Nidderau: Unterstützung für Gewerbetreibende

am 20 März 2020 11:35

Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus entgegen. Sie hat sich auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel verständigt, das Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen wird. Das Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus beinhaltet unter Ziffer 2 eine steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen. Diese besagt unter anderem, dass die Stundung von Steuerzahlungen, die Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung Erleichterungen für die Unternehmen ermöglicht werden können. Diesem Leitsatz will die Stadt Nidderau nach Angaben von Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erstem Stadtrat Rainer Vogel zügig nachkommen und für die anstehende Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage einbringen, die folgende Eckpunkte enthält:

1. Die Gewährung von Aussetzungen, Stundungen oder Ratenzahlungen, werden erleichtert. Die Stadt Nidderau kann Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Der Magistrat der Stadt Nidderau wird angewiesen, bei der Prüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Schuldners keine strengen Anforderungen zu stellen. Ein schriftlicher Antrag, mit Darlegung der Betroffenheit vom Coronavirus und das Ausmaß der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in diesem Zusammenhang, reicht aus. Mit dieser Maßnahme wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.

2. Bei Steuerpflichtigen, die aufgrund der Corona-Krise einen Antrag auf Aussetzung, Stundung oder Ratenzahlung stellen wird keine Verzinsung gemäß Abgabenordnung vorgenommen.

3. Vorauszahlungen können angepasst werden. Sobald der Steuerpflichtige auf Antrag glaubhaft darlegt, dass die Einkünfte im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.

4. Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z.B. Kontopfändungen) beziehungsweise auf das Erheben von Säumniszuschlägen wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Kirche von zu Hause: Glauben und Gemeinde leben

am 20 März 2020 11:32

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck präsentiert auf ihrer Internetseite www.ekkw.de verschiedene digitale Gebets- und Glaubensangebote.

Wöchentlicher Video-Gottesdienst
Jeden Sonntag und zu den kommenden Festtagen werden Gläubige ab 9.00 Uhr einen Video-Gottesdienst sehen können. Dieser Video-Gottesdienst wird über alle Onlinekanale der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck – Internetseite www.ekkw.de; Youtube und Facebook – abrufbar sein. Am kommenden Sonntag, 22. März, wird Pfarrerin Andrea Wöllenstein den Gottesdienst halten.

Tägliche Formate: Podcasts, Twaudes, Twomplets
Für die täglichen geistlichen Impulse kommen andere digitale Formate zum Einsatz: Unter dem Motto „Wort zum Tag“ werden Podcasts auf ekkw.de eingestellt. Auf Twitter finden täglich zwei Andachten statt. Morgens um 7:00 Uhr gibt es eine "Twaudes" (Wortschöpfung aus Twitter und Laudes) und abends um 21:00 Uhr ein "Twomplet" (Wortschöpfung aus Twitter und Complet).

Interaktionsmöglichkeit auf ekkw.de: Virtuelle Gebetswand
Besuchern und Besucherinnen der landeskirchlichen Internetseite eröffnet die „virtuelle Gebetswand“ die Möglichkeit, Gebete mit anderen zu teilen.

Impulse und Anregungen für Kirche von zu Hause
Als besonderes liturgisches Angebot werden auf ekkw.de Materialien, Tipps, Links und Hilfestellungen bereitgestellt, mit denen Gottesdienst und Glaube allein oder gemeinsam auch in Zeiten von Corona gelebt werden können. Über die landeskirchliche Internetseite ist auch das Onlineportal der Kasseler Lektorenpredigt erreichbar. Dort werden Haus- und Lesegottesdienste für den jeweils kommenden Sonntag für alle Interessierten kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Weitere Hinweise zu Angeboten
Viele Kirchengemeinden in der Landeskirche bieten eigene digitale Gottesdienste und geistliche Impulse auf ihren Internetseiten an. Hinweise darauf werden auf ekkw.de gesammelt. Zudem gibt es dort einen Überblick zu überregionalen Angeboten wie etwa einen Bibelleseplan der Deutschen Bibelgesellschaft für die tägliche Bibellese.

Reduzierter Fahrplan im RMV-Gebiet

am 20 März 2020 11:30

Um auch in Zeiten des Coronavirus einen zuverlässigen Betrieb auf Basis eines stabilen Grundangebotes sicherzustellen, haben der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und seine Partnerunternehmen im regionalen Schienen- und Busverkehr Fahrpläne mit eingeschränktem Fahrtenangebot abgestimmt. Auf einigen Linien, wie der RE9, RE59 oder RB75 wurden die Fahrpläne bereits am Donnerstag angepasst. Die S-Bahnen fahren seit dem Freitag, 20. März, im regulären 30-Minuten-Grundtakt, d.h. ohne Verstärkerfahrten auf den Linien S1, S2, S5, S6 und S8. Weitere Fahrplananpassungen wird es ab Montag, 23. März, auf vielen anderen Linien im regionalen Schienenverkehr geben:
⦁ Im Regionalverkehr fahren viele Linien ab diesem Zeitpunkt auch montags bis freitags überwiegend nach dem Samstagsfahrplan.
⦁ Die Anbindung aller Haltepunkte hat Vorrang vor schnellen Verbindungen. So entfallen die Linien RE3, RE4/14, RE9 und RE20, da parallel S- oder Regionalbahnen mit häufigeren Halten angeboten werden.
Die im RMV verkehrenden Express- und Regionalbuslinien fahren bereits überwiegend nach dem Ferienfahrplan. Gleiches gilt für weite Teile des lokalen Busverkehrs, der von den lokalen Nahverkehrsorganisationen vor Ort organisiert wird. Da Bars und Clubs geschlossen sind, wird das Nachtverkehrsangebot zum Wochenende aufgrund der geringen Nachfrage ab der Nacht von Freitag, 20. März, auf Samstag, 21. März, eingeschränkt:
⦁ Im S-Bahn-Netz entfallen in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag zwischen 1:30 Uhr und 3:30 Uhr Verbindungen im Nachtverkehr. Die S8 verkehrt nachts weiterhin stündlich zwischen Wiesbaden und Hanau.
⦁ Im regionalen Busverkehr werden die Nachtbusse eingestellt. Zudem wird auf mehreren Linien der Abendverkehr angepasst.  
Die Fahrplaneinschränkungen sind zeitlich befristet und gelten nach aktueller Planung bis zum 19. April.

Sinntal: „...dich schickt der Himmel!“

am 20 März 2020 11:24

Die Gemeinde Sinntal unterstützt die von den Evangelische Kirchengemeinden im Kooperationsraum Sinntal-Kalbach ins Leben gerufene Aktion „…dich schickt der Himmel!“, mit der Einkäufe, Apothekengänge & Co. für Menschen, die wegen der aktuellen Lage das Haus nicht verlassen können, übernommen werden. Personen, die dieses Angebot nutzen möchten, melden sich bitte unter der Rufnummer 06664/9110136 des Verwaltungsbüros der Evangelischen Kirchengemeinde im Kooperationsraum Sinntal-Kalbach. „…dich schickt der Himmel!“ lebt vom Mitmachen und braucht dringend noch weitere helfende „Engel“. Wenn auch Sie sich ehrenamtlich an der Aktion beteiligen möchten, so melden Sie sich ebenfalls unter der Rufnummer 06664/9110136 oder beim Bürgertelefon der Gemeinde Sinntal unter 06664/80-800. Bitte werden auch Sie in Sinntal ein helfender „Engel“ für Menschen in Not!

Opernakademie Bad Orb sagt alles ab

am 20 März 2020 11:19

Die Opernakademie Bad Orb hat die Aufführungen der "Fledermaus" für dieses Jahr abgesagt. Die Vorstellungen sollen 19., 21. und 22. August 2021 stattfinden.

