Donnerstag: Zwölf neue Fälle im Main-Kinzig-Kreis

am 19 März 2020 18:49
Donnerstag: Zwölf neue Fälle im Main-Kinzig-Kreis

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter an - auf nun 56. An diesem Donnerstag (19.3.) meldete das Gesundheitsamt zwölf neue Infizierte, zwei aus Hanau und Gelnhausen und jeweils einen Fall aus Bad Soden-Salmünster, Hasselroth, Linsengericht, Maintal, Nidderau, Rodenbach, Ronneburg und Schlüchtern. Die betroffene Person aus Ronneburg, eine Frau Jahrgang 1979, muss dabei stationär aufgenommen werden. Sie ist damit im Kreis der dritte Coronovirus-Fall, der in einem Krankenhaus behandelt wird.

Stadt Nidderau bietet Einkaufsservice an

am 19 März 2020 17:07
Stadt Nidderau bietet Einkaufsservice an

Um in Zeiten der Corona-Krise potenziellen Betrügern von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß Wert darauf gelegt, dass ab sofort ein Einkaufsservice der Stadt Nidderau kostenlos in Anspruch genommen werden kann. „15 Erzieherinnen und Erzieher der zurzeit geschlossenen städtischen Kindertagesstätten haben sich freiwillig zu dieser Hilfsaktion bereit erklärt, um von Montag bis Freitag diesen Service einrichten zu können“, freuten sich Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel. Sie bedankten sich anlässlich eines Informationsgespräches ausdrücklich bei den städtischen MitarbeiterInnen, die bei der Einweisung in die neue Aufgabe mit Desinfektionsmitteln und Schutzhandschuhen versorgt wurden.

Die EinkaufshelferInnen werden mit einem Namensschild und einem Ausweis ausgestattet, damit sich die Hilfesuchenden sicher sein können, nicht Betrügern zum Opfer zu fallen. Unter der Telefonnummer 06187/299-253 können hilfebedürftige Bürgerinnen und Bürger von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr ihre Einkaufwünsche mitteilen. Die Bestellungen werden gesammelt und an die in allen Stadtteilen wohnenden HelferInnen verteilt. Die erledigen dann die Einkäufe und liefern die bestellten Waren an der Wohnungs- oder Haustür ab. Eine weitere Möglichkeit, Bestellungen aufzugeben, besteht per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, allerdings muss dort eine Telefonnummer für einen Kontrollrückruf angegeben werden. „Wir alle sind glücklich darüber, dass wir durch die Bereitschaft der städtischen MitarbeiterInnen innerhalb kürzester Zeit diesen Service auf die Beine stellen konnten. So stellen wir uns gelebte Solidarität in Zeiten der Corona-Krise vor“, betonten Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel. Weitere freiwillige HelferInnen sind willkommen und können sich an die Servicenummer wenden.

Hasselroth: Appell aus dem Krisenstab

am 19 März 2020 17:04
Hasselroth: Appell aus dem Krisenstab

Aus dem Krisenstab der Gemeinde Hasselroth kommt der dringende Appell, derzeit soziale Kontakte zu meiden. "Für alle, die es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wussten und sich leider weiterhin in Personengruppen aufhalten:

Was versteht man unter „Soziale Kontakte“?
- Freunde
- Bekannte
- Vereinskollegen
- Arbeitskollegen
- Nachbarn
- Familienangehörige
- Geschäftspartner

Lasst den direkten Kontakt mit anderen Menschen bitte sein!
Im Trend sind aktuell:
- Brieffreundschaften aktivieren
- Online-Kontakte
- Telefonfreunde pflegen
- WhatsApp-Kommunikation
- virtuelle Treffen via Skype
- Fensterln (mit dem Nachbarn von Fenster zu Fenster unterhalten)

Wir müssen die Ausbreitung des Virus gemeinsam verlangsamen. Passt auf Euch auf und bleibt gesund", heißt es aus dem Krisenstab.

Rodenbach: Corona-Hotline

am 19 März 2020 16:56

Die Gemeinde Rodenbach erreichen täglich viele Fragen rund um die Auswirkungen des Coronavirus. Als zusätzliches Angebot hat Rodenbach deshalb eine örtliche Corona-Hotline für Bürgeranliegen eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 06184/59942. Sie ist zu folgenden Zeiten zu erreichen: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Fragen nimmt die Gemeindeverwaltung Rodenbach auch per e-mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wächtersbach schaltet Telefon-Hotline

am 19 März 2020 16:52

Ab 20. März sind telefonisch Informationen zur Corona-Pandemie in der Stadtverwaltung Wächtersbach abrufbar. Die Stadt Wächtersbach will die Bürgerschaft bei Fragen zu Gesundheit, Risikogebieten, Kinderbetreuung, Einkaufshilfe, Wirtschaft und möglichen weiteren Problemen koordinieren und unterstützen. Die Hotline ist unter der Nummer 06053 80252, montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 9.00 bis 15.00 Uhr erreichbar.

Stadt Hanau organisiert Lieferservice für in Not geratene Bürger

am 19 März 2020 16:41

Mit einem kommunalen Lieferservice will die Stadt Hanau während der Corona-Krise die Versorgung von Bürgern sicherstellen, die sich in einer Notlage befinden, in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und keine Hilfe haben oder wegen Quarantänemaßnahmen die Wohnung nicht verlassen können. Der Service startet am Freitag, 20. März, und soll die Grundversorgung der Betroffenen sicherstellen. Getreu dem Motto "Hanau lässt keinen allein" solle dafür gesorgt werden, dass sich auch die am stärksten von den Einschränkungen Betroffenen keine Sorgen um die Bewältigung des Alltags machen müssen, erklärt dazu Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in einer Pressemitteilung. Der Lieferservice wird von der Stadt in Kooperation mit Rewe Markt Cifci organisiert und koordiniert. Dabei gehe es nicht darum, den bereits bestehenden Lieferdiensten Konkurrenz zu machen, erklären dazu Barbara Battenhausen und Bernd Michel von der Stadt, die das Projekt leiten. Der Service sei vor allem als Notdienst gedacht, insbesondere für ältere Menschen, denen dieses System bisher fremd ist, die alleinstehend sind oder sich das eigenständige Einkaufen nicht zutrauen.

Die Abwicklung soll dabei möglichst einfach und unkompliziert ablaufen. Die betroffenen Personen können sich beim speziell gebildeten Versorgungsteam per Telefon unter 06181-2958130 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden und mit der Stadt Kontakt aufnehmen. Das Versorgungsteam ist ab Freitag, 20. März, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar. Hier wird dann die Bestellung aufgenommen, wobei eine Notfall-Produktauswahl angeboten wird, die auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als Grundversorgung vorgeschlagen wird. Die Produktliste, die zudem im Internet www.versorgung.hanau.de einsehbar ist, umfasst dabei unter anderem Nudeln, Konserven, Obst, Gemüse und auch Drogerieartikel. Die Bestellung wird dann mit Hilfe des Supermarktes zusammengestellt und am Folgetag von Mitarbeitern der Stadt Hanau an die Betroffenen geliefert.

Dabei wird ebenfalls streng auf die Hygiene-Empfehlungen geachtet. Ein direkter Kontakt zwischen Helfer und Kunden ist nicht vorgesehen. "Wir stellen uns das so vor, dass der Helfer die Ware vor die Tür stellt, klingelt und dann in entsprechendem Abstand wartet, bis der Besteller die Lieferung angenommen hat. Aus diesem Grund wird die Bestellung auch nicht an der Haustür kassiert. Die Stadt Hanau finanziert die Bestellung vielmehr im voraus und schickt dann eine Rechnung an die Besteller", erläutert Bernd Michel. "Leider können wir durch die aktuelle Lage, die durch die verantwortungslosen Hamsterkäufer entstanden ist, keine konkreten Produkte mit definierten Preisen anbieten", so Barbara Battenhausen. Vielmehr sei auf der Produktliste jeweils ein Mindest- und ein Höchstpreis pro Produkt vermerkt, wobei garantiert werde, dass jeweils das günstigste verfügbare Produkt geliefert wird.

Zusätzlich gibt es ein Angebot mit zahlreichen Tiefkühl-Fertiggerichten eines externen Anbieters, das vor allem für Menschen gedacht ist, die nicht mehr selbst kochen können. Außerdem findet man auf der Internetseite oder als Beratung am Telefon Hinweise auf Restaurants, die auch außerhalb der begrenzten Öffnungszeiten fertige Mahlzeiten zum Abholen oder als Lieferservice anbieten, wobei auch hier das Versorgungsteam der Stadt Hilfestellung leisten kann.

"Für uns ist wichtig, dass sich niemand in dieser Stadt Sorgen machen muss, mit seinen Problemen allein da zu stehen", so Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu dem außergewöhnlichen Angebot. Man denke dabei vor allem an Menschen, die keine andere Hilfsmöglichkeit finden. In diesem Zusammenhang lobt der OB aber auch die zahlreichen Initiativen von Vereinen, Organisationen, Privatpersonen und Nachbarn, die Hilfe anbieten und sich solidarisch um ihre Mitbürger kümmern. Nach der schrecklichen Terrornacht des 19. Februar habe die Losung gelautet "Hanau steht zusammen". Dies spüre man jetzt auch in der Corona-Krise und das mache dankbar und stolz, so der Oberbürgermeister abschließend.

Weitergehende Hinweise rund um das Thema Corona gibt es auch auf der städtischen Homepage www.corona.hanau.de. Der Internetauftritt wird ständig aktualisiert. Neben aktuellen Angaben zur städtischen Lage, etwa Schließungen öffentlicher Einrichtungen, veränderter Öffnungszeiten, verschobener und abgesagter Veranstaltungen, sind dort auch wichtige Rufnummern und Informationen zu medizinischen Fragestellungen aufgelistet. Darüber hinaus führen Links zu weiterführenden, offiziellen Internetseiten. Informationen liefert die Stadt auch via Twitter (@Brueder_Grimm).

