Kaminsky: Kirchengemeinden sollen Anwesenheitslisten führen

am 29 Mai 2020 16:19

Weiterhin gilt in der hessischen Gastronomie: Ausnahmslos jede Besucherin und jeder Besucher muss seinen Namen und Kontaktdaten hinterlassen, und zwar unabhängig davon, ob die Bewirtung in einem Lokal oder in der Außengastronomie erfolgt. So soll sichergestellt werden, dass im Falle eines Covid-19-positiv getesteten Gastes alle anderen, die sich zum gleichen Zeitpunkt in der jeweiligen Lokalität aufgehalten haben, darüber informiert und im Zweifelsfall in Quarantäne geschickt werden können. Bei der Erfassung dieser Daten muss allerdings darauf geachtet werden, dass diese Listen nicht öffentlich geführt werden. "Diese Regelung ist übrigens keine Sonderbehandlung der Gastronomie", macht Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky deutlich, dass die Erhebung von Personendaten in Zeiten von Corona vielerorts Pflicht ist. In der "Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie" ist festgelegt, dass "Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote" nur dann erlaubt sind, wenn sie ebenfalls solche Namenslisten führen. Wie schnell solche Listen an Bedeutung gewinnen können, zeigt der Fall der Baptisten-Gemeinde in Frankfurt, wo ein Gottesdienst als Infektionsherd dazu führte, dass inzwischen rund 200 Menschen Covid-19-positiv getestet wurden. "Es hätte das Nachverfolgen von Infektionsketten spürbar erleichtert, wenn man dort auf die entsprechenden Daten hätte zurückgreifen können", greift Hanaus OB die Ereignisse auf, um die Kirchengemeinden in der Brüder-Grimm-Stadt zu bitten, auf freiwilliger Basis ebenfalls Anwesenheitslisten zu führen. Bisher sind Gottesdienste davon befreit. Doch ein gutes Beispiel ist nach den Worten des OB das Vorgehen der Evangelischen Landeskirche Hessen-Nassau, die bereits das Erfassen der Gottesdienstbesucher offiziell empfiehlt. "Für den Fall der Fälle, den wir alle vermeiden wollen, ist eine solche Aufstellung sehr hilfreich, und es dokumentiert gleichzeitig die hohe Sensibilität für das Thema."

Freitag: 314 Wetterauer mit Corona infiziert

am 29 Mai 2020 15:55

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Freitag (29. Mai) bei 314. Seit Donnerstag wurde eine weitere Infektion gemeldet. 253 Personen (252) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich zehn Menschen (11), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei vier Menschen nötig (3). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 244 (228). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 16 (15). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 38 (34). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Freitag: Ein Todesfall und sieben neue Coronavirus-Infektionen

am 29 Mai 2020 15:37
Freitag: Ein Todesfall und sieben neue Coronavirus-Infektionen

Die Testergebnisse anlässlich des Infektionsgeschehens nach einem Frankfurter Gottesdienst haben weitere sechs Fälle mit Covid-19 bestätigt. Es handelt sich um Angehörige der Hanauer Familien, die bereits vom Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises engmaschig betreut werden. Zudem wurde ein weiterer laborbestätigter Fall aus Hanau gemeldet und eine Person aus Hanau ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Parallel hat das Gesundheitsamt am Freitag neun Personen als genesen gemeldet. Damit stehen in der Statistik des Main-Kinzig-Kreises jetzt insgesamt 753 laborbestätigte Fälle. Die Zahl der Sterbefälle in diesem Zusammenhang wird mit 45 angegeben, 525 Personen sind als gesund registriert. Aktuell gelten daher noch insgesamt 183 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Es werden weiterhin fünf Patienten stationär behandelt.

Fünf weitere Corona-Tote in Hessen

am 29 Mai 2020 15:15
Fünf weitere Corona-Tote in Hessen

Am Freitag wurden in Hessen fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 476 Todesfälle erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 29 Mai 2020 15:14
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 5.814.885 (Vergl. 28.05.2020: + 118.917)
Todesfälle weltweit1: 360.437 (Vergl. 28.05.2020: + 4.679)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 180.458 (Vergl. 28.05.2020: + 741)
Todesfälle in Deutschland2: 8.450 (Vergl. 28.05.2020: + 39)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.962 (Vergl. 28.05.2020: + 47)
Todesfälle in Hessen2: 476 (Vergl. 28.05.2020: + 5)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, SurvNet-Stand 29.05.2020, 00:00 Uhr)

160 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 29 Mai 2020 14:39

Insgesamt wurden inzwischen 160 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Donnerstag wurde eine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden fünf Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 26 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 39 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 120 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren.

Donnerstag: Keine Neuinfektionen im Wetteraukreis

am 28 Mai 2020 22:11
Donnerstag: Keine Neuinfektionen im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Donnerstag (28. Mai) bei 313. Seit Mittwoch wurde keine weitere Infektion gemeldet. 252 Personen (251) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich elf Menschen (10), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei drei Menschen nötig (3). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 228 (275). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 15 (16). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 34 (35). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Fünf weitere Corona-Tote in Hessen

am 28 Mai 2020 21:49
Fünf weitere Corona-Tote in Hessen

Am Donnerstag wurden in Hessen fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Die Gesamtzahl hat sich damit auf 471 Todesfälle erhöht.