Kopernikusschule: Lehrkraft infiziert, Schüler in Quarantäne

am 20 März 2020 11:15

Eine Lehrkraft der Kopernikusschule Freigericht ist mit dem Conoravirus infiziert. Dabei handelt es sich um die Person, bei der bereits in der vergangenen Woche ein Verdacht aufgetreten war. Neben der Lehrkraft wurden jetzt auch mehrere Schülerinnen und Schüler unter Quarantäne gesetzt. Die Lehrkraft hatte am Donnerstag, 12. März, grippeähnliche Symptome aufgewiesen. Laut Angaben der Schulleitung hatte sie am Donnerstagvormittag und auch am Mittwoch zuvor keinen Unterricht und soll auch nicht in der Schule gewesen sein. Mittlerweile befindet sich die erkrankte Person in häuslicher Quarantäne und soll milde Symptome haben. Der Test war am Montag durchgeführt worden, inzwischen liegt das Ergebnis vor. Nach Absprache mit dem Kreisgesundheitsamt wurden auch 20 Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe der Kopernikusschule Freigericht unter Quarantäne gesetzt, die am Donnerstagnachmittag mit der Lehrkraft gearbeitet haben. Weitere Mitglieder der Schulgemeinde sollen nicht betroffen sein.  

Kreis Offenbach meldet ersten Todesfall

am 20 März 2020 01:06

Der Kreis Offenbach hat somit den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Sowohl die Infektionskette als auch die Kontaktpersonen der Verstorbenen konnten nachvollzogen werden. Außer zur Familie und einer Nachbarin war die 89-jährige Frau in der Tagespflege im Senioren-Pflegeheim Aurelius-Hof in Mainhausen zu Gast. Daraufhin wurden vorübergehend verschiedene Sicherheitsvorkehrungen in der Einrichtung getroffen. Diese umfassen einen Besuchsstopp, eine engmaschige medizinische Überwachung der Bewohnerinnen und Bewohner, Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten und das Aussetzen der Tagespflege. Aktuell wurde bei zehn weiteren Personen, die im Kreis Offenbach leben, das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Damit liegt die Gesamtzahl kreisweit derzeit bei insgesamt 50 Fällen, verteilt auf alle Städte und Gemeinden. Bis auf zwei Patienten, die in den Kliniken versorgt werden, sind alle in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt informiert, dass die Ausbreitung des Virus nur durch das Unterbinden von Sozialkontakten und Beachten der Hygieneregeln zu verlangsamen ist: „Ausreichend Abstand zu anderen halten, auf die Hygiene achten – gründlich und oft Händewaschen und in den in den Ellenbogen nießen."

Gottesdienste online feiern

am 19 März 2020 23:34

Auch die Gelnhäuser Kirche des Nazareners musste alle geplanten Veranstaltungen absagen. Die gute Nachricht ist, dass die technischen Mittel der Freikirche es ermöglichen, den Gottesdienst online im livestream mitzufeiern. Nur eine kleine Gruppe vom Musik- und Technikteam trifft sich mit Pastor Mohn im Kirchsaal und feiert dort den Gottesdienst. Der ist dann auch direkt im livestream zu sehen, oder später auf YouTube. Jeder ist eingeladen, die Online-Gottesdienste mitzufeiern. Hier der Link zum Livestream: https://www.kdngelnhausen.de/live/

Freigericht: Generationenspieplatz startet später

am 19 März 2020 23:33

Ab Donnerstag, den 2. April 2020 sollten jeden 2. Donnerstag die Freigerichter Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit haben, den Generationenspielplatz im Ortsteil Horbach gemeinsam mit Mitarbeitern der Gemeinde auszuprobieren. Der Start verschiebt sich nun. Vorbehaltlich der Entwicklungen der nächsten Wochen ist als erster Termin Donnerstag, der 14. Mai angedacht.

Jugendorganisationen bieten Hilfe für Risikogruppen an

am 19 März 2020 23:28
Jugendorganisationen bieten Hilfe für Risikogruppen an

Die Jugendorganisationen von CDU, SPD, Grüne, FDP, DIE PARTEI sowie Fridays-for-Future im Main-Kinzig-Kreis starten eine gemeinsame Solidaritäts-Initiative und bieten älteren Menschen, die zur Risiko-Gruppe für das Corona-Virus zählen, Unterstützung an. Angelehnt an eine ähnliche Aktion im Werra-Meißner-Kreis, dient die Initiative der Vernetzung von Freiwilligen und Betroffenen, die Unterstützung benötigen, damit ältere Menschen beim Einkauf sich nicht unnötigen Risiken aussetzen müssen. Es wurde außerdem die Website www.die-einkaufshelden.de eingerichtet, auf der Kontakt zur Initiative aufgebaut werden kann.

Einkaufshilfen in Bruchköbel

am 19 März 2020 23:14

In Bruchköbel bietet ein Bündnis aus der Bürgerhilfe Bruchköbel, der evangelischen Jakobuskirche und der katholischen Pfarrgemeinde Erlöser der Welt Einkaufshilfen an. Hilfesuchende und künftige Helfer bzw. Interessierte können sich im Büro der Bürgerhilfe zu den Bürozeiten (Tel. 06181 9 39 80 93 - Montag, Mittwoch, Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und am Donnerstag von 16.00 bis 18.00 melden). Wenn Interesse besteht als Helfer aktiv zu werden, ist auch ein Anruf beim Vorsitzenden der Bürgerhilfe Bruchköbel, Joachim Rechholz (06181 75155), jederzeit möglich. Unterstützung haben der Marketing- und Gewerbeverein sowie die Bruchköbeler Einzelhändler REWE und tegut zugesagt. Die ersten Helfer haben sich bereits gemeldet und die ersten Aufträge wurden bereits erledigt.

Freigericht: Glockenläuten um 19 Uhr

am 19 März 2020 23:06

In dieser außergewöhnlichen Zeit der Corona-Pandemie wollen die Pfarrgemeinden in Altenmittlau und Bernbach ein besonderes Zeichen setzen und trotz räumlicher Distanz miteinander beten. Ab Sonntag, 22.3., werden jeden Abend um 19 Uhr die Glocken läuten. "Wir laden Sie ein, zum Glockengeläut zu Hause eine Kerze anzuzünden und alleine oder mit ihrer Familie zu beten", so Pfarrer Patrick Kasaija. In der Seitenkapelle in Bernbach, in der Altenmittlauer Kirche und unter www.katholische-kirche-bernbach.de und www.katholische-kirche-altenmittlau.de liegt ein Gebetsheft zur Mitnahme aus, in dem Gebete speziell für die Zeit der Corona-Pandemie zusammengestellt wurden. Am Ende dieses Heftchens findet man auch einen Vorschlag, wie man mit Hilfe des Gotteslobes einen Wortgottesdienst zu Hause feiern kann. "Auch wenn die persönlichen Kontakte weitestgehend ruhen müssen, so wollen wir uns doch im Gebet als Gemeinde verbinden", hofft Pfarrer Kasaija. Alle gesunden Gemeindemitglieder sind eingeladen, diese Gebetshefte in der Kirche zu holen und besonders zu den Alten und Kranken zu bringen. Außerdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Pfarrbüros zu den bekannten Öffnungszeiten besetzt sind und telefonisch (06055-2353 oder 2252) oder per Mail erreichbar sind. Ein persönlicher Besuch im Pfarrbüro ist derzeit nicht möglich. Wenn ein seelsorgliches Gespräch gewünscht wird, bitte im Pfarrbüro melden! Unter www.katholische-kirche-bernbach findet man auch weitere Links und Hinweise zu Gebetszeiten und Gottesdiensten im Fernsehen oder im Internet.

