Dienstag: 312 Wetterauer mit Corona infiziert

am 26 Mai 2020 12:12
Dienstag: 312 Wetterauer mit Corona infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (26. Mai) bei 312, das ist ein infizierte Person mehr als am Montag. 250 Personen (248) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich 11 Menschen (6), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei drei Menschen nötig (1). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 282 (385). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 17 (18). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 36 (43). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind. "Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen. Bei der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen orientieren wir uns an der Praxis des Robert Koch Institutes. Die Zahl der Infektionen wird aufsummiert, es sind also auch Menschen aufgeführt, deren Infektion lange zurückliegt und die längst wieder genesen sind. Die Differenz zwischen der Zahl der Coronafälle und der Zahl der Genesenen ergibt die Zahl der aktuell Infizierten und der Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind", teilt die Kreisverwaltung mit.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises.

Montag: Erneut keine neuen Corona-Infektionen

am 25 Mai 2020 17:14
Montag: Erneut keine neuen Corona-Infektionen

Wie auch am Vortag meldet das Kreisgesundheitsamt für den Montag keine neuen Covid-19-Infektionen. Allerdings können weitere elf Personen als genesen eingestuft werden. Damit liegt die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis seit Samstag unverändert bei 726. Die Gruppe der gesunden Personen ist mit dem heutigen Tag auf 500 angewachsen, die Zahl der Sterbefälle bleibt bei 43. Aktuell gelten daher insgesamt noch 183 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden derzeit noch acht Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Kein weiterer Corona-Toter in Hessen

am 25 Mai 2020 15:58
Kein weiterer Corona-Toter in Hessen

Ab Montag wurde in Hessen kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl bleibt damit bei 460 Todesfällen.

COVID-19 Fallzahlen

am 25 Mai 2020 15:56
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 5.411.498 (Vergl. 24.05.2020: + 96.873)
Todesfälle weltweit1: 345.122 (Vergl. 24.05.2020: + 2.955)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 178.570 (Vergl. 24.05.2020: + 289)
Todesfälle in Deutschland2: 8.257 (Vergl. 24.05.2020: + 10)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.770 (Vergl. 24.05.2020: + 8)
Todesfälle in Hessen2: 460 (Vergl. 24.05.2020: + 0)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr

Weiterhin keine Aufklärung: Kaminsky greift Kreisgesundheitsamt scharf an

am 25 Mai 2020 15:18

"Das hat mit Krisenmanagement und professioneller Krisenkommunikation nichts zu tun." Mit dieser Feststellung hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Montag erneut auf den weiter ausbleibenden Informationsfluss zum Infektionsgeschehen in einem Frankfurter Bethaus reagiert. Dort sollen sich bei einer Veranstaltung am 10. Mai mehr als 100 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben (wir berichteten), mindestens 17 davon sollen in Hanau wohnen. Nähere Informationen liegen der Stadt Hanau auch drei Tage nach der grundsätzlichen Information über das Ereignis durch das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises nicht vor. "Wir wissen weiterhin nicht, ob möglicherweise Schulen und Kindergärten betroffen sind. Auf entsprechende Nachfragen haben wir keine Auskunft bekommen. Das ist unverantwortlich gegenüber der Hanauer Bevölkerung, die sich zurecht Sorgen macht", ergänzt Kaminsky.

Das Verhalten des für Hanau zuständigen Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises befremdet Hanaus Oberbürgermeister vor allem deshalb, weil sich der ebenfalls betroffene Wetteraukreis mit Landrat Jan Weckler an der Spitze gänzlich anders verhält. Dort findet die Aufarbeitung des Infektionsgeschehens in enger Abstimmung zwischen dem zuständigen Kreis und der betroffenen Kommune Rosbach statt. In einer Pressemitteilung des Wetteraukreises vom Sonntag heißt es dazu: "Mit der Stadtverwaltung Rosbach und Bürgermeister Steffen Maar finden regelmäßige Gespräche zur Entwicklung der Situation statt." Die Stadt Rosbach werde zeitnah über die Ergebnisse von Proben und den Stand der Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen informiert, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. "Genau das erwarten wir auch vom Main-Kinzig-Kreis, wenngleich wir derzeit nicht einmal wissen, ob in Gelnhausen überhaupt weitergehende Informationen vorliegen. Trotz mehrfacher Nachfragen haben wir unter Verweis auf den Datenschutz bislang keinerlei Informationen erhalten", erläutert der Oberbürgermeister. Ob die Versäumnisse nun in Gelnhausen, in Frankfurt oder im zuständigen Ministerium in Wiesbaden lägen, wisse er nicht. Er fordert aber unverzüglich Aufklärung. Kaminsky: "Hanau ist nicht in der Holschuld, aber in der Pflicht, die Bürgerinnen und Bürger sorgfältig und zeitnah zu informieren."

Der Stadt Hanau seien derzeit weiterhin die Hände gebunden. Während im Wetteraukreis in Abstimmung zwischen Kreis und Kommune bereits am vergangenen Mittwoch Testungen in einer Kita stattgefunden hätten, in der ein aus den Ereignissen in Frankfurt positiv getestetes Kind betreut worden ist, wisse man in Hanau bis heute nicht einmal, ob sich unter den vom Main-Kinzig-Kreis bestätigten 17 betroffenen Personen aus Hanau überhaupt Kinder befinden. "Das ist alles andere als ein vertrauensvoller Umgang mit einer betroffenen Kommune und ganz weit weg von jener Transparenz, die die Bevölkerung von einer Verwaltung erwarten darf", so Kaminsky.