Die Stadt Hanau hat unter der Telefonnummer 06181/ 6764117 ein Bürgertelefon geschaltet, das täglich von 7 bis 20 Uhr erreichbar ist. Wichtiger Hinweis: Medizinische Fragen werden dort nicht beantwortet – hierzu wenden sich Bürgerinnen und Bürger an die Hotline des Main-Kinzig-Kreises (06051/8510000), an die Nummer des Landes Hessen (0800/5554666) oder im Notfall an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 beziehungsweise an den Hausarzt. Menschen, die Probleme mit Versorgung haben, können sich bei der Stadt Hanau unter 06181/2958130 melden.

Informationsmissbrauch in Zeiten der Corona-Krise

am 19 März 2020 16:23

In einer Zeit, in der die öffentlichen Stellen tagtäglich mit den Herausforderungen der Corona-Krise umgehen müssen, zeigen sich Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) und Erster Stadtrat Rainer Vogel (Grüne) mehr als verwundert über das Verhalten der örtlichen CDU. Die auf der städtischen Website bereitgestellten Texte mit Unterschriften von Schultheiß und Vogel sowie nützliche Links finden sich ohne Zustimmung der Stadt als Plagiat auf der Website der CDU Nidderau wieder, allerdings unter Weglassung der Namenskennzeichnung der beiden Hauptamtlichen, die in ihrem Aufruf anlässlich der Corona-Krise die Menschen zur Besonnenheit aufrufen. „Grundsätzlich ist es wünschenswert, wenn wichtige Informationen über alle möglichen Kanäle verbreitet werden, aber dann muss auch die Quelle der Information benannt werden. Offenbar fehlt es der CDU an eigener Kreativität, sich zu diesem Thema zu äußern. Eine solche dreiste Vorgehensweise spricht für sich!“, kommentieren Schultheiß und Vogel das Vorgehen der Christdemokraten, dem nun mit der Forderung nach einer Unterlassungserklärung begegnet wird. Die Website der Partei erweckt für den unbefangenen Betrachter den Anschein einer offiziellen städtischen Seite. Zudem zeigt sich der Bürgermeisterkandidat der CDU mit städtischen Symbolen vor dem Rathaus, als sei er ein Vertreter der Stadt, was ihm nicht zusteht.

Auch die Kritik an der geplanten Stadtverordnetenversammlung kann nur begrenzt nachvollzogen werden, zumal die Website der CDU unter „Termine“ immer noch auf die geplante Stadtverordnetenversammlung am 26. März verweist. In diesen Tagen hat der Hessische Städtetag explizit auf das notwendige Handeln der politischen Mandatsträger hingewiesen: „Bisher gibt es keine Verordnung des Landes zur Eindämmung der Verbreitung des COVID-19 Virus, welche die Maßgaben der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) zur Arbeit der kommunalen Organe einschränkt. Dies bedeutet, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Gremien auch für die Dauer der bestehenden gesundheitsgefährdenden Situation zu tagen haben. Insoweit haben die Sitzungen des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und auch des Hauptausschusses weiterhin stattzufinden.“ Man werde angesichts wichtiger anstehender Entscheidungen am kommenden Montag mit dem Ältestenrat die weitere Vorgehensweise sorgfältig abstimmen, um dem Infektionsschutzgesetz und dem notwendigen politischen Handeln gleichermaßen gerecht zu werden. Mittlerweile liegen dazu praktikable Vorschläge der Spitzenverbände vor.

Langenselbold: Bürgertelefon eingerichtet

am 19 März 2020 16:19

„Das Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Virus ist sehr hoch und es wird weiter ansteigen“, stellt der Erste Stadtrat Timo Greuel (SPD) fest. Aus diesem Grund habe er gemeinsam mit dem städtischen Krisenstab und in Abstimmung mit dem Main-Kinzig-Kreis entschieden, ein örtliches Bürgertelefon einzurichten. „Ab Freitag, den 20.03.2020 können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen unter der Telefonnummer 06184/802-777 direkt an die Stadtverwaltung wenden.“, so Greuel weiter. Im Vordergrund stünden die Klärung von Fragen allgemeiner Art und die Weitergabe allgemein gültiger Informationen.

Darüber hinaus könnten sich Menschen, die Hilfe in der Organisation und Durchführung alltäglicher Dinge, wie beispielsweise dem Wocheneinkauf, benötigten, dort melden. Die Stadtverwaltung wird sich darum bemühen, entsprechende Kontakte zu vermitteln. „Es gibt bereits Menschen, die sich bereit erklärt haben, anderen unter die Arme zu greifen. Die Hilfsbereitschaft ist definitiv da und wir wollen dabei unterstützen, Helfer und Hilfesuchende zusammenzubringen.“, erläutert Greuel und ruft dazu auf, dass sich Interessierte bitte melden möchten.

Das Bürgertelefon werde montags bis freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr und samstags und sonntags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr besetzt sein. Der Erste Stadtrat bittet um Verständnis, dass Fragen medizinischer Art nicht beantwortet werden könnten. Hierfür stünde nach wie vor das Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises unter der Telefonnummer 06051/85-10000 zur Verfügung. Auch die Klärung von Anfragen privatrechtlicher Natur, beispielsweise im Bereich des Arbeitsrechts, könnten vom städtischen Bürgertelefon nicht geleistet werden.

Im Gebet und vertrauen auf Jesus

am 19 März 2020 15:44

Um der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, bleiben viele Einrichtungen und Geschäfte geschlossen. Bis auf unbestimmte Zeit können wir im Bistum Fulda keine öffentlichen Gottesdienste feiern, damit der Ausbreitung des Coronavirus kein Vorschub geleistet wird. Die Priester werden aber in nichtöffentlicher Weise die Eucharistie feiern und dabei die Anliegen der Gemeinden, besonders der Notleidenden mit ins Gebet nehmen. Die elektronischen Kommunikationsmittel sind in dieser Situation ebenfalls eine gute Gelegenheit, dass wir uns auch auf diese Weise zum Gebet und um den Tisch des Herrn versammeln. Heilige Messen sind für Christen "buchstäblich lebensnotwendig". Solche „nicht-öffentlichen Eucharistiefeiern" werden jeden Tag in der Pfarrkirche „Erlöser der Welt“ in Bruchköbel gefeiert und es wird der Eucharistische Segen "urbi et orbi" (für die Stadt und den Erdkreis) gespendet, denn an Gottes Segen ist alles gelegen. Zusätzlich wird die Kirche für das persönliche Gebet geöffnet (Montag bis Samstag von 8.30 bis 9.30 Uhr und von 17.30 bis 18.30 Uhr, Sonntag von 9.00 bis11.00 Uhr). In der Zeit von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr wird das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt sein.

Besonders wir Christen sind in dieser Krisenzeit aufgerufen im Gebet für die Erkrankten und Leidenden einzustehen. Es gilt inmitten des Sturms in Jesu Frieden nicht in Panik und Angst zu geraten. Christen bitten Gott, dass die Epidemie abschwillt und wieder Normalität einkehrt. Diese Situation macht deutlich, dass das Leben ein Geschenk ist und der Mensch nicht alles kontrollieren kann und wir merken, dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. „Gott allein ist ewig und diesem großen Gott wollen wir gerade jetzt unser Leben anvertrauen“, so Pfarrer Heribert Jünemann.

Schleusenzelt am Klinikum Hanau ist seit 48 Stunden im Betrieb

am 19 März 2020 15:41
Schleusenzelt am Klinikum Hanau ist seit 48 Stunden im Betrieb

Circa 2.500 Personen wurden innerhalb der ersten 48 Stunden im Schleusenzelt vor dem Klinikum Hanau gezählt. "Das dokumentiert besser als alles andere, wie dringend geboten der Aufbau einer Schutzzone zwischen Klinik- und Außenbereich war," kommentiert Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die ersten Erfahrungen. Seit Dienstagnachmittag ist die Absperrung aus Bauzäunen rund um das Gelände des Klinikums Hanau geschlossen und das Areal damit ausschließlich über den kleinen Parkplatz zugänglich. Auch am das Sankt Vinzenz Krankenhaus ist am Donnerstag ein Zugang mit einer solche Schleusenfunktion in Betrieb gegangen. "Normalerweise können die Gebäude des Klinikums über 80 unterschiedliche Zugänge betreten werden", so Oberbürgermeister Kaminsky. Damit sei bisher die Überprüfung eines potentiellen Infektionsrisikos kaum möglich gewesen.

Auch wenn es zu Verzögerungen beim Betreten des Areals führen kann: Zum Schutz aller muss künftig jede und jeder, die oder der auf das Gelände will, im Schleusenzelt zunächst vier Fragen nach eventuellen Kontakten mit Infizierten, Aufenthalten in Risikogebieten oder auch Krankheitssymptomen beantworten. Anhand der Antworten kann das Klinikpersonal eine Risikoabschätzung treffen, bevor der Zugang gewährt wird. Dieses Procedere betrifft die wenigen, noch zugelassenen Besucherinnen und Besucher ebenso wie einbestellte Patientinnen und Patienten oder externe Dienstleister. "Wer einen Termin im Klinikum hat, sollte deshalb ein Zeitpolster einplanen, denn es gibt keine bevorzugte Behandlung", bittet OB Kaminsky um Verständnis für die Maßnahme.