Naturparkführungen abgesagt

am 19 März 2020 22:51

Der Naturpark Hessischer Spessart hat alle demnächst anstehenden Führungen bis einschließlich 19. April 2020 abgesagt.  Besucher der Geschäftsstelle werden gebeten, nach Möglichkeit auf persönliche Kontakte zu verzichten. Die Mitarbeiter sind nach wie vor unter der Telefonnummer 06059 906783 unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Spieler infiziert: Eintracht Frankfurt in Quarantäne

am 19 März 2020 22:46
Spieler infiziert: Eintracht Frankfurt in Quarantäne

Die Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt meldet ihren ersten COVID-19-Fall. Nachdem der Spieler über Unwohlsein und die typischen Krankheitssymptome klagte, wurde ein Test durchgeführt. Dieser brachte letztlich „positiv“ als Ergebnis hervor. Zeitnah wird sich die komplette Mannschaft der Eintracht sowie der Staff und einige Mitarbeiter aus dem Teamumfeld einem Test unterziehen und sich zudem in die obligatorische 14-tägige Quarantäne begeben. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hatte Cheftrainer Adi Hütter das Team zum Individualtraining gebeten, um die Infektionsgefahr zu minimieren. Eintracht Frankfurt bittet alle Medienvertreter um Verständnis, dass in der augenblicklichen Situation keine weiteren Stellungnahmen erfolgen können und die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle steht. „Vermutlich war das leider nur eine Frage der Zeit. Wir werden aber auch diese schwierige Situation überstehen“, sagt Sportvorstand Fredi Bobic. „Es kann jeden treffen! Und deshalb auch in diesem Zusammenhang ganz klar an alle Menschen: jeder muss Verantwortung übernehmen und zuhause bleiben.“

RP erlaubt Arbeit an Sonn- und Feiertagen

am 19 März 2020 22:45

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt hat die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Regierungsbezirk Darmstadt an Sonn- und Feiertagen für die Gewährleitung der medizinischen Versorgung sowie der Grundversorgung der Bevölkerung mit sofortiger Wirkung gestattet. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat das RP heute erlassen und auf seiner Homepage (rp-darmstadt.hessen.de) veröffentlicht. Sie gilt bis 30. Juni 2020.

Die Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes ist aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland gemäß Arbeitszeitgesetz im öffentlichen Interesse dringend notwendig. Insbesondere zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge besteht in einer Reihe von Branchen der dringende Bedarf, das aktive Personal zur Produktion, Kommissionierung und Lieferung von wichtigen Güter, insbesondere Lebensmittel, Medikamente, Medizinprodukte, Schutzausrüstung und Hygieneartikel, verstärkt einzusetzen und entsprechende Ausnahmen zu erlangen (Sonn- und Feiertagsarbeit, 12-Stunden-Schichten, Verlängerung der täglichen Höchstarbeitszeit). Insbesondere in den für die öffentliche Versorgung wichtigen Branchen (Gesundheit, Pflege, Rettungsdienste, Versorger, Verkehrsunternehmen, Müllentsorgung, Lebensmittelversorgung, Logistik etc.) ist es notwendig, Ausnahmen durch Allgemeinverfügung zu regeln.

Die Allgemeinverfügung ist auf Tätigkeiten begrenzt, die für die Gewährleistung der medizinischen Versorgung sowie der Grundversorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Sie sieht dabei weitreichende Ausnahmen zur Bewältigung der derzeitigen Krise aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus vor. Zielrichtung ist allein die Sicherstellung der Versorgungslage der Bevölkerung und die Gewährleistung systemrelevanter Tätigkeiten. Die Schaffung von Ausnahmeregelungen zur Vermeidung von Produktionsausfällen, Sicherung von Beschäftigung und wirtschaftlicher Prosperität ist dagegen nicht Gegenstand dieser Regelung.

Spielplätze und Bolzplatz gesperrt

am 19 März 2020 22:26
Spielplätze und Bolzplatz gesperrt

Auch in Bad Orb sind alle Spielplätze und der Bolzplatz Leimbach bis auf weiteres gesperrt. Bürgermeister Roland Weiß appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die ausgehängten Sperrhinweise zu beachten und bittet um Verständnis.

„CoroNetz“: Kreis bietet zusätzliches Serviceangebot

am 19 März 2020 22:16
„CoroNetz“: Kreis bietet zusätzliches Serviceangebot

Der Main-Kinzig-Kreis wird ab sofort sein Informationsangebot zum Coronavirus und den Folgen erheblich ausweiten und bringt das digitale Service- und Informationsangebot „CoroNetz“ an den Start. Im Mittelpunkt stehen alle Themen rund um Gesundheit und Hygiene sowie andere betroffene Lebensbereiche. Die digitale Plattform wird sukzessive mit weiteren relevanten Themen ergänzt und ständig aktualisiert. Sie ist über die Homepage www.mkk.de direkt zu erreichen oder über die dortige Rubrik „Aktuelles“. „Das eigens eingerichtete Bürgertelefon sowie andere Anlaufstellen können die zahlreichen Anfragen nicht annähernd beantworten. Genau vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, ein zusätzliches Angebot zu schaffen“, erläutert Landrat Thorsten Stolz. Bis zu 10.000 Anrufe mit häufig wiederkehrenden Fragen sind hier täglich aufgelaufen, aber nur ein Bruchteil konnte von den über zehn Beschäftigten angenommen werden. Auch eine medizinische Priorisierung ist auf diesem Weg kaum noch möglich.

Aus den Erfahrungen am Bürgertelefon, den relevanten Fragen des Gesundheitsamtes und der Auswertung der sozialen Medien wurde nun auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises unter dem Begriff „CoroNetz“ eine entsprechende Schnittstelle mit Formularen und Fakten geschaffen. „Wir wollen damit die Erreichbarkeit verbessern und sicherstellen, dass uns möglichst keine wichtigen Hinweise verlorengehen“, beschreibt der Landrat die Idee. Entwickelt und gepflegt wird die Plattform von einem Team der Kreispressestelle. Viele Informationen kommen aus dem Gesundheitsamt, dem Wirtschaftsreferat sowie anderen offiziellen Quellen. Die Kreisspitze will damit auch ein Gegengewicht schaffen zu den vielen Halbwahrheiten, Gerüchten und Falschmeldungen, die im Netz kursieren. „Neben den direkten Hinweisen der kommunalen Ebene wollen wird die verstreuten Informationen bündeln und für die Bürgerinnen und Bürger sinnvoll aufbereiten“, erklären Landrat Thorsten Stolz (SPD), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU).

Vor allem sollen hier die Personen mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus digital erfasst werden. Dafür gibt es ein klar strukturiertes Abfrageprofil, wie es auch parallel am Bürgertelefon praktiziert wird. Die Formulare gehen dann direkt in die entsprechend priorisierten digitalen Postfächer. Auf diese Weise erhalten auch Ärzte, medizinisches Personal oder andere besondere Berufsgruppen einen schnelleren Zugang zum Gesundheitsamt. „Zur Zeit sind auch die wichtigen Telefonleitungen häufig besetzt, was zu erheblichen Problemen führt“, berichtet Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Über diesen neuen digitalen Weg werden zudem die weniger relevanten Vorgänge herausgefiltert und erhebliche Zeit gespart. Für die weitere Bearbeitung wurde zusätzliches Personal aus anderen Bereichen umgesetzt und eingewiesen, um den hohen Rücklauf bewältigen zu können. Wie Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann erläutert, finden sich hier in Kürze auch aktuelle Hinweise zu den Bereichen Wirtschaft, Handel, Jugend, Bildung und Schule.

„Die zahlreichen Rückmeldungen der vergangenen Tage haben gezeigt, dass die herkömmliche Informationsübermittlung nicht ausreicht“, schildern Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann die Eindrücke. Die rasante Entwicklung und die tiefgreifenden Einschnitte werfen zahlreiche Fragen auf, die zentral abgebildet und strukturiert werden sollen. Darüber hinaus wird zu den allgemeinen Fragen zum Coronavirus auf die einschlägigen Plattformen verlinkt. Mit der digitalen Lösung unter dem Motto „identifizieren, isolieren, informieren“ sieht sich der Main-Kinzig-Kreis auch auf die künftigen Entwicklungen gut vorbereitet. „Wir können das Angebot sehr schnell anpassen und auf den jeweiligen Bedarf ausrichten. Das wird auch notwendig, da wir eine unglaublich dynamische Entwicklung haben“, so Landrat Thorsten Stolz. Denn nach allgemeiner Einschätzung werde das Coronavirus noch für einige Zeit die Schlagzeilen und vor allem den Alltag der Bürgerinnen und Bürger bestimmen.