 

159 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 28 Mai 2020 20:13

Insgesamt wurden inzwischen 159 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet.

Seit Mittwoch wurde eine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden fünf Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 28 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 42 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 117 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert.

In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren.

Donnerstag: Ein Toter und fünf neue Coronavirus-Infektionen

am 28 Mai 2020 16:02
Donnerstag: Ein Toter und fünf neue Coronavirus-Infektionen

Am Donnerstag hat es die erwarteten weiteren positiven Fälle rund um den Frankfurter Gottesdienstes gegeben. Aus dem Umfeld der Familien wurden fünf neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Die Personen kommen aus Hanau (2) und Maintal (3). Das Gesundheitsamt hat auch hier die möglichen Kontaktpersonen ermittelt und weitere Tests angeordnet. Außerdem ist eine Person aus Neuberg im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Am gleichen Tag meldet das Gesundheitsamt acht Personen als genesen. Seit Ausbruch der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis wurden somit 746 Infektionen bestätigt, 516 Personen sind als gesund registriert, die Zahl der Sterbefälle liegt bei 44. Aktuell gelten daher noch insgesamt 186 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Fünf Patienten werden stationär behandelt.

Mittwoch: Keine neuen Coronavirus-Fälle

am 27 Mai 2020 16:25
Mittwoch: Keine neuen Coronavirus-Fälle

Am Mittwoch sind im Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises keine positiven Befunde zum Coronavirus eingegangen. Damit bestätigt sich die Situation der vergangenen Tage, dass es außerhalb des Infektionsgeschehens rund um den Frankfurter Gottesdienst keine weiteren Fälle gibt. Aufgrund der engmaschigen Kontrolle der betroffenen Familien in Hanau und Maintal ist auch davon auszugehen, dass keine Übertragung auf weitere Personen außerhalb dieses Kreises stattgefunden hat. Zudem meldet das Gesundheitsamt acht Personen als genesen. Aktuell gelten daher noch insgesamt 190 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden noch sechs Personen.

Vier weitere Corona-Tote in Hessen

am 27 Mai 2020 16:11
Vier weitere Corona-Tote in Hessen

In Hessen wurden am Mittwoch vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 466 Todesfälle erhöht.

158 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 27 Mai 2020 15:03

Insgesamt wurden inzwischen 158 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Dienstag wurde eine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden fünf Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 28 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 39 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 116 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren.

Mittwoch: 313 Wetterauer mit Corona infiziert

am 27 Mai 2020 12:07
Mittwoch: 313 Wetterauer mit Corona infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (27. Mai) bei 313, das ist eine infizierte Person mehr als am Dienstag. 251 Personen (250) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich zehn Menschen (11), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei drei Menschen nötig (3). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 275 (282). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt heute bei 16 (17). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 35 (36). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Dienstag: 15 neue Coronavirus-Infektionen

am 26 Mai 2020 16:29
Dienstag: 15 neue Coronavirus-Infektionen

Am Dienstag meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis insgesamt 15 weitere laborbestätigte Covid-19-Fälle, darunter neun aus Hanau. Damit wurden für die Stadt seit dem 11. Mai insgesamt 53 Infektionen gemeldet und umfassend bearbeitet. Mit den seit Mittwoch, 20. Mai, vorliegenden Informationen über die Veranstaltung in Frankfurt hat das Gesundheitsamt alle Fälle mit Blick auf den möglichen Ursprung noch einmal zusammengefasst. Inklusive der anschließenden Übertragungen innerhalb der betroffenen Familien sind in Hanau bisher 41 Infektionen auf den Gottesdienst am 10. Mai zurückzuführen. Die Fälle waren in den vergangenen Tagen bereits veröffentlicht worden. Aktuell wurden heute zudem noch sechs bestätigte Fälle aus Maintal gemeldet, die ebenfalls auf den Gottesdienst zurückzuführen sind. Weitere Testungen wurden veranlasst, so dass diese Zahlen noch ansteigen können. Wie der Main-Kinzig-Kreis berichtet, besuchte nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nur ein junger Mann aktiv den Schulunterricht. Auch hier haben die intensiven Vorbereitungen gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt gut gegriffen. „Schon vor einer Laborbestätigung haben die Kollegen von der Schule die Kontaktlisten erhalten, die Schule hat von sich aus nochmals auf die Regelungen hingewiesen und nach Bestätigung wurden alle Kontakte informiert und werden nun getestet“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Weitergehende Maßnahmen seien derzeit nicht beschlossen und auch nicht angezeigt.

Das Beispiel zeige aber erneut, wie schnell eine Übertragung erfolgen kann, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. „Unser Gesundheitsamt ist weiterhin akribisch dabei das Infektionsgeschehen zu analysieren, es wurden Absonderungen ausgesprochen und die vorgesehen Beratungsgespräche zu den Auflagen auch mit den Kontaktpersonen geführt. Weiterhin erwarten wir auch aus den betroffenen Familien noch Testergebnisse“, berichtet Simmler weiter. Nach derzeitiger Auswertung geht das Gesundheitsamt davon aus, das Infektionsgeschehen weitgehend eingrenzen zu können. „Wir können die Fälle derzeit zuordnen, die häusliche Absonderung wird eingehalten und die hygienischen Auflagen werden befolgt“, teilt die Gesundheitsdezernentin mit. Auch die umsichtige Mitwirkung von niedergelassenen Ärzten bei der Testung haben hier erfolgreich die weiteren Übertragungen deutlich reduziert.

