"Thomas van de Scheck – Moderne Märchen" heißt die aktuelle Ausstellung im Brüder-Grimm-Haus in Steinau, die bis zum 16. März zu sehen ist.


Thomas van de Scheck, inzwischen ein bekannter Fotograf und Ideengeber in der Gothic- und Fetisch-Szene, hat sich mit zahlreichen literarischen, Motiven, Märchenmotiven und gesellschaftlichen Themen auseinandergesetzt und stellt seine ungewöhnlichen Kreationen vor. Am 26. Januar um 11 Uhr wird es eine Matinée mit Thomas van de Scheck geben, der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei! Ansonsten kostet der Eintritt für Erwachsene 6,00 Euro, für Jugendliche 3,50 Euro.
Thomas van de Scheck, wurde 1965 in Kairo geboren, wo seine Eltern beruflich tätig waren. Er ließ sich von 1985 bis 1988 zum Lithografen ausbilden. Im Anschluss erweiterte er sein Arbeitsspektrum in verschiedenen kreativen Bereichen, zunächst war er als Tontechniker für Radio Hamburg und Klassik Radio tätig. Wichtig war für ihn aber die Arbeit als Assistent bei dem Hamburger Modefotografen Lars Matzen. 1998 erwirbt er eine erste Kamera, ein Jahr später entstehen erste freie Fotographien. Seine ersten Modelle kamen aus der Tattoo- und Piercing-Scene, bald kamen auch Modelle aus der Fetisch-Szene dazu. Seit 2002 lebt und arbeitet Thomas van de Scheck als freier Fotokünstler in Fulda.
Er hat seinen speziellen Stil entwickelt und sein Name ist inzwischen eine Marke geworden. Er hat lange mit verschiedenen Kunstformen experimentiert, um seinen Gedanken Ausdruck zu geben und so ein Ventil für seine Empfindungen und Kritiken zu finden. Gesellschaftlich engagiert wollte er mehr als nur einem bürgerlichen Beruf nachgehen und am Abend vor dem Fernseher sitzen. Nach und nach entwickelte sich der Stil, der heute für Thomas van de Scheck typisch ist. Es sind Bilder, die sich auf das wesentliche beschränken und das zeigen, worauf es ihm ankommt. Trotz vieler unterschiedlicher Tätigkeiten im Medienbereich, es lässt sich bei seinen Arbeiten ein roter Faden erkennen: es ist sein Interesse an allem, außer am Mainstream. Es ist das massive Interesse am Menschen. Er provoziert gerne. Er will aber auch mit seinem Schaffen ein Publikum erreichen.
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