"Unser oberstes Ziel bleibt der Schutz der Gesundheit"

am 28 April 2020 12:07
"Unser oberstes Ziel bleibt der Schutz der Gesundheit"

"Unser oberstes Ziel bleibt der Schutz der Gesundheit", so der Sinntaler Bürgermeister Carsten Ullrich (SPD) in einem Schreiben, mit dem er sich jetzt an die Bevölkerung wendet. Nachfolgend sein Text im Wortlaut.

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Verständnis, Ihre Disziplin und Ihre Unterstützung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. In einem gemeinsamen Kraftakt voller Entbehrungen haben wir alle zusammen vieles erreicht. Wir stehen aktuell sehr gut da, sind jedoch noch lange nicht über dem Berg und befinden uns noch immer am Anfang der Pandemie. Mit Stand von Montag, 27. April 2020, wurden seit Ausbruch der Pandemie in Sinntal sieben Infektionen mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Die letzte laborbestätigte Infektion war am 31. März. Alle sieben infizierten Personen sind wieder genesen, so dass wir keine bestätigte akut an Covid-19 erkrankte Person in Sinntal haben. Das ist ein hoffnungsvolles Zwischenergebnis!

Die nächste Etappe ist das behutsame Öffnen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. Vor uns liegen Wochen, in denen wir weiterhin weit entfernt bleiben von dem, was wir als Normalzustand kennen. Die Disziplin von uns allen ist entscheidend für das Gelingen. Sollten die Infektionszahlen wieder steigen, gefährdet dies den Erfolg der zurückliegenden Wochen, jede und jeden Einzelnen von uns, ältere und kranke Menschen und unser Gesundheitssystem. Eine Erkrankung mit Covid-19 kann nicht nur bei Älteren und Vorerkrankten zu schweren Krankheitsverläufen und zum Tod führen. Abstand und Vermeidung von direkten Kontakten bleiben noch lange Zeit das Gebot der Stunde.

Darüber dürfen die nun geltenden Lockerungen und die Maskenpflicht nicht hinwegtäuschen. Das ersetzt nicht den nötigen größtmöglichen Abstand zwischen uns und die Vermeidung von direkten Kontakten. So schwer es uns auch fällt, es ist noch nicht wieder die Zeit für ausgiebige Einkaufsbummel, Familienbesuche oder Familienfeiern. Ein einfacher Mund-Nasenschutz ersetzt nicht den Abstand! Wir dürfen nicht in eine trügerische Sicherheit verfallen! Dies hätte fatale Folgen, denn die Gefahr ist nicht vorbei! Alles, was aktuell an Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und an Lockerungen der Beschränkungen umgesetzt wird, ist eine extrem schmale Gratwanderung. Eine Gratwanderung zwischen der weiterhin dringend notwendigen Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 und der Rückkehr in behutsamen Schritten in den öffentlichen, wirtschaftlichen und privaten Alltag. Unser oberstes Ziel bleibt der Schutz der Gesundheit!

Bitte leisten Sie weiterhin Ihren Beitrag, unterstützen Sie uns, haben Sie Verständnis und behalten Sie die Zuversicht! Bleiben Sie mit Abstand gesund!"

Krankenhaus Gelnhausen: Corona-Schleuse ausgebrannt

am 28 April 2020 07:53
Krankenhaus Gelnhausen: Corona-Schleuse ausgebrannt

Am Krankenhaus in Gelnhausen ist in der Nacht zum Dienstag die Corona-Schleuse ausgebrannt. Gegen 3 Uhr wurde das Feuer von einer Nachtschwester entdeckt. Als Brandursache wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Laut Polizeiangaben konnte das Feuer vom Klinikpersonal gelöscht werden, bevor die Feuerwehr eintraf. Als Auslöser wird ein Heizlüfter vermutet, ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Corona-Zelt konnte verhindert werden. Zerstört wurden unter anderem Tische und Stühle, der Gesamtschaden an der Corona-Schleuse soll sich auf circa 5.000 Euro belaufen.

Montag: Fünf neue Coronavirus-Fälle

am 27 April 2020 16:40
Montag: Fünf neue Coronavirus-Fälle

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis hat sich am Montag um fünf auf 572* erhöht. Die Neuinfizierten wohnen in Hanau (2), Erlensee, Gründau und Nidderau. Zwei weitere Personen wurden als genesen eingestuft. Zieht man von der Gesamtzahl die mittlerweile 150 Genesenen sowie die 28 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 394 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.

*Hinweis: Die Gesamtzahl der Coronavirus-Erkrankungen umfasst alle laborbestätigten Fälle von Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis seit Beginn der Verbreitung. Gelegentlich muss die Statistik angepasst werden, etwa bei zunächst nicht eindeutigen Adressmeldungen aus den Laboren, einer erst nachträglichen Aufklärung über den Erstwohnsitz durch die Patienten oder Irrtümern bei der Ergebnisfeststellung und -meldung. (In der vergangenen Woche waren fünf der Wiederholungstests bei Infizierten irrtümlich als Neuinfektionen behandelt und gemeldet worden.)

Musik in der Corona-Zeit

am 27 April 2020 15:40
Musik in der Corona-Zeit

Nachdem auf YouTube die „Fuchsgraben-Polka“ des Musikvereins 1965 Kassel eingeschlagen ist wie eine Bombe, haben die Musiker an Ostern das zweite Stück, den „Castaldo-Marsch“ mit einem Musikvideo eingespielt. Die Idee, gemeinsam per Videoaufnahme, ein Musikstück einzuspielen hat bereits viele Nachfragen durch andere Musikvereine hervorgerufen. Ideengeber Jochen Magel fügt die Videoaufnahmen der einzelnen Musiker, die sich zuhause selbst filmen, in mühevoller Kleinarbeit zusammen. Der neu aufgenommene Castaldo-Marsch kann sich hören lassen und hat bereits zahlreiche Clicks auf YouTube. Durch das „gemeinsame“ musizieren zuhause bleiben die Musiker in Verbindung und es bereitet jedem einzelnen großen Spass, dabei zu sein und mitzuwirken. Das nächste Projekt ist schon wieder in Planung und am 1. Mai kann man wieder gespannt sein, was der Musikverein auf YouTube unter Musikverein 1965 Kassel präsentieren wird.

