Zahlreiche Volksmärchen aus aller Welt erzählen vom Wald, von Jägern und von der Jagd.
Zahlreiche Volksmärchen aus aller Welt erzählen vom Wald, von Jägern und von der Jagd.
In aller Welt garantierte die Jagd doch, ob nun allen Menschen erlaubt oder nicht, die Versorgung eines weiten Teiles der Bevölkerung. Entsprechend der alten Feudalrechte in Europa ist es meist der König, der in den Märchen als Jagdherr auftritt. So ist der Jäger auch meist im Märchen ein positiver Charakter, es sei denn, er muss seine dunklen Tätigkeiten für eine Herrschaft erledigen. Er ist so ein Sinnbild, ein Vorbild, denn Jagderfolg symbolisiert Glück und steht stellvertretend für die Belohnung nach siegreichem Kampf. Gerade in den Märchen aus der Zeit der Romantik ist der Wald der Raum, in dem sich Mensch und Natur zwangslos vereinen.
Märchen von der Jagd und von Jägern bieten so also vielfältige Interpretationsmöglichkeiten. Das werden auch am 15. November 2013 im Steinauer Brüder Grimm-Haus Margot Dernesch und Mariéle Syllwasschy bei einem Erzählabend unter Beweis stellen, der um 20.00 Uhr beginnt. In der Pause wird sogar manches Ergebnis von Jagdglück angeboten, nämlich kleine Wildspezialitäten.
Karten zum Preis von 8,00 Euro sind im Steinauer Verkehrsbüro (06663/96319 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erhältlich.
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