TV Geislitz stellt Betrieb ein

am 19 März 2020 22:13

Die Jahreshauptversammlung des TV Geislitz am 21.03.2020 wird abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Alle Kurse und Trainingsstunden in der Schulturnhalle und im Gymraum werden ab sofort und bis auf weiteres abgesagt.

Ausgewählte Geschäfte dürfen sonntags öffnen

am 19 März 2020 22:05
Ausgewählte Geschäfte dürfen sonntags öffnen

"Es ist leider so, dass wir ohne Verbote nicht erreichen, dass das Vernünftige getan wird", erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD), dass es "unter den gegebenen Umständen im Interesse der Allgemeinheit und zum Schutz der Schwächsten unserer Gesellschaft unumgänglich ist", klare Regeln aufzustellen und deren Einhaltung zu kontrollieren. Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sei es zwingend notwendig, die sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. "Vor diesem Hintergrund haben wir am Dienstag entschieden, vor dem Eintreffen einer Landesverordnung in einer eigenen Allgemeinverfügung klare Regelungen zu treffen, um nicht weiter Zeit zu verlieren." Denn der Zeitfaktor, mit dem soziale Kontakte unterbunden würden, so der OB, sei ein ganz wesentlicher, wenn es darum gehe, die Infektionsrate zu verlangsamen.

Als gegen 18.15 Uhr schließlich die Regelungen des Landes bei der Stadt eintrafen, zeigte sich, dass die Unterschiede zur städtischen Allgemeinverfügung nur marginal waren, so der OB und zählt neben dem Verbot von touristischen Übernachtungen in Hotels auch die explizite Betriebsgenehmigung für Dienstleister und Handwerker auf. "Hier wünsche ich mir, dass in einem weiteren Schritt präzisiert wird, welche Berufsgruppen darunter fallen. Das würde uns die Kontrolle hier vor Ort sehr helfen."

Im Gegensatz zum Land hatte die Stadt in ihrer Allgemeinverfügung die Ausnahmen von der weitreichenden Schließungsregelung genau benannt. Danach dürfen ausschließlich Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Reinigungen, Frisöre, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-/Gartenbau-/ und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Lieferdienste und Poststellen geöffnet bleiben. Die Verordnung des Landes regelt darüber hinaus, dass auch die Berufe des Gesundheitswesens unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen weiter ausgeübt werden dürfen. Positiv bewertet Hanaus OB die Tatsache, dass jene Bereiche, die von dem Schließungsgebot ausdrücklich ausgenommen sind, ihre Öffnungszeiten vorläufig bis zum 19. April auch auf die Sonn- und Feiertage ausdehnen dürfen. "Auch das kann dazu beitragen, Menschenansammlungen zu entzerren." Dass jetzt vonseiten des Landes die Spielplätze geschlossen wurden, begrüßt der OB ausdrücklich. "Dass wir dies für richtig und wichtig halten, zeigt sich darin, dass in Hanau die Entscheidung bereits vor zwei Tagen gefallen ist." Die entsprechende Beschilderung sei auf den Weg gebracht, auch wenn es eine gewisse Zeit in Anspruch nehme, bis jeder der rund 220 Spielplätze damit ausgestattet sein würde.

Foto: Stadt Hanau

Bürgertelefon in Hasselroth

am 19 März 2020 22:01

 Die Gemeinde Hasselroth hat ein Bürgertelefon eingerichtet.

Bürgertelefon: 06055/ 8806-62
(ab Donnerstag 19.03.2020 09:00 – Montag bis Freitag 09:00 Uhr - 17:00 Uhr)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Langenselbold: Unterstützung für ältere Menschen

am 19 März 2020 21:58

Da besonders ältere Menschen zur Risikogruppe des Corona-Virus gehören, möchte die Seniorenberatung der Stadt Langenselbold diese unterstützen. Alle Seniorinnen und Senioren werden deshalb gebeten, zu ihrem eigenen und zum Schutz anderer soweit wie möglich zu Hause zu bleiben. Selbstverständlich müssen Besorgungen trotzdem erledigt werden, weswegen hier die Empfehlung besteht, dies dringend von Nachbarn, Verwandten oder Bekannten erledigen zu lassen, die nicht zur Risikogruppe gehören. Den älteren Menschen Langenselbolds steht die städtische Seniorenberatung mit Rat und Tat zur Seite. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein offenes Ohr bezüglich der Hilfsangebote sowie für alle kleinen und großen Probleme und Fragen in dieser Zeit. Es gibt bereits Gruppen von Selbolderinnen und Selboldern, z. B. die „Bürgerhilfe“, die sich bereit erklärt haben, Einkäufe zu tätigen oder andere Besorgungen zu machen. Die Seniorenberatung vermittelt und unterstützt soweit möglich.

Hasselroth: Einkaufsdienst der Malteser

am 19 März 2020 21:55

"Bisher haben wir Sie eingeladen, an unserem Mittagstisch, Sitztanz Nachmittag oder zu unserer Hilfsgüterannahme in unser Malteser Haus zu kommen", unterbricht nun der Coronavirus diese Treffen im Malter-Haus in Gondsroth. Nun kommen die Malteser, mit Unterstützern zur Haustür oder ans Telefon. "Unser Einkaufsteam bringt Senioren aus Hasselroth, die nicht aus dem Haus gehen sollen, Lebensmittel nach Hause und unser Besuchsdienst- Team ruft Sie, auch über Hasselroth hinaus gerne an, zum gemeinsamen Reden und Austausch. Wenn Sie unsere Hilfe in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bei unserem Ortsbeauftragten Peter Weingärtner Tel: 0171/5288982", heißt es in einer Pressemitteilung.

Wichtige Informationen für Sportvereine

am 19 März 2020 21:45

Mit der „Vierten Verordnung zu Bekämpfung des Corona-Virus“ vom 17. März 2020 hat die Bundesregierung auch „Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen ...“ verboten. Zudem wird die Einstellung des Sportbetriebs auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie die Schließung öffentlicher und privater Schwimm- und Spaßbäder, Thermalbäder, Fitnessstudios und ähnlicher Einrichtungen angeordnet. Diese Verbote und die vielen weiteren Einschränkungen, die die Ausbreitung des Corona-Virus mit sich bringt, verunsichern Hessens Sportvereine in hohem Maß. Der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) hat deshalb auf seiner Internetseite unter der Adresse yourls.lsbh.de/corona eine Rubrik angelegt, in der häufig von Vereinsvorständen gestellte Fragen beantwortet werden. Die dort veröffentlichen Hinweise hat der für den Bereich Vereinsmanagement des Landessportbundes zuständige Vizepräsident Dr. Frank Weller zusammengestellt. Weller ist Rechtsanwalt und ausgewiesener Experte in Sachen Vereinsrecht.

Können Vereinsmitglieder Mitgliedsbeiträge kürzen oder zurückfordern, weil aufgrund der momentanen Situation keine Vereinsangebote stattfinden? Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit Kursgebühren aus, wenn der Kurs nicht oder nur teilweise zustande gekommen ist? Haftet ein Sportverein, wenn sich ein Mitglied im Rahmen einer Vereinsveranstaltung mit dem Corona-Virus infiziert hat? Und letztlich: Gerät ein Verein in Schwierigkeiten, weil er die in der Vereinssatzung auf das erste Jahresquartal festgelegte Mitgliederversammlung nicht durchführen konnte? Diese und weitere Fragen greift Weller auf der Internetseite auf und gibt Antworten und Hilfestellungen. Hilfestellungen können die Mitgliedsvereine vom Landessportbund Hessen e.V. auch in der momentanen Krisenzeit erwarten. Zwar hat die Dachorganisation des Sports in Hessen ihre Sportschule in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise 4 sowie die Bildungsstätte Wetzlar und das Camp Edersee der Sportjugend Hessen geschlossen und arbeitet mit stark reduziertem Personal. Trotzdem sind die lsb h-Geschäftsbereiche montags bis freitags telefonisch erreichbar. Eine Liste mit relevanten Telefonnummern ist im Internet unter der Adresse yourls.lsbh.de/telefonliste veröffentlicht.