Muttertagsfest der Schelme entfällt

am 27 April 2020 15:37

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es kein Muttertagsfest der Schelme am 10. Mai 2020 geben. Dennoch wünschen die Schelme allen Müttern einen schönen und gemütlichen Ehrentag.

Keine Kaffeenachmittage

am 27 April 2020 15:36

Auf Grund der Corona-Pandemie können bis auf Weiteres keine Kaffeenachmittage der Seniorengemeinschaft Hesseldorf/Neudorf Weilers stattfinden. Der Seniorenbeirat rät allen Seniorinnen und Senioren, weiterhin Abstand zu halten und die Sicherheits- und Hygienebestimmungen einzuhalten. Sollte Hilfe benötigt werden oder sollte es Fragen geben, steht Frau Schmidt-Habermann vom Senioren-Büro der Stadt Wächtersbach unter der Telefon-Nummer 06053-80251 sehr gerne zur Verfügung.

85 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 27 April 2020 14:38

Insgesamt wurden inzwischen 85 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Sonntag ist die Zahl der bestätigten Fälle um zwei gestiegen. Aktuell werden 13 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen im Alter zwischen 54 und 60 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 26 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 94 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 40 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In Offenbach gab es bisher sechs Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 77 und 102 Jahren. Unter den genannten Zahlen befinden sich aktuell keine offenen Krankheitsfälle von Pflegebedürftigen aus Pflegeheimen.

Coronavirus: Sechs weitere Todesfälle in Hessen

am 27 April 2020 14:26
Coronavirus: Sechs weitere Todesfälle in Hessen

Am Montag wurden sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen gemeldet. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 326.

COVID-19 Fallzahlen

am 27 April 2020 14:24
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 2.980.053 (Vergl. 26.04.2020: + 79.631)
Todesfälle weltweit1:  206.640 (Vergl. 26.04.2020: + 3.585)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 155.193 (Vergl. 26.04.2020: + 1.018)
Todesfälle in Deutschland2: 5.750 (Vergl. 26.04.2020: + 110)
Bestätigte Fälle in Hessen3: 8.000 (Vergl. 26.04.2020: + 35)
Todesfälle in Hessen3: 326 (Vergl. 26.04.2020: + 6)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr)
3 HLPUG (Meldedaten, Stand 10:30 Uhr – Hinweis: Zahlen können von den Zahlen, die durch das RKI veröffentlicht werden, abweichen aufgrund verschiedener Auslesezeitpunkte.)

Sonntag: Sieben Corona-Tote in Hessen gemeldet

am 26 April 2020 21:42
Sonntag: Sieben Corona-Tote in Hessen gemeldet

In Hessen wurden am Sonntag sieben weitere Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Coronavirus stehen. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 320 erhöht.

Sonntag: Vier neue Coronavirus-Fälle

am 26 April 2020 13:57
Sonntag: Vier neue Coronavirus-Fälle

Am Sonntag blieb die Lage rund um das Coronavirus erwartungsgemäß ruhig. Das Kreisgesundheitsamt meldet lediglich vier weitere bestätigte Infektionen. Die betreffenden Fälle kommen jeweils zu gleichen Teilen aus Hanau und Maintal. Darüber hinaus gibt es im Main-Kinzig-Kreis keine neuen Befunde. Damit ist die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle auf 572 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 148 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 396 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Unverändert werden derzeit 51 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.

Samstag: 13 neue Coronavirus-Fälle

am 25 April 2020 18:56
Samstag: 13 neue Coronavirus-Fälle

Für den Samstag meldet das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis 13 neue laborbestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Erkrankten wohnen in Hanau (7), Maintal (2), Großkrotzenburg (2), Erlensee und Langenselbold. Eine weitere Person ist als gesund gemeldet. Damit ist die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle auf 568 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 148 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 392 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Stationär behandelt werden derzeit 51 Personen.

Keine validen Fallzahlen für Hessen möglich

am 25 April 2020 17:08

"Aufgrund technischer Schwierigkeiten kam es zu Übermittlungsfehlern, daher sind heute keine validen Fallzahlen für Hessen möglich. Die Zahlen werden morgen nachgereicht. Wir bitten, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen", teilte das Hessische Sozialministerium soeben mit. Wir haben die bereits veröffentlichten Zahlen daher wieder gelöscht.

Freitag/Korrektur: 21 neue Coronavirus-Fälle

am 24 April 2020 16:20
Freitag/Korrektur: 21 neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Freitag nach einer Korrektur 21 neue laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Erkrankten wohnen in Hanau (7), Erlensee (4), Maintal (je 3), Langenselbold, Nidderau (je 2), Freigericht, Gelnhausen, und Schöneck. Damit ist die Gesamtzahl der gemeldeten Covid-19-Fälle auf 555 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 147 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 380 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Stationär behandelt werden derzeit 53 Personen.

Freitag: 17 neue Coronavirus-Fälle

am 24 April 2020 15:57
Freitag: 17 neue Coronavirus-Fälle

Das Gesundheitsamt hat am Freitag 17 neue laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Erkrankten wohnen in Hanau (5), Erlensee, Maintal (je 3), Nidderau (2), Freigericht, Gelnhausen, Langenselbold und Schöneck. Damit ist die Gesamtzahl der gemeldeten Covid-19-Fälle auf 551 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 145 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 378 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Stationär behandelt werden derzeit 53 Personen.

75 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 24 April 2020 15:49

Insgesamt wurden inzwischen 75 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Donnerstag, 23. April, wurden keine neuen Infektionen nachgewiesen. Aktuell werden 11 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen im Alter zwischen 54 und 60 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 24 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 96 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 35 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In Offenbach gab es bisher fünf Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 77, 82, 89, 91 und 102 Jahren. Vier von ihnen waren durch Vorerkrankungen belastet.

Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch zwei positive Fälle aus zwei Pflegeheimen. Einer der Betroffenen wird im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von den betroffenen Einrichtungen informiert. Das Stadtgesundheitsamt appelliert an alle Offenbacherinnen und Offenbacher, soziale Kontakte zu vermeiden und das eigene Zuhause nur für dringende Besorgungen zu verlassen. Dabei sollte immer ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Menschen gehalten werden. Verboten sind zudem Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Übersicht bestätigter SARS-CoV-2-Fälle in Hessen

am 24 April 2020 15:46
Übersicht bestätigter SARS-CoV-2-Fälle in Hessen

Die Zahl der positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 getesteten Menschen steigt in Hessen weiter an. Ab kommendem Montag gilt auch in Hessen im öffentlichen Personennahverkehr oder im Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das wichtigste Gebot bleibt allerdings das Abstandhalten, um die Verbreitung des Virus‘ nach Möglichkeit zu unterbinden. Sozial- und Integrationsminister Kai Klose betont: „Das Infektionsrisiko des Virus besteht weiter. Steigt die Zahl der Infektionen – und dann auch die Zahl der schweren Erkrankungen wieder sehr schnell, stellt das unser Gesundheitssystem vor erhebliche Herausforderungen. Deshalb ist wichtig zu wissen, dass Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln durch das Tragen einer Alltagsmaske nicht außer Kraft gesetzt werden. Wir gefährden sonst unsere gemeinsamen Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie, die nur durch die Kontaktverbote und drastischen Maßnahmen erreicht werden konnten“.

Übersicht bestätigter SARS-CoV-2-Fälle in Hessen
Die Zahl der bestätigten Infektionen ist hessenweit, Stand 24. April, 14.00 Uhr, auf 7.796 Personen gestiegen, das sind 157 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle, die auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 zurückgeführt werden, stieg in Hessen auf 301 Personen, das sind 13 mehr als gestern.

Überblick Belegungsanzahl COVID-19 in Krankenhäusern
Mit Stand vom 23. April 2020, 11:00 Uhr, sind in den hessischen Krankenhäusern 11.870 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Dies sind 1.505 Betten weniger als noch am Dienstag beim letzten Briefing (20.04.2020: 13.375). Die Gesamtzahl der COVID-19 Patientinnen und –Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt bei 865, davon sind 225 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten mit Beatmung konnte erneut erhöht werden und liegt jetzt bei 2.228 (Bestand aller Plankrankenhäuser in Hessen). Derzeit gibt es 889 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern.

Unterstützung der lokalen Gesundheitsämter
Die Kontaktpersonennachverfolgung von COVID-19 Patientinnen und Patienten stellt die zuständigen Gesundheitsämter vor große personelle Herausforderung. Daher hat die Bundesregierung das Ziel ausgegeben, die Gesundheitsämter zu verstärken. Das Land Hessen arbeitet in enger Abstimmung mit den 24 Gesundheitsämtern mit großem Einsatz daran, diese Verstärkung umzusetzen und für die Gesundheitsämter kurzfristig geeignete Personen zur Unterstützung zu finden. So wurde im Corona-Krisenstab des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration eine eigene Organisationseinheit geschaffen, die für die Akquise von Unterstützungskräften für die Gesundheitsämter verantwortlich ist. Ein wichtiger Baustein sind die durch das Robert-Koch-Institut geschulten „Containment-Scouts“, also Medizin-Studierende, die im Rahmen eines Urlaubssemesters im Gesundheitsamt zur Kontaktpersonennachverfolgung tätig werden. Die Scouts werden durch das Bundesgesundheitsministerium finanziert. Für Hessen sind 40 Scouts vorgesehen, die voraussichtlich ab Mitte Mai zum Einsatz kommen können. „Wir unterstützen die Gesundheitsämter mit voller Kraft, denn die umfassende Kontaktpersonennachverfolgung ist auch weiterhin ein wichtiger Baustein zur Minimierung der Neuinfektionen“, betont Sozial- und Integrationsminister Kai Klose.

Frau Dr. Birgit Wollenberg, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der ärztlichen Amtsleitungen der Hessischen Gesundheitsämter, betont: „Die Bereitstellung von Personal in großer Anzahl ist für die Gesundheitsämter dringend notwendig, daher sind wir sehr froh über die angekündigte personelle Unterstützung. Zur Zeit haben Gesundheitsämter ihr eigenes Personal aus vielen anderen Arbeitsbereichen, z.B. Trinkwasserüberwachung, sozialpsychiatrischer Dienst, Kinder- und Jugendgesundheit, fast vollständig abgezogen. Da wir nun in den „Langstreckenlauf“ der Krisenbewältigung gehen, benötigen wir ganz neue unterstützende Teams, um die anderen, nicht weiter verschiebbaren Aufgaben, bewältigen zu können. Besonders herausfordernd wird die Schulung und Anleitung der neuen, z.T. fachfremden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, da auch dafür wieder das Fachpersonal aus den Infektionsschutzabteilungen benötigt wird. Wichtig ist daher, dass die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst über Vorkenntnisse in einem Gesundheitsberuf verfügen. Die Lehre aus der Pandemie ist jetzt schon, dass Gesundheitsämter auf Dauer eine erhebliche Verstärkung des Fachpersonals (insbesondere Ärztinnen und Ärzte mit Facharztweiterbildung und Hygienekontrolleure/Gesundheitsaufseher) dringend benötigen.“

Gerichtsbeschluss: Grundschulen bleiben geschlossen

am 24 April 2020 12:52

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat am Freitag entschieden, dass die Schulpflicht von Schülerinnen und Schülern der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen, der Sprachheilschulen und der Schulen mit den Förderschwerpunkten Sehen oder Hören in Hessen vorläufig außer Vollzug gesetzt wird. Ein entsprechender Eilantrag hatte Erfolg, soweit er sich gegen die Regelungen in § 3 Abs. 1 Nr. 2 a) der nachfolgend bezeichneten Verordnung (Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus in der Fassung der Sechsten Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 16. April 2020) über den Schulbesuch für Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe der oben genannten Schulen richtete. Die Antragstellerin, eine Schülerin aus Frankfurt am Main, begehrte den Erlass einer sog. einstweiligen Anordnung in einem Normenkontrollverfahren, indem sie sich direkt gegen die zuvor genannte Verordnung wendete. Antragsgegner ist das Land Hessen, vertreten durch die Staatskanzlei.

Die streitige Regelung lautet:
㤠3
(1) Es wird allgemein angeordnet, dass Schülerinnen und Schüler dem Unterricht und anderen regulären schulischen Veranstaltungen an Einrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes bis zum 3. Mai 2020 fernbleiben müssen. Ihr Fehlen gilt als entschuldigt. Satz 1 und 2 gelten nicht
1. für die Abnahme von Prüfungsleistungen,
2. ab dem 27. April 2020 für die Schülerinnen und Schüler
a) der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen, der Sprachheilschulen und der Schulen mit den Förderschwerpunkten Sehen oder Hören,
…“.

