Donnerstag: Inzidenzwerte im MKK, Corona-Fälle an fünf Schulen

Donnerstag: Inzidenzwerte im MKK, Corona-Fälle an fünf Schulen

Das Gesundheitsamt hat außerdem für den Mittwoch Coronavirus-Fälle in Hanau an der Ludwig-Geissler-Schule und der Paul-Gerhard-Schule, an der Kreisrealschule in Bad Orb, der Maintaler Waldschule und an der Nidderauer Kurt-Schumacher-Schule registriert.  Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) sieht in dem jüngsten Anstieg der Fallzahlen „eine Folge der sich ausbreitenden britischen Virusvariante“. „Mittlerweile bewegen wir uns in unserem Landkreis beim Anteil der Infektionen mit dieser Variante des Virus bei der Marke von 40 Prozent. Wobei die aussagekräftigeren bundesweiten Zahlen des Robert-Koch-Instituts auf einen deutlich höheren Anteil von über 70 Prozent hinweisen, mit steigender Tendenz“, berichtet die Erste Kreisbeigeordnete. Auffällig sei auch die stark wachsende Zahl an Neuinfektionen in Kitas, aber auch an Schulen, was keine weiteren Öffnungsschritte vor den Osterferien im Bildungsbereich erlaube. Entsprechend hatten die Schulträger Main-Kinzig-Kreis und Stadt Hanau dies am Dienstag, im Einklang zu anderen Schulträgern wie Offenbach und Fulda, verschoben. Das Gesundheitsamt stellt sich für die nächsten Tage auf weiter ansteigende Infektionszahlen ein. Die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in  Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern hat sich in den vergangenen Wochen etwas entspannt. Aktuell sind 11 Personen auf intensivmedizinische Versorgung angewiesen, fünf davon auf ein Beatmungsgerät. Insgesamt befinden sich 53 Frauen und Männer im Zusammenhang mit Covid-19 in den Krankenhäusern, 46 davon aus dem Main-Kinzig-Kreis. Allerdings warnt das Gesundheitsamt davor, dass das deutlich höhere Infektionsgeschehen in der Fläche auch mit einem Anstieg der Belegungszahlen in den Krankenhäusern einhergehen werde. Über 29.600 Menschen haben im Main-Kinzig-Kreis eine Corona-Schutzimpfung erhalten (Impfquote: 7,1%). „Die erfolgten Impfungen zeigen merkliche Effekte am Infektionsgeschehen, vor allem dort, wo die Impffortschritte schon beachtlich sind. Das sind die stationären Einrichtungen und insgesamt die Über-80-Jährigen. Aber dadurch, dass sich das Infektionsgeschehen auf jüngere Generationen verlagert, wird der Impfaktion unter Lehrkräften und beim Erzieherpersonal erhebliche Bedeutung zukommen, um Kitas und Schulen stärker zu schützen“, so Simmler. Für mehr als 2.000 Personen aus diesen Berufsgruppen waren ab dieser Woche schon Termine vergeben, bis zu den Osterferien sollten die Erstimpfungen bei allen Interessierten erfolgt sein. Dies wurde durch die Nachrichten rund um AstraZeneca vorerst gestoppt. Der Main-Kinzig-Kreis und die jeweiligen Arbeitgeber hatten die betroffenen Personen, die in diesen Tagen ihren Termin an einem der Impfzentren gehabt hätten, gesondert über die Situation informiert. Das Land Hessen wiederum informiert all jene, die über das zentrale Terminvergabeverfahren vom vorläufigen Stopp der Verimpfung mit AstraZeneca-Impfstoff betroffen sind. Mit dem Ergebnis der fachlichen Prüfung dieses Impfstoffs wird sich die Leitung der Impfaktion im Main-Kinzig-Kreis im Austausch mit den Impfzentren kurzfristig befassen. „Ziel muss es sein, dass wir mehr Impfungen dezentral vornehmen lassen. Dazu brauchen wir die Hausärzte, einfach mehr Schultern und mehr Standorte für mehr Schnelligkeit beim Impfen. Das prüfen wir derzeit intensiv und bereiten diesen Schritt vor“, so Susanne Simmler.  Neben dem Impfen setzt der Main-Kinzig-Kreis weiter auf verstärktes Testen. Immer mehr Schnelltestzentren bieten ihre Dienste an. Zur Überbrückung hatte der Main-Kinzig-Kreis die Kapazitäten seiner kreiseigenen Testzentren deutlich erweitert und für jeden Interessierten geöffnet. Alleine in der vergangenen Woche wurden an den sechs Teststellen über 5.100 Schnelltests vorgenommen, dabei fielen rund 60 Schnelltests positiv aus; die Personen erhielten daraufhin zur Absicherung eine PCR-Testung vermittelt. „Jede Infektion, die wir über die Schnelltestzentren herausfinden und bei der wir weitere Ansteckungen verhindern können, hilft uns. Unser besonderer Fokus bleibt dabei weiterhin auf den Bereichen Bildung, Betreuung und Pflege, die wir in noch einmal höherem Maße schützen wollen und schützen müssen“, erläutert Susanne Simmler.

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