vereinzelte Anpassungen ergeben. So wurden drei Personen doppelt geführt und bei zwei Eintragungen wurden nachträglich andere Angaben ermittelt. Laut der aktuellen Statistik haben sich insgesamt 2467 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 1028 „aktive“ Fälle. Insgesamt haben 1385 Personen die akute Infektion überstanden. 54 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (ein Fall wurde einem anderen Kreis zugeordnet, in der Tabelle noch nicht korrigiert). Stationär behandelt werden 28 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die 102 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (33), Bad Soden-Salmünster (8), Maintal (8), Gelnhausen (7), Rodenbach (7), Langenselbold (5), Wächtersbach (5), Bad Orb (3), Hasselroth (3), Linsengericht (3), Schlüchtern (3), Nidderau (3), Erlensee (2), Flörsbachtal (2), Freigericht (2), Bruchköbel (2), Brachttal, Jossgrund, Niederdorfelden, Großkrotzenburg, Hammersbach und Steinau.

Hinweis: Das Kreisgesundheitsamt hat die Gesamtzahl der infizierten Fälle korrigiert, Details zu den Kommunen folgen bis Ende der Woche. Dann wird auch die Tabelle aktualisiert.

Dringende Empfehlung: Auf Halloween verzichten

am 28 Oktober 2020 17:23

Mehrere Landkreise und Städte in der Rhein-Main-Region haben sich in der sehr dynamischen Corona-Lage darauf verständigt, zu einem Verzicht auf den üblichen Halloween-Spaß aufzurufen. Auch der Main-Kinzig-Kreis appelliert mit Blick auf die hohen Infektionszahlen, nicht an fremden Türen zu klingeln und am 31. Oktober von Haus zu Haus zu gehen. „Aufgrund von zahlreichen Nachfragen können wir nur empfehlen, solche unkontrollierten Kontakte zum Schutz der Kinder und auch der Erwachsenen unbedingt zu vermeiden“, erklären Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD). Damit unterstützen sie eine Empfehlung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Auch unter den Städten und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis besteht weitgehende Einigkeit, dass „diese Klingelstreiche in diesem Jahr keine gute Idee sind“. Wer trotzdem an der Haustür Süßes einfordert, sollte dies unbedingt kontaktlos tun. Thorsten Stolz und Susanne Simmler verweisen zudem auf die verbindliche Vorgabe, dass sich im öffentlichen Raum im Main-Kinzig-Kreis derzeit nur fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten oder lediglich die Angehörigen aus zwei Haushalten aufhalten und bewegen dürfen. Außerdem gilt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Kinder ab sechs Jahren. Auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte in diesen Tagen davon abgeraten, dass Kinder an Halloween von Tür zu Tür ziehen und Süßigkeiten einsammeln. Sie unterstützte damit eine Forderung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, die eine gleichlautende Empfehlung formuliert hatten. Darüber hinaus ging ein eindringlicher Hinweis an die Personen hinter den Türen, die eventuell zur Gruppe der Risikopatienten gehören könnten. „Diese Vorsichtsmaßnahme ist unter den aktuellen Bedingungen ein Gebot der Vernunft und sollte den Kindern auch zu vermitteln sein“, ergänzt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Die Mutter von zwei Söhnen weiß aus eigener Erfahrung, dass auch bei den jüngeren Mitgliedern der Gesellschaft das Thema Corona sehr präsent ist. „Die vielen Maskenträger und die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen sind den Kindern nicht entgangen“, sagt sie.