Die Stadt Hanau habe in den vergangenen Wochen auf verschiedenen Ebenen Auskünfte beim Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises erbeten, sei dort aber mehrfach abgewiesen worden, auch Hilfsangebote seien ausgeschlagen worden. "Das befremdet umso mehr, weil das Land Hessen die kommunalen Ordnungsbehörden abweichend von der gesetzlichen Regelung mit dem Vollzug der Landesverordnung beauftragt hat, wenn die Gesundheitsämter nicht rechtzeitig tätig oder erreicht werden können", führt Kaminsky weiter aus. Folglich sehe er das Hanauer Ordnungsamt auch in der Mitverantwortung, die Einhaltung von Quarantäne-Auflagen zu kontrollieren. "Wie soll das gehen, wenn uns das zuständige Gesundheitsamt nicht einmal die Namen der betreffenden Personen mitteilt?", fragt der Hanauer Oberbürgermeister.

Das gemeinsame, konsequente und schnelle Handeln wie es im Wetteraukreis möglich gewesen ist, erwartet Kaminsky auch für Hanau. "Jede Kommune, auch alle anderen im Main-Kinzig-Kreis, hat die Verantwortung, ihre Bürgerinnen und Bürger vor möglichen Gesundheitsrisiken zu schützen. Das dürfen die Menschen erwarten. Dementsprechend muss jede Kommune vom zuständigen Gesundheitsamt umfassend informiert werden", fordert Kaminsky. Es gehe auch nicht darum, dass die betreffende Kommune dann Daten veröffentliche oder unabgestimmte Maßnahmen ergreife. Kaminsky: "Es geht schlicht und ergreifend darum, dass die Kommune in der Lage ist, die Ereignisse zu bewerten. Und vor allem darum, ihre Bürgerinnen und Bürger im Sinne einer professionellen Krisenkommunikation informieren zu können, sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt. Und das ist rund um die Ereignisse in Frankfurt ganz gewiss der Fall. "

Baptisten-Gemeinde äußert sich: Keine Masken, viel Gesang

am 25 Mai 2020 14:19

Die Baptisten Gemeinde in Frankfurt, nach deren Gottesdienst jetzt über 100 Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind (wir berichteten), hat sich auf ihrer Homepage zu dem Vorfall geäußert. In dem Schreiben räumt die Gemeinde ein, dass es wohl besser gewesen wäre, während des Gottesdienstes Mund- und Nasenschutz zu tragen. Auch aus Hanau hatten sich über 20 Menschen über diese Infektionskette angesteckt. "In den letzten Tagen erreichten uns viele Anfragen im Zusammenhang mit der Corona-Infektion in unserer Gemeinde. Mit diesem Schreiben möchten wir einen Einblick in unsere gegenwärtige Situation und Gefühlslage geben. Wir sind tief bestürzt und traurig, dass die Infektion Eingang in die Gemeinde gefunden hat und sich mit einer starken Dynamik verbreitete. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen Kranken und Angehörigen, die jetzt eine schwierige Zeit durchmachen. Unser Trost ist, dass sich viele Erkrankte auf einem guten Weg der Genesung befinden und einige bereits gesund geworden sind", so der Text auf der Homepage.

Und weiter: "Rückblickend kann gesagt werden, dass bei der Versammlung separate und kontrollierte Ein- und Ausgänge genutzt wurden, entsprechende Hinweisschilder angebracht waren, ausreichende Desinfektionsmittel zur Verfügung standen und der Abstand von 1,5 m eingehalten wurde. Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz-Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten. Da es in der Gemeinde viele Familien mit fünf und mehr Kindern gibt, nimmt die Anzahl der Ansteckungen zu Hause weiter zu. Die Betroffenen sind in häuslicher Quarantäne. Nach Bekanntwerden der Infektion wurden die Gottesdienste sogleich in das Online-Format überführt. Die Online-Gottesdienste sind für alle über unsere Homepage zugänglich. In der entstandenen schwierigen Situation stehen wir in Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Wir bitten um Verständnis, dass der Vereinsvorstand in der aktuellen Lage eingeschränkt reaktionsfähig ist, da der Vereinsvorsitzende sich im kritischen Zustand auf der Intensivstation befindet und der Stellvertreter ebenfalls erkrankt ist. Wir bedanken uns für alle Genesungswünsche und Ermutigungen. Aber auch die kritischen Anmerkungen nehmen wir ernst."

Wetteraukreis: Keine neuen Infektionen

am 25 Mai 2020 13:12
Wetteraukreis: Keine neuen Infektionen

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (25. Mai) bei 311, seit dem vergangenen Freitag wurden keine neuen Infektionen gemeldet. 248 Personen sind aus der Quarantäne entlassen, vier mehr als am vergangenen Freitag. In stationärer Behandlung befinden sich sechs Menschen (17), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei einer Person nötig (drei). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 385 (315). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 18 (19). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 43 (38). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

157 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 25 Mai 2020 12:50

Insgesamt wurden inzwischen 157 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Sonntag wurde keine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 29 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 54 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 109 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren.