Je nachdem, ob Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestand oder es ein Aufenthalt einem Risikogebiet gab, ob es Symptome gibt oder andere Beschwerden vorliegen, dürfen die Menschen das Gelände betreten oder werden ans Gesundheitsamt verwiesen. "Es würde allen das Leben erleichtern, wenn wir den Ärztlichen Bereitschaftsdienst auslagern könnten", erklärt OB Kaminsky seinen jüngsten Vorstoß beim hessischen Sozialminister Kai Klose für einen Umzug der Einrichtung ins Hans-Böckler-Haus. Dies würde gleichzeitig das Schleusenzelt entlasten, ohne das Infektionsrisiko zu erhöhen, und wäre dennoch nah genug am Klinikum für die notwendige Zusammenarbeit. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) ist neben den niedergelassenen Ärzten und dem Gesundheitsamt die Anlaufstelle für alle, die Symptome verspüren und den Umgang damit abklären wollen.

"Wir haben auch auf unserer Homepage www.corona-hanau.de die wichtigsten Fragen rund um das Corona-Virus beantwortet", weist Hanaus OB auf eine verlässliche Informationsquelle für Hanauer Bürgerinnen und Bürger hin. "Dort sind auch die wesentlichen Verhaltensregeln für den Fall, dass die Gefahr einer Ansteckung besteht, zu finden." Grundsätzlich gelte aber, dass der Verzicht auf vermeidbare Sozialkontakte die wichtigste Maßgabe sei, die es zu beachten gilt.

Weitergehende Hinweise rund um das Thema Corona gibt es auch auf der städtischen Homepage www.corona.hanau.de. Der Internetauftritt wird ständig aktualisiert. Neben aktuellen Angaben zur städtischen Lage, etwa Schließungen öffentlicher Einrichtungen, veränderter Öffnungszeiten, verschobener und abgesagter Veranstaltungen, sind dort auch wichtige Rufnummern und Informationen zu medizinischen Fragestellungen aufgelistet. Darüber hinaus führen Links zu weiterführenden, offiziellen Internetseiten. Informationen liefert die Stadt auch via Twitter (@Brueder_Grimm).

Die Stadt Hanau hat unter der Telefonnummer 06181/ 6764117 ein Bürgertelefon geschaltet, das täglich von 7 bis 20 Uhr erreichbar ist. Wichtiger Hinweis: Medizinische Fragen werden dort nicht beantwortet – hierzu wenden sich Bürgerinnen und Bürger an die Hotline des Main-Kinzig-Kreises (06051/8510000), an die Nummer des Landes Hessen (0800/5554666) oder im Notfall an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 beziehungsweise an den Hausarzt. Menschen, die Probleme mit Versorgung haben, können sich bei der Stadt Hanau unter 06181/2958130 melden.

Foto: Schleusenzelt am Klinikum Hanau (Copyright: Stadt Hanau /Kai Pfaffenbach)

Ostheim: Geschichtsverein sagt alles ab

am 19 März 2020 15:35

Der Heimat- und Geschichtsverein Ostheim teilt mit, dass alle geplanten Veranstaltungen wegen der Viruskrise ausgesetzt werden: Museumscafés im Dorfmuseum und im Museumshof, Vorstandssitzungen und Jahreshauptversammlung. Das Dorfmuseum bleibt geschlossen.

Rodenbach: Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

am 19 März 2020 15:30

Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna ruft dazu auf, Netzwerke zu bilden und aktive Nachbarschaftshilfe zu leisten. Er empfiehlt allen, sich umzuschauen und Hilfe anzubieten soweit die Möglichkeit dazu besteht: "Sollten Sie selbst sich bereits in Quarantäne befinden oder anderweitige Hilfe benötigen, scheuen Sie sich nicht, Ihre Nachbarn oder Bekannten um Hilfe zu bitten!"

Um entsprechende Angebote und Nachfragen zu vernetzen und die Hilfen an die richtigen Stellen zu bringen, hat Rodenbach im Seniorenbüro eine Plattform zur Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Nachfragen und Angeboten können gerne an das Seniorenbüro der Gemeinde unter den Telefonnummern 5 99 – 22 (Peter Rudolph) oder 5 99 – 36 (Christine Fleiner) bzw. per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden. Die Gemeinde Rodenbach wird den Aufruf von Bürgermeister Schejna zur gegenseitigen Unterstützung und das Angebot der Vernetzung auch per Brief an alle Haushalte verteilen lassen. Auf diese Weise sollen auch diejenigen Personen erreicht werden, die nicht über einen Internet-Anschluss oder ein Abonnement des Rodenbach Kurier verfügen. Bereits jetzt bieten zahlreiche Privatpersonen und private Initiativen in Eigenregie Ihre Hilfe an. Ihnen dankt Schejna im Namen der Gemeinde Rodenbach für Ihr Engagement. „Wenn wir als dörfliche Gemeinschaft zusammenstehen und gemeinsam handeln, werden wir aus der Corona-Krise gestärkt hervorgehen!“ so Schejna zuversichtlich.

Ein Herz für den lokalen Einzelhandel

am 19 März 2020 15:19

Der lokale Einzelhandel und viele Handwerksbetriebe der Region müssen nach Einschätzung des Kreisvorsitzenden der Mittelstandsunion Main-Kinzig (MIT), Volker Rode, erhebliche Opfer bringen, um die Corona-Krise zu meistern. „Wenn diese Geschäfte jetzt geschlossen sind, dann sollten die Kunden ihr Herz für diese kleinen und mittleren Gewerbetreibenden öffnen und wenn immer möglich telefonisch beim lokalen Einzelhandel Bestellungen aufgeben, um diesen Betrieben das Überleben zu ermöglichen.

Nach Einschätzung von Rode, der auch dem Bundesvorstand der MIT angehört, sind die meisten Einzelhändler gerne bereit, telefonische Bestellungen auszuliefern. Mit diesem Service sei der lokale Einzelhandel durchaus in der Lage, mit den großen globalen Anbietern zu konkurrieren. Gerade jetzt benötigen alle kleinen Läden, Einzelhändler Unterstützung. Wenn die internationalen Internethändler durch die Corona-Krise aktuell ihren Marktanteil weiter ausweiten, dann, werden viele kleine Geschäfte nicht Opfer des Virus, sondern der Begleitumstände. Ob es ihnen nach dem Ende der Pandemie gelingt, verlorenes Terrain zurückzugewinnen ist zudem sehr fraglich. „Wir müssen trotz aller Einschränkungen zusehen, dass die Wirtschaft in diesem Land am Laufen bleibt, um die kleinen sozialen und kommunikativen Plattformen am Leben zu erhalten“, so Rode wörtlich. "Wir sollten uns auch keiner Panik oder Angstpsychosen hingeben. Zwar gebe es ein paar Einschränkungen, die aber im Interesse von erkrankten Menschen hinzunehmen sind, damit Betroffenen die bestmögliche Gesundheitsfürsorge zuteile werden kann. „Ich glaube nach Corona wird einiges in diesem Land auf den Prüfstand gestellt werden müssen, und das ist auch gut so“, meinte Rode abschließen.

Appell an Solidarität der Sportgemeinschaft

am 19 März 2020 15:17
Appell an Solidarität der Sportgemeinschaft

Angesichts der immer größeren Auswirkungen der Corona-Pandemie hat sich der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h), Dr. Rolf Müller, am Donnerstag mit einem Appell an die rund 2,1 Millionen Sportvereinsmitglieder in Hessen gewandt. „Leben Sie die Werte des Sports auch diesen außergewöhnlichen Zeiten. Zeigen Sie sich solidarisch und beweisen Sie die Art von Teamgeist, die gerade nötig ist. Im Namen des Landessportbundes bitte ich Sie: Vermeiden Sie physische Kontakte, um die Ausbreitung des Coronavirus‘ zu verhindern“, heißt es darin. Wenn alle Mitglieder der Sportfamilie als Vorbilder vorangingen, werde der Sport auch in dieser Krise seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

Solidarität fordert der lsb h-Präsident aber auch gegenüber den Sportvereinen und Veranstaltern großer Sportevents an sich: „Auch sie stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Obwohl der Sportbetrieb eingestellt ist, Eintrittsgelder oder Kursgebühren fehlen, müssen die Vereine weiterhin für Miete oder Unterhalt ihrer Sportstätten aufkommen. Sie sind Arbeitgeber oder Einsatzstellen für Freiwillige und müssen unter Umständen Stornogebühren für abgesagte Veranstaltungen aufbringen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Sie Ihren Verein unterstützen anstatt vorschnell auszutreten oder anteilige Rückforderungen stellen.“

Wie groß die finanziellen Einbußen für die rund 7.600 hessischen Sportvereine sein werden, lasse sich derzeit noch nicht absehen. Sicher sei aber: „Es geht um einen Millionenbetrag als Soforthilfe. Der Landessportbund Hessen ist deshalb bereits im Gespräch mit dem hessischen Innenministerium, um Möglichkeiten der finanziellen Hilfe für das Sportland Hessen zu klären.“ Gleichzeitig versichert Müller, dass sich der Landessportbund Hessen auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten für die Interessen seiner Vereine, Verbände und Sportkreise einsetzt. „Wir wollen für unsere Vereine weiter erreichbar bleiben und an flexiblen Lösungen arbeiten“, verspricht er zum Abschluss.

