Büdingen: Quarantäne für Hessische Erstaufnahmeeinrichtung

Nachdem in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen drei Corona Infektionen nachgewiesen wurden, hat das Gesundheitsamt die Einrichtung unter Quarantäne gestellt. Solange die Dimension nicht abgeschätzt werden kann, müsse verhindert werden, dass hier Menschen ein und ausgehen und die Gefahr bestehe, dass das Virus weiter verbreitet werde. Die Einrichtung hat den Vorteil, dass innerhalb der schließbaren Einrichtung die Raumkapazität vorhanden ist, um die Menschen nach Status zu trennen. Der Status ist hier:

⦁ Isolation für die positiv getesteten Personen
⦁ Quarantäne für die Kontaktpersonen
⦁ Normales Leben für die, die nur im Umfeld sind.
„Wir müssen jetzt herausfinden, wieviel von diesen Kontaktpersonen in den Isolationsbereich müssen, weil sie sich selbst schon angesteckt haben, dann erweitert sich in dem Umfeld der normal lebenden Personen noch einmal die Kontaktpersonengruppe. Wenn wir das alles ermittelt haben, wird es so sein, dass es Menschen gibt, die ihre Isolationszeit in einem Gebäude verbringen, andere verbringen ihre Quarantäne in einem anderen Gebäude. Wenn dort jemand symptomatisch wird, kann das medizinische Team der Einrichtung sofort testen oder behandeln. Alle anderen leben normal auf dem Gelände der Einrichtung. Wenn wir uns sicher sind, dass es hier keine Infizierten gibt, lösen wir für diesen Personenkreis die Komplettsperrung der Einrichtung auf“, sagt Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs.

Solange dürfen die 600 Bewohner der Einrichtung das Gelände nicht verlassen. Wenn beispielsweise 15 Kinder in der Betreuung waren, sind da theoretisch 15 Familien betroffen. Man wisse nicht, welche Kontakte die Familien und die Kinder hatten. Man werde das in Ruhe ermitteln. Um dafür die Zeit zu haben, ohne die Gesundheit anderer in der Umgebung zu gefährden, war es wichtig, zunächst einmal die Einrichtung zu sperren.

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