Am 20. April 2020 hat die Schülerin deshalb einstweiligen Rechtsschutz gegen die o. g. Regelung beantragt. Sie macht geltend, für die angegriffenen Regelungen der Verordnung fehle es an einer Ermächtigungsgrundlage. Die Anordnung des Schulbesuchs für Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe in Grundschulen begründe für diese ein erhöhtes Infektionsrisiko. Der 8. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs hat dem Eilantrag überwiegend stattgegeben und zur Begründung ausgeführt, die Anordnung in § 3 Abs. 1 Nr. 2a) der genannten Verordnung, die für die Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe eine Präsenzschulpflicht ab dem 27. April 2020 bewirke, verstoße bei einer im Eilverfahren allein möglichen, aber auch ausreichenden sog. summarischen Prüfung nach dem Erkenntnisstand des Senats im Zeitpunkt seiner Entscheidung gegen höherrangiges Recht. Denn die Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe würden im Vergleich zur überwiegenden Zahl der Schülerinnen und Schüler, denen aus Gründen des Infektionsschutzes der Schulbesuch bis zum 3. Mai 2020 gänzlich untersagt werde, ohne hinreichenden Grund ungleich behandelt und dadurch in ihrem Grundrecht aus Art 3 Abs. 1 GG auf Gleichbehandlung verletzt. So seien mit Ausnahme der Viertklässler sämtliche Schüler, die sich keiner Abschlussprüfung unterziehen müssten, von der Schulpflicht befreit und müssten sich somit keinem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen.

Für diese Ungleichbehandlung bestehe kein sachlicher Grund. Der Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist unanfechtbar.

Donnerstag: Zwei Todesfälle, fünf neue Infektionen und 20 Genesene

am 23 April 2020 17:32
Donnerstag: Zwei Todesfälle, fünf neue Infektionen und 20 Genesene

Am Donnerstag meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreis in seiner Corona-Bilanz weitere 20 Personen, die aus der Quarantäne entlassen werden können. Die Betroffenen kommen aus 12 verschiedenen Kommunen des gesamten Kreisgebietes. Zudem gibt es fünf neue bestätigte Corona-Infektionen aus Hanau (3), Großkrotzenburg und Steinau. Zwei Personen aus Gelnhausen und Schöneck sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus gestorben. Insgesamt sind im Main-Kinzig-Kreis damit bisher 28 Personen mit einer bestätigten Covid-19-Infektion gestorben. Die Gesamtzahl der bisher laborbestätigten Fälle hat sich auf 534 erhöht. Die Zahl der genesenen Personen liegt jetzt bei 140, so dass noch 366 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an dem Coronavirus erkrankt sind. Stationär behandelt werden 50 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Zu dem am Mittwoch gemeldeten Ausbruch im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau gibt es keine neuen Entwicklungen.

75 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 23 April 2020 16:19

Insgesamt wurden inzwischen 75 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Mittwoch ist die Zahl der bestätigten Fälle um einen Fall gestiegen. Aktuell werden elf Menschen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen im Alter zwischen 54 und 60 Jahren mit Vorerkrankungen weiterhin in einem kritischen Zustand. 26 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Weitere 98 Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 33 Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es insgesamt fünf Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 77, 82, 89, 91 und 102 Jahren. Vier von ihnen waren durch Vorerkrankungen belastet. Unter den genannten Zahlen befinden sich auch zwei positive Fälle aus zwei Pflegeheimen. Einer der Betroffenen wird im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von den betroffenen Einrichtungen informiert.

Weitere 13 Corona-Tote in Hessen

am 23 April 2020 14:52
Weitere 13 Corona-Tote in Hessen

In Hessen wurden am Donnerstag weitere 13 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Die Gesamtzahl der Todesopfer erhöht sich damit auf 288.

Donnerstag: 258 Wetterauer mit Coronavirus infiziert

am 23 April 2020 14:48
Donnerstag: 258 Wetterauer mit Coronavirus infiziert

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Donnerstag (23. April) bei 258, das sind 15 mehr als am vergangenen Montag. 149 sind als geheilt aus der Quarantäne entlassen (plus 29). Insgesamt befinden sich 40 Menschen in stationärer Behandlung (plus 1), 8 von ihnen (minus 5) bedürfen einer intensivmedizinischen Behandlung. Die Zahl der an COVID-19 verstorbenen Menschen liegt bei 11 (plus 4). Der beigefügten Statistik ist die Zahl der Corona-Fälle in den einzelnen Kommunen des Wetteraukreises zu entnehmen. In den Krankenhäusern des Wetteraukreises (Bürgerhospital Friedberg, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Krankenhaus Schotten und Mathilden-Hospital Büdingen) sind von den 1.003 zur Verfügung stehenden Normalbetten 295 frei. Das sind 40 weniger als am vergangenen Montag. Intensivbetten ohne Beatmung gibt es 28, von denen 15 frei sind (keine Veränderung zu Montag). Von den 89 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten sind derzeit 33 frei (minus 15).

Foto: Grafik mit der Anzahl der bestätigten Corona-Fälle in den einzelnen Kommunen des Wetteraukreises.

Neue Studie: Nur wenige bislang gegen Corona immun

am 22 April 2020 22:13

In einer Gruppe von 1.800 freiwilligen Teilnehmern wurden nur in sehr wenigen Fällen IgG-Antikörper gegen SARS-CoV-2 gefunden. Das zeigt eine breit angelegte Studie des Klinikums Fulda an 1.500 Mitarbeiten des Klinikums und einer externen Kontrollgruppe mit 300 Teilnehmern. Für Mitarbeiter und Patienten hat das Klinikum Fulda damit Sicherheit geschaffen: Es ist nicht davon auszugehen, dass bisher eine nennenswerte Anzahl - vielleicht unbemerkter - Infektionen oder unwissentlicher Weitergaben des Virus stattgefunden hat. Untersucht wurden Mitarbeiter*innen mit unmittelbarem Patientenkontakt aus dem ärztlichen und pflegerischen Dienst sowie dem Transport- und Reinigungsdienst, darüber hinaus als Kontrollgruppe Mitarbeiter*innen aus lokalen Supermärkten mit direktem Kundenkontakt.