MainKinzigGas schließt Service-Center

am 19 März 2020 15:14

Die Gasversorgung Main-Kinzig GmbH leitet dieser Tage daher gemeinsam mit der Tochtergesellschaft, dem Netzbetreiber Main-Kinzig Netzdienste GmbH, Präventivmaßnahmen ein. Die Schließung des Service-Centers (in der Gelnhäuser Rudolf-Diesel-Straße 1) für den Publikumsverkehr ist eine dieser Maßnahmen. Das Unternehmen bittet Kunden und Interessenten, bis auf Weiteres die bekannten alternativen Kommunikationswege zu nutzen. So beraten die Energieexperten gerne über das kostenfreie Service-Telefon 08000 605 605 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sinntal: Bürgertelefon

am 19 März 2020 15:13

Durch die jüngsten Entwicklungen der Ausbreitung des Coronavirus und die in diesem Zusammenhang ergangenen Regelungen zur Beschränkung des öffentlichen Lebens steigt der Bedarf der Bürgerinnen und Bürger an Informationen dazu. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Sinntal ein eigenes Bürgertelefon eingerichtet. Ab Freitag, den 20.03.2020 ist das Bürgertelefon unter der Rufnummer 06664/80-800 zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Gerne können Sie Ihre Anliegen auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.

Corona-Testzentren nicht unnötig überlasten

am 19 März 2020 15:03

Der Main-Kinzig-Kreis verzeichnet vermehrt Nachfragen und besorgte Anrufe bezüglich der Teststelle der Kassenärztlichen Vereinigung. „Die Analysen auf den Coronavirus erfolgen jeweils nach einer medizinischen Vorprüfung, um die Ressourcen sinnvoll einzusetzen und belastbare Ergebnisse zu erhalten“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD). Ein „voreiliger Test“ sei wenig aussagekräftig, zumal er immer nur eine Momentaufnahme darstellt. Sie appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich in der derzeitigen Situation an den Fachleuten zu orientieren, die eine Notwendigkeit für einen Abstrich und den geeigneten Zeitpunkt präzise einschätzen können. „Unser Gesundheitsamt und auch die niedergelassenen Ärzte übernehmen diese Aufgabe sehr gewissenhaft“, stellt die Kreisspitze des Main-Kinzig Kreises fest. Natürlich steht auch der Main-Kinzig Kreis, genau wie die Stadt Hanau zur Verfügung, um die Testungen der Kassenärztlichen Vereinigung eventuell noch auszuweiten.

Landrat Thorsten Stolz (SPD), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) weisen gemeinsam darauf hin, dass es keine unangemeldeten Analysen auf Corona an den Testzentren gibt. „In dieser Situation wollen wir die Bürgerinnen und Bürger auffordern, bedacht mit sich und den Mitmenschen um zu gehen“, erklären Landrat Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann weiter. Das Gesundheitsamt ergänzt den dringenden Hinweis, dass kein Bürger und keine Bürgerin sich mit leichten oder gar leichtesten Symptomen „einfach mal vor ein Testzentrum stellen“, um sich testen zu lassen.

„Die Personen binden damit nicht nur wichtige Kapazitäten, sondern setzen sich darüber hinaus einer größeren Infektionsgefahr aus, stehen im Zweifel in der Nähe von Grippekranken oder Covid-19-Erkrankten und stecken sich an“, warnt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Nach wie vor sei eine Abklärung über die Kassenärztliche Vereinigung unter der Rufnummer 116117, über das neue Informationsportal „CoroNetz“ oder über das Bürgertelefon des Kreises unter 06051-8510000 Grundvoraussetzung. Für die Testung wird dann ein Termin vereinbart.

Steinau: Hotline eingerichtet

am 19 März 2020 14:58

Die Stadt Steinau an der Straße teilt mit, dass aufgrund der Corona-Virus-Pandemie eine lokale Hotline für die Steinauer Bürgerinnen und Bürger eingerichtet wurde. Der Bürgermeister der Stadt Steinau, Malte Jörg Uffeln, ist von montags bis freitags- 09:00 bis 17:00 Uhr unter der dienstlichen Tel.: 06663/973-65 und samstags bis sonntags - 24 Stunden unter der privaten Tel.: 06663/9127890 erreichbar.

Kopernikusschule: Testergebnis steht noch aus

am 19 März 2020 14:50
Kopernikusschule: Testergebnis steht noch aus

Zum Corona-Verdacht einer Lehrerin an der Kopernikusschule Freigericht steht weiterhin das Testergebnis aus. Von weiteren Fällen an der größten Schule im Main-Kinzig-Kreis wird seitens des Gesundheitsamtes nicht ausgegangen. Die Lehrkraft war am Montag getestet worden, aktuell sind die Labore aber überlastet beziehungsweise die Tests werden nach Prioritäten durchgeführt.

Offenbach: Zahl der Covid-19 infizierten Personen stabil

am 19 März 2020 14:42

In Offenbach liegt die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen nach wie vor bei insgesamt fünf Menschen. Alle befinden sich in häuslicher Quarantäne und es geht ihnen gut. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Queer Hanau sagt alles ab

am 19 März 2020 14:41

Der Vorstand von Queer Hanau e.V. hat sich entschlossen, zunächst alle Veranstaltungen inclusive Kino abzusagen. Man wird monatlich neu entscheiden, wie es weiter geht.

Sängerlust Lanzingen: Versammlung am 1. April entfällt

am 19 März 2020 13:28

Aufgrund der derzeitigen Präventionslage entfällt die am 1. April vorgesehene Jahreshauptversammlung der Sängerlust Lanzingen. Bis auf Weiteres ruht auch der allgemeine Probenbetrieb. Zu gegebener Zeit erhalten die Mitglieder weitere Informationen zur Terminplanung.

Energie- und Trinkwasserversorgung nicht gefährdet

am 19 März 2020 13:27

"Kundinnen und Kunden müssen sich keine Sorgen machen. Die Energie- und Trinkwasserversorgung in Hanau ist auch in der jetzigen Corona-Krise weder gefährdet noch beeinträchtigt." Das versichern Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau, und Adrian Szabo, Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Hanau Netz GmbH. Die beiden kommunalen Unternehmen sind "gut aufgestellt", um in allen Sparten Strom, Gas, Wasser und Wärme arbeitsfähig zu sein, bekräftigen sie. Dennoch haben die Stadtwerke und der lokale Netzbetreiber gemeinsam umfangreiche Schritte in die Wege geleitet, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus zu verlangsamen und die Gefährdung der Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. So wurden für die einzelnen Bereiche Notfallpläne und Vorsorgemaßnahmen erarbeitet.

"Die Schiwwerberger" tagen nicht

am 19 März 2020 13:18

Die Jahreshauptversammlung des Niedergründauer Karneval Vereins "Die Schiwwerberger" war ursprünglich für den 22. April vorgesehen und wird aufgrund der aktuellen Lage verschoben. Der Vorstand wird seinen Mitgliedern den neuen Termin rechtzeitig bekannt geben.

Freigericht: Willkommen im Leben abgesagt

am 19 März 2020 13:16

Die Gemeinde Freigericht hat entschieden, die für den 26. April 2020 geplante Veranstaltung „Willkommen im Leben“ abzusagen. Die Veranstaltung soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, der neue Termin wird rechtzeitig mitgeteilt

Hessen stellt 7,5 Millionen Euro in Aussicht

am 19 März 2020 13:12

„Hessen stellt zur Bekämpfung der Corona-Krise kurzfristig 7,5 Milliarden Euro in Aussicht. Die Landesregierung bittet den Landtag in der kommenden Woche um Zustimmung zu einem Nachtragshaushalt. 1 Milliarde Euro soll für die Bewältigung der gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie eingesetzt werden“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) in Wiesbaden. „Mit dem Nachtragshaushalt möchten wir den Garantie- und Bürgschaftsrahmen des Landes um 3,5 auf dann 5 Milliarden Euro erhöhen und einen wirkungsvollen Schutzschirm für die hessische Wirtschaft spannen. Wir möchten damit schnell und unbürokratisch den Unternehmen in unserem Land – von klein bis groß - notwendige Liquidität zur Verfügung stellen“, erklärte der Finanzminister. „Der Bund hat angekündigt, Anfang der Woche ein nationales Programm vorzulegen, mit dem die bisherigen Kreditprogramme ergänzt werden. Ich bin sehr guter Hoffnung, dass dort vor allem auch Liquiditätszuschüsse enthalten sein werden, insbesondere auch für die Kleinstunternehmen. Danach werden wir unsere Landesmittel ergänzend einbringen. Die Hilfe soll in Ergänzung zu Fördermaßnahmen der KfW insbesondere mittleren, kleinen und Kleinstunternehmen kurzfristig gewährt werden. Zusammen mit dem Wirtschaftsministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen arbeiten wir derzeit hart daran.“

Fußball-Chef; Situation gemeinsam meistern

am 19 März 2020 11:16
Fußball-Chef; Situation gemeinsam meistern

Zur aktuellen Situation rund um den Spielbetrieb, den Verbandstag und weitere wissenswerte Themen äußert sich Stefan Reuß, der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) im Gespräch mit Matthias Gast, HFV-Referent Öffentlichkeitsarbeit.

Herr Reuß, mittlerweile ist der Spielbetrieb in ganz Deutschland bis hinauf zu den Profis der 1. Bundesliga ausgesetzt. Der Hessische Fußball-Verband präsentierte sich dabei als Vorreiter. Was war dafür ausschlaggebend?
Stephan Reuß: „Die Situation hat sich in der betreffenden Woche außergewöhnlich dynamisch entwickelt und veränderte sich ständig. Alle Institutionen, Bürgerinnen und Bürger waren dazu aufgerufen, ihren Beitrag dazu zu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und somit vor allem die älteren und gesundheitlich belasteten Mitbürgerinnen und Mitbürger so gut wie möglich zu schützen sowie damit die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems zu unterstützen. Daher hat sich der Hessische Fußball-Verband zu dieser drastischen Maßnahme entschieden, um konsequent im Sinne unserer gesellschaftlichen Verantwortung handeln. Dass sich viele Landesverbände und schließlich auch die DFL anschlossen und die weitere Entwicklung in unserem Land zeigt, dass das die einzig richtige Entscheidung war.“

Kann es sein, dass die Pause länger als bis 10. April dauert?
Stephan Reuß: "Wir müssen grundsätzlich über den 19. April sprechen, weil inzwischen die Landesregierung entsprechende Erlasse herausgegeben hat zu Veranstaltungsverboten und damit der 10. April überholt ist. Niemand von uns wurde jemals mit einer solchen Situation seit 1945 konfrontiert. Wir  können und wollen keine Prognosen abgeben, wie lange eine Unterbrechung des Spielbetriebes nötig sein wird. Aber wir müssen bereits jetzt davon ausgehen, dass die Partien auch nach dem 19. April nicht direkt anlaufen können. Daher würde ich lieber davon sprechen, dass wir den Spielbetrieb bis auf weiteres aussetzen."