Mittwoch: 40 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 28 Oktober 2020 16:05

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 40 neue Infektionsfälle, bei denen die Quelle der Erkrankung noch ermittelt wird. Damit gibt es in Offenbach aktuell 393 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 211,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden zwölf Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 381 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 675 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 801 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.209 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Büdingen: Quarantäne für Hessische Erstaufnahmeeinrichtung

am 28 Oktober 2020 15:32

Nachdem in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen drei Corona Infektionen nachgewiesen wurden, hat das Gesundheitsamt die Einrichtung unter Quarantäne gestellt. Solange die Dimension nicht abgeschätzt werden kann, müsse verhindert werden, dass hier Menschen ein und ausgehen und die Gefahr bestehe, dass das Virus weiter verbreitet werde. Die Einrichtung hat den Vorteil, dass innerhalb der schließbaren Einrichtung die Raumkapazität vorhanden ist, um die Menschen nach Status zu trennen. Der Status ist hier:

⦁ Isolation für die positiv getesteten Personen
⦁ Quarantäne für die Kontaktpersonen
⦁ Normales Leben für die, die nur im Umfeld sind.
„Wir müssen jetzt herausfinden, wieviel von diesen Kontaktpersonen in den Isolationsbereich müssen, weil sie sich selbst schon angesteckt haben, dann erweitert sich in dem Umfeld der normal lebenden Personen noch einmal die Kontaktpersonengruppe. Wenn wir das alles ermittelt haben, wird es so sein, dass es Menschen gibt, die ihre Isolationszeit in einem Gebäude verbringen, andere verbringen ihre Quarantäne in einem anderen Gebäude. Wenn dort jemand symptomatisch wird, kann das medizinische Team der Einrichtung sofort testen oder behandeln. Alle anderen leben normal auf dem Gelände der Einrichtung. Wenn wir uns sicher sind, dass es hier keine Infizierten gibt, lösen wir für diesen Personenkreis die Komplettsperrung der Einrichtung auf“, sagt Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs.

Solange dürfen die 600 Bewohner der Einrichtung das Gelände nicht verlassen. Wenn beispielsweise 15 Kinder in der Betreuung waren, sind da theoretisch 15 Familien betroffen. Man wisse nicht, welche Kontakte die Familien und die Kinder hatten. Man werde das in Ruhe ermitteln. Um dafür die Zeit zu haben, ohne die Gesundheit anderer in der Umgebung zu gefährden, war es wichtig, zunächst einmal die Einrichtung zu sperren.

Mittwoch: 49 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 28 Oktober 2020 14:41
Mittwoch: 49 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (28. Oktober) bei 1136, das sind 49 mehr als am Montag. Die Neuinfektionen sind über den ganzen Kreis verteilt. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (3), Bad Nauheim (6), Bad Vilbel (8), Büdingen (8), Butzbach (3), Florstadt (1), Friedberg (4), Karben (4), Limeshain (3), Münzenberg (3), Nidda (2), Niddatal (2), Rosbach (1) und Wölfersheim (1). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 678, 9 mehr als am Dienstag. Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (1), Bad Vilbel (1), Friedberg (5), Limeshain (1) und Rosbach (2). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Mittwoch 33 Menschen (34). Acht Personen (sieben) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Landrat Weckler: Verwaltung bleibt offen und handlungsfähig

In einer erneuten Telefonkonferenz mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Wetteraukreis hat Landrat Jan Weckler am Mittwoch mitgeteilt, dass man die nächste Stufe der Corona-Ampel mit einer Inzidenz von 75 überschritten habe. „Ich setze darauf, dass sich Bund und Länder auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen können. Am morgigen Donnerstag wird dann das Corona-Kabinett des Landes Hessen tagen und einheitliche Beschlüsse per Verordnung veranlassen, um Einheitlichkeit in Hessen zu gewährleisten. Ich gehe davon aus, dass die Allgemeinverfügungen der Landkreise durch diese Verordnungen ersetzt werden. Landrat Weckler kündigte eine weitere Allgemeinverfügung an, sofern das Land künftig nicht per Verordnung neue Vorgaben erlässt.

Das Gesundheitsamt arbeitet mittlerweile im Schichtbetrieb von 7 Uhr bis 20 Uhr an sieben Tagen in der Woche. Für die Verwaltung hat ab sofort die Zuarbeit für das Gesundheitsamt Vorrang. „Andere Aufgaben sollen und müssen jetzt zurückgestellt werden. Gleichwohl wird die Kreisverwaltung auch in dieser Situation offen und handlungsfähig bleiben“, so Weckler. Amtsarzt Dr. Merbs verwies erneut auf die Notwendigkeit die AHA-Regeln einzuhalten. Abstand, Hygiene einhalten und Alltagsmasken tragen, dazu möglichst die Kontakte einschränken, auf unnötige Treffen verzichten und in Räumen regelmäßig lüften.