Vor dem Hintergrund des reduzierten Personaleinsatzes und der generellen Situation bittet lsb h-Hauptgeschäftsführer Andreas Klages um Verständnis für mögliche telefonische Wartezeiten oder Verzögerungen bei der Beantwortung von Briefen und E-Mails. Klages: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun ihr Möglichstes. Die vielen Anfragen lassen sich derzeit leider nicht so schnell wie gewöhnlich abarbeiten.“

Dialog über Windkraft abgesagt

am 19 März 2020 21:43

Die Gemeinde Freigericht hat die geplante Veranstaltung zum Auftaktdialog „Windenergie in Freigericht?“ am 02.04.2020 abgesagt. „Wann wir den Auftaktdialog mit den Bürgerinnen und Bürgern nachholen können ist noch nicht abzusehen“, erklärt Bürgermeister Dr. Eitz (SPD) und bietet deshalb den Bürgerinnen und Bürgern an, das Online-Angebot zu nutzen: „Unter www.energieland.hessen.de/Freigericht können Fragen eingereicht werden, diese werden vom Team des Bürgerforums gesichtet und dienen der weiteren Vorbereitung der öffentlichen Veranstaltung.“

Kinzigsee gesperrt: Vor allem ältere Bürger dennoch unterwegs

am 19 März 2020 20:39
Kinzigsee gesperrt: Vor allem ältere Bürger dennoch unterwegs

Die Stadt Langenselbold hat die Zugänge zum Strandbad Kinzigsee abgeriegelt. Am vergangenen Sonntag hatten dort zahlreiche Menschen das schöne Wetter genossen und sich auch in Gruppen versammelt. Doch das soll angesichts der Corona-Krise derzeit unbedingt vermieden werden. Jetzt ist der Zugang auf das Gelände nicht mehr möglich, was allerdings bislang viele Menschen nicht davon abhielt, entlang des Ufers auf den frei zugänglichen Wegen spazieren zu gehen. Vor allem ältere Bürger, die besonders gefährdet sind, waren dort in den vergangenen Tagen anzutreffen.

Coronavirus-Fälle in Hessen

am 19 März 2020 20:20
Coronavirus-Fälle in Hessen

Das hessische Sozialministerium veröffentlicht ab sofort im Tagesbericht diejenigen Fallzahlen des HLPUG und RKI, die bis Fristende über den gesetzlich festgelegten Meldeweg erfolgt sind. Die Zahl für den Main-Kinzig-Kreis ist weiterhin nicht aktuell, hier sind bislang 56 Fälle aufgetreten. Der am 17. März in Wiesbaden verstorbene Patient ist in der Auflistung ebenfalls noch nicht zu finden. Auch dies liegt daran, dass er zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Bulletins noch nicht im Meldesystem eingepflegt war.

Gehaltsverzicht beim SV Wehen Wiesbaden

am 19 März 2020 20:07

Mannschaft, Sportdirektor, Trainer- und Funktionsteam des Fußball-Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden verzichten in den nächsten Monaten auf einen Teil ihres Gehalts. Damit unterstützen sie den SVWW vor dem Hintergrund möglicher Einnahmeverluste durch die Corona- Pandemie. „Das ist ein starkes Signal“, äußert sich Sportdirektor Christian Hock. „Es zeigt auch, wie verantwortungsbewusst unsere Spieler, Trainer und Funktionsteam denken und sehen, dass es uns nur gemeinsam gelingen kann, diese Krise zu bewältigen.“ Ebenso haben sich die Geschäftsführung und die Belegschaft des SV Wehen Wiesbaden sowie der Stadiongesellschaft bereit erklärt, diesen Schritt mitzugehen und auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten.

Bürgertelefon der Gemeinde Freigericht

am 19 März 2020 20:05

Die Gemeinde Freigericht hat ein Bürgertelefon („Örtliche Corona-Hotline“) eingerichtet. Hier erhalten Sie ab Freitag, den 20.03.2020 Informationen zur aktuellen Situation in Freigericht. Sie erreichen das Bürgertelefon unter der Nummer 06055/916-200 zu folgenden Zeiten: Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 09:00 bis 15:00 Uhr.

Stadt Maintal richtet Bürgertelefon ein

am 19 März 2020 19:50

Um aktuell und sachlich zu informieren und damit der Verbreitung von Falschmeldungen entgegenzuwirken, richtet die Maintaler Stadtverwaltung ein Bürgertelefon ein. Es ist ab Freitag, 20. März, immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 06181 400-600 erreichbar. Je zwei Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beantworten am Bürgertelefon alle nicht-medizinischen Fragen zur aktuellen Situation in Maintal und helfen bei Anliegen, welche die Stadtverwaltung betreffen, weiter. Bei allen übergeordneten Themen informieren die Mitarbeiter*innen, welche offiziellen Stellen dafür zuständig sind. Über das Bürgertelefon werden auch Hilfsangebote, wie beispielsweise Ideen zur Nachbarschaftshilfe, entgegengenommen. Das Bürgertelefon ist Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Auch für das Wochenende 28. und 29. März werden Sprechzeiten sichergestellt und zeitnah bekannt gegeben. Ergänzend gibt es auch auf der Internetseite www.maintal.de unter „Aktuelles“ ein umfangreiches Informationsangebot, das kontinuierlich aktualisiert und erweitert wird.

Donnerstag: Zwölf neue Fälle im Main-Kinzig-Kreis

am 19 März 2020 18:49
Donnerstag: Zwölf neue Fälle im Main-Kinzig-Kreis

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter an - auf nun 56. An diesem Donnerstag (19.3.) meldete das Gesundheitsamt zwölf neue Infizierte, zwei aus Hanau und Gelnhausen und jeweils einen Fall aus Bad Soden-Salmünster, Hasselroth, Linsengericht, Maintal, Nidderau, Rodenbach, Ronneburg und Schlüchtern. Die betroffene Person aus Ronneburg, eine Frau Jahrgang 1979, muss dabei stationär aufgenommen werden. Sie ist damit im Kreis der dritte Coronovirus-Fall, der in einem Krankenhaus behandelt wird.

Stadt Nidderau bietet Einkaufsservice an

am 19 März 2020 17:07
Stadt Nidderau bietet Einkaufsservice an

Um in Zeiten der Corona-Krise potenziellen Betrügern von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß Wert darauf gelegt, dass ab sofort ein Einkaufsservice der Stadt Nidderau kostenlos in Anspruch genommen werden kann. „15 Erzieherinnen und Erzieher der zurzeit geschlossenen städtischen Kindertagesstätten haben sich freiwillig zu dieser Hilfsaktion bereit erklärt, um von Montag bis Freitag diesen Service einrichten zu können“, freuten sich Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel. Sie bedankten sich anlässlich eines Informationsgespräches ausdrücklich bei den städtischen MitarbeiterInnen, die bei der Einweisung in die neue Aufgabe mit Desinfektionsmitteln und Schutzhandschuhen versorgt wurden.

Die EinkaufshelferInnen werden mit einem Namensschild und einem Ausweis ausgestattet, damit sich die Hilfesuchenden sicher sein können, nicht Betrügern zum Opfer zu fallen. Unter der Telefonnummer 06187/299-253 können hilfebedürftige Bürgerinnen und Bürger von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr ihre Einkaufwünsche mitteilen. Die Bestellungen werden gesammelt und an die in allen Stadtteilen wohnenden HelferInnen verteilt. Die erledigen dann die Einkäufe und liefern die bestellten Waren an der Wohnungs- oder Haustür ab. Eine weitere Möglichkeit, Bestellungen aufzugeben, besteht per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, allerdings muss dort eine Telefonnummer für einen Kontrollrückruf angegeben werden. „Wir alle sind glücklich darüber, dass wir durch die Bereitschaft der städtischen MitarbeiterInnen innerhalb kürzester Zeit diesen Service auf die Beine stellen konnten. So stellen wir uns gelebte Solidarität in Zeiten der Corona-Krise vor“, betonten Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel. Weitere freiwillige HelferInnen sind willkommen und können sich an die Servicenummer wenden.