Kann es sein, dass die Saison abgebrochen wird und was bedeutet das dann für Meisterschaft, Aufstieg und Abstieg?
Stephan Reuß: "Da wir wie erwähnt nicht prognostizieren können, wie lange die Aussetzung des Spielbetriebes dauern wird, müssen wir uns mit allen möglichen Szenarien beschäftigen. Diese reichen vom Worst-Case, also einem Abbruch der Runde bis zum in der jetzigen Situation bestmöglichen Fall der Wiederaufnahme der Spiele nach dem 19. April. Wir erarbeiten derzeit auch die rechtlichen Folgen aus einem Abbruch der Saison und stehen im engen Austausch mit den anderen Landesverbänden."

Die Vereine wurden aufgerufen, den Trainingsbetrieb in dieser Zeit auszusetzen. Werden Vereine, die trainieren, bestraft?
Stephan Reuß: "Als wir dazu vorsorglich aufgerufen haben, gab es noch kein Verbot für die Nutzung der Sportstätten. Dies liegt inzwischen mit der 4. Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vor."

Durch jedes wegfallende Heimspiel verlieren Vereine bares Geld, das am Ende in der Kasse fehlt. Was können Vereine tun, um ihre Existenz zu sichern?
Stephan Reuß: "Selbstverständlich beschäftigen wir uns bereits mit allen diesen Fragen, weil wir als Verband genauso betroffen sind. Wir sondieren hier Ansätze gemeinsam mit dem Landessportbund, dem Deutschen Fußball-Bund und den anderen Landesverbänden. Ebenso weiß ich, dass unser Sportministerium bereits in Gesprächen ist, um dem Amateursport ebenfalls zu helfen, was ich sehr begrüße."

Die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus sind enorm. Wie stellt sich das für den HFV dar?
Stephan Reuß: "Natürlich ist auch der Hessische Fußball-Verband wirtschaftlich von der Pandemie betroffen. Es geht dabei um die Ticket-Abgaben der Bundesligisten, die fehlenden Einnahmen des Sporthotels in Grünberg, Einnahmen durch Qualifizierungsmaßnahmen und nicht zuletzt um Marketingerlöse von Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Finaltag der Amateure, von dem wir auch nicht wissen, ob und wann dieser zustande kommt."

Wie stellt sich die Lage in Grünberg dar?
Stephan Reuß: "Das Sporthotel und die Sportschule Grünberg sind betroffen. Wir haben den Sportschulbetrieb längst eingestellt und der Hotelbetrieb wird am 23. März eingestellt. Das hat auch erhebliche Konsequenzen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir zu einem nicht unerheblichen Teil in Kurzarbeit schicken müssen. Ich bin unserem Betriebsrat und unserem Direktor Thomas Schmitt dankbar, die hier schnell und einvernehmlich reagiert haben."

Ist die Einweihung des neuen Stadions und die große Jubiläumsveranstaltung zu 50 Jahre Frauenfußball in Gefahr?
Stephan Reuß: "Bis dahin haben wir noch über viereinhalb Monate Zeit. Das lässt hoffen, dass wir diese Veranstaltung, auf die wir uns sehr freuen, auch planmäßig durchführen können. Aber auch in diesem Fall beschäftigen wir uns natürlich mit allen möglichen Szenarien. Wir müssen geduldig sein und die Entwicklung der nächsten Wochen und Monate abwarten."

Nach der Saison haben viele Spieler bereits ihren Urlaub gebucht. Was passiert, wenn wir zu eventuellen Nachholspielen keine Mannschaft mehr zusammen bekommen?
Stephan Reuß: "Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht einmal, ob die Spieler in den Urlaub fahren oder Fliegen können. Ich denke, dass wir bei jeder Lösung kleine Abstriche machen und aufeinander zugehen müssen. Uns ist durchaus bewusst, dass dies einige organisatorische Umstände mit sich bringen wird und wir bauen dabei auf das Verständnis unserer hessischen Fußball-Familie. Nur gemeinsam können wir diese Situation erfolgreich meistern.
Dass inzwischen die Uefa reagiert hat und die EURO 2020 auf 2021 verlegt hat, zeigt deutlich auf, dass wir ganz viele verschiedene Szenarien erarbeiten müssen und dabei vor allem auch Flexibilität gefordert ist."

Bleibt die Zeitspanne der Wechselperiode gleich?
Stephan Reuß: "Auch das ist eine berechtigte Frage, die ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten kann."

In vielen Kreisen sind die Kreisfußballtage aufgrund der aktuellen Situation ausgefallen. Welche Auswirkungen hat das auf den Verbandstag?
Stephan Reuß: "Wir haben empfohlen, die Kreisfußballtage abzusagen. Das tut mir vor allem für die leid, die viel Zeit in die Vorbereitung und Organisation gesteckt haben. Zehn Kreisfußballtage wurden vorher durchgeführt, 22 stehen noch aus. Uns ist klar, dass der Verbandstag nicht am 6.Juni stattfinden wird. Wir planen ganz vorsichtig mit einem Szenario, diesen am 28. November durchzuführen. Wenn das nicht klappt, wird er erst im Jahr 2021 stattfinden. Bis dahin bleiben unsere Mitarbeiter alle im Amt, darum habe ich bereits gebeten und geworben. Außergewöhnliche Situationen erfordern eben außergewöhnliche Antworten."

Möchten Sie unseren Mitgliedern sonst noch etwas sagen?
Stephan Reuß: "Ich wünsche Ihnen allen: Bleiben sie gesund, damit wir uns hoffentlich bald wieder auf den hessischen Fußballfeldern begegnen können."

Jahreshauptversammlung des TV Niedermittlau verlegt

am 19 März 2020 11:00

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um den Corona-Virus und den Auflagen des Main-Kinzig-Kreises zu Versammlungen sowie den Empfehlungen soziale Kontakte soweit möglich einzuschränken, hat der Vorstand des TV Niedermittlau beschlossen, die für den 27.03.2020 geladene Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Sowohl die Einladung als auch die darin veröffentlichte Tagesordnung bleiben bestehen.

Keine Annahme von Abfall aus Privathaushalten

am 19 März 2020 10:58

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises wird ab Mittwoch, 18. März, bis auf weiteres keine Anlieferungen von Abfall aus Privathaushalten mehr annehmen.

Betroffen sind davon die Annahme von Altpapier, Rest- und Sperrmüll, Elektrogeräten und Erde sowie Bauschutt im Abfallwirtschaftszentrum Gelnhausen-Hailer und an der Annahmestelle Schlüchtern-Hohenzell. Ebenfalls bis auf weiteres eingestellt wird die Annahme von Sonderabfall am Schadstoffmobil und an der stationären Sammelstelle in der Gartenstraße in Schlüchtern.

Aktuell noch für den Publikumsverkehr geöffnet sind die Kompostanlagen und die Annahmestellen für Elektrogeräte in Schlüchtern und Nidderau. Auch die Anmeldung großer und schwerer Haushaltsgeräte für die Abholung ist weiterhin möglich. Anlieferungen von kommunalen Müllfahrzeugen und von Gewerbeabfällen sind im Abfallwirtschaftszentrum von Montag bis Freitag weiterhin möglich, am Samstag (21. März) bleibt die Anlage geschlossen.

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Sammelstellen und Einrichtungen ihrer Wohngemeinde zu nutzen. Zudem wird darauf hingewiesen, Kartons nach Möglichkeit zu zerschneiden, damit das Volumen der Altpapiertonnen beziehungsweise der Altpapiercontainer vollständig ausgenutzt wird. Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage: abfall-mkk.de.

BUND Kreisverband sagt Versammlung ab

am 19 März 2020 10:57

Der BUND Kreisverband Main-Kinzig teilt mit, dass die für den 27.3.2020 geplante Jahreshauptversammlung wegen der Corona-Krise abgesagt wird.

Kirchengemeinde wechselt ins Digitale

am 19 März 2020 10:53
Kirchengemeinde wechselt ins Digitale

Die Evangelische Kirchengemeinde Haitz-Höchst ist ab sofort auf Facebook vertreten. Grund dafür ist die Schließung der Dankeskirche und die Absage aller Veranstaltungen bis Ende April. Mit der Absage von Gottesdiensten und Veranstaltungen reagiert die Kirchengemeinde auf die Empfehlungen der Bundesregierung und der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. „Wir wollen aber trotzdem gemeinsam mit den Menschen durch diese schwierige Zeit gehen, aber eben digital“, so Pfarrer Uwe Steuber. Künftig werden auf der Facebookseite der Gemeinde aktuelle Informationen, aber auch online-Andachten, Impulse und Gebete gepostet. „Reinschauen lohnt sich, wir lassen uns einiges einfallen“, so Stefanie Bock vom Kirchenvorstand. Telefonisch und per E-Mail sind Pfarramt und Gemeindebüro auch weiterhin zu erreichen.