Inzidenz bei 76,9

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 443 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Bei der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen orientieren wir uns an der Praxis des Robert Koch-Institutes. Die Zahl der Infektionen wird aufsummiert, es sind also auch Menschen aufgeführt, deren Infektion lange zurückliegt und die längst wieder genesen sind. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 76,9. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

"Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zu Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen", heißt es aus der Kreisverwaltung.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Offenbach: Maskenpflicht jetzt auch im Unterricht an Grundschulen

am 28 Oktober 2020 13:34

Zum 27. Oktober hat die Stadt den angepassten Regelbetrieb an den Offenbacher Schulen wieder eingeschränkt. Nach Möglichkeit werden in allen Jahrgangsstufen ab der ersten Klasse nur noch feste Lerngruppen unterrichtet. Damit wird eine Durchmischung der Gruppen verhindert und im Fall einer Infektion müssen weniger Schüler nach Hause geschickt werden. Seit den Herbstferien gilt außerdem an den weiterführenden Schulen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht. Sport darf nur kontaktfrei und nur im Freien stattfinden. Diese Vorgaben hat das Stadtgesundheitsamt in Abstimmung mit dem Verwaltungsstab der Stadt Offenbach jetzt bis 15. November verlängert und ergänzt: Auch Grundschüler müssen ab Donnerstag, 29. Oktober, im regulären Unterricht eine Alltagsmaske tragen. Bislang galt dies an den Grundschulen nur in der Nachmittagsbetreuung sowie für die Lehr- und Betreuungskräfte, wenn sie in mehr als einer Lerngruppe eingesetzt werden. Sportunterricht an den Grundschulen ist nur noch kontaktlos und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zulässig.

Weiterhin sollen an allen Schulen „Maskenpausen“ eingeführt werden: Die Schülerinnen und Schüler sollen so die Möglichkeit bekommen, bei Einhaltung eines Abstands von mindestens 3 Metern untereinander auf dem Außengelände die Bedeckung für eine kurze Zeit abnehmen zu können. Vor allem jüngere Schüler sollen diese Pausen bevorzugt machen können. Hintergrund der Maskenpflicht an den Grundschulen sind vier wichtige Aspekte: 1) Das aktuell sehr hohe Infektionsgeschehen führt dazu, dass das Gesundheitsamt die wichtige Kontaktnachverfolgung in vielen Fällen nicht mehr gewährleisten kann. Infektionsketten müssen deshalb besonders bei gefährdeten Menschen unterbrochen werden. 2) Kinder gelten nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand als wenig gefährdet, da sie in der Regel keine oder nur leichte Symptome entwickeln. 3) Kinder stecken sich untereinander kaum an. Die praktische Erfahrung des Gesundheitsamtes an den Offenbacher Schulen bestätigt diese wissenschaftliche Erkenntnis. 4) Die Maskenpflicht hilft, den Aufwand des Gesundheitsamtes an den Schulen zu verringern, weil Kinder nicht mehr unnötig in Quarantäne müssen.

Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß: „In den zurückliegenden Wochen und Monaten wollten wir insbesondere den jüngsten Schülern so wenig Maske wie möglich zumuten – auch, weil wir wissen, dass das Maske tragen für manche Kinder über Stunden hinweg belastend sein kann. Wurde ein Schüler zur engen Kontaktperson, weil es in seiner Familie eine Infektion gab, wurden dann vorsorglich viele weitere Schüler oder Lehrer, oft sogar die ganze Klasse, ebenfalls nach Hause geschickt, obwohl diese keinen direkten und engen Kontakt zu dem infizierten Familienangehörigen hatten.“ Die Schülerinnen und Schüler wurden dann sogar oftmals getestet, obwohl eine Ansteckungsgefahr unter Kindern als sehr gering gilt und es bisher in Offenbach nur in wenigen Einzelfällen zu einer Ansteckung innerhalb der Schulen gekommen ist. Für das Stadtgesundheitsamt bedeutete diese umfassende Kontaktverfolgung an den Schulen und die Testung bei zunehmenden Abstrich- und Laborengpässen einen immensen zeitlichen Aufwand. „Wir haben das bisher trotzdem gemacht, weil wir den Aufwand immer noch irgendwie stemmen konnten“, erläuterte Schuldezernent Weiß. „Das können wir jetzt bei mehr als 200 Neuinfektionen in der Woche aber nicht mehr. Wir haben viele zusätzliche Mitarbeiter für das Gesundheitsamt abgestellt und neue Stellen geschaffen. Die Mitarbeiter dort müssen sich jetzt aber angesichts drastisch steigender Fälle, auch in den Kliniken, darauf konzentrieren, die Infektionsketten bei den deutlich stärker gefährdeten älteren Menschen und Risikogruppen zu ermitteln. Auch die Tests müssen jetzt in erster Linie diesen Menschen zur Verfügung stehen. Vorrang hat jetzt der Schutz von Risikogruppen, zu denen Schüler in aller Regel nicht gehören, um Menschenleben zu schützen.“

Eltern müssten sich ob der neuen Vorgehensweise aber nicht sorgen: „Ganz im Gegenteil“, so Weiß: „Wenn die Schüler im Unterricht eine Maske tragen, ist der größtmögliche Schutz an den Schulen gegeben, denn mit der Maske schützen sich die Schüler und Lehrer gegenseitig viel effektiver. Durch die Maskenpflicht ist eine vorsorgliche Absonderung der Schüler zuhause nicht mehr notwendig.“ Einen weiteren Vorteil sieht der Schuldezernent darin, dass der Unterricht auch bei hohen Fallzahlen bis auf Weiteres fortgeführt werden kann: Wenn ein infizierter Schüler auf andere Schüler trifft und alle tragen eine Maske, zählen die Kontaktpersonen des Infizierten nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts nicht als enge Kontaktperson (KP1), sondern nur als KP2. Diese müssen nicht in Quarantäne, sondern können weiterhin am Unterricht teilnehmen. Tests werden über das Gesundheitsamt nicht mehr veranlasst. Erst bei Auftreten von Symptomen sollen die Betroffenen einen Test beim Arzt machen und zuhause bleiben. Unverändert gilt aber: Wer infiziert ist oder eine enge Kontaktperson (KP 1) ist, weil vielleicht der Vater oder die Mutter positiv getestet wurde, muss weiterhin sofort für 14 Tage zuhause bleiben und sollte sich – sofern noch nicht erfolgt – testen lassen. „Dieses Vorgehen ist ein großer Vorteil für die Schulen, denn alle anderen Schüler können weiterhin unterrichtet werden, was für den Bildungsweg der Kinder, aber auch für berufstätige Eltern sehr wichtig ist.“ Ziel sei es weiterhin, die Kitas und Schulen offen zu halten. Einen weiteren Vorteil dieser Vorgehensweise haben die Geschwisterkinder von Kindern, in deren Klassen ein Coronafall aufgetreten ist. Bisher hatten diese Kinder nach der hessischen Verordnung ein Schulbetretungsverbot. Dieses entfällt durch die Maskenpflicht. Die Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff kann in begründeten Ausnahmefällen wie bisher schon durch ein Gesichtsvisier ersetzt werden. Verboten sind allerdings sogenannte Kinnvisiere. Falls auch dies im Einzelfall nicht möglich ist, sind von den Schulen für die betreffende Zeit individuelle Lösungen für die Beschulung dieser Schülerinnen und Schüler in anderen Räumen zu organisieren. Die neuen Schutzmaßnahmen an den Schulen erfolgen innerhalb der Stufe 2 des Hygieneplans 6.0, den das Hessische Kultusministerium aufgestellt hat. Stufe 2 sieht einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ vor.



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