Aufgrund des Geschehens regt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler darüber hinaus an, dass generell und landesweit, wie bei den Gaststätten auch, alle Teilnehmenden an religiösen Zusammenkünften namentlich erfasst werden und diese Listen in einem Infektionsfall den Gesundheitsämtern zur Verfügung gestellt werden. So verfahren bereits jetzt einzelne Gemeinden, allerdings auf freiwilliger Basis. „Wir sehen aber doch an diesem Beispiel, wie kompliziert und mit Zeitverzug die Nachverfolgung ist, wenn erst mühsame Detektivarbeit betrieben werden muss. Diesen Zeitverlust sollten wir uns sparen. Eine einheitliche Richtlinie von Seiten des Landes würde eine schnelle und effiziente Nachverfolgung noch verbessern“, sagt Simmler abschließend.

Mit den 15 neuen bestätigten Covid-19-Fällen liegt die Gesamtzahl jetzt bei 741. Aktuell gelten insgesamt 198 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden derzeit noch acht Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Zwei weitere Corona-Tote in Hessen

am 26 Mai 2020 14:30
Zwei weitere Corona-Tote in Hessen

Am Dienstag wurden in Hessen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 462 erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 26 Mai 2020 14:28
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 5.508.904 (Vergl. 25.05.2020: + 97.406)
Todesfälle weltweit1: 346.508 (Vergl. 25.05.2020: + 1.386)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 179.002 (Vergl. 25.05.2020: + 432)
Todesfälle in Deutschland2: 8.302 (Vergl. 25.05.2020: + 45)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.804 (Vergl. 25.05.2020: + 34)
Todesfälle in Hessen2: 462 (Vergl. 25.05.2020: + 2)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr

Dienstag: Keine Neuinfektion in Offenbach

am 26 Mai 2020 13:20

Insgesamt wurden inzwischen 157 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Montag wurde keine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden sechs Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 30 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 49 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 112 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren. 

Dienstag: 312 Wetterauer mit Corona infiziert

am 26 Mai 2020 12:12
Dienstag: 312 Wetterauer mit Corona infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (26. Mai) bei 312, das ist ein infizierte Person mehr als am Montag. 250 Personen (248) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich 11 Menschen (6), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei drei Menschen nötig (1). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 282 (385). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 17 (18). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 36 (43). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind. "Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen. Bei der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen orientieren wir uns an der Praxis des Robert Koch Institutes. Die Zahl der Infektionen wird aufsummiert, es sind also auch Menschen aufgeführt, deren Infektion lange zurückliegt und die längst wieder genesen sind. Die Differenz zwischen der Zahl der Coronafälle und der Zahl der Genesenen ergibt die Zahl der aktuell Infizierten und der Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind", teilt die Kreisverwaltung mit.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises.

Montag: Erneut keine neuen Corona-Infektionen

am 25 Mai 2020 17:14
Montag: Erneut keine neuen Corona-Infektionen

Wie auch am Vortag meldet das Kreisgesundheitsamt für den Montag keine neuen Covid-19-Infektionen. Allerdings können weitere elf Personen als genesen eingestuft werden. Damit liegt die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis seit Samstag unverändert bei 726. Die Gruppe der gesunden Personen ist mit dem heutigen Tag auf 500 angewachsen, die Zahl der Sterbefälle bleibt bei 43. Aktuell gelten daher insgesamt noch 183 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden derzeit noch acht Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Kein weiterer Corona-Toter in Hessen

am 25 Mai 2020 15:58
Kein weiterer Corona-Toter in Hessen

Ab Montag wurde in Hessen kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl bleibt damit bei 460 Todesfällen.

COVID-19 Fallzahlen

am 25 Mai 2020 15:56
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 5.411.498 (Vergl. 24.05.2020: + 96.873)
Todesfälle weltweit1: 345.122 (Vergl. 24.05.2020: + 2.955)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 178.570 (Vergl. 24.05.2020: + 289)
Todesfälle in Deutschland2: 8.257 (Vergl. 24.05.2020: + 10)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.770 (Vergl. 24.05.2020: + 8)
Todesfälle in Hessen2: 460 (Vergl. 24.05.2020: + 0)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr

Weiterhin keine Aufklärung: Kaminsky greift Kreisgesundheitsamt scharf an

am 25 Mai 2020 15:18

"Das hat mit Krisenmanagement und professioneller Krisenkommunikation nichts zu tun." Mit dieser Feststellung hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Montag erneut auf den weiter ausbleibenden Informationsfluss zum Infektionsgeschehen in einem Frankfurter Bethaus reagiert. Dort sollen sich bei einer Veranstaltung am 10. Mai mehr als 100 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben (wir berichteten), mindestens 17 davon sollen in Hanau wohnen. Nähere Informationen liegen der Stadt Hanau auch drei Tage nach der grundsätzlichen Information über das Ereignis durch das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises nicht vor. "Wir wissen weiterhin nicht, ob möglicherweise Schulen und Kindergärten betroffen sind. Auf entsprechende Nachfragen haben wir keine Auskunft bekommen. Das ist unverantwortlich gegenüber der Hanauer Bevölkerung, die sich zurecht Sorgen macht", ergänzt Kaminsky.