OB Kaminsky: „Hamsterkäufe sind asozial“

am 19 März 2020 10:31
OB Kaminsky: „Hamsterkäufe sind asozial“

"Wer panisch seinen Einkaufswagen vollpackt, handelt nicht nur sinnfrei und verantwortungslos, sondern schadet auch der Gemeinschaft." Mit diesen Worten hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in einer Presserklärung das Kaufverhalten verschiedener Bürger kritisiert. Und er bringt seine Meinung mit drastischen Worten auf den Punkt: "Hamsterkäufe sind asozial", so Kaminsky. Der Wahnsinn sei, so der OB, dass durch Hamsterkäufe erst die eigentlichen Probleme entstünden und manche Artikel zeitweise ausverkauft seien. Leere Regale seien kein Ausweis einer unzureichenden Versorgungslage, sondern einer rational abgestimmten Logistik, die nicht so schnell auf ein völlig irrationales Verhalten von Verbrauchern reagieren könne, so Kaminsky. Supermärkte und Discounter würden nach einem ausgefeilten System und aufgrund jahrelanger Erfahrungswerte quasi "just in time" beliefert. Wenn nun plötzlich aus welchen Gründen auch immer kurzfristig die Nudelregale leergekauft werden, könne man nicht von heute auf morgen einen "Nudellaster" auf die Reise schicken.

"Es gibt keinen Grund, Angst davor zu haben, dass Menschen in Deutschland wegen der Corona-Krise hungern müssen oder nicht genügend Papier für den Allerwertesten haben", so Kaminsky, der sich über das Verhalten mancher Zeitgenossen nur wundern kann. Deutschland sei Dank seiner leistungsfähigen Landwirtschaft in der Lage, sich selbst zu versorgen. Abgesehen davon habe die Bundesrepublik riesige Lagermengen zum Beispiel an Grundnahrungsmitteln, auf die bisher selbst in schwierigsten Situationen in Deutschland noch nie zurückgegriffen werden musste.

Über das Kaufverhalten einiger egoistischer Zeitgenossen können man auch angesichts der Auswahl nur den Kopf schütteln. Die offensichtliche Angst davor, dass Klopapier knapp wird, müsse man eher amüsiert zur Kenntnis nehmen. "Weshalb aber in manchen Drogeriemärkten wegen der Hamsterkäufe zum Beispiel Tabs für die Geschirrspülmaschine oder Weichspüler zeitweise ausverkauft sind", so der OB, "erschließt sich mir wirklich nicht." Der Oberbürgermeister vermutet auch hier einen irrationalen psychologischen Effekt. "Wir sind an übervolle Regale gewöhnt. Offenbar löst jetzt ein nicht mehr ganz so volles Regal einen Run auf das entsprechende Produkt aus – obwohl dies aktuell gar nicht benötigt wird."

Kaminsky denkt im Zusammenhang mit den Hamsterkäufen auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäften. "Sie leisten bereits einen großartigen Dienst bei der Versorgung der Bevölkerung", so der Oberbürgermeister, "man sollte ihnen das Leben nicht noch dadurch erschweren, dass sie permanent Regale neu auffüllen müssen." Es sei doch völlig widersinnig, wenn Produkte in den Geschäften fehlen, die sich zuhause in den Wohnungen stapeln.

Das Hamstern führe im Kampf gegen das Virus nur zu zusätzlichen Problemen. Wer etwa wirklich ein bestimmtes Produkt benötigt und dafür drei oder vier Geschäfte abfahren muss, weil die Hamsterer die Regale leergeräumt haben, belaste nicht nur die Umwelt, sondern erhöhe zwangsläufig seine Kontakte zu anderen Menschen. "Aber gerade das soll ja vermieden werden", so Kaminsky.

Hanaus Oberbürgermeister rät dringend, sich an die Empfehlungen der entsprechenden Bundesbehörden zu halten und einen bestimmten Vorrat für 14 Tage vorzuhalten. Infos gibt es zum Beispiel beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz unter www.bbk.bund.de im Internet. Die für die Versorgung wichtigen Geschäfte würden auf jeden Fall geöffnet bleiben, teilweise würden die Öffnungszeiten sogar ausgeweitet. Und wer sich beim Einkaufen an die Empfehlungen der Behörden halte, zum Beispiel an der Kasse einen Mindestabstand zum Nachbarn einzuhalten und sich regelmäßig - auch nach dem Einkauf – die Hände zu waschen, der minimiere das Risiko für sich und andere. Der Oberbürgermeister wird aber auch deutlich: "Wenn die Probleme durch das Hamstern einiger anhalten, müssen wir uns als Stadt Hanau Maßnahmen überlegen, die dieses gemeinschaftsschädliche Verhalten unterbinden. Dazu haben wir die Möglichkeit."

Diejenigen, die sich irrational und egoistisch verhielten, sollten sich die Mehrheit der Hanauerinnen und Hanauer zum Vorbild nehmen, die konsequent und dennoch ruhig den Empfehlungen und Anordnungen der Behörden folgen und sich solidarisch zeigen. Als Beispiel nannte Kaminsky die Eltern aus den relevanten Berufen, wie etwa aus dem Gesundheitsdienst oder den Rettungskräften, die Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder haben. Auch wenn es hier und da nochmal holpere, habe es sehr viel Lob für das Angebot der Stadt gegeben, das der OB direkt an die Betreuerinnen und Betreuer vor Ort und den Eigenbetrieb Kindertagesstätten weitergibt: "So stelle ich mir Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn vor – Hanau steht eben auch in dieser Krise an ganz vielen Stellen zusammen."

Für die Stadt Hanau kündigte Oberbürgermeister Claus Kaminsky zudem die Einrichtung eines Lieferservice an, mit dem vor allem Personen versorgt werden sollen, die selbst nicht einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden. Der Service werde noch in dieser Woche gestartet, so der OB. "Statt Panik ist jetzt Vernunft und vor allem Gemeinsinn gefragt. Unser Land führt einen Kampf gegen das Corona-Virus. Wir sollten keinen Kampf untereinander führen", so Kaminsky abschließend.

Jahreshauptversammlung der Schelme wird verlegt

am 19 März 2020 10:04

Aufgrund der Coronakrise entfällt die Jahreshauptversammlung der Schelme, die am Freitag, 20. März 2020 stattfinden sollte. Sobald ein Ersatztermin gefunden ist wird der Vorstand alle Mitglieder über den neuen Termin unterrichten.

City-Bus Wächtersbach vorerst eingestellt

am 19 März 2020 09:57

Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus und dem damit verbundenen Infektionsschutz wird der Betrieb des City-Bus in Wächtersbach eingestellt. Die „Stammkunden„ haben bei der letzten Fahrt am vergangenen Montag eine schriftliche Benachrichtigung erhalten. Es ist aktuell noch nicht absehbar, wann der Betrieb wieder aufgenommen wird.

Nidderau: Keine Abbuchung der Kita-Beiträge

am 18 März 2020 17:13

Die Stadt Nidderau gibt bekannt, dass auf Grund der durch die aktuelle Situation erfolgten Schließung der Kindertagesstätten die Kostenbeiträge für die Kindertagesstättenbetreuung (Gebühren für die Betreuung sowie das Verpflegungsentgelt) vorerst nicht abgebucht werden. Nähere Informationen können gerne im Familienzentrum der Stadt Nidderau, Fachbereich Soziales, Holger Nix, Tel.: 06187/ 250; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfragt werden

OB Kaminsky ordnet weitreichende Schließungen an

am 17 März 2020 23:24
OB Kaminsky ordnet weitreichende Schließungen an

Täglich neue Verordnungen und restriktive Maßnahmen dokumentieren besser als alles andere die enorme Dynamik, die derzeit von der Verbreitung des Corona-Virus ausgeht. Die Stadt Hanau trifft in Abstimmung mit Land und Kreis vorausschauend und verantwortungsbewusst Regelungen, mit dem Ziel, die Verbreitung des Virus verlangsamen. Jetzt hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Dienstag entschieden, in einer Allgemeinverfügung (siehe www.corona.hanau.de) über die bisherigen Landesvorgaben hinaus weitreichend Schließungen anzuordnen und die Ausnahmen sehr dezidiert zu benennen. Geöffnet bleiben dürfen nach dieser Regelung ausschließlich Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Reinigungen, Frisöre, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-/Gartenbau-/ und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Lieferdienste und Poststellen.

"Was in Aschaffenburg richtig und vernünftig ist, kann in Hanau nicht falsch sein," verweist er dabei auf die restriktiven Anordnungen im Nachbarbundesland Bayern. Für Hanauer Restaurants, Speisegaststätten und Kantinen gilt ab Mittwoch, 18. März, dass diese nur noch bis 18 Uhr geöffnet haben dürfen. In den Räumen sind maximal 30 Personen gleichzeitig und mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter erlaubt. Außerhalb der erlaubten Öffnungszeiten dürfen Speisen und Getränke nur noch zu Mitnehmen oder im Lieferservice angeboten werden. "Wir sind uns sehr bewusst, dass die Zeiten für den Handel und Gastronomen sowie die lokalen Firmen eine enorme Belastung darstellen, deshalb haben wir bereits eine ‚Steuerungsgruppe Wirtschaftsstandort Hanau‘ gegründet, mit dem Ziel, alle für die Wirtschaft relevanten Informationen zusammenzutragen und sie für die Hanauer Unternehmen, Selbstständige und Beschäftigten transparent und zugänglich zu machen sowie verschiedene lokale Soforthilfemaßnahmen in die Wege zu leiten," kündigt der OB an, dass die ersten Maßnahmen wie Steuerstundungen und Gebührenerlass eingeleitet worden sind.