Hasselroth: Appell aus dem Krisenstab

am 19 März 2020 17:04
Hasselroth: Appell aus dem Krisenstab

Aus dem Krisenstab der Gemeinde Hasselroth kommt der dringende Appell, derzeit soziale Kontakte zu meiden. "Für alle, die es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wussten und sich leider weiterhin in Personengruppen aufhalten:

Was versteht man unter „Soziale Kontakte“?
- Freunde
- Bekannte
- Vereinskollegen
- Arbeitskollegen
- Nachbarn
- Familienangehörige
- Geschäftspartner

Lasst den direkten Kontakt mit anderen Menschen bitte sein!
Im Trend sind aktuell:
- Brieffreundschaften aktivieren
- Online-Kontakte
- Telefonfreunde pflegen
- WhatsApp-Kommunikation
- virtuelle Treffen via Skype
- Fensterln (mit dem Nachbarn von Fenster zu Fenster unterhalten)

Wir müssen die Ausbreitung des Virus gemeinsam verlangsamen. Passt auf Euch auf und bleibt gesund", heißt es aus dem Krisenstab.

Rodenbach: Corona-Hotline

am 19 März 2020 16:56

Die Gemeinde Rodenbach erreichen täglich viele Fragen rund um die Auswirkungen des Coronavirus. Als zusätzliches Angebot hat Rodenbach deshalb eine örtliche Corona-Hotline für Bürgeranliegen eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 06184/59942. Sie ist zu folgenden Zeiten zu erreichen: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Fragen nimmt die Gemeindeverwaltung Rodenbach auch per e-mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wächtersbach schaltet Telefon-Hotline

am 19 März 2020 16:52

Ab 20. März sind telefonisch Informationen zur Corona-Pandemie in der Stadtverwaltung Wächtersbach abrufbar. Die Stadt Wächtersbach will die Bürgerschaft bei Fragen zu Gesundheit, Risikogebieten, Kinderbetreuung, Einkaufshilfe, Wirtschaft und möglichen weiteren Problemen koordinieren und unterstützen. Die Hotline ist unter der Nummer 06053 80252, montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 9.00 bis 15.00 Uhr erreichbar.

Stadt Hanau organisiert Lieferservice für in Not geratene Bürger

am 19 März 2020 16:41

Mit einem kommunalen Lieferservice will die Stadt Hanau während der Corona-Krise die Versorgung von Bürgern sicherstellen, die sich in einer Notlage befinden, in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und keine Hilfe haben oder wegen Quarantänemaßnahmen die Wohnung nicht verlassen können. Der Service startet am Freitag, 20. März, und soll die Grundversorgung der Betroffenen sicherstellen. Getreu dem Motto "Hanau lässt keinen allein" solle dafür gesorgt werden, dass sich auch die am stärksten von den Einschränkungen Betroffenen keine Sorgen um die Bewältigung des Alltags machen müssen, erklärt dazu Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in einer Pressemitteilung. Der Lieferservice wird von der Stadt in Kooperation mit Rewe Markt Cifci organisiert und koordiniert. Dabei gehe es nicht darum, den bereits bestehenden Lieferdiensten Konkurrenz zu machen, erklären dazu Barbara Battenhausen und Bernd Michel von der Stadt, die das Projekt leiten. Der Service sei vor allem als Notdienst gedacht, insbesondere für ältere Menschen, denen dieses System bisher fremd ist, die alleinstehend sind oder sich das eigenständige Einkaufen nicht zutrauen.

Die Abwicklung soll dabei möglichst einfach und unkompliziert ablaufen. Die betroffenen Personen können sich beim speziell gebildeten Versorgungsteam per Telefon unter 06181-2958130 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden und mit der Stadt Kontakt aufnehmen. Das Versorgungsteam ist ab Freitag, 20. März, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar. Hier wird dann die Bestellung aufgenommen, wobei eine Notfall-Produktauswahl angeboten wird, die auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als Grundversorgung vorgeschlagen wird. Die Produktliste, die zudem im Internet www.versorgung.hanau.de einsehbar ist, umfasst dabei unter anderem Nudeln, Konserven, Obst, Gemüse und auch Drogerieartikel. Die Bestellung wird dann mit Hilfe des Supermarktes zusammengestellt und am Folgetag von Mitarbeitern der Stadt Hanau an die Betroffenen geliefert.

Dabei wird ebenfalls streng auf die Hygiene-Empfehlungen geachtet. Ein direkter Kontakt zwischen Helfer und Kunden ist nicht vorgesehen. "Wir stellen uns das so vor, dass der Helfer die Ware vor die Tür stellt, klingelt und dann in entsprechendem Abstand wartet, bis der Besteller die Lieferung angenommen hat. Aus diesem Grund wird die Bestellung auch nicht an der Haustür kassiert. Die Stadt Hanau finanziert die Bestellung vielmehr im voraus und schickt dann eine Rechnung an die Besteller", erläutert Bernd Michel. "Leider können wir durch die aktuelle Lage, die durch die verantwortungslosen Hamsterkäufer entstanden ist, keine konkreten Produkte mit definierten Preisen anbieten", so Barbara Battenhausen. Vielmehr sei auf der Produktliste jeweils ein Mindest- und ein Höchstpreis pro Produkt vermerkt, wobei garantiert werde, dass jeweils das günstigste verfügbare Produkt geliefert wird.

Zusätzlich gibt es ein Angebot mit zahlreichen Tiefkühl-Fertiggerichten eines externen Anbieters, das vor allem für Menschen gedacht ist, die nicht mehr selbst kochen können. Außerdem findet man auf der Internetseite oder als Beratung am Telefon Hinweise auf Restaurants, die auch außerhalb der begrenzten Öffnungszeiten fertige Mahlzeiten zum Abholen oder als Lieferservice anbieten, wobei auch hier das Versorgungsteam der Stadt Hilfestellung leisten kann.

"Für uns ist wichtig, dass sich niemand in dieser Stadt Sorgen machen muss, mit seinen Problemen allein da zu stehen", so Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu dem außergewöhnlichen Angebot. Man denke dabei vor allem an Menschen, die keine andere Hilfsmöglichkeit finden. In diesem Zusammenhang lobt der OB aber auch die zahlreichen Initiativen von Vereinen, Organisationen, Privatpersonen und Nachbarn, die Hilfe anbieten und sich solidarisch um ihre Mitbürger kümmern. Nach der schrecklichen Terrornacht des 19. Februar habe die Losung gelautet "Hanau steht zusammen". Dies spüre man jetzt auch in der Corona-Krise und das mache dankbar und stolz, so der Oberbürgermeister abschließend.

Weitergehende Hinweise rund um das Thema Corona gibt es auch auf der städtischen Homepage www.corona.hanau.de. Der Internetauftritt wird ständig aktualisiert. Neben aktuellen Angaben zur städtischen Lage, etwa Schließungen öffentlicher Einrichtungen, veränderter Öffnungszeiten, verschobener und abgesagter Veranstaltungen, sind dort auch wichtige Rufnummern und Informationen zu medizinischen Fragestellungen aufgelistet. Darüber hinaus führen Links zu weiterführenden, offiziellen Internetseiten. Informationen liefert die Stadt auch via Twitter (@Brueder_Grimm).

Die Stadt Hanau hat unter der Telefonnummer 06181/ 6764117 ein Bürgertelefon geschaltet, das täglich von 7 bis 20 Uhr erreichbar ist. Wichtiger Hinweis: Medizinische Fragen werden dort nicht beantwortet – hierzu wenden sich Bürgerinnen und Bürger an die Hotline des Main-Kinzig-Kreises (06051/8510000), an die Nummer des Landes Hessen (0800/5554666) oder im Notfall an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 beziehungsweise an den Hausarzt. Menschen, die Probleme mit Versorgung haben, können sich bei der Stadt Hanau unter 06181/2958130 melden.