Zumindest für die untersuchten Personengruppen mit einem angenommenen hohen Ansteckungsrisiko ist damit zum jetzigen Zeitpunkt widerlegt, dass es bereits zu einer relevanten Anzahl stiller Immunisierungen gegen das Virus gekommen sein könnte. Die Rate an positiven IgG-Antikörpernachweisen, die auf eine dauerhafte Immunität hinweisen können, bewegte sich um 1% und damit im Bereich der Fehlerquote des Tests. Eine detaillierte Beschreibung der Untersuchung und der Ergebnisse mit Berücksichtigung aller Untergruppen wird demnächst in der Fachliteratur veröffentlicht werden. Weitere Untersuchungen im zeitlichen Verlauf zur Entwicklung der Immunitätsrate, der Wirksamkeit und der Dauerhaftigkeit der gefundenen Antikörper sind bereits geplant.

Auf Grund der hohen Anzahl an Testpersonen lässt sich das Ergebnis - zumindest in der Tendenz - auch auf die Bevölkerung in Osthessen übertragen. Die deutlichen Unterschiede der Querschnittsimmunität gegen SARS-CoV-2 in Deutschland, die aus den bisher vorliegenden Studien abzulesen ist, legen regionale Maßnahmen zur Kontrolle der Virusausbreitung nahe. Das kommunale Klinikum Fulda ist das Haus der Maximalversorgung der Region Osthessen. Mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten - davon 40.000 stationär - werden jährlich behandelt.

Autoren: Prof. Dr. med. Peter M. Kern (Direktor der Medizinischen Klinik IV, Klinikum Fulda), Priv.-Doz. Dr. med. Heike Weißer (Direktorin des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Klinikum Fulda), Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel (Vorstand Krankenversorgung, Sprecher des Vorstandes, Klinikum Fulda)

Mittwoch: 28 neue Coronavirus-Fälle, drei weitere Tote

am 22 April 2020 17:44
Mittwoch: 28 neue Coronavirus-Fälle, drei weitere Tote

Am Mittwoch meldet das Gesundheitsamt erneut drei Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Personen kommen aus Hanau (2) und Schlüchtern. Damit sind im Main-Kinzig-Kreis bisher 26 Personen mit einer bestätigten Covid-19-Infektion gestorben. Zudem wurde am Nachmittag ein Ausbruch in der Altenpflegeinrichtung „Stadtteilzentrum an der Kinzig“ in Hanau gemeldet. Hier sind bisher vier positive Fälle ermittelt. Die betroffenen Bewohner zeigen keinerlei Symptome und es geht ihnen gut, wie die Pflegedienstleitung bestätigt. Insgesamt kamen am Mittwoch 28 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle im Main-Kinzig-Kreis hinzu. Die Betroffenen kommen aus Hanau (16), Maintal (4), Langenselbold (2), Bruchköbel (2), Schlüchtern (2), Bad Orb und Wächtersbach. Damit liegt die Gesamtzahl der bisher laborbestätigten Fälle bei 529. Eine Person wurde heute als genesen gemeldet. Aktuell sind derzeit also 383 Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit dem Coronavirus infiziert, 120 Personen sind als genesen eingestuft, 26 infizierte Personen sind gestorben. Stationär behandelt werden 54 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. 

18 weitere Corona-Tote in Hessen

am 22 April 2020 16:12
18 weitere Corona-Tote in Hessen

Die Zahl der Corona-Toten in Hessen ist am Mittwoch um 18 Personen gestiegen. Damit hat sich die Gesamtzahl auf 275 erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 22 April 2020 16:09
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 2.573.143 (Vergl. 21.04.2020: + 86.179)
Todesfälle weltweit1: 177.521 (Vergl. 21.04.2020: + 7.014)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 145.694 (Vergl. 21.04.2020: + 2.237)
Todesfälle in Deutschland2: 4.879 (Vergl. 21.04.2020: + 281)
Bestätigte Fälle in Hessen3: 7.446 (Vergl. 21.04.2020: + 141)
Todesfälle in Hessen3: 275 (Vergl. 21.04.2020: + 18)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr)
3 HLPUG (Meldedaten, Stand 10:30 Uhr – Hinweis: Zahlen können von den Zahlen, die durch das RKI veröffentlicht werden, abweichen aufgrund verschiedener Auslesezeitpunkte.)

Offenbach: Die Zahl der Todesfälle steigt auf fünf

am 22 April 2020 16:06

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in Offenbach ist seit Dienstag um zwei auf 74 gestiegen. Gestern ist zudem eine 82-jährige Frau, die verschiedene Vorerkrankungen hatte, verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Offenbach auf fünf. Aktuell werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen im Alter zwischen 54 und 60 Jahren mit Vorerkrankungen weiterhin in einem kritischen Zustand. 26 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Weitere 89 Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 33 Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es insgesamt fünf Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 77, 82, 89, 91 und 102 Jahren. Vier von ihnen waren durch Vorerkrankungen belastet. Unter den genannten Zahlen befinden sich auch zwei positive Fälle aus zwei Pflegeheimen. Einer der Betroffenen wird im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von den betroffenen Einrichtungen informiert.

Ausnahmen von der Hanauer Maskenpflicht

am 21 April 2020 21:18

Keine Regel ohne Ausnahme – das gilt auch für die Maskenpflicht in Hanau. Seit Montag ist per Allgemeinverfügung geregelt, dass in Geschäften und im Netz der Hanauer Straßenbahn GmbH eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Eine solche textile Barriere schützt vor allem das Umfeld, denn sie sorgt dafür, dass virenbelastete Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen oder Husten aus Mund und Nase fliegen, zurückgehalten werden, und unterbricht so die Infektionskette. "Wenn wir alle den Nächsten schützen, ist für das Wohlgehen aller gesorgt," hatte Oberbürgermeister Claus Kaminsky schon vor drei Wochen festgestellt. Doch auch wenn die Maskenpflicht hochsinnvoll ist und täglich weitere Bundesländer und Kommunen dem Hanauer Vorbild folgen, gibt es Personenkreise, die davon ausgenommen werden können. Asthmatiker und Menschen, die aus anderen gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, sind von der Pflicht befreit. Sie müssen allerdings eine entsprechende Bescheinigung bei sich führen, die sie auf Anfrage beim Bürgerservice unter der Telefonnummer 06181/295 8135 erhalten. Um ihr Umfeld und sich selbst dennoch auf anderem Weg zu schützen, bieten sich beispielsweise sogenannte "Faceshields" (Plexiglas-Gesichtsmasken) an.