Das Verhalten des für Hanau zuständigen Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises befremdet Hanaus Oberbürgermeister vor allem deshalb, weil sich der ebenfalls betroffene Wetteraukreis mit Landrat Jan Weckler an der Spitze gänzlich anders verhält. Dort findet die Aufarbeitung des Infektionsgeschehens in enger Abstimmung zwischen dem zuständigen Kreis und der betroffenen Kommune Rosbach statt. In einer Pressemitteilung des Wetteraukreises vom Sonntag heißt es dazu: "Mit der Stadtverwaltung Rosbach und Bürgermeister Steffen Maar finden regelmäßige Gespräche zur Entwicklung der Situation statt." Die Stadt Rosbach werde zeitnah über die Ergebnisse von Proben und den Stand der Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen informiert, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. "Genau das erwarten wir auch vom Main-Kinzig-Kreis, wenngleich wir derzeit nicht einmal wissen, ob in Gelnhausen überhaupt weitergehende Informationen vorliegen. Trotz mehrfacher Nachfragen haben wir unter Verweis auf den Datenschutz bislang keinerlei Informationen erhalten", erläutert der Oberbürgermeister. Ob die Versäumnisse nun in Gelnhausen, in Frankfurt oder im zuständigen Ministerium in Wiesbaden lägen, wisse er nicht. Er fordert aber unverzüglich Aufklärung. Kaminsky: "Hanau ist nicht in der Holschuld, aber in der Pflicht, die Bürgerinnen und Bürger sorgfältig und zeitnah zu informieren."

Der Stadt Hanau seien derzeit weiterhin die Hände gebunden. Während im Wetteraukreis in Abstimmung zwischen Kreis und Kommune bereits am vergangenen Mittwoch Testungen in einer Kita stattgefunden hätten, in der ein aus den Ereignissen in Frankfurt positiv getestetes Kind betreut worden ist, wisse man in Hanau bis heute nicht einmal, ob sich unter den vom Main-Kinzig-Kreis bestätigten 17 betroffenen Personen aus Hanau überhaupt Kinder befinden. "Das ist alles andere als ein vertrauensvoller Umgang mit einer betroffenen Kommune und ganz weit weg von jener Transparenz, die die Bevölkerung von einer Verwaltung erwarten darf", so Kaminsky.

Die Stadt Hanau habe in den vergangenen Wochen auf verschiedenen Ebenen Auskünfte beim Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises erbeten, sei dort aber mehrfach abgewiesen worden, auch Hilfsangebote seien ausgeschlagen worden. "Das befremdet umso mehr, weil das Land Hessen die kommunalen Ordnungsbehörden abweichend von der gesetzlichen Regelung mit dem Vollzug der Landesverordnung beauftragt hat, wenn die Gesundheitsämter nicht rechtzeitig tätig oder erreicht werden können", führt Kaminsky weiter aus. Folglich sehe er das Hanauer Ordnungsamt auch in der Mitverantwortung, die Einhaltung von Quarantäne-Auflagen zu kontrollieren. "Wie soll das gehen, wenn uns das zuständige Gesundheitsamt nicht einmal die Namen der betreffenden Personen mitteilt?", fragt der Hanauer Oberbürgermeister.

Das gemeinsame, konsequente und schnelle Handeln wie es im Wetteraukreis möglich gewesen ist, erwartet Kaminsky auch für Hanau. "Jede Kommune, auch alle anderen im Main-Kinzig-Kreis, hat die Verantwortung, ihre Bürgerinnen und Bürger vor möglichen Gesundheitsrisiken zu schützen. Das dürfen die Menschen erwarten. Dementsprechend muss jede Kommune vom zuständigen Gesundheitsamt umfassend informiert werden", fordert Kaminsky. Es gehe auch nicht darum, dass die betreffende Kommune dann Daten veröffentliche oder unabgestimmte Maßnahmen ergreife. Kaminsky: "Es geht schlicht und ergreifend darum, dass die Kommune in der Lage ist, die Ereignisse zu bewerten. Und vor allem darum, ihre Bürgerinnen und Bürger im Sinne einer professionellen Krisenkommunikation informieren zu können, sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt. Und das ist rund um die Ereignisse in Frankfurt ganz gewiss der Fall. "

Baptisten-Gemeinde äußert sich: Keine Masken, viel Gesang

am 25 Mai 2020 14:19

Die Baptisten Gemeinde in Frankfurt, nach deren Gottesdienst jetzt über 100 Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind (wir berichteten), hat sich auf ihrer Homepage zu dem Vorfall geäußert. In dem Schreiben räumt die Gemeinde ein, dass es wohl besser gewesen wäre, während des Gottesdienstes Mund- und Nasenschutz zu tragen. Auch aus Hanau hatten sich über 20 Menschen über diese Infektionskette angesteckt. "In den letzten Tagen erreichten uns viele Anfragen im Zusammenhang mit der Corona-Infektion in unserer Gemeinde. Mit diesem Schreiben möchten wir einen Einblick in unsere gegenwärtige Situation und Gefühlslage geben. Wir sind tief bestürzt und traurig, dass die Infektion Eingang in die Gemeinde gefunden hat und sich mit einer starken Dynamik verbreitete. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen Kranken und Angehörigen, die jetzt eine schwierige Zeit durchmachen. Unser Trost ist, dass sich viele Erkrankte auf einem guten Weg der Genesung befinden und einige bereits gesund geworden sind", so der Text auf der Homepage.

