Über das kommunale Immobilienportal (KIP) wird die Stadt Steinau künftig ein eigenständiges und aktives Standortmarketing betreiben.
Über das kommunale Immobilienportal (KIP) wird die Stadt Steinau künftig ein eigenständiges und aktives Standortmarketing betreiben.
Die Stadtverordnetenversammlung hat einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen und die Verwaltung beauftragt das Projekt umzusetzen.
Über das kommunale Immobilienportal können Häuser, Bauplätze und Gewerbeflächen im Internet dargestellt und angeboten werden. Neben Angeboten der Gemeinde können auch Immobilien von Privaten und Maklern präsentiert werden. "Wir sehen darin ein optimales Instrument, um Bürgern und potentiellen Neubürgern eine Plattform zu geben, mit der sich über das bestehende Angebot in Steinau informieren können", erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Betz das neue Angebot.
Im gesamten Stadtgebiet gebe es zahlreiche Bauplätze und Häuser, die zum Verkauf stehen. In den nächsten Jahren verschärfe sich die Situation durch den demografischen Wandel und es deute sich schon heute neuer Leerstand in allen Teilen des Stadtgebiets an. Bereits 2007 habe die CDU sich für ein noch familienfreundlicheres Steinau stark gemacht und für die Einführung eines Familienrabatts auf städtische Grundstücke geworben, um junge Familien in Steinau zu halten und neue nach Steinau zu locken. Die Umsetzung des Projekts KIP sei ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und helfe auch die die Vermarktung bestehender Immobilien zu verbessern, um die Innenentwicklung in Steinau und auf den Dörfern voranzutreiben. "Innenentwicklung hat für uns absoluten Vorrang vor der Ausweisung und teuren Erschließung neuer Baugebiete im Außenbereich" so Betz weiter. Deshalb habe die CDU auch gegen die Ausweisung weiterer Baugrundstücke im Wochenendgebiet Bellings gestimmt. Weitere Infos unter www.kip-hessen.de.
Foto: Eine von zahlreichen Baulücken in der Steinauer Innenstadt. Auch private Eigentümer könnten künftig das Portal (KIP) nutzen, um ihre ungenutzten Immobilien einer breiten Öffentlichkeit anzubieten.
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