Infos über Baptisten-Gottesdienst: „Das grenzt an organisierte Unverantwortlichkeit“

am 24 Mai 2020 22:29
Infos über Baptisten-Gottesdienst: „Das grenzt an organisierte Unverantwortlichkeit“

Mit Unmut hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) auf den Informationsfluss zum Infektions-Geschehen in einem Frankfurter Bethaus reagiert. Dort sollen sich über 100 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben, mindestens 16 davon sollen aus Hanau stammen. "Die fragliche Veranstaltung soll vor nunmehr zwei Wochen stattgefunden haben – die einzige Information, die uns als offenbar betroffene Kommune bislang vorliegt, ist die Zahl der möglichen Infektionsfälle. Wir wissen nicht, um wen es sich handelt, welches Alter die Betroffenen haben und ob und wo sie sich in den vergangenen Tagen in unserer Stadt bewegt haben", stellt Kaminsky fest. Wie berichtet, sollen sich zahlreiche Gläubige am 10. Mai bei einer Veranstaltung in einem Frankfurter Bethaus infiziert haben. Die Stadt Hanau ist vom zuständigen Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises im Grundsatz am Freitag über die Ereignisse informiert worden. "Die Sorge in der Bevölkerung ist verständlicherweise groß. Ich habe deshalb direkt weitere Informationen zu den Hanauer Infizierten eingefordert – diese liegen bislang aber nicht vor. Somit haben wir hier vor Ort keinerlei Möglichkeit, auf die Ereignisse zu reagieren und mögliche Gesundheitsrisiken für die Hanauerinnen und Hanauer zu minimieren." So sei auch die Frage, ob unter den Infizierten Kinder seien, die Hanauer Kindertagesstätten oder Schulen besucht haben, bis dato unbeantwortet.

"Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch auf Klarheit, sie verlangen Antworten auf ihre berechtigten Fragen", fordert Hanaus Oberbürgermeister Aufklärung: "Hanau ist hier nicht in der Holschuld. Und es kann auch nicht sein, dass die Informationen zu diesem Fall scheibchenweise über Presseberichte öffentlich werden. In Zeiten wie diesen sind klare und transparente Informationen von Nöten, alles andere beschädigt die Glaubwürdigkeit politischen Handelns. Die Menschen erwarten zurecht, dass sie diese Informationen unverzüglich bekommen, damit sie sich schützen können. Ich fordere deshalb, dass wir von den zuständigen Stellen, auch vom Land Hessen, unverzüglich und vollumfänglich informiert werden. Die bisherige Informationspolitik grenzt an organisierte Unverantwortlichkeit."

Ihm sei bewusst, dass der Datenschutz in unserer Gesellschaft ein hohes Gut sei. Dass sich Behörden in diesen Zeiten aber hinter diesen Paragrafen versteckten, sei für ihn nicht nachvollziehbar. Bürgerinnen und Bürger müssten inzwischen beim Frisör- und Restaurantbesuch ihre Daten offenlegen – warum für die Ermittlung von Infektionsketten dann aber zwischen den Behörden kein umfänglicher Datenaustausch möglich sein soll, sei für ihn unverständlich, so Kaminsky. Auch die Tatsache, dass bei der fraglichen Veranstaltung offenbar gar keine Namenslisten geführt worden sind, erschwere jetzt die Aufklärung. "Man sieht an diesem Fall ganz deutlich, dass diese Auflagen – bei allem Verständnis für Datenschutzbedenken – absolut sinnvoll sind", macht Kaminsky deutlich.

Hanau habe seit Beginn der Pandemie mit dem Problem zu kämpfen, dass die Stadt über keine eigene Informationslage zum Infektionsgeschehen verfüge. Aus den vorliegenden Zahlen – der Main-Kinzig-Kreis meldet für Hanau seit Beginn der Pandemie insgesamt 258 bestätige Fälle – leite sich für ihn aber ganz eindeutig ab, dass Hanau anders betrachtet werden müsse als der Main-Kinzig-Kreis in seiner Gesamtheit. "Wir haben in Hanau mehr Fälle als Offenbach oder Darmstadt, obwohl diese Städte mehr Einwohner haben", sagt Kaminsky, der gleichwohl einräumt, dass dabei natürlich auch die Zahl der erfolgten Testungen eine erhebliche Rolle spiele. "Dass es bis heute keine verlässlichen Zahlen gibt, wie viele Menschen eigentlich getestet werden, ist eine Farce."

Zwei weitere Corona-Tote in Hessen

am 24 Mai 2020 19:29
Zwei weitere Corona-Tote in Hessen

Am Sonntag wurden in Hessen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 460 erhöht.