Und weiter: "Rückblickend kann gesagt werden, dass bei der Versammlung separate und kontrollierte Ein- und Ausgänge genutzt wurden, entsprechende Hinweisschilder angebracht waren, ausreichende Desinfektionsmittel zur Verfügung standen und der Abstand von 1,5 m eingehalten wurde. Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz-Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten. Da es in der Gemeinde viele Familien mit fünf und mehr Kindern gibt, nimmt die Anzahl der Ansteckungen zu Hause weiter zu. Die Betroffenen sind in häuslicher Quarantäne. Nach Bekanntwerden der Infektion wurden die Gottesdienste sogleich in das Online-Format überführt. Die Online-Gottesdienste sind für alle über unsere Homepage zugänglich. In der entstandenen schwierigen Situation stehen wir in Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Wir bitten um Verständnis, dass der Vereinsvorstand in der aktuellen Lage eingeschränkt reaktionsfähig ist, da der Vereinsvorsitzende sich im kritischen Zustand auf der Intensivstation befindet und der Stellvertreter ebenfalls erkrankt ist. Wir bedanken uns für alle Genesungswünsche und Ermutigungen. Aber auch die kritischen Anmerkungen nehmen wir ernst."

Wetteraukreis: Keine neuen Infektionen

am 25 Mai 2020 13:12
Wetteraukreis: Keine neuen Infektionen

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (25. Mai) bei 311, seit dem vergangenen Freitag wurden keine neuen Infektionen gemeldet. 248 Personen sind aus der Quarantäne entlassen, vier mehr als am vergangenen Freitag. In stationärer Behandlung befinden sich sechs Menschen (17), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei einer Person nötig (drei). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 385 (315). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 18 (19). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 43 (38). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

157 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 25 Mai 2020 12:50

Insgesamt wurden inzwischen 157 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Sonntag wurde keine Neuinfektion nachgewiesen. Aktuell werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 29 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 54 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 109 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren.

Infos über Baptisten-Gottesdienst: „Das grenzt an organisierte Unverantwortlichkeit“

am 24 Mai 2020 22:29
Infos über Baptisten-Gottesdienst: „Das grenzt an organisierte Unverantwortlichkeit“

Mit Unmut hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) auf den Informationsfluss zum Infektions-Geschehen in einem Frankfurter Bethaus reagiert. Dort sollen sich über 100 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben, mindestens 16 davon sollen aus Hanau stammen. "Die fragliche Veranstaltung soll vor nunmehr zwei Wochen stattgefunden haben – die einzige Information, die uns als offenbar betroffene Kommune bislang vorliegt, ist die Zahl der möglichen Infektionsfälle. Wir wissen nicht, um wen es sich handelt, welches Alter die Betroffenen haben und ob und wo sie sich in den vergangenen Tagen in unserer Stadt bewegt haben", stellt Kaminsky fest. Wie berichtet, sollen sich zahlreiche Gläubige am 10. Mai bei einer Veranstaltung in einem Frankfurter Bethaus infiziert haben. Die Stadt Hanau ist vom zuständigen Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises im Grundsatz am Freitag über die Ereignisse informiert worden. "Die Sorge in der Bevölkerung ist verständlicherweise groß. Ich habe deshalb direkt weitere Informationen zu den Hanauer Infizierten eingefordert – diese liegen bislang aber nicht vor. Somit haben wir hier vor Ort keinerlei Möglichkeit, auf die Ereignisse zu reagieren und mögliche Gesundheitsrisiken für die Hanauerinnen und Hanauer zu minimieren." So sei auch die Frage, ob unter den Infizierten Kinder seien, die Hanauer Kindertagesstätten oder Schulen besucht haben, bis dato unbeantwortet.

"Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch auf Klarheit, sie verlangen Antworten auf ihre berechtigten Fragen", fordert Hanaus Oberbürgermeister Aufklärung: "Hanau ist hier nicht in der Holschuld. Und es kann auch nicht sein, dass die Informationen zu diesem Fall scheibchenweise über Presseberichte öffentlich werden. In Zeiten wie diesen sind klare und transparente Informationen von Nöten, alles andere beschädigt die Glaubwürdigkeit politischen Handelns. Die Menschen erwarten zurecht, dass sie diese Informationen unverzüglich bekommen, damit sie sich schützen können. Ich fordere deshalb, dass wir von den zuständigen Stellen, auch vom Land Hessen, unverzüglich und vollumfänglich informiert werden. Die bisherige Informationspolitik grenzt an organisierte Unverantwortlichkeit."