Am Arbeitsplatz gilt anstelle der verordneten Maskenpflicht das vom Land Hessen geforderte Hygienekonzept, das alle Arbeitgeber erstellen sollen, denn bei ihnen liegt auch die Fürsorgepflicht. Im Einzelhandel können Kassiererinnen und Kassierer beispielsweise auch durch Plexiglasscheiben geschützt werden. Sind diese vorhanden, ist eine Maske für das Personal nicht erforderlich. Sowohl in Bussen als auch in Anruf-Sammeltaxis der Hanauer Straßenbahn GmbH ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Daneben gilt es auch für Fahrgäste in Taxis, dass sie eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden müssen. Für die Fahrer gilt in Corona-Zeiten, dass auch sie eine Maske tragen dürfen, solange diese Sicht oder Gehör nicht einschränkt.

Während die Stadt in den ersten Tagen nach der Einführung vor allem auf Aufklärung und Argumente setzt, wird sie von der kommenden Woche an die Einhaltung der Maskenpflicht durch die Stadtpolizei auch kontrollieren lassen. Dabei sind die Einzelhändler und Institutionen die Adressaten der Allgemeinverfügung. Deshalb müssen auch diese sicherstellen, dass die angeordnete Maskenpflicht eingehalten wird. Für den OB ist klar: "Wenn es mit Einsicht nicht funktioniert, wird das Nicht-Einhalten der unabdingbaren Regel Stück für Stück schärfer bestraft."

Elf weitere Corona-Tote in Hessen

am 21 April 2020 21:03
Elf weitere Corona-Tote in Hessen

In Hessen wurden am Dienstag elf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 257 erhöht.

COVID-19 Fallzahlen

am 21 April 2020 20:59
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 2.486.964 (Vergl. 20.04.2020: + 71.594)
Todesfälle weltweit1: 170.507 (Vergl. 20.04.2020: + 4.604)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 143.457 (Vergl. 20.04.2020: + 1.785)
Todesfälle in Deutschland2: 4.598 (Vergl. 20.04.2020: + 194)
Bestätigte Fälle in Hessen3: 7.305 (Vergl. 20.04.2020: + 77)
Todesfälle in Hessen3: 257 (Vergl. 20.04.2020: + 11)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr)
3 HLPUG (Meldedaten, Stand 10:30 Uhr – Hinweis: Zahlen können von denen, die durch das RKI veröffentlicht werden abweichen. Ursachen sind verschiedene Auslesezeitpunkte sowie die Verwendung eines geänderten Auswertungs-Tools durch das RKI. Das HLPUG sowie die Landesstellen der anderen Bundesländer haben dieses geänderte Tool durch das RKI zur Verfügung gestellt bekommen und werden künftig die Auswertung darauf umstellen.)

Offenbach: Keine neuen Infektionen seit Sonntag

am 21 April 2020 20:38

Insgesamt wurden inzwischen 72 Menschen in Offenbach positiv auf Covid-19 getestet. Seit Sonntag, 19. April, wurden keine neuen Infektionen nachgewiesen. Aktuell werden 12 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen im Alter zwischen 54 und 60 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 23 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Weitere 87 weitere Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 33 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In Offenbach gab es bisher vier Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 77, 89, 91 und 102 Jahren. Drei von ihnen waren durch Vorerkrankungen belastet. Unter den genannten Zahlen befinden sich derzeit auch zwei positive Fälle aus zwei Pflegeheimen. Einer der Betroffenen wird im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von den betroffenen Einrichtungen informiert.

Ramadan beginnt: Kein Fastenbrechen auf dem Marktplatz

am 21 April 2020 20:01
Ramadan beginnt: Kein Fastenbrechen auf dem Marktplatz

Weiterhin geschlossen in der Corona-Krise sind Kirchen, Synagogen, Moscheen und weitere religiöse Räume. Das hat auch Auswirkungen auf die an diesem Freitag beginnende wichtigste Zeit des Jahres für Muslime, den Fastenmonat Ramadan. Normalerweise würde an drei Abenden während dieser Zeit (16. bis 18. Mai) auf dem Hanauer Marktplatz das Ramadan-Zelt des Islamischen Vereines Hanau stehen, aber wegen der Corona-Pandemie wurde diese Veranstaltung abgesagt, ebenso wie das vom Hanauer Ausländerbeirat veranstaltete Fastenbrechen im Bürgerhaus in Wolfgang am 26. April. Über Religionsgrenzen hinweg galt und gilt, dass für bedeutende Feste und Begegnungen zurzeit andere Formen gefunden werden müssen. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD): "Um die Corona-Epidemie einzugrenzen, gilt derzeit in alltäglichen Situationen, Abstand zu halten. Ich finde es sehr erfreulich, dass die Religionsgemeinschaften allen Gläubigen auf vielen, zum Teil neuen, sehr kreativen Wegen Trost spenden. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, ob am Telefon, im Internet, mit Hilfsangeboten und vielem mehr." Religion habe für viele Menschen gerade in solch schweren Zeiten eine besondere Bedeutung. Daher begrüßt Kaminsky, dass Vertreter aus Politik, von Religionsgemeinschaften und von Kirchen in diesen Tagen Konzepte für Öffnungen von Gotteshäusern diskutieren. Selma Yilmaz-Ilkhan, Vorsitzende des Hanauer Ausländerbeirats: "Wir haben ein Pessachfest hinter uns, bei dem unsere jüdischen Freunde keine Synagogen besuchen konnten, ein Ostern ohne Gottesdienste. Auch Ramadan wird ohne ein richtiges Zusammenkommen von Menschen durchgeführt." Auch das seit 17 Jahren vom Islamischen Verein Hanau auf dem Marktplatz durchgeführte Ramadan-Zelt wird nicht stattfinden. Ebenso lädt der Ausländerbeirat seit fünf Jahren traditionell zum Fastenbrechen ein. "Das haben wir für dieses Jahr bereits im März abgesagt, denn die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat selbstverständlich Priorität", so Yilmaz-Ilkhan.