Sonntag: Kreisgesundheitsamt meldet keine neuen Infektionen

am 24 Mai 2020 19:02
Sonntag: Kreisgesundheitsamt meldet keine neuen Infektionen

Am Sonntag wurden vom Kreisgesundheitsamt keine neuen Coronavirus-Infektionen im Main-Kinzig-Kreis gemeldet. "Für den Sonntag gibt es im Main-Kinzig-Kreis keine Veränderungen im Zusammenhang mit Covid-19 zu berichten. Eine aktuelle Tagesmeldung mit neuen Zahlen senden wir wieder am Montagnachmittag", teilte die Kreispressestelle mit. Am Samstag waren fünf neue Infektionen gemeldet worden, alle aus Hanau. Vier davon standen im Zusammenhang mit dem Baptisten Gottesdienst in Frankfurt, der mit inzwischen 107 Infektionen in Verbindung gebracht wird (wir berichteten).

157 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 24 Mai 2020 13:15

Insgesamt wurden inzwischen 157 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Freitag wurden zwei neue Infektionen nachgewiesen. Aktuell werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 29 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 61 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 109 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren.

Baptisten Gottesdienst: 31 Corona-Infektionen im Wetteraukreis

am 24 Mai 2020 12:47

Die sprunghaft angestiegene Zahl von Corona-Infektionen in Rosbach ist auf den Besuch von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eines Gottesdienstes in Frankfurt zurückzuführen. Das teilten Landrat Jan Weckler und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch am Sonntag in einer Presseerklärung mit. „Bei der Nachverfolgung der Infektionsketten haben wir festgestellt, dass diese punktuelle Zunahme der Infektionen auf den Gottesdienstbesuch am 10. Mai in der Baptisten Gemeinde in Frankfurt zurück zu führen ist. Wir haben vorsorglich die Mitglieder mehrerer Familien in häusliche Absonderung geschickt. Die Familien verhalten sich sehr kooperativ und halten strikt die Vorgaben des Gesundheitsamtes ein“, so Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs. Ein Kind einer betroffenen Familie besuchte den städtischen Kindergarten in Karben-Petterweil. Auch dieses Kind wurde positiv auf Corona getestet. Noch am Mittwochabend wurden alle anderen Kinder, die in der Notbetreuung waren und die Erzieherin abgestrichen. Der Befund lag am Donnerstagabend vor: Alle anderen getesteten Personen - Kinder und Erzieherinnen - waren negativ. Niemand hat sich bei dem Kind aus Rosbach angesteckt, das sich jetzt, wie seine Eltern, in häuslicher Absonderung befindet. Die Zahl der positiv getesteten Personen im Zusammenhang mit dem Gottesdienst liegt in Rosbach, Rodheim und Karben bei 26. Insgesamt befinden sich 76 Personen in Quarantäne. Landrat Jan Weckler versichert, dass man, unter Einhaltung des Datenschutzes, Transparenz in dem Fall zeigen wolle, zumal neben der Wetterau und der Stadt Frankfurt auch andere Landkreise betroffen sind. „Die Menschen wollen zu recht wissen, wie die Infektionsketten entstanden sind, auch um sich selbst zu schützen.“

Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Rosbach

Mit der Stadtverwaltung Rosbach und Bürgermeister Steffen Maar finden regelmäßige Gespräche zur Entwicklung der Situation statt. „Wir informieren die Stadt zeitnah über die Ergebnisse von Proben und den Stand der Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern“, sagte Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch. Abschließend warnten Landrat Weckler und Gesundheitsdezernentin Becker-Bösch davor, die Lockerungen, die jetzt ermöglicht werden, zu leicht zu nehmen. „Dieses Ausbruchsgeschehen zeigt, wie schnell eine einzige Veranstaltung gravierende Konsequenzen haben kann.“

Samstag: Fünf neue bestätigte Covid-19-Infektionen

am 23 Mai 2020 18:04
Samstag: Fünf neue bestätigte Covid-19-Infektionen

Das Gesundheitsamt meldet für den Samstag fünf bestätigte Covid-19-Infektionen aus Hanau. Davon sind vier Fälle der bereits erwähnten Veranstaltung in Frankfurt zuzuordnen. Wie das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt jetzt mitgeteilt hat, handelte es sich dabei um einen zulässigen Gottesdienst der Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinde am 10. Mai. Mindestens 40 Personen haben sich dort mit dem Coronavirus angesteckt, darunter auch mehrere Familien aus dem Main-Kinzig-Kreis. Mit den Meldungen vom Samstag erhöht sich im Main-Kinzig-Kreis die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 726. Als genesen hat das Gesundheitsamt am gleichen Tag zwei Personen gemeldet, so dass derzeit noch 194 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert sind. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 stationär behandelten Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis liegt seit dem Vortag unverändert bei 10.