Ihm sei bewusst, dass der Datenschutz in unserer Gesellschaft ein hohes Gut sei. Dass sich Behörden in diesen Zeiten aber hinter diesen Paragrafen versteckten, sei für ihn nicht nachvollziehbar. Bürgerinnen und Bürger müssten inzwischen beim Frisör- und Restaurantbesuch ihre Daten offenlegen – warum für die Ermittlung von Infektionsketten dann aber zwischen den Behörden kein umfänglicher Datenaustausch möglich sein soll, sei für ihn unverständlich, so Kaminsky. Auch die Tatsache, dass bei der fraglichen Veranstaltung offenbar gar keine Namenslisten geführt worden sind, erschwere jetzt die Aufklärung. "Man sieht an diesem Fall ganz deutlich, dass diese Auflagen – bei allem Verständnis für Datenschutzbedenken – absolut sinnvoll sind", macht Kaminsky deutlich.

Hanau habe seit Beginn der Pandemie mit dem Problem zu kämpfen, dass die Stadt über keine eigene Informationslage zum Infektionsgeschehen verfüge. Aus den vorliegenden Zahlen – der Main-Kinzig-Kreis meldet für Hanau seit Beginn der Pandemie insgesamt 258 bestätige Fälle – leite sich für ihn aber ganz eindeutig ab, dass Hanau anders betrachtet werden müsse als der Main-Kinzig-Kreis in seiner Gesamtheit. "Wir haben in Hanau mehr Fälle als Offenbach oder Darmstadt, obwohl diese Städte mehr Einwohner haben", sagt Kaminsky, der gleichwohl einräumt, dass dabei natürlich auch die Zahl der erfolgten Testungen eine erhebliche Rolle spiele. "Dass es bis heute keine verlässlichen Zahlen gibt, wie viele Menschen eigentlich getestet werden, ist eine Farce."

Zwei weitere Corona-Tote in Hessen

am 24 Mai 2020 19:29
Zwei weitere Corona-Tote in Hessen

Am Sonntag wurden in Hessen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 460 erhöht.

Sonntag: Kreisgesundheitsamt meldet keine neuen Infektionen

am 24 Mai 2020 19:02
Sonntag: Kreisgesundheitsamt meldet keine neuen Infektionen

Am Sonntag wurden vom Kreisgesundheitsamt keine neuen Coronavirus-Infektionen im Main-Kinzig-Kreis gemeldet. "Für den Sonntag gibt es im Main-Kinzig-Kreis keine Veränderungen im Zusammenhang mit Covid-19 zu berichten. Eine aktuelle Tagesmeldung mit neuen Zahlen senden wir wieder am Montagnachmittag", teilte die Kreispressestelle mit. Am Samstag waren fünf neue Infektionen gemeldet worden, alle aus Hanau. Vier davon standen im Zusammenhang mit dem Baptisten Gottesdienst in Frankfurt, der mit inzwischen 107 Infektionen in Verbindung gebracht wird (wir berichteten).

157 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 24 Mai 2020 13:15

Insgesamt wurden inzwischen 157 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Freitag wurden zwei neue Infektionen nachgewiesen. Aktuell werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 29 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 61 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 109 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren.

Baptisten Gottesdienst: 31 Corona-Infektionen im Wetteraukreis

am 24 Mai 2020 12:47

Die sprunghaft angestiegene Zahl von Corona-Infektionen in Rosbach ist auf den Besuch von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eines Gottesdienstes in Frankfurt zurückzuführen. Das teilten Landrat Jan Weckler und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch am Sonntag in einer Presseerklärung mit. „Bei der Nachverfolgung der Infektionsketten haben wir festgestellt, dass diese punktuelle Zunahme der Infektionen auf den Gottesdienstbesuch am 10. Mai in der Baptisten Gemeinde in Frankfurt zurück zu führen ist. Wir haben vorsorglich die Mitglieder mehrerer Familien in häusliche Absonderung geschickt. Die Familien verhalten sich sehr kooperativ und halten strikt die Vorgaben des Gesundheitsamtes ein“, so Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs. Ein Kind einer betroffenen Familie besuchte den städtischen Kindergarten in Karben-Petterweil. Auch dieses Kind wurde positiv auf Corona getestet. Noch am Mittwochabend wurden alle anderen Kinder, die in der Notbetreuung waren und die Erzieherin abgestrichen. Der Befund lag am Donnerstagabend vor: Alle anderen getesteten Personen - Kinder und Erzieherinnen - waren negativ. Niemand hat sich bei dem Kind aus Rosbach angesteckt, das sich jetzt, wie seine Eltern, in häuslicher Absonderung befindet. Die Zahl der positiv getesteten Personen im Zusammenhang mit dem Gottesdienst liegt in Rosbach, Rodheim und Karben bei 26. Insgesamt befinden sich 76 Personen in Quarantäne. Landrat Jan Weckler versichert, dass man, unter Einhaltung des Datenschutzes, Transparenz in dem Fall zeigen wolle, zumal neben der Wetterau und der Stadt Frankfurt auch andere Landkreise betroffen sind. „Die Menschen wollen zu recht wissen, wie die Infektionsketten entstanden sind, auch um sich selbst zu schützen.“

Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Rosbach

Mit der Stadtverwaltung Rosbach und Bürgermeister Steffen Maar finden regelmäßige Gespräche zur Entwicklung der Situation statt. „Wir informieren die Stadt zeitnah über die Ergebnisse von Proben und den Stand der Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern“, sagte Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch. Abschließend warnten Landrat Weckler und Gesundheitsdezernentin Becker-Bösch davor, die Lockerungen, die jetzt ermöglicht werden, zu leicht zu nehmen. „Dieses Ausbruchsgeschehen zeigt, wie schnell eine einzige Veranstaltung gravierende Konsequenzen haben kann.“

Samstag: Fünf neue bestätigte Covid-19-Infektionen

am 23 Mai 2020 18:04
Samstag: Fünf neue bestätigte Covid-19-Infektionen

Das Gesundheitsamt meldet für den Samstag fünf bestätigte Covid-19-Infektionen aus Hanau. Davon sind vier Fälle der bereits erwähnten Veranstaltung in Frankfurt zuzuordnen. Wie das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt jetzt mitgeteilt hat, handelte es sich dabei um einen zulässigen Gottesdienst der Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinde am 10. Mai. Mindestens 40 Personen haben sich dort mit dem Coronavirus angesteckt, darunter auch mehrere Familien aus dem Main-Kinzig-Kreis. Mit den Meldungen vom Samstag erhöht sich im Main-Kinzig-Kreis die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 726. Als genesen hat das Gesundheitsamt am gleichen Tag zwei Personen gemeldet, so dass derzeit noch 194 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert sind. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 stationär behandelten Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis liegt seit dem Vortag unverändert bei 10.

Ein weiterer Corona-Toter in Hessen

am 23 Mai 2020 14:55
Ein weiterer Corona-Toter in Hessen

In Hessen ist am Samstag ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 458 erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 23 Mai 2020 14:53
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 5.215.253 (Vergl. 22.05.2020: + 107.681)
Todesfälle weltweit1: 338.249 (Vergl. 22.05.2020: + 5.217)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 177.850 (Vergl. 22.05.2020: + 638)
Todesfälle in Deutschland2: 8.216 (Vergl. 22.05.2020: + 42)
Bestätigte Fälle in Hessen2: 9.670 (Vergl. 22.05.2020: + 14)
Todesfälle in Hessen2: 458 (Vergl. 22.05.2020: + 1)

1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr)

Kreis und Stadt untersagen geplantes Fastengebet

am 23 Mai 2020 13:52
Kreis und Stadt untersagen geplantes Fastengebet

Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau haben am Samstagmorgen in einer Dringlichkeitssitzung gemeinsam beschlossen, dass das für Sonntag, 24. Mai, im Herbert-Dröse-Stadion geplante Fasten-Gebet verschiedener muslimischer Institutionen nicht stattfinden darf. Die am Mittwochabend seitens des zuständigen Gesundheitsamtes des Main-Kinzig-Kreises erlassene Genehmigung der Veranstaltung wurde widerrufen. „Angesichts der jüngsten Entwicklungen beim Infektionsgeschehen in Hanau ist das Risiko zu groß“, sagen die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) und der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in einer gemeinsamen Erklärung.

Am Freitag war bekannt geworden, dass sich bei einem Gottesdienst in Frankfurt mindestens 16 Personen aus Hanau mit dem Corona-Virus infiziert haben. Das Infektionsgeschehen in der Brüder-Grimm-Stadt und im Rhein-Main-Gebiet habe sich dadurch verändert. Es sei derzeit noch nicht abzusehen, welche Folgen die Ereignisse in Frankfurt für die Region hätten. „Vor diesem Hintergrund wäre es unverantwortlich, wenn in Hanau mehrere hundert Muslime zum gemeinsamen Fastengebet zusammenkämen“, so Simmler und Kaminsky.

Der Muslimische Arbeitskreis sowie verschiedene Hanauer Moscheen hatten am Mittwochabend vom Main-Kinzig-Kreis unter strengen Auflagen die Genehmigung für ein Fastengebet im Herbert-Dröse-Stadion erhalten. Angesichts der Werbung, die seit Freitag im Internet für die Veranstaltung gemacht werde, sei inzwischen auch davon auszugehen, dass Muslime aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet nach Hanau angereist und möglicherweise mehr als 1000 Gläubige gekommen wären. „Die Teilnehmerzahl zu kontrollieren ist, vor allem auch bei der Anreise, nicht mehr möglich“, ergänzen die Erste Kreisbeigeordnete und der Hanauer Oberbürgermeister.

Beide betonen in ihrer Stellungnahme auch, dass die Muslime bei der Genehmigung am Mittwoch nicht bevorzug behandelt worden seien. „Uns ist ein schlüssiges Konzept vorgelegt worden, das alle vom Land Hessen vorgesehenen Hygienereglungen berücksichtigt hat. Deshalb gab es am Mittwoch auch keinen Grund, die Veranstaltung abzusagen“, so Simmler und Kaminsky weiter. Durch die Meldungen aus Frankfurt und die breite Bewerbung der Veranstaltung hätte sich die Bewertungsgrundlage aber verändert. „Wir alle sind in der Pflicht, unsere Entscheidungen vor den aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens immer wieder zu überprüfen. Das haben wir am Samstagmorgen in einer gemeinsamen Sitzung getan. Wir haben alle die Verantwortung, die gesundheitlichen Risiken für die Menschen zu minimieren, das gilt im übrigen auch für die muslimischen Gemeinden“, stellen Simmler und Kaminsky fest.