Der islamische Fastenmonat Ramadan dauert rund vier Wochen, in denen Muslime tagsüber nicht essen und trinken dürfen sowie enthaltsam leben müssen. Abends treffen sie sich normalerweise in Familienverbänden, bei Freunden und in Moscheen, um gemeinsam zu essen, zu beten und zu meditieren. "Deshalb ist der Ramadan nicht allein eine Zeit der persönlichen Besinnung, der Geduld und der Enthaltsamkeit, sondern auch eine herausragende Zeit der Nachbarschaft, der Solidarität und des Zusammenhalts. In Corona-Zeiten wird es auch in Hanau nicht einfach sein, Ramadan wie gewohnt durchzuführen", sagt Yilmaz-Ilkhan. Die Moscheen in Hanau böten traditionell jeden Tag kostenfreies Essen für Personen, die zu Hause niemanden haben oder für Personen, die in der Gemeinschaft zusammen ihr Fasten brechen wollen. Damit keiner alleine sei, sei das eine wichtige Tradition der Hanauer Moscheen. "Aufgrund von Corona wird dies leider dieses Jahr nicht möglich sein", bedauert Selma Yilmaz-Ilkhan. Über das in diesem Jahr nicht stattfindende Ramadan-Zelt auf dem Marktplatz sagt sie: "Insbesondere nach dem rassistischen Anschlag vom 19. Februar wäre es dieses Jahr umso wichtiger, mit Menschen unterschiedlicher Religionen und Nationalitäten ein Zeichen gegen Rassismus und Hass zu setzen." Die Vorsitzende des Hanauer Ausländerbeirats freut sich daher, dass bereits jetzt die meisten Hanauer Moscheen im Internet aktiv seien, Gottesdienste und Vorträge anböten. Selma Yilmaz-Ilkhan: "Das wird auch im Ramadan beibehalten und die Menschen ein wenig trösten." Sie betont: "Es gibt bei Menschen in Hanau, egal welcher Religionszugehörigkeit, die Sehnsucht, wieder zusammenkommen zu können. Ein sehr wichtiges und entscheidendes Ritual wird durch die Corona-Pandemie wegfallen. Nächstes Jahr werden wir wieder einen gemeinschaftlichen Ramadan, Pessach und Ostern erleben."

Dienstag: 23 neue Coronavirus-Fälle, zwei weitere Tote

am 21 April 2020 16:31
Dienstag: 23 neue Coronavirus-Fälle, zwei weitere Tote

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 23 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle sowie zwei Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Verstorbenen wohnten in Bruchköbel und Maintal. Die Neuinfizierten kommen aus Rodenbach, Schöneck (je 5), Bad Orb (3), Erlensee, Hanau (je 2), Bruchköbel, Großkrotzenburg, Maintal, Neuberg, Niederdorfelden und Wächtersbach. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 501 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 119 als genesen eingestuften Personen sowie die 23 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 359 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 51 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Montag: Acht Neuinfektionen, elf Genesene, ein Todesfall

am 20 April 2020 16:49
Montag: Acht Neuinfektionen, elf Genesene, ein Todesfall

Das Gesundheitsamt hat am Montag zum insgesamt erst zweiten Mal seit der Ausbreitung von Covid-19 im Kreisgebiet mehr Genesene ermittelt als neue Infizierte gemeldet. Acht Neuinfizierte stehen elf als nun genesen eingestufte Bürgerinnen und Bürger gegenüber. Darüber hinaus meldete der Kreis einen Verstorbenen aus Hammersbach im Zusammenhang mit Covid-19. Die Neuinfizierten kommen aus Freigericht (2), Erlensee, Rodenbach, Hanau, Bruchköbel, Maintal und Hammersbach. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 478 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 111 als genesen eingestuften Personen sowie die 21 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 346 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 50 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Maskenpflicht: "Situation in der Innenstadt ist entspannt"

am 20 April 2020 16:29
Maskenpflicht: "Situation in der Innenstadt ist entspannt"

"Die Situation in der Innenstadt ist sehr entspannt. Es ist offensichtlich, dass die Menschen die vorsichtige Lockerung der Einschränkungen und das damit einhergehende Gefühl von beginnender Normalität sehr genießen, und dafür auch gern die geforderte Maske in den Läden tragen." Auch wenn es am ersten Tag nach Einführung natürlich den einen oder anderen Einzelfall gegeben hat, bei dem gegen die Maskenpflicht verstoßen wurde, ist Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) insgesamt zufrieden mit den Rückmeldungen. "Nachdem wir die Bürgerinnen und Bürger durch das seit drei Wochen geltende Maskengebot bereits umfassend über die Notwendigkeiten und Hintergründe informiert haben, stößt die Verpflichtung zur Maske jetzt überwiegend auf große Zustimmung." Stichprobenartige Überprüfungen in zentralen Hanauer Einkaufsstraßen am Montag haben ergeben, dass die meisten der Kundinnen und Kunden von der Maskenpflicht wussten und sich entsprechend ausgestattet hatten. Auch in den Bussen der Hanauer Straßenbahn GmbH haben sich nach Augenschein mehr als 80 Prozent der Fahrgäste an die Vorgabe zur Nutzung einer Gesichtsbedeckung gehalten. Das Konzept der Stadt, anfangs weniger auf drohende Strafe und mehr auf einsichtsfördernde Aufklärung zu setzen, ist aufgegangen. Kaminsky kündigt dennoch an: "Wir werden die Einhaltung der Pflicht von nächster Woche an durch unsere Stadtpolizei aber auch kontrollieren."

Seit heute gilt es in der Brüder-Grimm-Stadt: Während im öffentlichen Straßenraum darauf verzichtet werden kann, müssen beim Einkaufen in den Geschäften und auf dem Wochenmarkt, in den Bussen der Hanauer Straßenbahn oder auch in Arztpraxen Mund und Nase bedeckt sein. Diese Pflicht kann mit einer sogenannten Alltagsmaske erfüllt werden, es reicht aber auch ein Tuch oder ein Schal, um den unteren Teil des Gesichts zu verhüllen. Auf gar keinen Fall sollen professionelle Masken verwendet werden, denn die sollten unbedingt weiterhin medizinischem und Pflege-Personal vorbehalten bleiben. Dem Hanauer Oberbürgermeister ist an dieser Stelle wichtig, dass es sich bei der Maskenpflicht in Hanau nach seinem Rechtsverständnis nicht um einen Sonderweg oder eine Insel-Lösung handelt. Sogar die hessische Landesregierung selbst habe über ihre jüngsten Verordnungen die dringende Empfehlung zum Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften ausgesprochen. Die dort formuliere Hinwirkungspflicht lasse sich gar nicht anders handhaben als mit einer Maskenpflicht, wie Hanau sie eingeführt habe. "Unsere Regelung ist konsequent und stellt sicher, dass die ‚dringende Empfehlung‘ des Landes auch beachtet und umgesetzt wird."