Ein weiterer Corona-Toter in Hessen

am 23 Mai 2020 14:55
Ein weiterer Corona-Toter in Hessen

In Hessen ist am Samstag ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 458 erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 23 Mai 2020 14:53
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 5.215.253 (Vergl. 22.05.2020: + 107.681)
Todesfälle weltweit1: 338.249 (Vergl. 22.05.2020: + 5.217)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 177.850 (Vergl. 22.05.2020: + 638)
Todesfälle in Deutschland2: 8.216 (Vergl. 22.05.2020: + 42)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.670 (Vergl. 22.05.2020: + 14)
Todesfälle in Hessen2: 458 (Vergl. 22.05.2020: + 1)

1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr)

Kreis und Stadt untersagen geplantes Fastengebet

am 23 Mai 2020 13:52
Kreis und Stadt untersagen geplantes Fastengebet

Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau haben am Samstagmorgen in einer Dringlichkeitssitzung gemeinsam beschlossen, dass das für Sonntag, 24. Mai, im Herbert-Dröse-Stadion geplante Fasten-Gebet verschiedener muslimischer Institutionen nicht stattfinden darf. Die am Mittwochabend seitens des zuständigen Gesundheitsamtes des Main-Kinzig-Kreises erlassene Genehmigung der Veranstaltung wurde widerrufen. „Angesichts der jüngsten Entwicklungen beim Infektionsgeschehen in Hanau ist das Risiko zu groß“, sagen die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) und der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in einer gemeinsamen Erklärung.

Am Freitag war bekannt geworden, dass sich bei einem Gottesdienst in Frankfurt mindestens 16 Personen aus Hanau mit dem Corona-Virus infiziert haben. Das Infektionsgeschehen in der Brüder-Grimm-Stadt und im Rhein-Main-Gebiet habe sich dadurch verändert. Es sei derzeit noch nicht abzusehen, welche Folgen die Ereignisse in Frankfurt für die Region hätten. „Vor diesem Hintergrund wäre es unverantwortlich, wenn in Hanau mehrere hundert Muslime zum gemeinsamen Fastengebet zusammenkämen“, so Simmler und Kaminsky.

Der Muslimische Arbeitskreis sowie verschiedene Hanauer Moscheen hatten am Mittwochabend vom Main-Kinzig-Kreis unter strengen Auflagen die Genehmigung für ein Fastengebet im Herbert-Dröse-Stadion erhalten. Angesichts der Werbung, die seit Freitag im Internet für die Veranstaltung gemacht werde, sei inzwischen auch davon auszugehen, dass Muslime aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet nach Hanau angereist und möglicherweise mehr als 1000 Gläubige gekommen wären. „Die Teilnehmerzahl zu kontrollieren ist, vor allem auch bei der Anreise, nicht mehr möglich“, ergänzen die Erste Kreisbeigeordnete und der Hanauer Oberbürgermeister.

Beide betonen in ihrer Stellungnahme auch, dass die Muslime bei der Genehmigung am Mittwoch nicht bevorzug behandelt worden seien. „Uns ist ein schlüssiges Konzept vorgelegt worden, das alle vom Land Hessen vorgesehenen Hygienereglungen berücksichtigt hat. Deshalb gab es am Mittwoch auch keinen Grund, die Veranstaltung abzusagen“, so Simmler und Kaminsky weiter. Durch die Meldungen aus Frankfurt und die breite Bewerbung der Veranstaltung hätte sich die Bewertungsgrundlage aber verändert. „Wir alle sind in der Pflicht, unsere Entscheidungen vor den aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens immer wieder zu überprüfen. Das haben wir am Samstagmorgen in einer gemeinsamen Sitzung getan. Wir haben alle die Verantwortung, die gesundheitlichen Risiken für die Menschen zu minimieren, das gilt im übrigen auch für die muslimischen Gemeinden“, stellen Simmler und Kaminsky fest.

Über die Absage haben sie den Muslimischen Arbeitskreis am Samstagmorgen auch unmittelbar telefonisch informiert. Dabei brachten sie auch ihr Bedauern zum Ausdruck, dass die muslimischen Gemeinden in den vergangenen Tagen schon so viel Arbeit in die Veranstaltung gesteckt hätten. „Wir hoffen sehr darauf, dass die Feierlichkeiten zum Ende des Ramadans im kommenden Jahr wieder wie gewohnt stattfinden können“, so Kaminsky abschließend.

Freitag: 15 neue Coronavirus-Infektionen

am 22 Mai 2020 18:31
Freitag: 15 neue Coronavirus-Infektionen

Seit Mittwoch sind für den Main-Kinzig-Kreis weitere 15 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Davon haben sich allein 13 Personen mit Wohnsitz in Hanau bei einer Veranstaltung in Frankfurt angesteckt. Ein weiterer Fall wurde aus der Martin-Luther-Stiftung in Hanau gemeldet und eine Person kommt aus Birstein. Wie das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises mitteilt, können allein 16 aktuelle Infektionen dem Ereignis in Frankfurt zugeordnet werden. Andere Landkreise sind ebenfalls davon betroffen und melden über ihre Gesundheitsämter entsprechende Neuinfektionen. Für Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) ist dieses Szenario ein Grund, noch einmal auf die Eigenverantwortung aller Bürgerinnen und Bürger hinzuweisen: „Die hygienischen Auflagen und Beschränkungen des öffentlichen und privaten Umgangs sind sinnvoll und notwendig. Das dürfen wir gerade angesichts von aktuellen Lockerungen nicht vergessen und im Alltag nicht leichtsinnig werden. Wie dieses Ausbruchsgeschehen in Frankfurt zeigt, kann eine einzige Veranstaltung mit sehr vielen unterschiedlichen Kontakten weitreichende Konsequenzen für das Infektionsgeschehen nach sich ziehen. Deshalb gilt, weiter Abstand halten und Rücksicht aufeinander nehmen.“ Die betroffenen Gesundheitsämter haben jetzt alle Hände voll zu tun, um auch hier möglichst alle Infektionswege aufzuklären und weitere Ansteckungen zu verhindern. Mit diesen neuen Meldungen erhöht sich im Main-Kinzig-Kreis die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 721. Als genesen hat das Gesundheitsamt am Freitag weitere 14 Personen gemeldet, so dass derzeit noch 191 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert sind. Die Zahl der stationär behandelten Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis ist weiter rückläufig und liegt jetzt bei 10.