Informationsmissbrauch in Zeiten der Corona-Krise

am 19 März 2020 16:23

In einer Zeit, in der die öffentlichen Stellen tagtäglich mit den Herausforderungen der Corona-Krise umgehen müssen, zeigen sich Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) und Erster Stadtrat Rainer Vogel (Grüne) mehr als verwundert über das Verhalten der örtlichen CDU. Die auf der städtischen Website bereitgestellten Texte mit Unterschriften von Schultheiß und Vogel sowie nützliche Links finden sich ohne Zustimmung der Stadt als Plagiat auf der Website der CDU Nidderau wieder, allerdings unter Weglassung der Namenskennzeichnung der beiden Hauptamtlichen, die in ihrem Aufruf anlässlich der Corona-Krise die Menschen zur Besonnenheit aufrufen. „Grundsätzlich ist es wünschenswert, wenn wichtige Informationen über alle möglichen Kanäle verbreitet werden, aber dann muss auch die Quelle der Information benannt werden. Offenbar fehlt es der CDU an eigener Kreativität, sich zu diesem Thema zu äußern. Eine solche dreiste Vorgehensweise spricht für sich!“, kommentieren Schultheiß und Vogel das Vorgehen der Christdemokraten, dem nun mit der Forderung nach einer Unterlassungserklärung begegnet wird. Die Website der Partei erweckt für den unbefangenen Betrachter den Anschein einer offiziellen städtischen Seite. Zudem zeigt sich der Bürgermeisterkandidat der CDU mit städtischen Symbolen vor dem Rathaus, als sei er ein Vertreter der Stadt, was ihm nicht zusteht.

Auch die Kritik an der geplanten Stadtverordnetenversammlung kann nur begrenzt nachvollzogen werden, zumal die Website der CDU unter „Termine“ immer noch auf die geplante Stadtverordnetenversammlung am 26. März verweist. In diesen Tagen hat der Hessische Städtetag explizit auf das notwendige Handeln der politischen Mandatsträger hingewiesen: „Bisher gibt es keine Verordnung des Landes zur Eindämmung der Verbreitung des COVID-19 Virus, welche die Maßgaben der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) zur Arbeit der kommunalen Organe einschränkt. Dies bedeutet, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Gremien auch für die Dauer der bestehenden gesundheitsgefährdenden Situation zu tagen haben. Insoweit haben die Sitzungen des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und auch des Hauptausschusses weiterhin stattzufinden.“ Man werde angesichts wichtiger anstehender Entscheidungen am kommenden Montag mit dem Ältestenrat die weitere Vorgehensweise sorgfältig abstimmen, um dem Infektionsschutzgesetz und dem notwendigen politischen Handeln gleichermaßen gerecht zu werden. Mittlerweile liegen dazu praktikable Vorschläge der Spitzenverbände vor.

Langenselbold: Bürgertelefon eingerichtet

am 19 März 2020 16:19

„Das Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Virus ist sehr hoch und es wird weiter ansteigen“, stellt der Erste Stadtrat Timo Greuel (SPD) fest. Aus diesem Grund habe er gemeinsam mit dem städtischen Krisenstab und in Abstimmung mit dem Main-Kinzig-Kreis entschieden, ein örtliches Bürgertelefon einzurichten. „Ab Freitag, den 20.03.2020 können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen unter der Telefonnummer 06184/802-777 direkt an die Stadtverwaltung wenden.“, so Greuel weiter. Im Vordergrund stünden die Klärung von Fragen allgemeiner Art und die Weitergabe allgemein gültiger Informationen.

Darüber hinaus könnten sich Menschen, die Hilfe in der Organisation und Durchführung alltäglicher Dinge, wie beispielsweise dem Wocheneinkauf, benötigten, dort melden. Die Stadtverwaltung wird sich darum bemühen, entsprechende Kontakte zu vermitteln. „Es gibt bereits Menschen, die sich bereit erklärt haben, anderen unter die Arme zu greifen. Die Hilfsbereitschaft ist definitiv da und wir wollen dabei unterstützen, Helfer und Hilfesuchende zusammenzubringen.“, erläutert Greuel und ruft dazu auf, dass sich Interessierte bitte melden möchten.

Das Bürgertelefon werde montags bis freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr und samstags und sonntags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr besetzt sein. Der Erste Stadtrat bittet um Verständnis, dass Fragen medizinischer Art nicht beantwortet werden könnten. Hierfür stünde nach wie vor das Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises unter der Telefonnummer 06051/85-10000 zur Verfügung. Auch die Klärung von Anfragen privatrechtlicher Natur, beispielsweise im Bereich des Arbeitsrechts, könnten vom städtischen Bürgertelefon nicht geleistet werden.

Im Gebet und vertrauen auf Jesus

am 19 März 2020 15:44

Um der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, bleiben viele Einrichtungen und Geschäfte geschlossen. Bis auf unbestimmte Zeit können wir im Bistum Fulda keine öffentlichen Gottesdienste feiern, damit der Ausbreitung des Coronavirus kein Vorschub geleistet wird. Die Priester werden aber in nichtöffentlicher Weise die Eucharistie feiern und dabei die Anliegen der Gemeinden, besonders der Notleidenden mit ins Gebet nehmen. Die elektronischen Kommunikationsmittel sind in dieser Situation ebenfalls eine gute Gelegenheit, dass wir uns auch auf diese Weise zum Gebet und um den Tisch des Herrn versammeln. Heilige Messen sind für Christen "buchstäblich lebensnotwendig". Solche „nicht-öffentlichen Eucharistiefeiern" werden jeden Tag in der Pfarrkirche „Erlöser der Welt“ in Bruchköbel gefeiert und es wird der Eucharistische Segen "urbi et orbi" (für die Stadt und den Erdkreis) gespendet, denn an Gottes Segen ist alles gelegen. Zusätzlich wird die Kirche für das persönliche Gebet geöffnet (Montag bis Samstag von 8.30 bis 9.30 Uhr und von 17.30 bis 18.30 Uhr, Sonntag von 9.00 bis11.00 Uhr). In der Zeit von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr wird das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt sein.

Besonders wir Christen sind in dieser Krisenzeit aufgerufen im Gebet für die Erkrankten und Leidenden einzustehen. Es gilt inmitten des Sturms in Jesu Frieden nicht in Panik und Angst zu geraten. Christen bitten Gott, dass die Epidemie abschwillt und wieder Normalität einkehrt. Diese Situation macht deutlich, dass das Leben ein Geschenk ist und der Mensch nicht alles kontrollieren kann und wir merken, dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. „Gott allein ist ewig und diesem großen Gott wollen wir gerade jetzt unser Leben anvertrauen“, so Pfarrer Heribert Jünemann.

Schleusenzelt am Klinikum Hanau ist seit 48 Stunden im Betrieb

am 19 März 2020 15:41
Schleusenzelt am Klinikum Hanau ist seit 48 Stunden im Betrieb

Circa 2.500 Personen wurden innerhalb der ersten 48 Stunden im Schleusenzelt vor dem Klinikum Hanau gezählt. "Das dokumentiert besser als alles andere, wie dringend geboten der Aufbau einer Schutzzone zwischen Klinik- und Außenbereich war," kommentiert Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die ersten Erfahrungen. Seit Dienstagnachmittag ist die Absperrung aus Bauzäunen rund um das Gelände des Klinikums Hanau geschlossen und das Areal damit ausschließlich über den kleinen Parkplatz zugänglich. Auch am das Sankt Vinzenz Krankenhaus ist am Donnerstag ein Zugang mit einer solche Schleusenfunktion in Betrieb gegangen. "Normalerweise können die Gebäude des Klinikums über 80 unterschiedliche Zugänge betreten werden", so Oberbürgermeister Kaminsky. Damit sei bisher die Überprüfung eines potentiellen Infektionsrisikos kaum möglich gewesen.