Über die Absage haben sie den Muslimischen Arbeitskreis am Samstagmorgen auch unmittelbar telefonisch informiert. Dabei brachten sie auch ihr Bedauern zum Ausdruck, dass die muslimischen Gemeinden in den vergangenen Tagen schon so viel Arbeit in die Veranstaltung gesteckt hätten. „Wir hoffen sehr darauf, dass die Feierlichkeiten zum Ende des Ramadans im kommenden Jahr wieder wie gewohnt stattfinden können“, so Kaminsky abschließend.

Freitag: 15 neue Coronavirus-Infektionen

am 22 Mai 2020 18:31
Freitag: 15 neue Coronavirus-Infektionen

Seit Mittwoch sind für den Main-Kinzig-Kreis weitere 15 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Davon haben sich allein 13 Personen mit Wohnsitz in Hanau bei einer Veranstaltung in Frankfurt angesteckt. Ein weiterer Fall wurde aus der Martin-Luther-Stiftung in Hanau gemeldet und eine Person kommt aus Birstein. Wie das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises mitteilt, können allein 16 aktuelle Infektionen dem Ereignis in Frankfurt zugeordnet werden. Andere Landkreise sind ebenfalls davon betroffen und melden über ihre Gesundheitsämter entsprechende Neuinfektionen. Für Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) ist dieses Szenario ein Grund, noch einmal auf die Eigenverantwortung aller Bürgerinnen und Bürger hinzuweisen: „Die hygienischen Auflagen und Beschränkungen des öffentlichen und privaten Umgangs sind sinnvoll und notwendig. Das dürfen wir gerade angesichts von aktuellen Lockerungen nicht vergessen und im Alltag nicht leichtsinnig werden. Wie dieses Ausbruchsgeschehen in Frankfurt zeigt, kann eine einzige Veranstaltung mit sehr vielen unterschiedlichen Kontakten weitreichende Konsequenzen für das Infektionsgeschehen nach sich ziehen. Deshalb gilt, weiter Abstand halten und Rücksicht aufeinander nehmen.“ Die betroffenen Gesundheitsämter haben jetzt alle Hände voll zu tun, um auch hier möglichst alle Infektionswege aufzuklären und weitere Ansteckungen zu verhindern. Mit diesen neuen Meldungen erhöht sich im Main-Kinzig-Kreis die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 721. Als genesen hat das Gesundheitsamt am Freitag weitere 14 Personen gemeldet, so dass derzeit noch 191 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert sind. Die Zahl der stationär behandelten Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis ist weiter rückläufig und liegt jetzt bei 10.

155 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 22 Mai 2020 17:00

Insgesamt wurden inzwischen 155 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Mittwoch wurden sieben neue Infektionen nachgewiesen. Aktuell werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. 35 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 64 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 101 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch drei positive Fälle aus einem Pflegeheim. Zwei der Betroffenen werden im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von der betroffenen Einrichtung informiert. In Offenbach gab es bisher neun Todesfälle, drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 59 bis 102 Jahren. 

Das Stadtgesundheitsamt appelliert an alle Offenbacherinnen und Offenbacher, sich an die Regelungen zur Bekämpfung des Corona-Virus zu halten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist weiterhin beschränkt: Seit dem 9. Mai darf sich jeder alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes im Freien aufhalten. Das bedeutet, zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder zweier Wohngemeinschaften dürfen sich künftig wieder treffen. Bei Begegnungen mit anderen Menschen muss weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Distanz ist jetzt noch wichtiger als vorher! Auch die Hygienemaßnahmen müssen weiterhin eingehalten werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Seit dem 27. April gilt zudem die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen hessischen Städten und Gemeinden beim Betreten der Publikumsbereiche von Geschäften, Banken und Postfilialen sowie im öffentlichen Nahverkehr, für alle Wochenmärkte und für den Direktverkauf von Lebensmittelerzeugern. Seit dem 5. Mai muss zudem ein Mund-Nasen-Schutz beim Betreten der Publikumsbereiche städtischer Einrichtungen getragen werden.

Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Freitag: 311 Wetterauer mit Corona infiziert

am 22 Mai 2020 16:24
Freitag: 311 Wetterauer mit Corona infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Freitag (22. Mai) bei 311 (303). Es gibt acht gemeldete Neuinfektionen. 244 Personen (241) sind aus der Quarantäne entlassen. In stationärer Behandlung befinden sich 17 Menschen (19), eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit bei drei Menschen nötig (vier). Zwölf Menschen sind an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben Die Zahl der freien Normalbetten in den Kliniken im Wetteraukreis (Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Krankenhaus Schotten und Capio Mathilden-Hospital Büdingen) liegt aktuell bei 315 (218). Die Zahl der freien Intensivbetten ohne Beatmung liegt bei 19 (19). Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmung liegt bei 38 (39). Bei der Beurteilung der Zahlen freier und belegter Betten ist zu beachten, dass hier auch die Belegung mit Patientinnen und Patienten eingehen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen ggfs. Änderungen bei den kommunalen Zahlen.



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