155 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 22 Mai 2020 17:00

Insgesamt wurden inzwischen 155 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Mittwoch wurden sieben neue Infektionen nachgewiesen. Aktuell werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 35 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 64 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 101 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren. 

Das Stadtgesundheitsamt appelliert an alle Offenbacherinnen und Offenbacher, sich an die Regelungen zur Bekämpfung des Corona-Virus zu halten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist weiterhin beschränkt: Seit dem 9. Mai darf sich jeder alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes im Freien aufhalten. Das bedeutet, zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder zweier Wohngemeinschaften dürfen sich künftig wieder treffen. Bei Begegnungen mit anderen Menschen muss weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Distanz ist jetzt noch wichtiger als vorher! Auch die Hygienemaßnahmen müssen weiterhin eingehalten werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Seit dem 27. April gilt zudem die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen hessischen Städten und Gemeinden beim Betreten der Publikumsbereiche von Geschäften, Banken und Postfilialen sowie im öffentlichen Nahverkehr, für alle Wochenmärkte und für den Direktverkauf von Lebensmittelerzeugern. Seit dem 5. Mai muss zudem ein Mund-Nasen-Schutz beim Betreten der Publikumsbereiche städtischer Einrichtungen getragen werden.

Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Freitag: 311 Wetterauer mit Corona infiziert

am 22 Mai 2020 16:24
Freitag: 311 Wetterauer mit Corona infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Freitag (22. Mai) bei 311 (303). Es gibt acht gemeldete Neuinfektionen. 244 Personen (241) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich 17 Menschen (19), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei drei Menschen nötig (vier). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 315 (218). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 19 (19). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 38 (39). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

572 Corona-Patienten in hessischen Krankenhäusern

am 21 Mai 2020 21:37

Mit Stand vom 19. Mai 2020, 11:00 Uhr, sind in den hessischen Krankenhäusern 9.841 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und IntensivÜberwachungsbetten). Dies sind 575 Betten weniger als noch am Dienstag, 12.05.2020 (10.416). Die Gesamtzahl der COVID-19 Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt bei 572, davon sind 110 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten mit Beatmung liegt bei 2.210 (Bestand aller Plankrankenhäuser in Hessen). Derzeit gibt es 853 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern.

Landesregierung und Kommunen vereinbaren Kita-Konzept

am 21 Mai 2020 20:53

Seit nunmehr neun Wochen sind die Kitas im Main-Kinzig-Kreis auf die Notbetreuung runtergefahren. Nun hat sich die Hessische Landesregierung mit den Spitzen des Hessischen Landkreistags, des Hessischen Städtetags und des Hessischen Städte- und Gemeindebundes auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt: Damit ist ab dem 2.6. überall eine eingeschränkte Regelbetreuung möglich. „Es ist mehr als nur verständlich, dass die Kinder endlich wieder ihre Spielkameradinnen und Spielkameraden sehen wollen. Die Eltern, die in den vergangenen Wochen einiges leisten mussten, wollen ebenso wissen, wie es weitergeht. Und natürlich sind auch die Erzieherinnen und Erzieher gespannt, wie ihr Arbeitsalltag aussieht. Denn klar ist: Es wird ein anderer als davor sein. Das Virus ist noch immer da“, erklärte der Hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. „Es war uns wichtig, einen tragfähigen Weg gemeinsam mit den Kommunen zu erarbeiten und ihn so rechtzeitig vorzulegen, dass vor Ort ausreichend Vorbereitungszeit zur Verfügung steht. Am heutigen Tag können wir festhalten: Der nächste Schritt zur Lockerung ist jetzt möglich, das haben wir uns alle gemeinsam erarbeitet. Ich danke allen Beteiligten für den engagierten und produktiven Austausch in den vergangenen Wochen“, ergänzte Klose.

Konkret haben sich die Kommunalen Spitzenverbände und die Hessische Landesregierung auf folgende Punkte verständigt.

  • Da das Virus weiterhin aktiv ist, kann der Regelbetrieb nur eingeschränkt unter den Maßgaben des Infektionsschutzgesetzes aufgenommen werden.
  • Familien, in denen ein Elternteil einem in der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus definierten Beruf nachgeht und der andere Elternteil ebenfalls berufstätig ist, haben nach wie vor Anspruch auf die Betreuung. Ebenso Kinder berufstätiger und studierender Alleinerziehender und auch diejenigen, deren Betreuung in einer Kindertageseinrichtung aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamts zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist.
  • Ab dem 25. Mai gilt in Hessen eine Härtefallregelung für diejenigen Familien, für die der Wegfall des Betreuungsangebots in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung eine besondere Härte im Alltag darstellt. Ebenso dürfen ab dem 25. Mai Kinder mit Behinderung in die Notbetreuung. Auch diese Kinder werden weiter betreut.
  • Die weiteren freien Plätze werden von den Trägern der Kindertageseinrichtungen im Rahmen der Betreuungskapazitäten, ggf. in Absprache mit dem Jugendamt vergeben.
  • Das Land legt Hygieneempfehlungen vor, damit die Träger die bestehenden Hygienepläne der Einrichtungen auf die Situation anpassen können.