Auch in öffentlichen Bereichen bleiben immer mehr Türen geschlossen. Nachdem das Rathaus mit allen Abteilungen bereits keinen Bürgerservice im direkten Kontakt mehr anbietet, haben jetzt auch die Ortsgerichte und die Schiedsämter die Arbeit eingestellt. Vorläufig bis 19. April werden keine Sprechstunden stattfinden. Auch Schätzungen werden nicht durchgeführt. Geschlossen bleiben bis mindestens zum Ende der Osterferien auch das Stadtteilbüro Südliche Innenstadt, das Quartiersbüro Freigerichtviertel und das Weststadtbüro in Kesselstadt.

Nur noch eingeschränkt erreichbar sind ab sofort auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Baugesellschaft Hanau. Das Geschäftsgebäude ist bis auf weiteres nur am Empfang für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Dort können dringend benötigte Unterlagen abgegeben oder abgeholt werden. Der Empfang ist montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet und freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Gesprächstermine im Haus sind bis zum 19. April nicht möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jedoch telefonisch und per E-Mail erreichbar. Hausbesuche werden ebenfalls nur in dringenden Fällen durchgeführt. Auch diese müssen zuvor telefonisch vereinbart werden.

Die Sozialberatung der Baugesellschaft ist unter der Nummer 06181/2501-91 erreichbar und wird sich in dringendem Fragen um hilfsbedürftige Mieterinnen und Mieter kümmern. Wohnungsbewerbungen können grundsätzlich online auf der Internetseite der Baugesellschaft www.bau-hanau.de eingereicht werden. Wohnungsbesichtigungen sind nach derzeitigem Stand allerdings erst nach dem 20. April möglich. Daneben bittet Geschäftsführer Jens Gottwald darum, die Allgemeinräume und Treppenhäuser so wenig wie möglich zu betreten und unbedingt die Hygienerichtlinien, die an den schwarzen Brettern ausgehängt wurden, zu beachten. Dort, wo Reinigungsfirmen für die Hausordnung beauftragt sind wurden diese angewiesen, Handläufe und in den Allgemeinräumen Türen und Türgriffe zu desinfizieren.

Schäden in den Wohnungen können zwar gemeldet werden. Es werden aber nur noch jene Kleinreparaturen abgearbeitet, die Folgeschäden verursachen könnten, wie z.B. laufendes Wasser oder einen Stromausfall. "Ein klemmendes Fenster oder ein defekter Rollladen fallen definitiv nicht unter die Schäden, die sofort behoben werden", macht Gottwald deutlich, dass diese Maßnahme sowohl dem Schutz der Mieterinnen und Mieter als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Handwerksfirmen dient. Geschlossen sind ab sofort auch alle Spielplätze in den Liegenschaften.

Kreiswerke Main-Kinzig: Versorgung ist gesichert

am 17 März 2020 23:19

Aktuell breitet sich das Coronavirus auch in Deutschland weiter aus. Das führt insbesondere in Betrieben mit kritischer Infrastruktur zu umfassenden Vorsichtsmaßnahmen. Die Basis hierfür bilden die Vorgaben und Empfehlungen der offiziellen Stellen wie der Hessischen Landesregierung sowie des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die gegenwärtige dynamische Entwicklung erfordert auch von den Kreiswerken Main-Kinzig als Versorgungsunternehmen ein Handeln. Als Betreiber kritischer Infrastrukturen hat es für das Unternehmen oberste Priorität, eine sichere Versorgung mit Strom und Trinkwasser zu gewährleisten. „Konkret haben wir im Rahmen des Risikomanagements sehr früh präventive Maßnahmen ergriffen, damit die Versorgungsicherheit auch weiterhin gewährleistet ist“, so Bernd Schneider, Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH. „Wir beobachten die Entwicklung sehr genau. Im Ernstfall können wir die Versorgung auch im Minimalbetrieb fortsetzen“, führt er weiter aus.

Dazu Timo Gottschalk, Geschäftsbereichsleiter Netze bei den Kreiswerken: „Die Versorgung könnte etwa durch eine angeordnete Quarantäne für die Mitarbeiter:innen der Kreiswerke oder gar eine Betriebsschließung gravierend beeinträchtigt werden.“ Um dies zu verhindern, habe die Organisation vorsorgliche Maßnahmen ergriffen. „Dazu zählt auch, die direkten Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. So starten unsere Meister und Monteure beispielsweise aktuell von zuhause“, setzt der Bereichsleiter fort. Um die Virusverbreitung aktiv einzudämmen und die Handlungsfähigkeit der Organisation bestmöglich zu erhalten, bitten die Kreiswerke ihre Kund:innen darum, die Kommunikation auf die elektronischen, beziehungsweise telefonischen Möglichkeiten zu beschränken: Ab dem 17. März 2020 wird das Kundenzentrum für Besucher geschlossen. Die Kundenberater der Kreiswerke sind montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr unter der Service-Hotline 06051 84-2000 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

Zum Melden von Störungen gelten weiterhin rund um die Uhr folgende Telefonnummern: Strom 06051 84-296 / Wasser 06051 84-297. Die technischen Kundenberater sind für alle Themen rund um den Hausanschluss über die Rufnummer 06051/84-331 oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Kunden da. Für Besucher ebenfalls geschlossen ist die Servicestelle der Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH. Die Berater sind telefonisch unter 06051 84-3290 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. In der Kundenannahme der Kfz-Werkstatt in Gelnhausen werden weiterhin Kundenaufträge entgegengenommen; allerdings unter Einhaltung weitreichender Hygienemaßnahmen. Um auch unter den Mitarbeiter:innen die empfohlenen Sicherheitsabstände zu gewährleisten, wird die Werkstatt vorübergehend im Ein-Schicht-Betrieb bedient. Sie schließt deshalb bis auf Weiteres täglich um 16:00 Uhr.

Kreisverwaltung stellt Publikumsverkehr komplett ein

am 17 März 2020 23:13

Die Kreisverwaltung ist ab Mittwoch, 18. März, für den normalen Besuchsverkehr geschlossen. Bürgerinnen und Bürger erhalten nur noch mit vorheriger Terminabsprache einen Zugang zu den jeweiligen Fachämtern. Zudem wird darum gebeten, notwendige Angelegenheiten soweit möglich telefonisch oder per Mail zu klären.

Ab Mittwoch ist auch das Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen einschließlich der öffentlichen Kantine für den allgemeinen Publikumsverkehr und Gäste geschlossen. Das betrifft ebenfalls das Kommunale Center für Arbeit (KCA), die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) sowie die Bildungspartner. Eine Ausnahme sind die Zulassungsstellen in Hanau und Linsengericht, die täglich von 8 bis 12 Uhr geöffnet bleiben. Hier werden allerdings organisatorische Vorkehrungen getroffen, um den persönlichen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren. Eine Erledigung der Zulassungen und Anträge am gleichen Tag wird bis auf weiteres nicht mehr möglich sein, da auch der Wartebereich geschlossen ist. Die Zulassungsstelle in Schlüchtern bleibt ebenfalls geschlossen.

Die Zentrale im Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz ist zunächst noch montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Vorsprachen (außer die Abgabe von Trichinenproben) sind nur nach telefonischer Voranmeldung möglich, Trichinenproben werden ausschließlich im Rahmen der verkürzten Öffnungszeiten angenommen. „Wir versuchen unter den schwierigen Bedingungen einen gewissen Bürgerservice zu leisten und unsere Beschäftigten zu schützen. Alle Maßnahmen, die derzeit getroffen werden, dienen auch dem Ziel, die Staats- und Verwaltungsfunktionen auf allen Ebenen in den nächsten Monaten aufrechtzuhalten“, bitten Landrat Thorsten Stolz (SPD), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) für diese erforderlichen Maßnahmen um Verständnis.

Die einzelnen Ämter und Fachbereiche haben in diesen Tagen ihr jeweiliges Fachpublikum über verschiedene Wege auf diese Entwicklung vorbereitet. Für bestimmte Gruppen, Hilfsbedürftige oder andere unverzichtbare Angelegenheiten wurden passende Lösungen geschaffen und ebenfalls kommuniziert. Beim Bürgertelefon meldeten sich gestern erneut viele Unternehmerinnen und Unternehmer. Unter den neuen Erlassbedingungen des Landes fürchten insbesondere kleine und mittelständische Betriebe um ihre Existenz. Für sie hat die Wirtschaftsförderung eine Liste mit Schnell-Informationen und Ansprechpartnern zusammengestellt, die auf der Kreis-Seite www.mkk.de zu finden ist. Die Standesvertretungen stehen den Unternehmen ebenfalls zur Seite, so beispielsweise die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern mit einem Infobereich für die heimische Wirtschaft auf www.hanau.ihk.de. Der Main-Kinzig-Kreis wird sein digitales Informationsangebot rund um den Coronavirus und alle Auswirkungen und Regelungen in kürze erheblich ausweiten.

Die Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises verzeichnet in den vergangenen Tagen einen erheblichen Mehraufwand durch Corona, wobei auch Rückfragen und verhältnismäßig kleine Anliegen gemeldet werden. Der Kreis weist ausdrücklich darauf hin, dass die Notrufnummer 112 nur für akut lebensbedrohliche Fälle genutzt werden darf. Landrat Thorsten Stolz appelliert ausdrücklich an die Bürgerschaft: „Halten Sie die Notrufnummer 112 für Notfälle frei und nutzen Sie sie nicht, um allgemeine oder medizinische Fragen rund um das Coronavirus zu stellen.“

Wächtersbach: Absage der Pflanzaktion

am 17 März 2020 22:03

Aus gegebenem Anlass wird die geplante Pflanzaktion am 21.03.2020 in Wächtersbach abgesagt. Die Pflanzaktion wurde zusammen mit dem Förderverein Schloss & Park 2001 e.V. geplant. Der Verein und die Stadt bedauern es sehr die Pflanzaktion nicht durchführen zu können. Es war geplant, am 21.03.2020, im Rahmen des hessenweiten „Pflanzaktionstag“ insgesamt 5 Bäume im Schlosswald zu pflanzen. Leider ist auf Grund der kurzfristigen Absage keine Verschiebung der Pflanzaktion möglich.