Auch wenn es zu Verzögerungen beim Betreten des Areals führen kann: Zum Schutz aller muss künftig jede und jeder, die oder der auf das Gelände will, im Schleusenzelt zunächst vier Fragen nach eventuellen Kontakten mit Infizierten, Aufenthalten in Risikogebieten oder auch Krankheitssymptomen beantworten. Anhand der Antworten kann das Klinikpersonal eine Risikoabschätzung treffen, bevor der Zugang gewährt wird. Dieses Procedere betrifft die wenigen, noch zugelassenen Besucherinnen und Besucher ebenso wie einbestellte Patientinnen und Patienten oder externe Dienstleister. "Wer einen Termin im Klinikum hat, sollte deshalb ein Zeitpolster einplanen, denn es gibt keine bevorzugte Behandlung", bittet OB Kaminsky um Verständnis für die Maßnahme.

Je nachdem, ob Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestand oder es ein Aufenthalt einem Risikogebiet gab, ob es Symptome gibt oder andere Beschwerden vorliegen, dürfen die Menschen das Gelände betreten oder werden ans Gesundheitsamt verwiesen. "Es würde allen das Leben erleichtern, wenn wir den Ärztlichen Bereitschaftsdienst auslagern könnten", erklärt OB Kaminsky seinen jüngsten Vorstoß beim hessischen Sozialminister Kai Klose für einen Umzug der Einrichtung ins Hans-Böckler-Haus. Dies würde gleichzeitig das Schleusenzelt entlasten, ohne das Infektionsrisiko zu erhöhen, und wäre dennoch nah genug am Klinikum für die notwendige Zusammenarbeit. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) ist neben den niedergelassenen Ärzten und dem Gesundheitsamt die Anlaufstelle für alle, die Symptome verspüren und den Umgang damit abklären wollen.

"Wir haben auch auf unserer Homepage www.corona-hanau.de die wichtigsten Fragen rund um das Corona-Virus beantwortet", weist Hanaus OB auf eine verlässliche Informationsquelle für Hanauer Bürgerinnen und Bürger hin. "Dort sind auch die wesentlichen Verhaltensregeln für den Fall, dass die Gefahr einer Ansteckung besteht, zu finden." Grundsätzlich gelte aber, dass der Verzicht auf vermeidbare Sozialkontakte die wichtigste Maßgabe sei, die es zu beachten gilt.

Weitergehende Hinweise rund um das Thema Corona gibt es auch auf der städtischen Homepage www.corona.hanau.de. Der Internetauftritt wird ständig aktualisiert. Neben aktuellen Angaben zur städtischen Lage, etwa Schließungen öffentlicher Einrichtungen, veränderter Öffnungszeiten, verschobener und abgesagter Veranstaltungen, sind dort auch wichtige Rufnummern und Informationen zu medizinischen Fragestellungen aufgelistet. Darüber hinaus führen Links zu weiterführenden, offiziellen Internetseiten. Informationen liefert die Stadt auch via Twitter (@Brueder_Grimm).

Die Stadt Hanau hat unter der Telefonnummer 06181/ 6764117 ein Bürgertelefon geschaltet, das täglich von 7 bis 20 Uhr erreichbar ist. Wichtiger Hinweis: Medizinische Fragen werden dort nicht beantwortet – hierzu wenden sich Bürgerinnen und Bürger an die Hotline des Main-Kinzig-Kreises (06051/8510000), an die Nummer des Landes Hessen (0800/5554666) oder im Notfall an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 beziehungsweise an den Hausarzt. Menschen, die Probleme mit Versorgung haben, können sich bei der Stadt Hanau unter 06181/2958130 melden.

Foto: Schleusenzelt am Klinikum Hanau (Copyright: Stadt Hanau /Kai Pfaffenbach)

Ostheim: Geschichtsverein sagt alles ab

am 19 März 2020 15:35

Der Heimat- und Geschichtsverein Ostheim teilt mit, dass alle geplanten Veranstaltungen wegen der Viruskrise ausgesetzt werden: Museumscafés im Dorfmuseum und im Museumshof, Vorstandssitzungen und Jahreshauptversammlung. Das Dorfmuseum bleibt geschlossen.

Rodenbach: Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

am 19 März 2020 15:30

Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna ruft dazu auf, Netzwerke zu bilden und aktive Nachbarschaftshilfe zu leisten. Er empfiehlt allen, sich umzuschauen und Hilfe anzubieten soweit die Möglichkeit dazu besteht: "Sollten Sie selbst sich bereits in Quarantäne befinden oder anderweitige Hilfe benötigen, scheuen Sie sich nicht, Ihre Nachbarn oder Bekannten um Hilfe zu bitten!"

Um entsprechende Angebote und Nachfragen zu vernetzen und die Hilfen an die richtigen Stellen zu bringen, hat Rodenbach im Seniorenbüro eine Plattform zur Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Nachfragen und Angeboten können gerne an das Seniorenbüro der Gemeinde unter den Telefonnummern 5 99 – 22 (Peter Rudolph) oder 5 99 – 36 (Christine Fleiner) bzw. per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden. Die Gemeinde Rodenbach wird den Aufruf von Bürgermeister Schejna zur gegenseitigen Unterstützung und das Angebot der Vernetzung auch per Brief an alle Haushalte verteilen lassen. Auf diese Weise sollen auch diejenigen Personen erreicht werden, die nicht über einen Internet-Anschluss oder ein Abonnement des Rodenbach Kurier verfügen. Bereits jetzt bieten zahlreiche Privatpersonen und private Initiativen in Eigenregie Ihre Hilfe an. Ihnen dankt Schejna im Namen der Gemeinde Rodenbach für Ihr Engagement. „Wenn wir als dörfliche Gemeinschaft zusammenstehen und gemeinsam handeln, werden wir aus der Corona-Krise gestärkt hervorgehen!“ so Schejna zuversichtlich.

Ein Herz für den lokalen Einzelhandel

am 19 März 2020 15:19

Der lokale Einzelhandel und viele Handwerksbetriebe der Region müssen nach Einschätzung des Kreisvorsitzenden der Mittelstandsunion Main-Kinzig (MIT), Volker Rode, erhebliche Opfer bringen, um die Corona-Krise zu meistern. „Wenn diese Geschäfte jetzt geschlossen sind, dann sollten die Kunden ihr Herz für diese kleinen und mittleren Gewerbetreibenden öffnen und wenn immer möglich telefonisch beim lokalen Einzelhandel Bestellungen aufgeben, um diesen Betrieben das Überleben zu ermöglichen.

Nach Einschätzung von Rode, der auch dem Bundesvorstand der MIT angehört, sind die meisten Einzelhändler gerne bereit, telefonische Bestellungen auszuliefern. Mit diesem Service sei der lokale Einzelhandel durchaus in der Lage, mit den großen globalen Anbietern zu konkurrieren. Gerade jetzt benötigen alle kleinen Läden, Einzelhändler Unterstützung. Wenn die internationalen Internethändler durch die Corona-Krise aktuell ihren Marktanteil weiter ausweiten, dann, werden viele kleine Geschäfte nicht Opfer des Virus, sondern der Begleitumstände. Ob es ihnen nach dem Ende der Pandemie gelingt, verlorenes Terrain zurückzugewinnen ist zudem sehr fraglich. „Wir müssen trotz aller Einschränkungen zusehen, dass die Wirtschaft in diesem Land am Laufen bleibt, um die kleinen sozialen und kommunikativen Plattformen am Leben zu erhalten“, so Rode wörtlich. "Wir sollten uns auch keiner Panik oder Angstpsychosen hingeben. Zwar gebe es ein paar Einschränkungen, die aber im Interesse von erkrankten Menschen hinzunehmen sind, damit Betroffenen die bestmögliche Gesundheitsfürsorge zuteile werden kann. „Ich glaube nach Corona wird einiges in diesem Land auf den Prüfstand gestellt werden müssen, und das ist auch gut so“, meinte Rode abschließen.



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