Derzeit gibt es rund 278.000 regulär betreute Kinder in Hessen, rund 55.000 (circa 19 Prozent) davon befinden sich aktuell in der Notbetreuung. Die Hessische Landesregierung wird den beschlossenen Rahmen zeitnah in einer Verordnung festhalten. „Bei rund 4.300 Kindertagesstätten in Hessen ist es besonders wichtig, den Kommunen den Gestaltungsspielraum zu lassen, den sie benötigen, um die Betreuungsnachfrage und Hygieneregelungen gleichermaßen zu berücksichtigen“, sagt der Sozialminister. „Unser Ziel ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die frühkindliche Bildung in Hessen wieder möglichst allen Familien zu ermöglichen. Das Virus ist jedoch noch immer aktiv, daher kommt es auch in Hessen weiterhin zu Einschränkungen des Regelbetriebs“, so Klose.

Die Landkreise wurden in den Gesprächen durch den Präsidenten des Hessischen Landkreistags, dem Fuldaer Landrat Bernd Woide, vertreten. Er begrüßte die verabredeten Lockerungen. „Mit dieser weitergehenden Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen wird ein maß- und verantwortungsvoller Weg beschritten, der einerseits den Eltern und Kindern eine Betreuungsperspektive bietet aber andererseits zugleich dem Gesundheitsschutz von Kindern und Fachkräften oberste Priorität einräumt“, so Woide.

Der Präsident des Hessischen Städtetages, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Verhandlungen. „Wir freuen uns, dass Land und Kommunen im Dialog gemeinsam einen Weg gefunden haben, wie wir Kindern und Eltern ab dem 2. Juni 2020 realistische und für sie brauchbare Betreuungszeiten anbieten können. Damit können wir vor Ort eine sozial gerechte Auswahl entsprechend dem vorhandenen Personal vornehmen", sagte Christian Geselle. „Jetzt müssen wir alles daransetzen, dass wir den Virus so schnell als möglich eindämmen, damit wir bald wieder den Regelbetrieb zu 100 Prozent erreichen können", so der Präsident des Hessischen Städtetags.

„Diese Erweiterung der eingeschränkten Kinderbetreuung ist aus unserer Sicht ein schwieriger Kompromiss zwischen den nach wie vor bestehenden Notwendigkeiten des Infektionsschutzes und den schnell wachsenden Erwartungen nach weitergehenden Öffnungen der Betreuungsangebote. Angesichts von Lockerungen in vielen anderen Bereichen spüren wir in den Rathäusern einen hohen Rechtfertigungsdruck, tragen diesen Kompromiss aber trotzdem mit“, sagte der Präsident Dr. Thomas Stöhr für den Hessischen Städte- und Gemeindebund.

Wetteraukreis: Corona-Fall in Karbener Kita

am 21 Mai 2020 20:36

Am 14. Mai 2020 war ein später positiv getestetes Kind letztmalig in seiner Kindertagesstätte in Karben- Petterweil. Die Einrichtung wurde vorsorglich geschlossen. „Nachdem jetzt der positive Befund einer Virusinfektion bestätigt wurde, haben wir alle 16 Kinder, die dort in der Notbetreuung waren, und die elf Betreuungskräfte, die alle mit dem Kind in Kontakt waren, in häusliche Absonderung geschickt“, sagte Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs, der am Mittwoch einen Abstrich bei allen Kindern und den Betreuungskräften vornahm. Um eine Weiterverbreitung der Infektion auszuschließen, werden alle direkten Kontaktpersonen in häusliche Absonderung bis einschließlich 28. Mai 2020 geschickt. Wie Bürgermeister Guido Rahn mitteilte, wird dann der 29. Mai 2020 zur Reinigung und Desinfektion der Einrichtung genutzt. Nach Pfingsten soll der Kindergarten am 02. Juni 2020 wieder öffnen.

Fünf weitere Corona-Tote in Hessen

am 21 Mai 2020 20:11
Fünf weitere Corona-Tote in Hessen

In Hessen wurden am Donnerstag fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 451 erhöht.