Freigericht: Rathaus geschlossen

am 17 März 2020 22:01

Das Rathaus der Gemeinde Freigericht bleibt aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Virus) ab Mittwoch, 18. März 2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Bevölkerung wird gebeten, ihre Anliegen per E-Mail und telefonisch zu übermitteln. Die Verwaltung ist in der Regel telefonisch zu folgenden Zeiten erreichbar: Montags bis Donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr und Freitags von 9 bis 12 Uhr. Persönliche Vorsprache ist nur äußerst begrenzt und ausschließlich in sehr wichtigen Fällen einzeln möglich. Voraussetzung hierfür ist eine telefonische Terminvereinbarung vorab. „Ich bitte um Verständnis dafür, dass wir die einzelnen Abteilungen nicht komplett aufrechterhalten können und das Bürgerbüro bis auf Weiteres am Samstag nicht erreichbar sein wird“ erklärt Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz. „Durch diese Maßnahmen wollen wir die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung insgesamt gewährleisten und gleichzeitig die Gemeindebediensteten schützen. Alle jetzigen und künftig zu veranlassenden Maßnahmen dienen dem Ziel, die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Corona-Virus zu verringern und Menschen vor Ansteckung zu schützen.“ Dazu trägt auch die Schließung der Spielplätze bis auf Weiteres sowie der Volksbücherei (geschlossen zunächst bis zum 19.04.2020) bei. Weitere Beschränkungen, die die Bundesregierung in Abstimmung mit den Landesregierungen angekündigt hat, gelten ab dem 18. März 2020, u.a. die Schließung von Vergnügungsstätten, Regelungen für Gaststätten und diverse andere Bestimmungen.

Gesangverein Meerholz: Jubiläumsfeier fällt aus

am 17 März 2020 21:58

Alle geplanten Veranstaltungen des Gesangvereins Meerholz in diesem besonderen Jahr, dem 175. Jubiläum, müssen abgesagt werden. Dies betrifft den Jubiläumsgottesdienst am Sonntag, den 21.03.2020 in der Schlosskirche Meerholz, den Jubiläumsabend für alle Mitglieder am Samstag, den 28. März 2020 in der Jahnhalle sowie die Jahreshauptversammlung am Freitag, den 24. April 2020 im Vereinsheim. Des Weiteren ist der Chorbetrieb bis aktuell nach Ostern eingestellt.

Gemeinde Hasselroth richtet Krisenstab ein

am 17 März 2020 21:53
Gemeinde Hasselroth richtet Krisenstab ein

Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaf) hat am Dienstagmorgen einen Krisenstab wegen des Coronavirus und den damit zusammenhängenden Auswirkungen einberufen, um schnell und effektiv für Hasselroth handeln zu können. Dem Krisenstab unter der Leitung von Rathauschef Pfeifer gehören vorerst Hauptamtsleiter Siegfried Richter, Gemeindebrandinspektor Stefan Hofmann und der Stv. Gemeindebrandinspektor Alessandro Schmidt an. "Um auf eine dynamische Entwicklung der Pandemie „COVID-19“ entsprechend vorbereitet zu sein und die Hasselrotherinnen und Hasselrother nachhaltig mit Informationen versorgen zu können und erforderliche Maßnahmen einzuleiten, ist dieser Schritt notwendig. Oberstes Ziel ist es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hierfür werden wir bezogen auf unsere Kommune und den in Hasselroth lebenden Menschen alles unternehmen. Der Krisenstab hat heute seine Arbeit aufgenommen und die ersten Schritte eingeleitet. Wir haben entschieden, dass die zentrale Kommunikation über die Kanäle der Feuerwehr Hasselroth abgewickelt wird. Weiterhin wird unter anderem zusätzlich ein Bürgertelefon für das „Coronavirus“ installiert", heißt es in einer Pressemitteilung.

Gelnhausen: Stadtrechtsfeier abgesagt

am 17 März 2020 16:19

Der Magistrat der Barbarossastadt Gelnhausen hat beschlossen, die Historische Stadtrechtsfeier, die im Juni 2020 geplant war, aufgrund der sich immer weiter zuspitzenden Corona-Krise abzusagen. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, aber selbst wenn die Krise im Juni überstanden sein sollte, sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Möglichkeit, die Vorbereitungen adäquat voranzutreiben“, erläuterte Bürgermeister Daniel Christian Glöckner unmittelbar nach der Sitzung. „Die seit Monaten laufenden Vorbereitungen für die Stadtrechtsfeier, in deren Verlauf bereits viele Verträge abgeschlossen wurden, sind durch die Corona-Krise fast vollständig zum Erliegen gekommen. Chöre, Theatergruppen und Bands können nicht mehr proben, Tanzgruppen nicht trainieren. Die Nähstube musste bereits schließen, so dass derzeit keine Kostüme angefertigt werden können. Niemand weiß, wie lange die Krise noch dauert und wie sie sich weltweit entwickelt, aber wir wissen, dass die Kosten steigen, je länger wir mit einer Absage warten. Deshalb hat die Fachabteilung für Kultur & Tourismus in Absprache mit dem Bürgermeister dem Magistrat schweren Herzens die Absage der Großveranstaltung empfohlen“, bedauerte Fachbereichsleiterin Simone Grünewald. Der Magistrat ist diesem Vorschlag nachgekommen und hat beschlossen, die Historische Stadtrechtsfeier um ein Jahr zu verschieben. Ein Termin wird zeitnah festgelegt. Alle Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit; detaillierte Informationen, beispielsweise zu Rückgabemodalitäten, folgen zu gegebener Zeit.

Nidderau: Wertstoffsammelstelle geschlossen

am 17 März 2020 16:16

Aufgrund der aktuellen Situation wird aus Gründen des Infektionsschutzes die Wertstoffsammelstelle der Stadt Nidderau ab Donnerstag, 19.03.2020 bis voraussichtlich 19.04.2020 geschlossen. Anfallender Rest- und Biomüll kann über die jeweiligen Tonnen entsorgt werden. Der Grünschnitt sollte über die nächste Abholung Anfang April entsorgt werden, alternativ kann im eigenen Garten kompostiert werden. Das Grüngut ist ordentlich gebündelt oder in Papiersäcken verpackt zur Abholung bereit zu stellen. Die Anmeldung von Sperrmüll im Holsystem ist nur bei absoluter Notwendigkeit vorzunehmen, damit das Personal des Entsorgungsunternehmens effektiv bei der Einsammlung der Restmüll- und Bioabfallltonnen im Holsystem eingesetzt werden kann. Papierabfälle sollten gut zerkleinert über die Papiertonne entsorgt werden. Gleiches gilt für die Grüne Punkt-Verpackungen. Die konsequente Mülltrennung garantiert die effektive Nutzung der gelben Tonne und des gelben Sackes, solange der Abfuhrrhythmus noch im normalen Modus stattfinden kann.

Schlüchtern: Absage der SPD

am 17 März 2020 16:07

Die SPD Schlüchtern hat ihre Jahreshauptversammlung (Donnerstag, 02. April 2020, 19:30 Uhr, Landhotel Weining, Lange Straße 12, Schlüchtern-Breitenbach) abgesagt.

Bad Soden-Salmünster richtet Nachbarschaftshilfe ein

am 17 März 2020 16:06
Bad Soden-Salmünster richtet Nachbarschaftshilfe ein

Durch die Bundes- und Landesregierungen werden aufgrund der rasant fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus immer mehr einschneidende Regelungen für unser soziales Miteinander getroffen. Schulen, Kindergärten, Einzelhandelsgeschäfte, Freizeiteinrichtungen und jegliche Örtlichkeiten, welche ein soziales Miteinander fördern, müssen schließen oder werden in der Öffnung eingeschränkt. Lediglich die Einrichtungen, welche für das tägliche Leben erforderlich sind wie z.B. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien und Tankstellen dürfen noch regulär geöffnet halten. Besonders die Risikogruppen, zu welchen ältere und immunschwache Menschen gehören, werden jetzt schon aufgefordert, nur noch für die nötigsten Erledigungen das Haus bzw. die Wohnung zu verlassen.

Die Stadt Bad Soden-Salmünster möchte diesen Menschen helfen in dem sie ein Netzwerk mit ehrenamtlichen Mitbürgern aufbaut, welche Besorgungen durchführen und andere Hilfe anbieten. Wie Bürgermeister Dominik Brasch mitteilt, wird noch diese Woche jeder Haushalt im Stadtgebiet von Bad Soden-Salmünster ein Schreiben der Stadtverwaltung mit wichtigen Hinweisen erhalten. Diesem Schreiben beigefügt wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „Nachbarschaftshilfe gewünscht“ sein, welchen die Bewohner auf den Briefkasten kleben können, wenn sie Hilfe benötigen. „So können die ehrenamtlichen Helfer sehen, wer Unterstützung braucht und sich direkt mit den Hilfesuchenden in Verbindung setzen“, so Brasch. Weiterhin wird im Rathaus eine Stabstelle zur Koordinierung der Hilfesuchenden und ehrenamtlichen Helfern eingerichtet, welche per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen ist. Dort können sich selbstverständlich auch alle Bürgerinnen und Bürger melden, welche sich ehrenamtlich einbringen möchten.

Foto: Bürgermeister Dominik Brasch präsentiert die Aufkleber der Nachbarschaftshilfe. Bildquelle: Stadt Bad Soden-Salmünster



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