"Wir waren uns sicher, dass jeder zuhause einen Stoffgegenstand besitzt, der die Vorgaben unserer Maskenpflicht erfüllt", unterstreicht Kaminsky, dass niemand gezwungen sei, sich eine Maske zu kaufen. Trotzdem hat die Stadt auch Sorge dafür getragen, dass waschbare Mehrweg-Stoffmasken in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen und beispielsweise in verschiedenen Apotheken im Stadtgebiet zum Selbstkostenpreis von fünf Euro angeboten werden. Wie der OB ausführt, erhalten bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Beispiel Kundinnen und Kunden der Hanauer Tafel, Masken kostenlos zur Verfügung gestellt. Zudem engagieren sich seit dem Beginn des Maskengebots auch viele private Initiativen und nähen Masken, die sie verteilen. Der OB und der Krisenstab der Stadt Hanau sind überzeugt davon, dass die jetzt beginnenden Lockerungen auch mit erheblichen Risiken verbunden sind, die mit dem Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung reduziert werden können. Darüber sei es auch in der kommenden Zeit unbedingt notwendig, so Kaminsky, neben dem Tragen einer Maske auch weiterhin unnötige soziale Kontakte zu vermeiden und die Abstandsregeln sowie Hygienemaßnahmen, wie etwa Händewaschen, zu beachten.

15 weitere Corona-Tote in Hessen

am 20 April 2020 16:20
15 weitere Corona-Tote in Hessen

In Hessen wurden am Montag 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 246.

COVID-19 Fallzahlen

am 20 April 2020 16:18
COVID-19 Fallzahlen

Bestätigte Fälle weltweit1: 2.415.370 (Vergl. 19.04.2020: + 77.035)
Todesfälle weltweit1: 165.903 (Vergl. 19.04.2020: + 4.873)
Bestätigte Fälle in Deutschland2: 141.672 (Vergl. 19.04.2020: + 1.775)
Todesfälle in Deutschland2: 4.404 (Vergl. 19.04.2020: + 110)
Bestätigte Fälle in Hessen3: 7.228 (Vergl. 19.04.2020: + 81)
Todesfälle in Hessen3: 246 (Vergl. 19.04.2020: + 15)
1 Johns Hopkins University (abgerufen 10:30 Uhr)
2 Robert Koch-Institut (Meldedaten, Stand 00:00 Uhr)
3 HLPUG (Meldedaten, Stand 10:30 Uhr – Hinweis: Zahlen können von denen, die durch das RKI veröffentlicht werden abweichen. Ursachen sind verschiedene Auslesezeitpunkte sowie die Verwendung eines geänderten Auswertungs-Tools durch das RKI. Das HLPUG sowie die Landesstellen der anderen Bundesländer haben dieses geänderte Tool durch das RKI zur Verfügung gestellt bekommen und werden künftig die Auswertung darauf umstellen.)

72 Menschen in Offenbach positiv getestet

am 20 April 2020 13:55

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in Offenbach ist seit Sonntag um zwei auf 72 gestiegen. Aktuell werden 14 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Personen im Alter zwischen 54 und 60 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 24 positiv getestete Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Weitere 94 Personen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten. 29 Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher vier Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter von 77, 89, 91 und 102 Jahren. Drei von ihnen waren durch Vorerkrankungen belastet. Unter den genannten Zahlen befinden sich auch zwei positive Fälle aus zwei Pflegeheimen. Einer der Betroffenen wird im Krankenhaus behandelt, eine Person wurde in ihrer Einrichtung isoliert. Alle Angehörigen wurden von den betroffenen Einrichtungen informiert.

Wetteraukreis: 244 bestätigte Infektionen, 7 Todesfälle

am 20 April 2020 13:42
Wetteraukreis: 244 bestätigte Infektionen, 7 Todesfälle

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (20. April) bei 244. Das sind 35 mehr als am vergangenen Mittwoch. 120 Menschen sind als geheilt aus der Quarantäne entlassen (plus 26). Insgesamt befinden sich 39 Menschen in stationärer Behandlung, 13 von ihnen bedürfen einer intensivmedizinischen Behandlung. Die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Menschen liegt bei sieben. Der beigefügten Statistik ist die Zahl der Corona-Fälle in den einzelnen Kommunen des Wetteraukreises zu entnehmen. In den Krankenhäusern des Wetteraukreises (Bürgerhospital Friedberg, Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Kerckhoff-Klink Bad Nauheim, Krankenhaus Schotten, Mathilden-Hospital Büdingen) sind von den 1.003 zur Verfügung stehenden Normalbetten 335 frei. Das sind neun weniger als am vergangenen Mittwoch. Intensivbetten ohne Beatmung gibt es insgesamt 28, von denen 15 frei sind (keine Veränderung zur Vorwoche). Von den 89 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit sind derzeit 44 frei (plus 3).

Besonderes Augenmerk auf Pflegeeinrichtungen

Nach mehreren Fällen von Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes verstärkt im Einsatz, um die weitere Verbreitung in den Einrichtungen zu verhindern.

Landrat Weckler: Neue Freiheiten mit Abstand genießen

Die in Kraft tretenden Lockerungen, insbesondere die Öffnung vieler Geschäfte, nimmt Landrat Jan Weckler zum Anlass, an die Bürgerinnen und Bürger zu appellieren, die neugewonnenen Freiheiten mit Maß und Abstand zu genießen. „Abstandsregelungen müssen unbedingt eingehalten werden. Achten Sie auf die Nies- und Husten-Etikette und waschen Sie sich gründlich vor und nach dem Einkauf die Hände, um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Wir müssen noch lange auf einander aufpassen. Die Lockerung der Beschränkungen ist nur ein Zwischenschritt. Bis ein Impfstoff für alle Menschen bereitgestellt werden kann, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen.“

Foto: Grafik mit der Anzahl der bestätigten Corona-Fälle in den einzelnen Kommunen des Wetteraukreises.



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