Vier weitere Corona-Tote in Hessen

am 20 Mai 2020 22:48
Vier weitere Corona-Tote in Hessen

Am Mittwoch wurden in Hessen vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 446 erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 20 Mai 2020 22:47
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 4.900.356 (Vergl. 19.05.2020: + 94.057)
Todesfälle weltweit1: 323.345 (Vergl. 19.05.2020: + 4.746)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 176.007 (Vergl. 19.05.2020: + 797)
Todesfälle in Deutschland2: 8.090 (Vergl. 19.05.2020: + 83)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.483 (Vergl. 19.05.2020: + 115)
Todesfälle in Hessen2: 446 (Vergl. 19.05.2020: + 4)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr

Mittwoch: Sieben neue Coronavirus-Infektionen

am 20 Mai 2020 15:53
Mittwoch: Sieben neue Coronavirus-Infektionen

Am Mittwoch meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere sieben laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die betroffenen Personen kommen aus Hanau (5) und Langenselbold (2). Sieben Bürgerinnen und Bürger wurden zudem als genesen eingestuft. Damit erhöht sich die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 706. Zieht man davon die mittlerweile 473 Genesenen sowie 43 Sterbefälle ab, sind derzeit noch 190 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden 14 Menschen aus dem Kreisgebiet. Die nächste Meldung zum Infektionsgeschehen mit den aktuellen Zahlen kommt aufgrund des Feiertages am Freitag, 22. Mai.

148 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 20 Mai 2020 12:59

Insgesamt wurden inzwischen 148 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Dienstag wurden vier neue Infektionen nachgewiesen. Aktuell werden 9 Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 31 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 70 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 99 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert.

Coronavirus: Starker Anstieg im Wetteraukreis

am 20 Mai 2020 12:47
Coronavirus: Starker Anstieg im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (20. Mai) bei 303. Seit Dienstag gab es 15 gemeldete Neuinfektionen. 241 Personen (241) sind aus der Quarantäne entlassen. Grund für die ungewöhnliche Zunahme ist ein Ausbruchsgeschehen in Rosbach, von dem mehrere Familien betroffen sind. Die Personen befinden sich in häuslicher Absonderung und sind in regelmäßigen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. In stationärer Behandlung befinden sich am Mittwoch 19 Menschen (23), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei vier Menschen nötig (vier). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 218 (229). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt am Mittwoch bei 19 (18). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 39 (38). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Dienstag: Ein Toter, keine neuen Coronavirus-Infektionen

am 19 Mai 2020 16:04
Dienstag: Ein Toter, keine neuen Coronavirus-Infektionen

Das Gesundheitsamt hat aus den Laboren keine weiteren positiv auf das Coronavirus getesteten Fälle übermittelt bekommen. Eine Person aus Hanau ist im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, vier Bürgerinnen und Bürger stufte das Gesundheitsamt als genesen ein. Die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle verbleibt somit bei 699. Zieht man davon die mittlerweile 466 Genesenen sowie 43 Sterbefälle ab, sind derzeit noch 190 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 14 Menschen aus dem Kreisgebiet.

Drei weitere Corona-Tote in Hessen

am 19 Mai 2020 14:31
Drei weitere Corona-Tote in Hessen

In Hessen wurden am Dienstag drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 442 erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 19 Mai 2020 14:29
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 4.806.299 (Vergl. 18.05.2020: + 88.084)
Todesfälle weltweit1: 318.599 (Vergl. 18.05.2020: + 3.316)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 175.210 (Vergl. 18.05.2020: + 513)
Todesfälle in Deutschland2: 8.007 (Vergl. 18.05.2020: + 72)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.368 (Vergl. 18.05.2020: + 31)
Todesfälle in Hessen2: 442 (Vergl. 18.05.2020: + 3)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr

144 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 19 Mai 2020 13:19

Insgesamt wurden inzwischen 144 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Montag wurde eine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden 8 Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 29 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 69 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 98 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert.

Dienstag: 288 Wetterauer mit Corona infiziert

am 19 Mai 2020 13:10
Dienstag: 288 Wetterauer mit Corona infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (19. Mai) bei 288. Seit Montag gab es eine gemeldete Neuinfektion. 241 Personen (238) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich heute 23 Menschen (27), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei vier Menschen nötig (fünf). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 229 (237). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt heute bei 18 (19). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 38 (38). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Montag: Sechs neue Coronavirus-Fälle

am 18 Mai 2020 16:15
Montag: Sechs neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Montag sechs neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Erkrankten wohnen in Hanau (5) und Gelnhausen. Die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis stieg damit auf 699. Zieht man davon die 462 als genesen eingestuften Personen (+1) sowie 42 Sterbefälle ab, so sind aktuell 195 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 19 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreisgebiet. Die Situation im Bereich der Alten-, Pflege- und Reha-Einrichtungen hat sich in den vergangenen Tagen ebenfalls leicht entspannt. Derzeit sind noch aus insgesamt sieben stationären Einrichtungen Angestellte beziehungsweise Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, insgesamt 30 Personen.

Vier weitere Corona-Tote in Hessen gemeldet

am 18 Mai 2020 16:13
Vier weitere Corona-Tote in Hessen gemeldet

Am Montag wurden vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl in Hessen hat sich damit auf 439 erhöht.

143 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 18 Mai 2020 13:01

Insgesamt wurden inzwischen 143 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Sonntag wurde eine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden 8 Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 32 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 69 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 94 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert.

287 Wetterauer mit Corona infiziert

am 18 Mai 2020 12:10
287 Wetterauer mit Corona infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (18. Mai) bei 287. Seit dem vergangen Freitag gab es zwei gemeldete Neuinfektionen. 238 Personen (236) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich am Montag 27 Menschen (15), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei fünf Menschen nötig (fünf). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben.

Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 237 (242). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt heute bei 19 (15). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 38 (49). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.



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